Gold

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Gold weckt die Begehrlichkeit des Menschen - und führt zu unüberlegten Handlungen

Gold ist ein Edelmetall, welches bei vielen Gelegenheiten in allen Varianten des MOSAIK vorkommt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Allgemeiner Hintergrund

Seit jeher hat Gold auf die Menschen eine große Faszination ausgeübt. In nahezu allen Kulturen wurde es als besonders wertvolles Metall, Kultobjekt, Wertanlage oder Tauschmittel geschätzt. Dazu kam von Anfang an seine Verwendung als Schmuckmetall. Wie Silber kommt Gold in der Natur auch in gediegener Natur vor und muss nicht immer aus Erzen isoliert werden. Das Gold wird aufgrund seiner guten Formbarkeit und materiellen Beständigkeit seit dem Beginn der Geldwirtschaft für die Münzprägung verwendet. In Europa ist die Goldverarbeitung seit mindestens 2000 Jahren v.Chr. nachgewiesen. Zahlreiche bekannte Altertümer (wie die Himmelsscheibe von Nebra) sind mit Goldapplikationen belegt. Auch außereuropäische Kulturen, insbesondere in Südamerika, kannten das Gold und verarbeiteten große Mengen davon. Im Gegensatz zu Europa war hier jedoch der Einsatz als Geld- und Tauschobjekt von sehr untergeordneter Bedeutung; Gold diente hier mehr als alles andere zur Herstellung von Kultobjekten. Das Streben nach Gold hat oft ganz wesentlich geschichtliche Ereignisse beeinflusst. Ganze Feldzüge wurden deswegen geführt. In der Antike und im Mittelalter mussten belagerte bzw. eroberte Städte oft mit großen Mengen Goldes freigekauft werde. Die Eroberung der süd- und mittelamerikanischen Ureinwohnerstaaten durch die Spanier hing vor allem mit der Gier nach Gold zusammen. Aber auch später führte der Goldrausch noch zu erheblichen gesellschaftlichen Veränderungen. So bewogen die Goldfunde in Kalifornien von 1849, am Klondike von 1897 und in Australien viele Tausende Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen und ein unsicheres Glück und schnellen Reichtum zu suchen. Wenn auch Gold heute als Münzmetall seine Bedeutung weitgehend verloren hat, dient es dennoch immer noch zum Teil als Stütze von Währungsreserven. Als Schmuckmetall ist seine Beliebtheit ungebrochen. Unentbehrlich ist der Einsatz von Gold in der Elektronik- und Halbleiterindustrie sowie zu medizinischen Zwecken.

[Bearbeiten] Gold im MOSAIK

Im Mosaik spielen das Gold an sich, die Suche nach Gold, Golderz, Goldförderung, Goldmünzen und Goldschätze so oft eine Rolle, dass eine vollständige Aufzählung jedes einzelnen Vorkommens wohl den Rahmen jedes Artikels sprengen würde. Hier sollen daher hauptsächlich die Ereignis- und Objektgruppen erwähnt werden, wo Gold eine mehr als nur gewöhnliche Rolle spielt.

Eine von zahlreichen Goldmünzen im Mosaik

[Bearbeiten] Gold als Münzmetall

Im MOSAIK spielen folgende Goldmünzen eine Rolle: der Solidus als Währung von Byzanz, der Louis d'or aus Frankreich, Guineen aus England, Dukaten bzw. Zechinen aus Venedig, antike Goldmünzen aus dem sizilischen Gela, russische Goldrubel sowie die fiktiven Abrafaxe-Münzen aus Orissa. Ansonsten werden relativ häufig unspezifische "Goldmünzen" oder "Goldstücke" verwendet.

[Bearbeiten] Goldschätze

Relativ häufig sind die Digedags, die Abrafaxe oder andere Figuren aus dem Mosaik-Universum auf der Jagd nach – teilweise sagenhaften – Schätzen, welche in aller Regel in irgendeiner Weise mit Gold zu tun haben. Im Folgenden sollen die prominentesten dieser Schätze behandelt werden.

