Bibel

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Bibelstudium im Kloster Helfta

Die Bibel (von griechisch biblia "Bücher"), bestehend aus dem Alten Testament und dem Neuen Testament, ist die Heilige Schrift des Christentums. Im MOSAIK finden sich verschiedene Themen und Figuren, für die die biblischen Überlieferungen als Quelle dienten, sowie einige Bibelzitate. Gelegentlich ist auch eine Bibel selbst zu sehen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Biblisches im MOSAIK

Die folgende Tabelle bietet einen ersten Überblick über Figuren und Themen aus der Bibel, die im MOSAIK und seinen Nebenuniversen vorkommen.

Figuren/Wesen
aus dem Alten Testament
Figuren/Personen
aus dem Neuen Testament
MOSAIK-Figuren, die auf
biblische Figuren anspielen
Themen/Ereignisse
aus der Bibel
Biblische Orte
Altes Testament
Neues Testament
Weitere Artikel

[Bearbeiten] Im Mosaik von Hannes Hegen

[Bearbeiten] Tierhefte

[Bearbeiten] Erfinder-Serie

  • In Heft 46 schimpft Ptolemäos, dass die Digedags die "sieben Plagen Ägyptens" heimsuchen sollten, wenn sie seinen Palast noch einmal betreten würden. Wie man im Alten Testament 2. Mose 7 bis 12 nachlesen kann, wurden die Ägypter sogar von zehn Plagen heimgesucht, sieben davon wären aber schon schlimm genug. Die sieben Plagen dagegen, die in der Offenbarung des Johannes 15 bis 16 im Neuen Testament beschriebenen werden, können Ptolemäos noch nicht bekannt sein und sind auch nicht nur auf Ägypten beschränkt.
  • In Prag behauptet ein Scharlatan, er könne die Geister verstorbener Prominenter herbeirufen. Hierzu zählen auch Adam und Moses. (Heft 78)
  • Major von Treskow fühlt sich an das "Durcheinander bei Unterjang von Sodom und Jomorrha" erinnert. (Heft 83)

[Bearbeiten] Runkel-Serie

[Bearbeiten] Amerika-Serie

[Bearbeiten] Orient-Serie

[Bearbeiten] Im Mosaik ab 1976

[Bearbeiten] Adria-Serie

[Bearbeiten] Anno 1704/05

[Bearbeiten] Mittelalter-Serie

  • Selbstverständlich ist die Predigt des abgesetzten Erzbischofs in Heft 198 an biblische Texte angelehnt. Eine Warnung vor falschen Propheten findet man z. B. auch in Matthäus 7,15.
  • Kaiser Barbarossa lässt ausrufen, dass ihm der Erzengel Gabriel erschienen sei und ihn zum Frieden mahnte. (Heft 203)
  • Brabax schlägt Erik und dem Häuptling Starker Bär vor, die Einzelteile ihrer Halsketten "Zahn um Zahn" zu tauschen (Heft 212). Zitiert wird hier 2. Mose 21,24 bzw. Matthäus 5,38: "Auge um Auge, Zahn um Zahn".

[Bearbeiten] Griechenland-Ägypten-Serie

Die Geschichte der Leviten in der Griechenland-Ägypten-Serie enthält eine ganze Reihe von Anspielungen auf Personen und Ereignisse aus den Überlieferungen des Alten Testaments, hauptsächlich aus dem ersten und dem zweiten Buch Mose. Außerdem erinnert der Name des alten weisen Lesekiel an den alttestamentarischen Propheten Hesekiel (Ezechiel).

Die Tabelle kann wahlweise in der Reihenfolge der Ereignisse im MOSAIK oder in der Bibel sortiert werden.

