Asterix

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Bildzitat, das die Vorstellung der Charaktere aus Asterix aufgreift.

Asterix ist ein französischer Comic. Die Schöpfer sind Albert Uderzo und René Goscinny. Die Geschichten gehen davon aus, dass im Jahre 50 v. Chr. ganz Gallien von den Römern besetzt sei, außer dem kleinen Dorf der Figuren um Asterix. Es soll Verhandlungen gegeben haben, Asterix in der Frösi zu veröffentlichen, der Beweis dafür ist aber noch nicht erbracht.

Auf das Mosaik und zugehörige Fancomics hatte Asterix verschiedene Einflüsse. In Gesprächen mit Fans betonte Lona Rietschel oftmals, dass sie die Zeichnung der Hände in den Asterix-Comics bewunderte und erzählte, dass, als die Schwärmerei im Kollektiv für Asterix und andere frankobelgische Comics eines Tages überhandnahm, Hannes Hegen gesagt haben soll: "Das können wir alles auch" und dann einen Stapel Mosaiks auf den Tisch legte, um anhand ausgesuchter Beispiele zu beweisen, dass er Recht hatte. Insbesondere ab 1976 werden die Parallelen zwischen Mosaik und Asterix offensichtlich.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Parallelen

[Bearbeiten] Das Dorf

Schon in der ersten Hauptserie, der Adria-Serie, findet man eine Reihe Parallelen zu Asterix: Das kleine dalmatinische Dorf mit seinem Kampf gegen die fremden Besatzer, leicht reizbare, aber liebenswerte Bewohner, einen übermenschlich starken Müller, ein Zaubertrank (Kaffee).

[Bearbeiten] Numerobis

In Heft 7/83 taucht auf der vom jungen Jörg Reuter gestalteten Seite 17 Numerobis, eine Figur aus dem Album Asterix und Kleopatra, als Cameo auf.

Ähnlichkeit oder Zufall? Im selben Heft 7/83 begegnet Don Ferrando auf Seite 12 einer Karawane, wobei ein Mitglied dieser Karawane dem Architekten Pyradonis ähnelt, der im Album Asterix und Kleopatra der Konkurrent von Numerobis ist.

[Bearbeiten] Asterix und Kleopatra

Im Hafen von Chiba (Heft 333) scheinen die Hafenarbeiter Zaubertrank zu sich genommen zu haben. Jedenfalls erinnert die Szene an den Pyramidenbau in dem Film Asterix und Kleopatra.

[Bearbeiten] Asterix' Helm

Der Helm von Asterix liegt im russischen Schnee des Hefts 344 und auf einer Anrichte in Heft 459.

[Bearbeiten] Piraten

In Heft 361, S. 41, sieht man die Piraten der Asterix-Bände als Rudersklaven, darunter den Kapitän, Baba und den zitateschwingenden Einbeinigen. Die "Piraten aus Asterix" sind auch in Asterix selbst bereits ein 'Cameo-Auftritt', bzw. eine Homage-Parodie auf die Protagonisten der Serie Der rote Korsar. Beide Serien entstanden 1959 für das französische Magazin Pilote. Aufgrund des phänomenalen Erfolgs von Asterix liegt hier der seltene Fall vor, dass die Parodie bekannter wurde als das parodierte Original. So tauchten in der Folge die "Piraten aus Asterix" immer mal wieder als Bildzitat in unterschiedlichen Comics auf.

[Bearbeiten] Die Guardiana

Die Gefängniswächterin des Lateran, die Guardiana, sieht aus, als sei sie die Schwester oder die Mutter von Greulix aus dem Asterix-Album Der grosse Graben.

[Bearbeiten] Miraculix

Im Fancomic Mosaik XXL - Hexenkessel ähnelt der Autor eines geheimnisvollen Kochbuchs dem Druiden Miraculix, insbesondere aus dem Abenteuer Der Kampf der Häuptlinge.

Auch der Gallier Incognitox, der im Heft Die Abrafaxe 6 - Auf Leben und Tod auftritt und von dem berichtet wird, er habe ein ganzes Dorf in seiner Heimat mit einem vergifteten Trank ausgerottet, welcher angeblich Zauberkräfte wecke, ist eine Anspielung auf Miraculix.

[Bearbeiten] Majestix

Majestix, der Häuptling der Galier, befürchtet hin und wieder, "... dass ihm der Himmel auf den Kopf fallen könnte." Gleiches äußert auch einer der Leviten im Heft 241 und Brabax über Montbard in Heft 374.

Franco Caputto fällt dann im Heft 310 tatsächlich der Himmel(sglobus) auf den Kopf.

[Bearbeiten] Obelix

Der Wachsoldat Obeliskes in der Griechenland-Ägypten-Serie erinnert durch Name, Statur und seine Begeisterung für einen guten Braten an Obelix, den dicksten Freund von Asterix.

[Bearbeiten] Mac Aphon

Mac Aphon aus Asterix bei den Pikten hat einen Cameoauftritt in Heft 463.

[Bearbeiten] Bildzitat

Ein Bildzitat der Asterix-Alben ist die Vorstellungsseite der Abrafaxe in Heft 1/76, die zu Beginn der 1990er Jahre wieder für das Mosaik aufgegriffen wurde.

[Bearbeiten] Die spinnen, die ...

Obelix' Lieblingsspruch wird auch im Mosaik gebraucht. Folgende Meinungen werden geäußert:

[Bearbeiten] Cäsar

Der typische Cäsar, wie er in den Asterix-Alben geläufig ist, steht in den Heften 412 und 468 als Steinbüste herum.

[Bearbeiten] Ganz Gallien? Nein!

Anspielungen auf den Einleitungstext der Asterix-Bände, der wiederum den ersten Satz Gallia est omnis divisa in partes tres ("Gallien als Ganzes ist in drei Teile gegliedert") von Julius Cäsars Gallischem Krieg persifliert, finden sich in folgenden Heften:

  • Heft 361, S. 2: "Die Stadt schläft. Die ganze Stadt? Nein! Nicht die ganze Stadt."
  • Heft 385, S. 41: "Die Stadt schlief. Die ganze Stadt? Nein! Im Zunfthaus der Metzger brannten noch die Lichter."
  • Heft 423, S. 3: "Die Strecke hatte alle Wettkämpfer direkt in diesen Raum voller hungriger, mordlustiger Katzen geführt. Alle Wettkämpfer? Nein! Eine Ratte hatte kurz vorher die durch eine Speckspur vorgezeichnete Strecke verlassen ..."
  • Heft 459, S. 38: "Ganz Germaniens? Ja, ganz Germaniens!"
  • Heft 481, S. 3: "Halb Britannien war römisch und ganz Gallien. Ganz Gallien? Ja, ganz Gallien."

[Bearbeiten] Erwähnung im MOSAIK

[Bearbeiten] Französische Zeitung

Mosaik 406: In Christiaan Huygens' Werkstatt in Hofwijck findet Abrax eine französische Zeitung mit dem Titel Le Canard. Auf der Rückseite ist der Kopf von Asterix abgebildet, neben ihm steht die Schlagzeile Sensation! Astérix en route pour la lune (deutsch: "Asterix auf dem Weg zum Mond"), darunter Bilder von einer Rakete und dem Mond. – Dies ist eine doppeldeutige Anspielung: Astérix ist auch der Name des 1965 gestarteten ersten französischen Erdsatelliten (der nie den Mond erreicht hat, sich aber noch immer in der Erdumlaufbahn befinden soll).

[Bearbeiten] Externe Links

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