[Bearbeiten] Der Korsarenschatz

Gleich in der ersten Serie des Mosaik von Hannes Hegen erleben die Digedags aufregende Abenteuer um den Goldschatz einer Bande von Südsee-Piraten. Der Korsarenschatz besteht aus drei großen, bis zum Rande mit Goldmünzen und goldenen Kostbarkeiten gefüllten Truhen. Es gelingt den Digedags, den zwischenzeitlich im Meer versunkenen Schatz zu heben und den Häuptling der Südseeinsulaner in Gold aufzuwiegen. Danach geht der Schatz wohl in das Eigentum des Stammes über.

[Bearbeiten] Runkels Schatzjagd

Die Digedags begleiten den Ritter Runkel in den Orient, wo er den Familienschatz der Rübensteiner zu bergen gedenkt. Nach vielen aufregenden Abenteuern stellt sich heraus, dass der angeblich riesige Schatz nur aus ein paar Piastern aus der Flüchekasse von Emir Nureddin besteht.
Allerdings gelingt es Runkel dann doch noch, einen echten Goldschatz zu erringen. Im Wrack des Schiffes Poseidon findet er die Goldene Rüstung von Alexander dem Großen, eine der größten Kostbarkeiten. Runkel kann die Goldrüstung in die Heimat bringen und großen Ruhm damit erringen.

[Bearbeiten] Der Schatz in den Rocky Mountains

Der Schatz der Tolteken

Ein Großteil der Amerika-Serie dreht sich darum, wie die Digedags einen alten Indianerschatz bergen können, um damit die Befreiung der Sklaven zu unterstützen. Zunächst wird der uralte Plan einer Goldmine entdeckt, welcher die Digedags und eine Reihe anderer Schatzsucher in die Rocky Mountains führt. Dort stellt sich aber heraus, dass die Mine längst erschöpft ist.
Kurz darauf entdecken die Digedags jedoch, dass in der Stadt des Schweigens eine weitere, noch sehr ergiebige Goldmine zu finden ist. Um diese Mine entbrennt in der Folge eine heftige Auseinandersetzung zwischen den Digedags und ihren Freunden, Victoria Jefferson und ihrem Anhang sowie dem Erzschurken Coffins und seiner Bande. Schließlich wird die Mine durch eine unbedachte Sprengung von Coffins geflutet.
Unterdessen haben aber die Digedags schon wieder eine neue Goldquelle aufgetan. Vom Grunde des Bergsees heben sie einen großen Schatzhort, der aus goldenen Götterstatuen und anderen Kultgegenständen besteht, die einst von den Tolteken dort versenkt worden sind. Diesen Schatz können die Digedags mit einigen Hindernissen letztlich nach New York bringen und dort versilbern.

Parallel dazu wird immer wieder auf den gut zehn Jahre zurückliegenden Goldrausch von Kalifornien Bezug genommen, so in einem Lied in Heft 191 und in einer Rückblende in Heft 194.

[Bearbeiten] Die goldene Säule

Der verschwundene Staatsschatz des Königreichs Orissa ist ein treibendes Handlungselement beim dortigen Aufenthalt der Abrafaxe. Man stellt fest, dass der Schatz eingeschmolzen und zu einer goldenen Säule gegossen wurde. Aber wo ist diese abgeblieben? Nach einer Reihe von Wirrungen kann, nach der Wiederherstellung der orissanischen Herrschaft, die getarnte Säule im verwilderten Schlossgarten aufgespürt werden. Letztlich wird das Gold wieder eingeschmolzen, um erneut Münzen daraus prägen zu lassen.

[Bearbeiten] Die Jagd nach Eldorado

Ein altes Tagebuch führt die Abrafaxe, ihren Begleiter Wido Wexelgelt und Erzwidersacher Don Ferrando nach Südamerika, indem es den Weg zum sagenhaften Goldland Eldorado weist. Unzählige Gefahren werden überwunden, bis man am Ende feststellen muss, dass die goldene Stadt lediglich aus Steinbauten besteht, die mit Blattgold überzogen sind. Dieses Gold wird buchstäblich vom Winde verweht.
Immerhin gelingt es Wido Wexelgelt, eine wertvolle Goldfigur zu erlangen, die als Versteck für einen noch geheimnisvolleren Schatz dient. Francis Drake, mit dessen Schiff die Abrafaxe den Rückweg nach England zurücklegen, erbeutet später beim Überfall auf die spanische Schatzgaleone Nuestra Señora de la Concepción einen riesigen Goldschatz.