Im MOSAIK In der Bibel
Heft 241 S. 04 - 08
Brabax und Califax geraten mit dem Papyrusballon in einen Heuschreckenschwarm. Die Viecher zerknabbern den Ballon, was zum Absturz führt.
2. Mose 10
Die achte Plage, die die Ägypter zu ertragen haben, ist eine Heuschreckenplage.
Heft 241 S. 20
Aaron hält ein kleines goldenes Kalb in der Hand.
2. Mose 32
Aaron läßt die Ohrringe der Israeliten einsammeln und gießt daraus ein goldenes Stierbild.
Heft 243 S. 10
Die Leviten brechen aufgrund der durch den ausgetrockneten Wüstenbrunnen drohenden Hungersnot auf nach Ägypten. Einer von ihnen ist der besorgte Jakob.
1. Mose 42 - 46
Der Patriarch Jakob zieht aufgrund einer Hungersnot mit seiner Familie und seinen Viehherden nach Ägypten.
Heft 244 S. 19, 31, Heft 245 S. 11, Heft 246 S. 24 - 27
Die Leviten müssen in Ägypten Zwangsarbeit in einer Lehmziegelfabrik verrichten.
2. Mose 01, 13 – 14; 05, 6 - 19
Die Israeliten müssen in Ägypten Zwangsarbeit verrichten und Lehmziegel herstellen.
Heft 246 S. 2, 8 - 19
Die Abrafaxe treffen Ptatamoses am Hofe der Pharaonin Nofretete.
(Hier liegt keine so deutliche Parallele zur biblischen Überlieferung vor. Aber auch der biblische Moses lebt im Umfeld eines weiblichen Familienmitglieds des Pharaos.)
2. Mose 02, 10
Moses wird von einer Tochter des Pharaos als ihr Sohn angenommen.
Heft 246 S. 25
Ptatamoses schlägt Herpes mit dessen Peitsche, weil der den alten Lesekiel geschlagen hatte.
2. Mose 02, 11 – 12
Moses erschlägt einen Ägypter, der einen seiner hebräischen Brüder geschlagen hatte.
Heft 246 S. 27
Ptatamoses hält sich aufgrund seines Stotterns für ungeeignet, die Leviten aus Ägypten zu führen. ("Ich spre… spreche doch so schwer.")
2. Mose 04, 10
Moses sagt, dass er "eine schwere Sprache und eine schwere Zunge" habe.
Heft 246 S. 30
Durch die Explosion der Insel des Toksin fliegen einige Bruchstücke bis ans Nilufer. Eins dieser Bruchstücke setzt einen Dornbusch in Brand, ein weiteres fliegt Ptatamoses an den Kopf. Durch den Schlag benommen, glaubt er, der brennende Busch spräche zu ihm. Was er hört, sind aber eigentlich die eindringlichen Bitten der Abrafaxe, die Leviten aus Ägypten zu führen.
2. Mose 03, 2 - 10
Gott spricht zu Moses aus einem brennenden Dornbusch und erteilt ihm den Auftrag, die Israeliten aus Ägypten zu führen.
Heft 246 S. 31
Ptatamoses hält eine Rede und verspricht, die Leviten aus Ägypten in das Land der Hethiter zu führen. Einer der Leviten bemerkt, dass er mitkäme, wenn Ptatamoses jetzt noch sagt, dass dort Milch und Honig fließen.
2. Mose 03, 8
In dem Land, in das die Israeliten ziehen sollen, fließen Milch und Honig. Zu den Völkern dieses Gebietes gehören auch die Hethiter (oder Hetiter).

[Bearbeiten] Wido-Wexelgelt-Serie

  • In Heft 263 beginnt Señor Galantes de Pomforçios seine Feststellung, dass Wido Wexelgelt, Abrax und Brabax keine Piraten sein können, mit den Worten: "Wahrlich, ich sage euch ...", was stark an einige Aussprüche Jesu im Neuen Testament erinnert. Wido verkündet in Heft 265: "Wahrlich, ich sage euch, das Ende der Welt ist nahe!" und "Wahrlich: Ich sage euch, ein Engel ist uns erschienen!"
  • In Heft 272 spricht der Indio Alfons in der Art, wie alte Bibeln geschrieben sind. Durch die vielen Gäste fühlt er sich zum Beispiel an eine Heuschreckenplage erinnert.
  • Widos Spruch "Der Erste wird der Letzte sein!" in Heft 275 erinnert stark an den Vers "Aber viele, die die Ersten sind, werden die Letzten und die Letzten werden die Ersten sein" (Matthäus 19,30).

