Claudius Ptolemäus

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Disambig-grau2.png Dieser Artikel befasst sich mit dem Wissenschaftler Ptolemäus. Für andere Personen dieses Namens siehe Ptolemaios.

Ptolemäus bzw. Claudius Ptolemäus (* um 100 n. Chr., † um 165 n. Chr.) war ein griechischer Astronom und Mathematiker. Er war auch Bibliothekar in der Bibliothek von Alexandria. Nach ihm wurde später das geozentrische Weltbild benannt, demzufolge sich alle Himmelsköper um die Erde bewegen. Er wird gelegentlich im MOSAIK und seinen Nebenuniversen erwähnt.

Erwähnung bei den Digedags[Bearbeiten]

Sinus Tangentus wundert sich, als ihm Bhur Yham die Erde als große Kugel auf dem Bildschirm des Raumschiffes RS-X1 zeigt. Die Gelehrten hätten sie doch als Scheibe beschrieben. Dag meint, dass sie diesen Unsinn von Ptolemäus und anderen nie geglaubt haben.

Hier irrt sich allerdings Dag, denn Ptolemäus ging bereits von einer kugelförmigen Erde aus und berechnete ihren Umfang.

Sinus Tangentus erklärt anschließend die Theorie von Ptolemäus, der ein großer Gelehrter in Alexandria war. Mit einer Zwiebel veranschaulicht er, dass das Himmelsgewölbe aus sieben Schalen bestehe. Im Mittelpunkt befinde sich die Erde und auf jeder Schale liege ein Planet, der mit ihr die Erde umkreist. Bhur Yham korrigiert anschließend diese falschen Theorien.

Erwähnung bei den Abrafaxen[Bearbeiten]

Brabax erwähnt Ptolemäus in der Adria-Serie in einem Dalmatinischen Dorf, als Petar der Müller einen Bären mit einem kräftigen Faustschlag vertreibt.

Der Autor Lothar Dräger will damit am Beginn der Abrafaxe-Reihe durch die Erwähnungen klassischer Wissenschaftler, vor allem Mathematiker, die Gelehrsamkeit von Brabax zeigen.

In der Prag-Serie fragt Brabax ganz ungläubig Johannes Kepler, ob Tycho Brahe etwa dem Weltbild des Ptolemäus anhängt. Das nicht, antwortet Kepler, aber er hat ein eigenes System entwickelt. In einer Fußnote wird Ptolemäus als griechischer Denker (100-160) erklärt, der glaubte, dass Sonne, Mond und die Planeten um die Erde kreisen würden.

Später hat Brabax selbst Gelegenheit, mit Tycho Brahe über das Weltbild zu dikutieren. Als Brabax die angebliche Planetenbahn des Mars nach ihren Beobachtungen und dem alten Weltbild aufzeichnet, gibt Brahe ihm recht, dass der Mars nicht Karussell fährt. Das geozentrische System des Ptolemäus kann daher nicht stimmen.

Erwähnung im Mittelteil[Bearbeiten]

Ptolemäus in einem redaktionellen Artikel im Mittelteil von 601

In der 18. Folge der redaktionellen Rubrik Schätze aus dem Orient wird im Heft 567 zum Thema Astronomie berichtet, dass der Sternenkatalog von Ptolemäus das Vorbild für den persischen Astronomen Abd ar-Rahman as-Sufi war.

In der 21. Folge Schätze aus dem Orient wird im Heft 575 erwähnt, dass auch die Araber im Bereich der Kartografie die Schriften von Claudius Ptolemäus studierten.

In der redaktionellen Rubrik Anno 1600 ist Ptolemäus im Heft 601 dargestellt. Er erwähnt, dass die Erde nach seiner Ansicht im Zentrum steht. Im Artikel wird sein geozentrisches Weltbild erläutert. Im Gegensatz dazu wird das heliozentrische Weltbild von Nikolaus Kopernikus vorgestellt. In der Rubrik Fragen über Fragen wird Ptolemäus im gleichen Heft ebenfalls erwähnt.

Erwähnung in der Fanfiction[Bearbeiten]

In der Fanfiction Die goldene Rübe diskutieren die Digedags, warum es zur Mittagszeit immer dunkler wird. Dag vermutet, dass es sich um eine Sonnenfinsternis handeln könnte. Doch Dig hält das für Unsinn, denn nach den Sternentafeln von Magister Claudius sei die nächste Sonnenfinsternis über Kleinasien erst Anno 1291. Damit hat er recht, denn es zieht ein Sandsturm auf.

Im Anhang des Buches wird im Glossar erklärt, dass mit Magister Claudius der bedeutende Wissenschaftler der Antike Claudius Ptolemäus gemeint sei. Er schuf Handliche Tabellen über den Auf- und Niedergang der Sterne.

Externe Links[Bearbeiten]

Ptolemäus wird in folgenden Publikationen erwähnt[Bearbeiten]

Mosaik von Hannes Hegen: 25

Mosaik ab 1976: 2/76, 601

Mittelteil: 567, 575 (jeweils Schätze aus dem Orient), 601 (Anno 1600, Fragen über Fragen)

Fanfiction: Die goldene Rübe