Ritter Runkel - Die goldene Rübe oder Die Heimkehr aus dem Orient

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Dieser Artikel befasst sich mit dem Roman Die goldene Rübe. Zum gleichnamigen Fancomic siehe Die goldene Rübe (Fancomic).
Titelbild Stammdaten
Erschienen 18. Januar 2022
Umfang 180 Seiten HC, fadengeheftet mit Lesebändchen
Auflage 500 Stück
Autoren Thomas Wollschläger, Gilbert Schwarz
Zeichner Ulf S. Graupner
Serie Jahresgaben des MosaPedia e.V.
Gabe davor Im Zeichen der Rübe
Gabe danach noch keine

Ritter Runkel - Die goldene Rübe oder Die Heimkehr aus dem Orient ist ein Fanfiction-Roman von Thomas Wollschläger und Gilbert Schwarz mit Illustrationen von Ulf Graupner. Er stellt die Jahresgabe des MosaPedia e.V. für das Jahr 2022 dar. Inhalt ist die Rückreise von Ritter Runkel und den Digedags aus dem Orient, die in Heft 145 des Mosaik von Hannes Hegen nur in wenigen Rückblicken angerissen worden war.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Inhaltsverzeichnis

S. 4 ... Die Kapitel
S. 4 ... Impressum
S. 5−6 ... Vorwort
S. 7−10 ... Prolog
S. 11−26 ... 1. Kapitel - Abenteuer auf der Königsstraße
S. 27−52 ... 2. Kapitel - Die Kaiserin von Trapezunt
S. 53−80 ... 3. Kapitel - Durch die Höhlen von Kappadokien
S. 81−105 ... 4. Kapitel - Verfolgungsjagd nach Morea
S. 106−129 ... 5. Kapitel - In den Fängen des Cavaliere
S. 130−155 ... 6. Kapitel - Die Grotte am Brenner
S. 156−159 ... Epilog
S. 160−171 ... Nachwort - Fiktion und Realität (Gazan und der IslamTheodora und Johannes II. von TrapezuntAndreas David Mordtmann, das Schlangenkloster und das flüchtige PferdOsman und die Osmanen • Das Grab Alexanders des Großen • Die türkische Landnahme in Kleinasien • Die Kreuzfahrerstaaten in den 1280er Jahren • Pordoselene und die HundertinselnModon und der Burtzi • Der BrennerpassHannibals Elefanten)
S. 172−180 ... Glossar

[Bearbeiten] Der Roman

[Bearbeiten] Inhalt

Mit mongolischen Reiterspielen werden Ritter Runkel und die Digedags von Gazan, dem Sohn des Ilkhans, verabschiedet. Sie reisen zunächst auf der alten persischen Königsstraße ins Zweistromland. In Bagdad befreit Runkel eine "Prinzessin" aus den Klauen eines "neunköpfigen Drachens", was ihm die Digedags hinterher empörenderweise nicht glauben wollen. Sie reisen weiter nordwärts und geraten in Kurdistan in den Hinterhalt einer Räuberbande, dem sie sich nur knapp entziehen können. Da ab hier der Ferman von Gazan nicht mehr gilt, verlassen sie lieber die offenbar doch unsichere Königsstraße und schlagen sich nach Trapezunt durch, wo sie ein Schiff nach Neurübenstein nehmen wollen.

Das scheint zunächst wunderbar zu klappen, da im Hafen von Trapezunt ausgerechnet die Mirabella vor Anker liegt, mit der Dig, Dag und Runkel bereits im Vorjahr unterwegs waren. Doch leider werden sie von der Stadtwache gefangengenommen, denn deren Kommandanten sind der Strategos und der Centurio mit Löwenstimme, die mit den Digedags noch ein Hühnchen zu rupfen haben. Sie waren doch nicht nach Mekka gepilgert und "Muselmänner" geworden, sondern hatten sich hier in Trapezunt bei der neuen Kaiserin Theodora verdingt. Da sie in diesem Zusammenhang allerdings auch gleich die Mirabella zur Abfahrt zwingen, ziehen sie sich Theodoras Ungnade zu und müssen sich verdrücken. Denn Trapezunt steht kurz vor einer Belagerung durch Theodoras Bruder, und ohne jegliche Flotte ist die Stadt praktisch nicht zu verteidigen. Stattdessen gewinnen Runkel und die Digedags das Vertrauen der Kaiserin und ihrer Zofe Zoë, da Runkels Ruhm als "Runkelius Rübensteinius, der goldene Ritter" bereits bis hier gedrungen ist. Theodora und Zoë schließen sich unseren vier Reisenden an und verlassen inkognito die Stadt Richtung Westen. Der Strategos und der Centurio versuchen kurz danach, in Verkleidung zu entkommen, landen aber schlussendlich als neue Haremsdamen im Serail des Sultans der Rumseldschuken.

Derweil erreicht unsere Reisegruppe Kastamboli in Paphlagonien, auf halbem Wege nach Neurübenstein. Digedag kennt den Ort gut, denn vor Jahren hatte er hier ein bemerkenswertes Erlebnis mit einem Hirtenmädchen, ihrem zweiköpfigen Zicklein und den Derwischen des Schlangenklosters. Während die Exkaiserin und ihre Zofe in der Burg von Kastamboli Exil finden, verbringen unsere vier Freunde eine Nacht im Schlangenkloster bei Scheich Zülfikar. Er rät ihnen vom direkten Weg nach Neurübenstein ab, da sie dadurch zu nahe an die byzantinische Grenze geraten würden.