[Bearbeiten] Orient-Express-Serie

  • Professor Loftus klettert im Britischen Museum auf einen riesigen Bücherstapel und hofft vergeblich, dass dieser besser halte, als der Turm zu Babel. (Heft 283)
  • In Heft 287 betet Luigi Tortorella auf Lateinisch: "... et fili et spiritus sanctus Amen." (korrigiert in SB 72: "... et filii et spiritus sancti. Amen."). Übersetzt lautet das Gebet: "[Im Namen des Vaters] und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen." (nach Matthäus 28,19).

[Bearbeiten] Abrafaxe-Amerika-Serie

[Bearbeiten] Weltreise-Serie

[Bearbeiten] Templer-Serie

  • Montbard erwähnt Adam und Eva (Heft 360). Im gleichen Heft wird die Rückkehr des Zwergräubers Gundomar in sein Heimatdorf mit dem biblischen Gleichnis von der "Wiederkehr des verlorenen Sohnes" verglichen.
  • Im Verlies unter dem Lateranpalast hat jemand die Bibelworte "BEATI PAUPERES SPIRITU" ("Selig sind die geistig Armen", aus der Bergpredigt in Matthäus 5,3) an die Wand geschrieben (Heft 364).
  • Anna Komnene zitiert in Heft 375 mit "Vater! Vater! Warum hast du mich verlassen?" einen berühmten Ausruf Jesu am Kreuz: "Und um die neunte Stunde schrie Jesus laut: Eli, Eli, lama asabtani? das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" (Matthäus 27,46; fast wortgleich Markus 15,34).
  • In Heft 377 sagt der Berater Ludwigs des Dicken: "Die Wege des Herrn sind unergründlich". Dieser Spruch erinnert an "O die Tiefe des Reichtums und der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unerforschlich sind seine Gerichte und unergründlich seine Wege!" (Römer 11,33).

[Bearbeiten] Johanna-Serie

  • Einige der Visionen der Schwester Mechthild erinnern an Bibelverse (Hefte 382, 383 und 405). So verkündet sie zum Beispiel: "Milch und Honig werden fließen, ...", was eine Anspielung auf 2. Mose 3,8 ist ("Und ich bin herniedergefahren, dass ich sie errette aus der Ägypter Hand und sie herausführe aus diesem Land in ein gutes und weites Land, in ein Land, darin Milch und Honig fließt, ...").
  • Als Johanna in Heft 385 erklärt: "Aber der Herr ist auf der Seite der Gerechten ...", denkt sie wahrscheinlich an Psalm 14,5 ("Da fürchten sie sich; denn Gott ist bei dem Geschlecht der Gerechten.").
  • Das baldige Kommen des Jüngsten Tages wird in den Heften 383, 384 und 389 erwartet.
  • In Heft 388 finden sich gleich zwei Stellen, in denen Verse aus der Bibel zu erkennen sind. Mutter Agnes mahnt die Abrafaxe mit folgenden klugen Sätzen zur Geduld: "Jegliches hat seine Zeit. Eure Liebe wird das Mädchen schützen, auch wenn die Wege des Herrn für uns Menschen unbekannt sind." Der Anfang entspricht dem Vers "Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde:" (Prediger 3,1).
    Zum Abschied ruft Rabe Barbara den Abrafaxen und Johanna noch: "Gott sei mit euch!", hinterher. Dieser Wunsch findet sich auch vielfach in der Bibel, z. B. als "Der Gott des Friedens aber sei mit euch allen! Amen." (Römer 15,33)
  • Johanna stellt in Heft 389 fest, dass der Diebstahl der Allmende durch den Freiherrn wider das Gebot des Herrn ist. (2. Moses 20,15: "Du sollst nicht stehlen.")
    Die Äußerung von Michels Frau "Was recht ist, muss recht bleiben ..." im gleichen Heft klingt nach Psalm 94,15 ("Denn Recht muss doch Recht bleiben, und ihm werden alle frommen Herzen zufallen.")
  • In Heft 393 wird der Mönch an der Klostertür zum Heiligen Kreuz mit der Behauptung, die Jungfrau Maria stünde hinter ihm, abgelenkt. Außerdem gibt es in diesem Heft zweimal leicht abgewandelte Verse aus dem Vaterunser. Ein Mönch, der im Kloster von Anna, Bella und Caramella versehentlich nackt überrascht wird, betet: "... und führe mich nicht in Versuchung!" (Matthäus 6,13: "Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen."). Von Johanna ist, als sie Arnulf von Wolfenstein in Notwehr mit einer Tür die Nase einhaut, zu hören: "Vergib mir, o Herr, so wie ich vergebe den Abrafaxen, dass sie mir nicht geholfen haben ..." (Matthäus 6,12: "Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.")
  • Ein Bader erklärt in Heft 396, dass man seit dem Turmbau zu Babel in fremden Ländern fremde Sprachen spreche.
  • Als Johanna in Heft 398 sagt: "Wer gibt, dem wird gegeben werden!", denkt sie vermutlich an die Bergpredigt: "Gebt, so wird euch gegeben." (Lukas 6,38).
  • Die von Irmingard in Heft 400 gebrauchte Redewendung "zur Salzsäule erstarren" hat ihren Ursprung in 1. Mose 19,26: "Und Lots Frau sah hinter sich und ward zur Salzsäule." Donar von Duckstein wiederum zitiert mit "Hochmut kommt vor dem Fall, Herr von Gansberg!" aus den Sprüchen Salomos, wo es heißt: "Stolzer Mut kommt vor dem Fall" (Spr. 16,18).
  • Heft 403: König Rudolf von Habsburg glaubt, der Engel des Herrn käme, um ihn zu retten. Johanna erinnert an das Gebot: "Du sollst nicht töten." (2. Moses 20,13)
  • Enrique meint, dass Johanna gleich einem Engel des Herrn zu seiner Rettung erschienen sei. (Heft 404)
  • In Heft 405 sind (wahrscheinlich) zwei Bibeln zu sehen. Eine befindet sich auf einem Pult in der Kammer der Mutter Oberin. Bei dem großen Buch, in dem Gertrud von Helfta am Schluss des Heftes liest, könnte es sich auch um eine Bibel handeln (siehe Bild am Anfang des Artikels).