[Bearbeiten] Schatzkammer der Hieronymus-Bande

Auch die Schatzkammer der Hieronymus-Bande, in welche man im doppelseitigen Suchbild im Mädchen-Mosaik #31 einen kleinen Einblick gewinnen kann, ist außer mit den "sieben Dinge(n), die es damals garantiert noch nicht gab", mehr als üppig mit Gold und wertvollen vergoldeten Waffen angefüllt. Ganze Schatztruhen voller Goldmünzen, Schmuck, Kelche und Kronen sind zu sehen.

Zwar nicht vergoldet, aber entsprechenden Gegenwert wert, befinden sich in den Schatzgewölben auch viele Teile von Ritterrüstungen. So u.a. auch ein Helm, wie ihn Runkels Knappen Dig und Dag besaßen und ein Prunkhelm, der als Helmzier tatsächlich eine Runkelrübe aufweist.

[Bearbeiten] Goldrausch und Goldsucher

Bei einer Reihe von Gelegenheiten, insbesondere in der Amerika-Serie, wird das Thema Goldsuchen und Goldrausch behandelt. Zahlreiche Goldsucher, darunter die Protagonisten selbst, treten auf; insbesondere die Person des "typischen" Solo-Goldgräbers Abe Gunstick ist dabei ausgesprochen ausgefeilt und verrät viele Einzelheiten über diesen Beruf. Außerdem finden sich viele weitere Goldsucher, teils allein, teils in Gruppen, im Laufe der Handlung wieder.

Oft geraten Personen und Gruppen in einen "Goldrausch", wobei auch historische Begebenheiten eingebunden werden. Dies betrifft etwa die Erzählungen von Käptn Blubber über das Goldfieber in San Francisco von 1849. Fiktive Goldrausche werden dagegen mit den goldgierigen Bürgern von Buffalo Springs gezeigt, wobei derlei Ereignisse an echte Geschehnisse angelehnt sind.
Weitere historische Ereignisse, die im weitesten Sinne dem Thema "Goldfieber" entsprechen, sind die Expedition von Hernando Cortez im Jahre 1519 und die Eldorado-Expedition(en).

Auch Anna, Bella & Caramella folgen dem Ruf des Goldes. Sie suchen im Heft 07 in den Goldfeldern von Colorado erfolglos nach einem Schatz.

[Bearbeiten] Falsches Gold

[Bearbeiten] Das Alchemisten-Gold

Um dem weitverbreiteten Problem abzuhelfen, ohne große Mühe an viel Gold zu kommen, versuchen die drei Alchemisten Bakbak, Bekbek und Bukbuk künstlich Gold herzustellen. Zwar sehen ihre Münzen den echten Goldmünzen auf den ersten Blick ähnlich, aber ein Beißtest enthüllt, dass es sich bloß um vergoldetes Zinn handelt. Die Herstellung echten künstlichen Goldes gelingt ihnen nicht.

[Bearbeiten] Katzengold

Auf dem Rückweg von der Stadt des Schweigens in Richtung San Francisco entdecken Mrs. Jefferson, Abe Gunstick, Colonel Springfield und die ehemaligen Coffins-Leibwächter eine Karte, die zu einer Felsenschlucht führt, die scheinbar aus purem Gold besteht. Völlig enthemmt stürzen sich die Goldsucher auf das goldglänzende Gestein und horten binnen kurzem riesige Mengen "Gold". Auch die Digedags zeigen sich zunächst sehr interessiert an der Ausbeutung des Fundes, bis ihnen Häuptling Rote Wolke zeigt, dass es sich bei dem Gestein bloß um wertloses Katzengold (Glimmer) handelt.

[Bearbeiten] Externe Links

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