Katharina von Krahwinckel

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Figurine der Katharina von Krahwinckel

Katharina von Krahwinckel ist eine Figur in der Reformations-Serie des Mosaik ab 1976 und wurde von Sally Lin gezeichnet.

Katharina ist die fünfzehnjährige Tochter des Grafen von Krahwinckel. Von ihren Freunden lässt sie sich gern Käthchen nennen.

Nach einer Familientradition soll sie als jüngste Tochter in das Kloster St. Marien eintreten, was ihr überhaupt nicht gefällt. Dennoch reist sie mit dem Kutscher Joachim nach Helfta. Unterwegs bricht ein Rad ihrer Kutsche. Dabei macht sie die Bekanntschaft mit Michael Drachstädt und den Abrafaxen.

Sie treffen sich wieder auf dem Marktplatz von Jeßnitz, wo Michael einem armen Mädchen einen Ablassbrief spendiert. Katharina findet, dass er ein gutes Herz hat. Sie lädt ihn und die Abrafaxe zum Essen in das Wirtshaus Zum tanzenden Aal ein. Dort kehren auch Johann Tetzel und seine Gehilfen ein. Als sie gegenüber Katharina aufdringlich werden, sorgen die Abrafaxe für eine schnelle Flucht. Inzwischen konnte Joachim das Rad reparieren lassen. Doch Michael möchte das Mädchen nicht schutzlos weiterfahren lassen. Da er nach Wittenberg zu Lucas Cranach in die Lehre gehen muss, erklärt sich Abrax bereit, Katharina bis zum Kloster zu begleiten. Anschließend will er seinen Freunden nach Wittenberg folgen.

Ohne weitere Zwischenfälle erreicht Katharina mit der Kutsche das Kloster. Am Tor wird sie von Schwester Mechthild begrüßt. Doch bevor sie das Koster betritt, schneidet sie sich eine Haarsträhne ab und bittet Abrax, sie Michael mit einem Gruß von ihr zu übergeben. Nachdem sie sich von Joachim und Abrax herzlich verabschiedet hat, wird sie von Schwester Mechthild in das Kloster geführt.

Nach den ersten Wochen im Kloster schreibt Katharina einen Brief an Michael. Darin berichtet sie über ihre Ausbildung zur Buchmalerin, die ihr großen Spaß bereitet. Ansonsten ist der Tagesablauf im Kloster sehr streng und mit Gebeten ausgefüllt. In den langen Nächten muss sie jedoch oft an ihn denken. Sie bittet Michael, ihr nicht zu antworten, da sie keine Briefe empfangen darf.

[Bearbeiten] Geschlecht derer von Krahwinkel

Historische Vorlage ist vermutlich die Familie von Krahwinkel, eine Adelsgeschlecht im Bistum Merseburg und Kurfürstentum. Sie benannte sich nach den Ort Krawinkel (in Sachsen-Anhalt, jetzt ein Ortsteil von Bad Bibra).

Das Wappen derer von Krahwinkel zeigt eine schwarze Krähe auf silbernen Grund bzw. eine goldene Krähe auf silber-rot geteiltem Schild. Im Mosaik wird eine Krähe auf blauem Grund als Wappen derer von Krahwinckel gezeigt.

[Bearbeiten] Externe Links

[Bearbeiten] Katharina von Krahwinckel tritt in folgenden Mosaikheften und Beilagen auf oder wird erwähnt

Mosaik ab 1976: 484, 485, 491, 496, 497, 498, 499, 500, 503

In ihren Briefen: 487, 489

Erwähnt in: 486, 488, 490, 492, 493, 495, 501, 506

Beilage: Das Ende des Mittelalters

Mädchen-Mosaik: 29, 30, 31, 32
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