[Bearbeiten] Australien-Serie

[Bearbeiten] Abrafaxe-Römer-Serie

  • Angelegentlich des versuchten Besuchs der Bibliothek von Alexandria wird erwähnt, dass hier einst Gelehrte das Alte Testament ins Griechische übersetzt hatten (Heft 474). Gemeint ist die Septuaginta; von ihren angeblich 72 Übersetzern (abgerundet: 70) ist ihr Name abgeleitet: lateinisch "siebzig" ist septuaginta.
  • Im Streit der griechischen und judäischen Gelehrten auf den Stufen der Bibliothek (Heft 474) betonen die Judäer: "Vor Gott und dem Kaiser sind wir alle gleich!" Das ist offenbar eine Verschmelzung zweier Bibelstellen, freilich beide aus dem Neuen Testament: Römer 2,11 "Denn vor Gott sind alle Menschen gleich." und Matthäus 22,21 "So gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!"
  • Ein Straßenkoch in Athen prägt den Spruch "Tja, wer den Knüppel schwingt, wird durch den Knüppel fallen". Der gefällt ihm so gut, dass er ihn unbedingt seinem Kumpel Matthäus erzählen will (Heft 476). Das ist eine Anspielung auf den Spruch "Denn wer das Schwert nimmt, der soll durchs Schwert umkommen" aus dem Matthäusevangelium Kapitel 26, Vers 52.

[Bearbeiten] Reformations-Serie

  • Brabax schlägt Martin Luther vor, die Bibel aus dem Lateinischen in die Sprache der einfachen Leute zu übersetzen (Heft 486).
  • In einem Brief erfährt Michael, dass Katharina ihre erste Bibel illustriert. Diese Bibel habe der Kurfürst Friedrich von Sachsen in Auftrag gegeben. Man erzähle sich aber, dass handgeschriebene Bücher nicht mehr gebraucht werden, da man sie nun drucke (Heft 489).
  • Graf Hoyer VI. von Mansfeld hat im Kloster Neu-Helfta die Anfertigung einer Bibel in Auftrag gegeben, die von Katharina ausgestaltet wird. Als sie vollendet ist, holt er sie sich persönlich ab und lobt das prächtige Buch, das seine Erwartungen weit übertroffen hat (Heft 496).
  • In Heft 499 zitiert Johannes Eck aus dem Evangelium nach Johannes: "Weide meine Schafe" (Johannes 21,15-17).
  • In Heft 505 zitiert Luther einen Abschnitt aus der Johannes-Offenbarung, an dessen Übersetzung er gerade auf der Wartburg arbeitet.
  • In Heft 506 schenkt Luther dem Burgvogt der Wartburg, Hans von Berlepsch, zum Abschied als Dank für seine Gastfreundschaft eine der ersten Bibeln in deutscher Sprache.

