Mosaik 552 - Die Diebe von Bagdad

Aus MosaPedia

Wechseln zu: Navigation, Suche
Stammdaten
Titelbild Erschienen Dezember 2021
Nachdruck noch nicht
Umfang 36 Seiten Comic
+ 16 Seiten Mittelteil
Panel 160 + Titelbild + S. 2
Serie Liste aller Abrafaxe-Mosaiks
Hauptserie: Orient-Okzident-Serie
Heft davor Die Beschützerin der Armen
Heft danach Der Verrat

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Comic

[Bearbeiten] Inhalt

Erzähler: Hakawati al-Ahmaq
Die fränkischen Ritter Sigismund und Lantfrid haben eine Einladung in den Kalifenpalast von Bagdad erhalten. Lantfrid vermutet darin eine Falle, vor der sie Euphemios warnte. Isaak entgegnet, dass der Brief ein echtes Siegel trägt und sie jetzt die Möglichkeit haben, ihre Mission zu erfüllen. Doch die Stimme des Kaufmanns zählt nicht. Ritter Sigismund beruft sich auf ältere Rechte und entscheidet, die Einladung anzunehmen. Brabax soll sie dabei begleiten.
Euphemios verhandelt zur gleichen Zeit mit Lela, die Gesandten zu überfallen und ihnen alle Gastgeschenke zu stehlen. Da die Zeit drängt, werden sie sich bald für den Preis von zwölf Goldstücken einig. Lela besteht außerdem darauf, die Beute zu behalten.
Während Abrax seinen Dienst im Haus der kleinen Blumen antritt, begeben sich die Gesandten mit viel Gepäck auf den Weg zum Palast. Zwei Kinder bitten sie unterwegs um Hilfe, weil sich Diebe in ihrem Haus befinden. Isaak hält das für eine Falle, doch die Ritter wollen helfen und so folgt auch Isaak ihnen. Als dann Gertrud nach einem Baklava-Happen von dem Mädchen reglos am Boden liegt, ist Brabax ratlos. Er sucht die Gesandten und findet sie in einem Haus überfallen und ausgeraubt vor. Alle Taschen mit Geschenken wurden ihnen gestohlen. Als Isaak nach Gertrud sehen will, ist auch der Hund verschwunden. Ein Junge hat inzwischen den Ordnungshüter Bulyman geholt, der die fränkischen Ritter als Diebe verhaften will. Sie beteuern, dass sie auf dem Weg zum Palast ausgeraubt wurden. Weil er ihnen nicht glaubt, zeigt Isaak ihm die Einladung vor. Bulyman erkennt das Siegel des Großwesirs. Er fordert sie auf, sich wieder in ihre ihre Unterkunft zu begeben. Er will jetzt seine Arbeit erledigen und sie anschließend informieren.
Brabax entdeckt dann die Kinder, die sie in das Haus gelockt haben. Sie flüchten mit Lela durch die Gassen der Stadt. Zusammen mit den Gesandten nimmt Brabax die Verfolgung auf, doch als die Kinder den Weg über die Dächer nehmen, können sie ihnen nicht folgen.
Dschaffar wartet derweil vergeblich im Palast auf das Eintreffen der fränkischen Delegation. Harun al-Raschid vergnügt sich gerade im Garten des Kalifenpalastes. Tänzerinnen und Musiker sorgen für eine entspannte Stimmung. Der Dichter Abu Nuwas ist zu Gast und Dschaffar wird von seinem Gebieter aufgefordert, sich zu setzen. Da dem Herrscher heute nicht der Sinn nach Diplomatie steht, soll der Wesir den Besuch der Franken absagen. Halb erleichtert, halb verärgert begibt sich Dschaffar zum Schreiber und erteilt dem Boten den Auftrag, unverzüglich herauszufinden, ob sich die Gesandten noch in der Karawanserei befinden.
Der Bote erfährt dort von Califax, dass sich die Franken in den Kalifenpalast begeben haben. Verwundert vernimmt nun Califax, dass sie dort leider nicht angekommen sind. Er soll ihnen ausrichten, dass der Bote nach ihnen gefragt hat. Der Großwesir war über ihr Ausbleiben recht verärgert. Califax ahnt, dass etwas passiert sein muss und eilt besorgt davon.
Als der Bote in Amiras Bäckerei erscheint, hat Khalil gerade die Baklava fertig. Doch weil er ein besonderes Rezept ausprobiert hat, halten Amar und Amira das Gebäck für verdorben. Dennoch packt der Bote alles ein und nimmt es mit in den Palast. Khalil wird jedoch für sein eigensinniges Verhalten bestraft und aus der Bäckerei geworfen.
Nachdem Lela die beiden Kinder wieder in das Waisenhaus zurückgebracht hat, begibt sie sich in das Hauptquartier der Diebesgilde. Dort wird die Beute begutachtet, die den Gesandten geraubt wurde. Als der Ordnungshüter Bulyman erscheint, fordert er den Silberteller als seinen Anteil. Lela stimmt zu und er verlässt mit dem Teller das Haus. Gertrud war mit einem Schlafmittel betäubt worden und erwacht gerade, als er geht. Das Tier verweigert die Fütterung und beißt Sveytaman ins Bein. Als Lela dann die Peitsche schwingt, flieht Gertrud aus dem Haus. Das Tier folgt seiner Nase bis zu einem Metzger, der Bulyman gerade frische Rinderlende verkauft. Der Metzger legt das Fleisch auf den silbernen Teller, aber dann stürzt sich Gertrud auf den Ordnungshüter. Der silberne Teller mit der Lende fliegt im hohen Bogen auf der Straße und Gertrud lässt sich den Bissen schmecken. Nun kommen die Gesandten herbeigeeilt und danken dem Ordnungshüter, dass er den königlichen Jagdhund und den silbernen Teller wiedergefunden hat.

