Kloster St. Marien

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St. Marien aus der Vogelperspektive

Im Kloster St. Marien im Mansfelder Land beginnt und endet das Abenteuer der Abrafaxe in der Johanna-Serie. Außerdem ist es Schauplatz in der Reformations-Serie.

Hier leben die Mutter Oberin, die Schwestern Mechthild und Adelheid, weitere Nonnen sowie die als Baby hier ausgesetzte Magd Johanna.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Das Kloster in der Johanna-Serie

Über dem zwischen bewaldeten Hügeln des Mansfelder Landes gelegenen Kloster spielen sich an einem Herbstag seltsame Dinge ab: dunkle Wolken sind aufgezogen und am Himmel sind blaue Lichterscheinungen zu beobachten.

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[Bearbeiten] Das Kloster in der Reformations-Serie

Katharina von Krahwinckel reist mit dem Kutscher Joachim zum Kloster St. Marien, in welches sie auf Wunsch ihrer Familie als jüngste Tochter eintreten soll. Nach einer Begegnung mit Michael Drachstädt und den Abrafaxen, wird sie auf den Wunsch von Michael durch Abrax sicher bis zum Kloster begleitet. Dort wird Katharina von Schwester Mechthild empfangen und in das Kloster geführt. Katharina schreibt einen Brief an Michael über ihre Erlebnisse in den ersten Wochen im Kloster. Sie bittet Michael, ihr nicht zu antworten, da sie keine Briefe empfangen darf.

[Bearbeiten] Das reale Kloster St. Marien

Das Kloster St. Marien zu Helfta wurde im Jahr 1229 von Graf Burchard I. von Mansfeld und seiner Ehefrau Elisabeth von Schwarzburg gegründet. Die erste Niederlassung befand sich in unmittelbarer Nähe der Mansfelder Burg. Elisabeth verlegte das Kloster im Jahre 1234 nach Rodersdorf und von dort im Jahre 1258 nach Helfta. Der zugehörige Grundbesitz wurde von den Herren von Hackeborn gestiftet. Im Jahr 1343 wurde das Kloster nochmals verlegt, diesmal direkt an die Stadtmauer von Eisleben. Diese vierte und letzte Niederlassung, genannt Neuen-Helfta, wurde im Jahr 1525 verwüstet - das bedeutete das Ende des mittelalterlichen Klosters.

Die im Kloster lebenden Nonnen hatten die Ordensregel der Zisterzienser angenommen, doch ist das Kloster wie viele andere Frauenklöster des 13. und beginnenden 14. Jahrhunderts nie vom Orden anerkannt und in den Ordensverband aufgenommen worden. Deshalb übernahmen in Helfta nicht Zisterzienser, sondern Dominikaner die geistliche Fürsorge für die Nonnen.

Bauliche Reste der dritten und vierten Niederlassung sind erhalten geblieben. In den letzten Jahren wurde die dritte Niederlassung (Helfta) neu belebt und dieses neue Kloster Helfta beherbergt inzwischen wieder mehrere Nonnen.

Die im Kloster während der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts gepflegte Religiosität steht im Zusammenhang mit den tiefgreifenden geistes- und frömmigkeitsgeschichtlichen Veränderungen des 12. und 13. Jahrhunderts. Bezeichnend für die damals entstehenden neuen religiösen Bewegungen sind die Suche nach einem unmittelbaren Zugang zu Gott, die Hinwendung zum erlösenden Leiden Christi und der Versuch, Christus auch im tätigen Leben nachzufolgen.

[Bearbeiten] Externe Links

[Bearbeiten] Im Kloster St. Marien spielen folgende Mosaikhefte

Mosaik ab 1976: 382, 383, 384, 385, 404, 405, 485, 487, 496
Erwähnt: 484, 486, 493, 497, 498

Mädchen-Mosaik: 29, 30, 31, 32
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