Mosaik von Hannes Hegen 145 - Ritter Runkels Heimkehr

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Stammdaten
Titelbild Erschienen Dezember 1968
Nachdruck in Wiedersehen mit Digedag
Reprintmappe XIII
Umfang 24 Seiten
Panel 63 + Titelbild
Katalog 1.01.145
Serie Liste aller Digedags-Hefte
Hauptserie: Runkel-Serie
Kapitel: Rings um den Rübenstein
Heft davor Die Schenke im Paradiestal
Heft danach Hochzeit auf Burg Rübenstein

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Comic

[Bearbeiten] Inhalt

Erzähler: Digedags in der dritten Person, sowie einzeln: Dig, Dag, Ritter Runkel
Runkel und die Digedags sind endlich wieder in der Heimat des Ritters angelangt. Erleichtert lassen sie noch einmal einige bemerkenswerte Momente der Rückreise aus dem Orient Revue passieren. Nun kann ihnen ja nichts Gefährliches mehr zustoßen, denken sie; als Digedag daher kurz vor Erreichen des Rübensteiner Grundes bemerkt, dass ein Fässlein Wein, das er dabei hatte, unterwegs verloren gegangen ist, trennen sich die Digedags sorglos von Runkel und reiten zurück, um danach zu suchen. Der Ritter will schon vorreiten und im Eulengrund auf seine drei Begleiter warten.
Doch kaum hat er die Teufelsschlucht durchquert, die das Kuckucksberger Land von dem seinigen trennt, wird er von Graf Kuck von Kuckucksberg und seinen Söldnern überfallen. Sie verschleppen ihn hohnlachend auf die Kuckucksburg, wo sie ihn ausrauben und in den Kerker werfen. Insbesondere der "Erwerb" der goldenen Rüstung erfreut den Raubritter: Damit will er Eindruck bei Adelaide von Möhrenfeld schinden und so Runkels Braut für sich gewinnen. Den klapprigen Türkenschreck jagen die Unholde aus der Burg.
Glücklicherweise erinnert sich das kluge Tier daran, wo sich Runkel mit den Digedags treffen wollte, und galoppiert zum Eulengrund. In der Tat sind die drei dort; Türkenschreck will sie gleich zur Kuckucksburg bringen, aber da es schon dunkel wird, verschiebt man das auf den nächsten Tag. Als der Rappe und die Digedags am folgenden Morgen bei dem Raubritternest ankommen, reitet der Graf - aufgeplustert wie ein Ochsenfrosch in der goldenen Rüstung steckend - mit seinen Spießgesellen an ihnen vorbei, ohne sie zu bemerken. Da die Haderlumpen sich darüber unterhalten, was sie vorhaben, erfahren auch die Digedags von der ruchlosen Brautwerbung. Doch zunächst müssen sie sich freilich um Runkel selbst kümmern.
In dem seichten Fluss, der an der Kuckucksburg vorbeiströmt, finden sie überraschenderweise Runkels Turban. Schnell erkennen sie, woher er kam: Aus einer Grotte unter der Kuckucksburg, die gleichzeitig die Quelle für einen kleinen Bach darstellt, der sich in den Fluss ergießt. Sie wagen sich in den dunklen Gang hinein und stellen an seinem Ende fest, dass sich auch der Burgbrunnen aus dieser Quelle speist.
Just in diesem Moment kommt ein Eimer heruntergesaust - offenbar holt von oben jemand frisches Wasser. Geistesgegenwärtig lässt Digedag sich mit hinaufziehen und überrascht den alten Söldner, der vom Grafen als einziger zur Bewachung der Burg zurückgelassen worden ist. Der alte Gauner fällt unglücklich mit dem Kopf auf einen Schemel und verliert das Bewusstsein; Digedag entwindet ihm den Schlüsselbund und begibt sich auf die Suche nach dem Kerker. Da Runkel sich bemerkbar macht, findet man schnell zueinander. Auch einen weiteren Gefangenen, einen Goldschmied, befreit Digedag auf diese Weise. Schnell verlassen die drei die Burg wieder über den Brunnen und die Grotte. Dort sind auch die beiden anderen Digedags. Während der Goldschmied sich dankend verabschiedet und zurück in seine Heimatstadt geht, reiten Runkel und seine Befreier nun zur Burg Rübenstein, um Hilfe gegen den Kuckucksberger und seine schändlichen Pläne zu holen.

[Bearbeiten] Figuren

[Bearbeiten] Bemerkungen

  • Die Höhlenstadt in Kappadokien, durch die Runkel und die Digedags kommen, könnte ihr Vorbild in Göreme oder dem erst 1963 entdeckten Derinkuyu haben. In Kappadokien gibt es jedenfalls - ermöglicht durch den weichen Tuffstein, der die Landschaft prägt - mehrere in den Fels gehauene Städte.

[Bearbeiten] Mitarbeiter

[Bearbeiten] Weitere Besonderheiten

  • Eine kleine Auflage des Heftes wurde auf holzfreiem Papier gedruckt, zeigt jedoch auf der Rückseite ein gemeinsames Export-Impressum, bei dem im Vergleich zum Inland-Impressum die ersten beiden Zeilen retuschiert wurden. Diese Hefte waren nachweislich für den Export nach Österreich und in die Bundesrepublik Deutschland bestimmt, wurden aber zum Teil auch an Redaktions- und Druckereimitarbeiter abgegeben.

[Bearbeiten] Externe Links

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