[Bearbeiten] In den Nebenuniversen

[Bearbeiten] Robin Hood

In der Robin-Hood-Serie zitiert Bruder Tuck mehrfach aus der Bibel.

In den Alben Mach's noch einmal, Robin! (#1) und Setz die Segel, Robin! (#2) In der Bibel
Robin 1 S. 08
"Sogar die Heilige Schrift lehrt uns, dass der Wein des Menschen Herzen erfreut."
Mit Anmerkung: "Lobpsalm 104"
Psalm 104,14.15
"Du lässt Gras wachsen für das Vieh und Saat zu Nutz den Menschen, dass du Brot aus der Erde hervorbringst, / dass der Wein erfreue des Menschen Herz und sein Antlitz schön werde vom Öl und das Brot des Menschen Herz stärke."
Robin 1 S. 08
"Und selbst der Apostel Paulus empfahl seinem Schüler Timotheus, nicht nur Wasser, sondern hin und wieder auch Wein zu trinken."
1. Timotheus 5,23
"Trinke nicht mehr nur Wasser, sondern brauche ein wenig Wein um deines Magens willen, und weil du oft krank bist."
Robin 1 S. 10
"Wer Wind sät, wird Sturm ernten! Hosea acht, Vers sieben."
Hosea 8,7
"Denn sie säen Wind und werden Sturm ernten. Ihre Saat soll nicht aufgehen; was dennoch aufwächst, bringt kein Mehl; und wenn es etwas bringen würde, sollen Fremde es verschlingen."
Robin 1 S. 21
"Was du tust, denk auch ans Ende / Nimm den Kopf, nicht nur die Hände / Und wenn beide nutzlos sind / Nimm die Füße dann geschwind! Sirach sieben, Vers vierzig."
Sirach 7,40
"Was du tust, so bedenke das Ende, so wirst du nimmermehr Übles tun."
Robin 1 S. 26
"Der Tag des Herrn wird kommen / Wie ein Dieb in der Nacht ..." - "... Dann wird nach alter Sitte / Ein Fässchen aufgemacht!" - "Oder auch zwei."
Mit Anmerkung: "Vgl. Paulus' 1. Brief an die Thessalonicher (Vers 5, Absatz 2)". Die korrekte Angabe wäre "Kapitel 5, Vers 2".
1. Thessalonicher 5,1.2
"Von den Zeiten aber und Stunden, liebe Brüder, ist nicht Not euch zu schreiben; / denn ihr selbst wisset genau, dass der Tag des Herrn wird kommen wie ein Dieb in der Nacht."
Robin 1 S. 28
"Gepriesen seien die Worte des Heilands - Ächz! - an den ungläubigen Thomas ..." - "... Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!"
Mit Anmerkung: "Vgl. Johannes-Evangelium 20, 27"
Johannes 20,27–29
"Danach spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und siehe meine Hände und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! / Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott! / Spricht Jesus zu ihm: Weil du mich gesehen hast, Thomas, so glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!"
Der von Tuck zitierte Spruch stammt also nicht aus Vers 27, sondern Vers 29.
Robin 1 S. 55
"Selig sind jene, die verfolgt werden um der Gerechtigkeit willen! Matthäus fünf, Vers zehn!"
Matthäus 5,10 (Bergpredigt)
"Selig sind, die um Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn das Himmelreich ist ihr."
Robin 2 S. 14
"Brabax hat Recht, denn ..." - "... Paulus schrieb an die Galater: Lasst uns preisen Gott den Vater / Indem wir stets nur Gutes tun / Ohne Rast und auszuruhn!"
Mit Anmerkung: "Vgl. Paulus' Brief an die Galater, 6/9"
Galater 6,9
"Lasset uns aber Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht ablassen."
Robin 2 S. 19
"Ob Rosmarin, ob Saft der Reben - gebet ihr, so wird euch gegeben!"
Mit Anmerkung: "Vgl. Lukas 6, 38"
Lukas 6,38
"Gebet, so wird euch gegeben. Ein voll, gedrückt, gerüttelt und überfließend Maß wird man in euren Schoß geben; denn eben mit dem Maß, mit dem ihr messet, wird man euch wieder messen."
Robin 2 S. 29
"Keine Sorge! Ich halte mich an das, was Jahwe einst seinem Schützling Jakob in der Wüste angedeihen ließ:" - "Und mag die Sonne noch so brüten, ich werde ihn wie meinen Augapfel hüten!"
Mit Anmerkung: "Vgl. 5. Buch Mose, 32, 10"
5. Mose 32,9.10
"Denn des Herrn Teil ist sein Volk, Jakob ist sein Erbe. / Er fand ihn in der Wüste, in der dürren Einöde sah er ihn. Er umfing ihn und hatte acht auf ihn. Er behütete ihn wie seinen Augapfel."
Robin 2 S. 40
"Und was - hicks - tat Noah nach der Sintflut dann?" - "Er pflanzte - hicks - als erstes einen Weinberg an!"
Zitiert zusammen mit Kassim Coleham. Mit Anmerkung: "Vgl. 1. Buch Mose, 9, 20"
1. Mose 9,20
"Noah aber, der Ackermann, pflanzte als erster einen Weinberg."

