Mosaik 556 - Gertrud in der Löwengrube

Aus MosaPedia

(Weitergeleitet von Gertrud in der Löwengrube)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Stammdaten
Titelbild Erschienen April 2022
Nachdruck noch nicht
Umfang 36 Seiten Comic
+ 16 Seiten Mittelteil
Panel 142 + Titelbild + S. 2
Serie Liste aller Abrafaxe-Mosaiks
Hauptserie: Orient-Okzident-Serie
Heft davor Der siebenfarbige Smaragd
Heft danach Scharfes Schwert in falschen Händen

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Comic

[Bearbeiten] Inhalt

Erzähler: Hakawati al-Ahmaq, Dschaffar
Der Großwesir Dschaffar hat mit Erschrecken festgestellt, dass der siebenfarbige Smaragd aus dem Verlies des Kalifenpalastes gestohlen wurde. Er verrät den Abrafaxen, welche Bedeutung der Stein für das Kalifenreich hat. Sie müssen ihm versprechen, niemandem davon zu erzählen. Abu l-Abbas wurde einstmals durch eine Prophezeiung mit dem Stein zum Kalifen. Wenn der Smaragd nun gestohlen bleibt, wäre das Reich dem Untergang geweiht.
Dschaffar erteilt dann den Soldaten den Befehl, dass keiner das Verlies betreten darf. Niemand soll erfahren, was passiert sei. Er will Bagdad von der Armee umstellen und Haus für Haus nach dem Smaragd durchsuchen lassen. Brabax entgegnet, dass dann jeder von dem Diebstahl erfahren wird. Stattdessen schlägt er vor, den Stein mit wenigen Soldaten bei Lela zu suchen. Für sie habe Quecksilber-Ali schließlich den Stein gestohlen. Dschaffar gibt ihm recht, doch dann begegnen sie dem Kalifen, der den Gesandten und Isaak den siebenfarbigen Smaragd zeigen will. Sie können sie aber überzeugen, bei dem schönen Wetter lieber auf die Jagd zu gehen.
Während Quecksilber-Ali in seinem Versteck hoch über der Stadt überlegt, was er nun mit dem Smaragd anfangen soll, führt Abrax den Großwesir mit einigen Gardesoldaten zum Haus der kleinen Blumen. Lela öffnet die Tür und beteuert, dass hier nichts zu finden sei. Während Dschaffar das Haus durchsuchen lässt, erscheint Quecksilber-Ali mit dem Smaragd und fragt Lela, was er nun damit tun soll. Dschaffar verlangt die sofortige Herausgabe, doch Ali will damit eine offene Rechnung seines Großvaters begleichen. Als er flüchtet, befiehlt der Großwesir seine Ergreifung, worauf die Gardesoldaten ihn durch die Gassen verfolgen. Quecksilber-Ali flüchtet in Halits Haus, wo ihm Remiza einen unfreundlichen Empfang bereitet. Als ihm der Gardeoffizier folgt, bekommt er eine Tajine an den Kopf geworfen, die eigentlich Ali abkriegen sollte. Seine Männer bringen ihn in Sicherheit und wollen sich zurückziehen. Doch der Offizier will Ali nicht entkommen lassen.
Inzwischen wird Quecksilber-Ali von seinem alten Freund Halit begrüßt. Er möchte einen Tee mit ihm trinken, doch Ali hat es eilig und verschwindet über die Dächer. Die Gardesoldaten sind nicht in der Lage ihm zu folgen und haben das Nachsehen. Der Großwesir ist verärgert, als die Garde erfolglos zurückkehrt. Abrax schlägt ihm vor, Lela zu verhaften. Sie kann es Dschaffar ausreden, ansonsten würde der Kalif morgen keine Baklava bekommen.
Harun al-Raschid lässt sich derweil die Kampfkünste seines neuen Jagdhundes vorführen. Gertrud soll gegen einen Berberlöwen kämpfen. Doch der Kampf ist schnell vorbei, denn Gertrud landet im Maul des Löwen. Die Ratte muss schnell Hilfe leisten und beißt dem Löwen ins Ohr. So kommt Gertrud wieder frei und kann durch einen Biss in den Schwanz des Löwen den Sieg erringen.
Anschließend führt der Kalif den Gesandten noch den Elefanten Abul Abbas vor. Dem Großwesir lässt Ali zur gleichen Zeit durch ein Kind ausrichten, dass er drei Tage Zeit hat, ihm ein Angebot für den Smaragd zu machen ...

[Bearbeiten] Figuren

[Bearbeiten] Bemerkungen

  • erwähnte Orte: Bagdad, Frankenreich, Tigris
  • Der Hefttitel ist eine Anspielung auf die biblische Geschichte von Daniel in der Löwengrube.
  • Wie im Vorgängerheft äußert Abu l-Abbas erneut den an Isnogud angelehnten Wunsch, Kalif anstelle des Kalifen zu werden (S. 6).
  • Der Marienkäfer sitzt auf einem Bildrand und betrachtet das obere Bild (S. 8).
  • Nach seiner Abweisung durch Lela verfällt Quecksilber-Ali à la Hamlet ins Grübeln: „Stein oder nicht Stein, das ist hier die Frage“ (S. 10). Auch seine Körperhaltung lässt an bekannte Darstellungen jenes Shakespeare-Helden denken, indem hier der Smaragd den Totenschädel ersetzt, auch wenn dieses Motiv in der Realität aus einer anderen Szene des Dramas stammt.
  • Die Hündin Gertrud hat den berühmten Schlusssatz aus Casablanca im Sinn: „Ich glaube, das ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft“ (S. 50).

[Bearbeiten] Redaktioneller Teil

[Bearbeiten] Mitarbeiter

[Bearbeiten] Weitere Besonderheiten

  • Mit Hilfe der App MOSAIK Magic konnte man sich mit seinem Smartphone oder Tablet auf folgenden Seiten Hintergrundinformationen anzeigen lassen:
Seite Info
1 Coverentwurf mit dem Titel: Kampf der Titanen
15 Fakten über Smaragde
16 Figurinen-Entwurf: Garde-Soldaten
35 kuriose Speere
45 Der Berberlöwe – Das kleine Rattikon
48 Löwen im Mosaik

[Bearbeiten] Externe Links

Persönliche Werkzeuge