Kalifenpalast in Bagdad

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Der Kalifenpalast in Bagdad ist ein Handlungsort aus der Runkel-Serie im Mosaik von Hannes Hegen.

Der Palast taucht in einer vermutlich erfundenen Geschichte auf, welche Ritter Runkel auf Burg Rübenstein zum Besten gibt.

Runkel spazierte eigenen Angaben zufolge einst über den Basar von Bagdad, als er dort von einem Waffenhändler um Hilfe gebeten wurde, dessen Tochter von einem bösen Zauberer zum Dschebel Hamrin verschleppt worden war. Runkel habe sich selbstverständlich sofort bereit erklärt, die Befreiung zu übernehmen. Daraufhin habe ihm der Waffenhändler eine Tarnkappe übergeben und geraten, sich zwei andere unverzichtbare Ausrüstungsgegenstände, nämlich einen fliegenden Teppich und ein Zauberschwert, zu besorgen. Leider befanden sich diese in der Schatzkammer des schwer bewachten Kalifenpalastes der Stadt. Mit der Tarnkappe allerdings sei es für Runkel nun kein Problem mehr gewesen, sich an den grimmig aussehenden Wachen vorbei in den Palast zu schleichen und die Schatzkammer zu betreten. Diese war vollgestopft mit vielerlei Schätzen, welche von Runkel jedoch nicht beachtet wurden. Statt dessen schnappte er sich pflichtgemäß nur das Schwert und den Teppich und verließ den Palast dann wieder.

[Bearbeiten] Unstimmigkeit

Wenn Runkel den Palast im Jahre 1284 oder kurz danach aufgesucht hat, kann es dort eigentlich keinen Kalifen mehr gegeben haben, denn Bagdad wurde schon 1258 von den Mongolen unter Hulagu erobert. Während zumindest dieses Detail als erzählerische Verallgemeinerung durchgehen kann (denn das Gebäude des ehemaligen Palastes stand ja sicherlich noch), dürfte Runkel dann aber zumindest keine gut gefüllte Schatzkammer mehr vorgefunden haben, denn diese wurde von den Mongolen sicherlich leer geräumt. Es ist also unwahrscheinlich, dass er - ihre Existenz als solche vorausgesetzt - das Schwert und den Teppich dort noch vorgefunden haben soll.

[Bearbeiten] Handlungsort in folgendem Heft

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