Weitere Anspielungen:

  • Brabax erwähnt in Mach's noch einmal, Robin! die "Sprüche aus der Apokalypse", womit er vermutlich die Offenbarung des Johannes meint (das letzte Buch des Neuen Testaments). Griechisch ἀποκάλυψις Apokalypsis ist zu deutsch "Offenbarung".
  • Ein Söldner aus der Burgwache von Nottingham flucht in Mach's noch einmal, Robin! beim "Bocksbeinige[n] Beelzebub". Beelzebub (hebr. Baʿal Zəvûv, griech. Beelzebul) ist eine Gottheit vor allem im Alten Testament (aber auch z.B. im Lukasevangelium 11,15: "Einige von ihnen aber sagten: Mit Hilfe von Beelzebul, dem Anführer der Dämonen, treibt er die Dämonen aus"). Später wurde er mit dem Teufel identifiziert; daher hier die Bocksbeinigkeit.
  • Der Sklavenhändler Hakim Hashdik spielt in Setz die Segel, Robin! auf den sagenhaften Reichtum der Königin von Saba an.

[Bearbeiten] Weitere

[Bearbeiten] Alttestamentarische Namen

Außer den oben aufgeführten Anspielungen und Zitaten finden sich noch einige außergewöhnliche alttestamentarische Namen im MOSAIK und seinen Nebenuniversen, bei denen aber kein inhaltlicher Zusammenhang zur biblischen Überlieferung besteht. Das sind:

Eine ungewöhnliche Häufung findet sich beim Bahnwärter Samuel. Neben Samuel selbst und dem oben schon erwähnten Nebukadnezar tragen noch zwei weitere seiner fünf Hunde alttestamentarische Namen: Sarah und Balthasar. (Balthasar ist eine gräzisierte Form von Belsazar.)

[Bearbeiten] Quellen und Externe Links

In der Wikipedia:

[Bearbeiten] Aus der Bibel finden sich Zitate oder Themen in folgenden MOSAIK-Publikationen

Mosaik von Hannes Hegen: 3, 46, 78, 83, 118, 121, 153, 186, 188, 189, 214

Mosaik ab 1976: 11/77, 198, 203, 212, 241, 243, 244, 246, 263, 265, 272, 275, 283, 287, 
303, 312, 314, 322, 357, 360, 364, 375, 377, 382, 383, 384, 385, 388, 389, 393, 396, 398,
400, 403, 404, 405, 440, 441, 445, 474, 476, 486, 489, 496, 499, 505, 506

Mittelteil: 468 (Latein rockt!), 490 (Malen wie ein Meister)

Nebenuniversen:
Mach's noch einmal, Robin!, Setz die Segel, Robin!
Abrafaxe-Kalender 2009 - Die sagenhafte Welt der Abrafaxe (August-Blatt)
Mädchen-Mosaik: 30, 32

Onepager:
Es war einmal...
Onepager BK 1ff - Schöne Grüße vom Erpresser
Spur zum Strand

Fanfiction: Der König der Spaßmacher
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