[Bearbeiten] Figuren

[Bearbeiten] Bemerkungen

  • erwähnte Orte: Bagdad, Frankenreich, Sonne
  • Der Titel ist eine Anspielung auf den amerikanischen Märchenfilm Der Dieb von Bagdad aus dem Jahre 1940. Auch dort gibt es einen Kalifen, der sich verkleidet unters Volk mischt, und einen - allerdings bösen - Wesir Dschaffar (und einen Dschinn, der wieder in seine Flasche gesperrt wird, und ein mechanisches fliegendes Pferd und Diamantaugen).
  • Der Marienkäfer blickt auf Lelas Wohnhaus (S. 7).
  • Von einem fliegenden Teppich droht ein Mann abzustürzen (S. 11).
  • Ein Mann schiebt einen Karren eine steile Treppe hinauf (S. 13).
  • Der Pascha aus der Adria-Serie hat einen Cameo-Auftritt auf S. 13.
  • Ein verdächtig Jörg Reuter ähnelnder Händler bietet Abrafaxe-Figuren und eine Figur der Ratte an (S. 44).

[Bearbeiten] Redaktioneller Teil

[Bearbeiten] Mitarbeiter

[Bearbeiten] Weitere Besonderheiten

  • Mit Hilfe der App MOSAIK Magic konnte man sich mit seinem Smartphone oder Tablet auf folgenden Seiten Hintergrundinformationen anzeigen lassen:
Seite Info
1 Coverentwürfe
2 Suchbild (Vergleich mit S. 2 im Heft 551)
4 Wie wird man ein Ritter? (aus Heft 359, S. 20/21)
11 Magischer Teppich (Verweis auf Heft 1/83)
29 Ach, ach ... Schach (Fehlerkorrektur aus Heft 551)
41 Das Reich der Franken
42 Abu Nuwas

[Bearbeiten] Externe Links

Persönliche Werkzeuge