So wenden sie sich zunächst Richtung Süden. In Kappadokien verliert Runkel kurzzeitig sein Pferd, bekommt es aber dank der Geistesgegenwart des Hirtenjungen Osman und der ehrlichen Bauern im nahen Dorf bald zurück. Wenig später geraten unsere Freunde in einen Sandsturm und retten sich in eine der legendären kappadokischen Höhlen. Wie sich herausstellt, handelt es sich dabei um eine alte Kirche und sogar um einen noch älteren griechischen Tempel. In einem vermauerten Hinterraum finden sie überraschenderweise das Grab von Alexander dem Großen. Sie entscheiden, die Entdeckung für sich zu behalten und Janos und Suleika später zu bitten, die Pflege zu übernehmen.

Bald darauf erreichen sie endlich Neurübenstein, wo Runkel seinen guten alten Türkenschreck in die Arme schließen kann; Janos und Suleika erklären sich zur Grabpflege bereit. Unsere Freunde schiffen sich nun auf einer genuesischen Barke ein, die sie quer über die Ägäis bis zur Hafenstadt Clarenza auf der Peloponnes bringen soll. Doch werden sie unterwegs zweimal von denselben Piraten angegriffen, weswegen auch ein erneuter Besuch in Pordoselene ausfallen muss. Beim zweiten Zusammentreffen mit den Piraten, an der Ostküste der Peloponnes, locken sie deren Schiff mit einem wagemutigen Manöver in die Klippen, wo es zerschellt. Unsere Freunde verlassen in der Barke den Schauplatz, ohne zu bemerken, dass es sich bei diesen hartnäckigen Piraten um die Reste der Teufelsbrüder gehandelt hat.

Bei der Weiterfahrt geraten sie in einen Seesturm, der das Segel der Barke abreißt und sie so nahezu steuerlos in die Klippen vor dem berüchtigten Kap Tainaron treibt. Tatsächlich schlägt die Barke leck, und nur dank der Nähkünste von Dig, der kräftigen Lunge von Runkel und dem Todesmut von Digedag kann das Loch mit einem aufgeblasenen Zobelbalg gestopft werden. Danach treibt das Boot auf die Küste der Messenischen Halbinsel zu, wo es bei der Stadt Modon an Land geht. Diese gehört den Venezianern, weswegen die beiden genuesischen Seeleute enteignet und verjagt werden. Schlimmer ist jedoch, dass sich hier just der Cavaliere Carlo di Carotti aufhält, in seiner Funktion als Inspekteur des Dogen. Er lässt Runkel und die Digedags ins Verlies werfen und eignet sich die goldene Rüstung Alexanders des Großen an. Dann bringt er sie als Gefangene nach Venedig, wo er sie als Galeerensträflinge verkaufen will. Seinen alten Rivalen Runkel, der gewohnt bescheiden auf seinen neuen Beinamen "der goldene Ritter" verweist, verspottet er als rapa dorata, die "goldene Rübe".

Doch zum Glück für unsere Reisenden bekommen die Salzschmuggler in Venedig Wind von der Geschichte und befreien ihre alten Freunde. Stattdessen landen der Cavaliere selbst und seine Kumpane, die genuesischen Spione, als Ruderer auf der Galeere. Runkel und die Digedags finden erneut Aufnahme im Handelshaus Polo, und Runkel erhält sowohl seinen Gaul als auch seinen Schatz zurück.

Den letzten Abschnitt der Reise legen unsere Freunde in Gesellschaft einer Gruppe von Fernkaufleuten zurück, mit denen sie über den Brenner ziehen wollen. Kurz vor dem Pass gehen allerdings Runkel und Dag in einem Schneesturm verloren und rutschen in eine seltsame Höhle. Wie sich herausstellt, handelt es sich um das Innere eines verendeten Elefanten, der offenbar bei Hannibals Zug über die Alpen vom Weg abgekommen und in eine Felsspalte gefallen war. Zur großen Überraschung der beiden finden sie auch die ehemalige Fracht des Elefanten, und das ist nichts anderes als die kostbare Rüstung von Hannibal selbst. Während sie noch überlegen, wie es weitergehen soll, werden sie von Dig und Digedag gefunden, die auf der Suche nach ihnen den Berg zurückgerodelt waren. Runkel, der weisen, wenn auch leicht missverstandenen Ratschläge von Scheich Zülfikar aus dem Schlangenkloster eingedenk, entscheidet sich, die Hannibalrüstung an Ort und Stelle zu lassen. So bekommen seine Nachkommen ebenfalls eine Chance auf einen tollen Schatzfund. Er bringt in der Nähe des Höhleneingangs entsprechende Hinweise an, die nur ein Rübensteiner deuten kann.

Danach verläuft die Reise unserer Freunde friedlich und sie erreichen sicher die Ländereien bei Burg Rübenstein. Dort warten neue Gefahren, doch das ist eine andere Geschichte.

[Bearbeiten] Figuren

[Bearbeiten] Bemerkungen

[Bearbeiten] Weitere Besonderheiten

  • Der Roman steht den Mitgliedern des MosaPedia e.V. als Jahresgabe zu. Eine Mitgliedschaft kann über die Emailadresse mosapedia@gmx.de abgeschlossen werden.

[Bearbeiten] Mitarbeiter

[Bearbeiten] Externe Verweise

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