Runkel nach Dräger & Hegen 1 - Im Zeichen der Rübe

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Stammdaten
Titelbild Erschienen Mai 2009
Abdruck in
Umfang 32 Seiten
Panel 123 + Titelbilder + Rückseiten
Katalog noch nicht
Serie Runkel nach Dräger & Hegen
Davor keins
Danach noch keins

Runkel nach Dräger & Hegen 1 - Im Zeichen der Rübe ist ein Fancomic von Dirk Seliger (Text) und Jan Suski (Zeichnungen und Farbe). Es gehört stilistisch zum Mosaik nach Hannes Hegen und erscheint in mehreren Teilen im Fanzine mosa.X. Bisher sind die ersten vier Teile veröffentlicht worden.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Comic

[Bearbeiten] Inhalt

Teil 1: Die Geschichte spielt im Jahre 1262. Kunibert II. von Rübenstein weilt seit mehr als drei Jahren im Orient. Derweil machen der junge Graf Kuck von Kuckucksberg und seine Spießgesellen die Rübensteiner Lande als Raubritter unsicher. Doch beim Überfall auf zwei fahrende Goldschmiede stellen sie sich reichlich dämlich an und erbeuten nur ein paar Kupfermünzen. Da stellt sich ihnen furchtlos der kleine Heino in den Weg, der gerademal drei Käse hohe Erbe des Rübensteiners ...

Teil 2: Nach einer heißen Diskussion mit dem Kuckucksberger über dessen Verhalten und Heinos Rechte als "amtierender" Herr von Rübenstein, will der Raufbold vor lauter Raserei seinem körperlich unterlegenen Gegenüber ans Leder. Heino ergreift kurzerhand die Flucht, verletzt sich aber bei einem Sprung über ein Hindernis am Bein und verkriecht sich darum in einem Wolfsbau, der bis auf einen Welpen glücklicherweise keine Bewohner mehr hat. Heino und das Wölflein schlafen ein und der Kuckucksberger zieht mit seinen beiden Kumpanen irgendwann unverrichteter Dinge ab. In der Nacht erst wird Heino wach und gibt sich einem besorgten Rübensteiner Suchkommando zu erkennen ...

Teil 3: Heino wird von den Rübensteiner Untertanen zurück auf die Burg gebracht, wo seine treu sorgende Mutter Margarethe nicht recht weiß, wie sie sich ihm gegenüber verhalten soll - herzen oder ausschimpfen? Sie beauftragt dann den Burgalchimisten Scharlatanius mit der Pflege ihres Sprösslings. Dieser stellt einen komplizierten Knöchelbruch fest und verbindet Heinos Bein fachmännisch (wobei der herbeigeeilte Opa Hildfried ob seiner bramarbasierenden Ansichten keine große Hilfe ist). Mutter Rübenstein gibt Heino für die Zeit seiner Genesung in die Hände des Alchimisten, damit dieser ihm Bildung beibringen könne; das geschieht dann auch die nächsten Wochen und Monate. Während nun also der Alchimist Heino unterrichtet, bildet dieser seinen Wolf aus. Ausgerechnet am Ende der Heilung, als Heino seinem Opa zeigen will, was er schon alles kann und ihn deshalb von Wolf "herbeiholen" lässt, entdeckt Scharlatanius das Schwarzpulver und sorgt im Zuge dessen für eine Sprengung seines Labors. Madame Rübenstein, um die Sicherheit der Burg aber auch um das Wohlergehen ihres Sohnes besorgt, verdonnert Heino daraufhin sicherheitshalber dazu, wieder "draußen zu spielen", aber unter Scharlatanius' wachsamem Auge. Der Alchimist genießt die Arbeit an der frischen Luft, Heino hingegen kann sich nur schwer mit der Situation abfinden ...

Teil 4:

Bild:Hapfff.png Dieser Artikel ist noch sehr kurz oder noch unvollständig. Wenn du möchtest, kannst du ihn ergänzen.


[Bearbeiten] Figuren

[Bearbeiten] Bemerkungen

  • Die Menschen sprechen zwar mittelhochdeutsch, doch ist das glücklicherweise vom Autor ins Neuhochdeutsche übersetzt worden.
  • Im Hintergrund in Teil 1 ist mehrfach die Silhouette von Burg Rübenstein zu erkennen.
  • Die beiden Goldschmiede witzeln um das Thema "Fuchs und Hase" herum.
  • Auf S. 4 wird der ältere der beiden Goldschmiede vom Kuckucksberger mit der Schwertspitze "gekitzelt".
  • Auf S. 6 sieht man einen Wegweiser, der links nach Freistadt und rechts nach Fiesheim zeigt (letzteres wohl auf Kuckucksberger Grund gelegen). Auf derselben Seite hat es sich der wie immer schläfrige Reitzl-Vogel auf einem Ast bequem gemacht.
  • Der Kuckucksberger beschimpft den älteren Goldschmied als "Hase" und "Alter", den mutigen Heino jedoch als "Heini Hosenscheißer". Dem kleineren seiner beiden Kumpane zufolge ist Heino hingegen ein "Trottel", weil er nicht wisse, dass es seit zwölf Jahren bereits keinen Kaiser mehr gebe.
  • Auf S. 14 steht bei der frühmorgendlichen Ankunft des schwer verletzten Heino auf Burg Rübenstein ein offensichtlich gerade aus dem Schlaf gerissenes Pärchen nackig in einer der Loggien herum. Auf derselben Seite gibt Mutter Rübenstein ein Lehrstück in mittelalterlicher Pädagogik.
  • Auf S. 18 erfindet Scharlatanius aus Versehen das Schwarzpulver, wie man auf S. 19 nebenbei erfährt.
  • Ebenfalls auf S. 18 erweist sich das Wölflein als praktikables Reittier für den pedal leicht gehandicapten Heino.
  • Auf der Rückseite zu Teil 3 offenbaren sich Heinos Fähigkeiten als Aktzeichner.
  • Seligers Geschichte spielt 1262; Runkel ist etwa 7 Jahre alt. Es ist also nicht von dem Geburtsdatum aus Lothar Drägers Roman Ritter Runkel und seine Zeit (S. 23) auszugehen, wo Runkel 1260 geboren wurde. Seliger legte das von Dräger angegebene Geburtsjahr Runkels aus seinem Roman Ritter Runkel, der Diplomat (S. 92) zugrunde, also um 1255.

[Bearbeiten] Weitere Besonderheiten

  • Statt des ursprünglich vorgesehenen und schließlich auch benutzten RUNKEL nach Dräger & Hegen lautete der Reihentitel auf dem Vorschaubild in mosa.X 7 MOSAIK nicht nach Hannes Hegen (vgl. unten erstes Bild).
  • Die Rückseiten von mosa.X 8, mosa.X 9 und mosa.X 11 sowie die Seiten 33 von mosa.X 9 und 37 von mosa.X 11 (siehe Bilder unten) sind Dreingaben und werden bei einer eventuellen Veröffentlichung der Geschichte als Einzelheft nicht wieder mit abgedruckt.

[Bearbeiten] Mitarbeiter

Persönliche Werkzeuge