Wartburg

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Die Wartburg in Runkels Vision

Die Wartburg ist eine der bekanntesten deutschen Burgen. Sie wird gelegentlich im Mosaik-Universum erwähnt. In der Reformations-Serie in einem Abrafaxe-Kalender und in einem Ritter-Runkel-Onepager ist die Burg ein Handlungsort.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Erfinder-Serie

Zu den beliebtesten Kästen der Bastei-Baukasten-Firma von Eusebius Bruch - wo die Digedags gerade arbeiten - gehören die Ausgaben aus der Serie deutscher Burgen. Darunter befindet sich u.a. die Wartburg. Allerdings muss man speziell für diesen Baukasten mit einer Wartezeit von einigen Monaten rechnen, wegen der großen Nachfrage. Dies ist ein deutlich erkennbarer Seitenhieb auf die Lieferzeiten der gleichnamigen Automobile aus Eisenach zu DDR-Zeiten.

[Bearbeiten] Reformations-Serie

Martin Luther wird im Jahr 1521 im Auftrag des sächsischen Kanzers Gregor von Brück auf die Wartburg entführt. Dort sorgt der Burgvogt Hans von Berlepsch ein Jahr lang für seinen Schutz. Luther muss sich nun als Junker Jörg mit der Jagd und anderen Vergnügungen eines Edelmannes vertraut machen. Die Frau des Burgvogts bewirtet ihn, der Diener Kilian, Abrax und Brabax stehen ihm zu Diensten. Eines Tages taucht ein Landsknecht auf der Burg auf, der Luther hier vermutet und ihn für eine Belohnung fangen will. Mit einer nächtlichen Spukgeschichte gelingt es Abrax, Brabax und dem Burgvogt, den Landsknecht aus der Wartburg zu vertreiben.

[Bearbeiten] Runkel-Onepager

Ritter Runkel beschließt, am 100-jährigen Sängerkriegsjubiläum auf der Wartburg teilzunehmen. Dazu borgt er sich von Sigi Süffel einen Dudelsack, den dieser aber ohne des Ritters Wissen mit Niespulver füllt. Auf der Wartburg angekommen, sitzen alle Sangesbrüder in der bis auf den letzten Platz gefüllten Halle, um Runkels Darbietung zu lauschen. Als Runkel in den Dudelsack bläst, beginnen alle Zuschauer zu niesen, worauf das Sängerfest ein jähes Ende findet.

[Bearbeiten] Die reale Wartburg

Auf dem Wartberg bei Eisenach wurde um das Jahr 1067 von Ludwig dem Springer eine Burg erbaut. Sie wurde zunächst zum Stammsitz der Landgrafen von Thüringen und ging im Spätmittelalter an die Wettiner über. Teile der ursprünglichen Burganlage verfielen im Laufe der Zeit, doch wichtige Teile aus dem Hochmittelalter sind noch erhalten - vor allem der nach der Mitte des 12. Jahrhunderts errichtete Palas, große Abschnitte des Mauerwerks der Befestigungen und bedeutende Teile des Torbaus. Die baulich gefährdete Burg wurde im 19. Jahrhundert rekonstruierend instandgesetzt. Dabei wurden die vermauerten hochromanischen Arkadengänge und Fenster des Palas wieder freigelegt. Außerdem erhielt die Burg einen monumentalen Bergfried an der Stelle, wo ursprünglich ebenfalls ein Turm gestanden hatte. Das Aussehen der Burg vor diesen Instandsetzungen ist durch Pläne und Zeichnungen, unter anderem von Johann Wolfgang von Goethe, zumindest in Umrissen bekannt. Die kulturgeschichtliche Bedeutung der Wartburg rührt einerseits von bedeutenden Ereignissen her, die mit ihr in Verbindung stehen, wie dem Sängerkrieg oder der Burschenschaftsbewegung. Anderseits lebten und wirkten bedeutende Persönlichkeiten auf der Wartburg, wie die Heilige Elisabeth von Thüringen und Martin Luther, der hier 1521/22 Zuflucht suchte und das Neue Testament ins Deutsche übersetzte, sowie der schon erwähnte Goethe.

[Bearbeiten] Die Wartburg spielt in folgenden Publikationen eine Rolle

Mosaik von Hannes Hegen: 83 (erwähnt)
Mosaik ab 1976: 503 (Rückseite), 504, 505, 506
Ritter-Runkel-Onepager: Das Sängerfest (Schauplatz)
Abrafaxe-Kalender: Eine Reise durch Deutschland (Oktober-Blatt)
Persönliche Werkzeuge