Mosaik von Hannes Hegen 6 - Dig, Dag, Digedag und der überlistete Krake

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Stammdaten
Titelbild Erschienen März 1957
Nachdruck in Die rasende Seemühle
Reprintmappe I
Jubiläumskassette I
Umfang 32 Seiten
Panel 119 + Titelbild + Rückseite
Katalog 1.01.006
Serie Liste aller Digedags-Hefte
Hauptserie: Orient-Südsee-Serie
Kapitel: Piraten-Serie
Heft davor Wer wagt - gewinnt
Heft danach Dig, Dag, Digedag und die große Explosion

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Comic

[Bearbeiten] Inhalt

Die Digedags beobachten die Piraten vom Strand aus, wie sie das gestohlene Gold von dem an den Klippen zerschellten Schiff bergen. Um deren Landung auf der Insel zu verhindern, offenbart Digedag den beiden Gefährten seinen Plan. Er schlägt vor, aus Kokosnüssen eine Taucherausrüstung zu bauen und die Piraten unter Wasser anzugreifen. Während Dag noch skeptisch ist, wie das zu bewerkstelligen ist, sammelt Digedag Steine auf, um mit diesen die Kokosnüsse im Palmenhain zu schießen.
Als er dann jedoch einen der dort sitzenden Affen trifft, rächt sich dieser damit, dass er nun seinerseits die Digedags mit Kokosnüssen bewirft. Zwar haben sie das so nicht geplant gehabt, doch immerhin kommen sie so viel schneller an die begehrten Nüsse. Nun stärken sie sich mit der Kokosmilch, bevor Digedag den Gefährten vorführt, wie er sich die Taucherausrüstung vorstellt. Die Nussschalen als Pressluftflaschen und Taucherbrillen, in die die Linsen des Fernrohrs eingesetzt werden, die Lianen als Luftschläuche, Riesenblätter als Schwimmflossen und fertig ist ihr Tauchzeug. So ausgerüstet wollen sie den Piraten entgegen tauchen und deren Boot umkippen.
Doch als sie dann mehrere Sägefische sehen, ändern sie ganz spontan ihr Vorhaben. Auf den Rücken der Fische sitzend, bringen sie diese recht schnell dazu, ihnen zu gehorchen. Die Fische fügen sich und können von den Digedags dazu überredet werden, das über und über mit Gold beladene Boot der Piraten von unten anzusägen und versenken. Da sich die Piraten aber auch jetzt nicht von ihrem Gold trennen wollen, müssen sie ganz elendig ertrinken. Damit ist die Gefahr, die von den Freibeutern ausgegangen ist, endlich gebannt. Digedag schärft Dig und Dag noch ein, sich genau die Stelle zu merken, wo das Piratengold versunken ist.
Dann lassen sich die Digedags zum Schiffswrack bringen und beginnen selber, alles noch Brauchbare aus demselben zu bergen. Während sich Dag und Digedag um die Flinten kümmern, will sich Dig die Umgebung des aufgelaufenen Piratenschiffes etwas näher anschauen. Unglücklicherweise gerät er dabei in das Jagdrevier eines Riesenkraken, der ihn sofort attackiert und mit seinen unzähligen Armen festhält. Als Dag und Digedag ihren Gefährten vermissen, beginnen sie nach ihn zu suchen. Als sie Dig in seiner misslichen Lage finden, hat Dag eine rettende Idee. Mit Hilfe des ebenfalls aufgefundenen Piratenrums gelingt es ihnen, den Kraken zu berauschen und für immer ausser Gefecht zu setzen. Zum Dank dafür, dass sie damit allen Meeresbewohnern einen unschätzbaren Dienst erwiesen haben, helfen ihnen die Delphine, alles noch Brauchbare vom Schiffswrack an Land zu schaffen.
Aber auch an Land gibt es genug für die Digedags zu erleben. Da sich der Tag mittlerweile dem Ende entgegen neigt, machen sich die drei zum Schlafengehen fertig. Während es sich Dig und Dag zwischen den geborgenen Kisten bequem machen, wählt Digedag ein ebenfalls an Land gebrachtes Kanonenrohr als Nachtlager. Dort schläft er auch sogleich ein, so dass er von dem aufziehenden Unwetter nicht mehr viel mitbekommt. Dig und Dag dagegen können bei dem Gewitterlärm nicht einschlafen. Dummerweise schlägt kurz darauf ein Blitz in die Kanone ein. Da diese noch immer geladen ist, löst sich ein Schuss und verwandelt den unglücklichen Digedag in ein elektrisch aufgeladenes Geschoss.
Doch damit ist die Sache für ihn noch lange nicht ausgestanden. Unglücklicherweise landet er genau auf einem friedlich schlummernden Löwen. Dieser ist über die Störung so verärgert, dass er Digedag sofort auffressen will. Mit einem mächtigen Sprung kann Digedag sich auf eine Palme retten, von wo aus er den Löwen mit einem wohlgezielten Kokosnusswurf außer Gefecht setzt. In diesem Augenblick erscheinen Dig und Dag, die sich sofort auf die Suche nach ihrem Gefährten begeben haben. Gemeinsam fesseln sie den bewusstlosen Löwen und schleifen ihn zu ihrem Lager.
Dort will Dig ihn dressieren und zu einem treuen Haustier machen. Da die Nacht aber mittlerweile schon recht weit fortgeschritten ist, legen sie sich, dort angekommen, erst mal erneut zum Schlafen nieder. Allerdings werden sie gegen Morgen von einem noch sehr viel wütenderen Löwen geweckt. Er will jetzt sogar alle drei Digedags verschlingen. Doch Dig behält seine Ruhe bei und verwandelt das Untier dank seiner hypnotischen Fähigkeiten in ein zahmes Schoßkätzchen. Sie geben ihm den Namen Nero. Gehorsam folgt ihnen der Löwe und hilft ihnen artig, die vom Piratenschiff geborgenen Gegenstände zu einem geeigneten Lagerplatz zu schaffen.

[Bearbeiten] Figuren

[Bearbeiten] Bemerkungen

  • Eine Namenverwechslung findet beim Tauchen statt: Dig wird von seinen Gefährten als Dag angesprochen (S. 15 - 18).
  • Im Heft 198 erinnert Dig seine Gefährten an seine hypnotischen Erfahrungen, er zitiert sich selbst. Es wird ein Bild von Nero und Dig in den Seemannskleidern gezeigt.

[Bearbeiten] Mitarbeiter

[Bearbeiten] Weitere Besonderheiten

[Bearbeiten] Externe Links

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