Mosaik 561 - Das Urteil

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:[[Lela]] wartet im [[Verlies des Kalifenpalastes]] auf ihren öffentlichen Prozess, den der berühmte Kadi [[Abu Jussuf]] führen soll. Doch zunächst wird Abu Jussuf von einem [[Kläger in Bagdad und seine Frau|Kläger und seiner Frau]] aufgesucht, die einen [[Hühnerdieb in Bagdad|Hühnerdieb]] verklagen. Die Frau wird zunächst als Zeugin befragt, da sie behauptet, den Diebstahl gesehen zu haben. Doch der Kadi hat Zweifel, weil sie ihrem Mann nicht schaden würde. Der Dieb behauptet, dass ihn niemand beobachtet habe. Er habe das Huhn genommen, weil er hungrig war und nichts zu essen hatte. Der Kläger verlangt zehn [[Dinar]] als Wiedergutmachung. Der Kadi findet die Summe viel zu hoch und entscheidet nach einer Belehrung des Klägers, dass der Hühnerdieb dem Kläger zwei Kupfermünzen zahlen soll. Wenn er das Geld nicht habe, soll er für den Kläger einen Tag ohne Lohn arbeiten.
:[[Lela]] wartet im [[Verlies des Kalifenpalastes]] auf ihren öffentlichen Prozess, den der berühmte Kadi [[Abu Jussuf]] führen soll. Doch zunächst wird Abu Jussuf von einem [[Kläger in Bagdad und seine Frau|Kläger und seiner Frau]] aufgesucht, die einen [[Hühnerdieb in Bagdad|Hühnerdieb]] verklagen. Die Frau wird zunächst als Zeugin befragt, da sie behauptet, den Diebstahl gesehen zu haben. Doch der Kadi hat Zweifel, weil sie ihrem Mann nicht schaden würde. Der Dieb behauptet, dass ihn niemand beobachtet habe. Er habe das Huhn genommen, weil er hungrig war und nichts zu essen hatte. Der Kläger verlangt zehn [[Dinar]] als Wiedergutmachung. Der Kadi findet die Summe viel zu hoch und entscheidet nach einer Belehrung des Klägers, dass der Hühnerdieb dem Kläger zwei Kupfermünzen zahlen soll. Wenn er das Geld nicht habe, soll er für den Kläger einen Tag ohne Lohn arbeiten.
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:Nachdem sie gegangen sind, erscheint ein [[Lelas Bote|Bote]] ein Abu Jussuf, der ihm etwas von Lela, der Meisterin der Diebesgilde, überbringt. Abu Jussuf erkennt den wertvollen [[goldener Löffel|goldenen Löffel]], der ihm vor langer Zeit mit seinen fünf Brüdern gestohlen wurde. Der Bote richtet ihm von Lela aus, dass die sechs Löffel schon bald wieder vereint sein könnten.
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:Nachdem sie gegangen sind, erscheint ein [[Lelas Bote|Bote]] bei Abu Jussuf, der ihm etwas von Lela, der Meisterin der Diebesgilde, überbringt. Abu Jussuf erkennt den wertvollen [[goldener Löffel|goldenen Löffel]], der ihm vor langer Zeit mit seinen fünf Brüdern gestohlen wurde. Der Bote richtet ihm von Lela aus, dass die sechs Löffel schon bald wieder vereint sein könnten.
:Die [[Abrafaxe]] sitzen derweil mit [[Kaufmann Isaak|Isaak]] in [[Saids Karawanserei]] beim Frühstück. Abrax macht sich Sorgen, was aus den [[Waisenkinder in Bagdad|Waisenkindern]] wird, wenn die Gesandten abreisen. Noch bezahlt [[Sigismund und Lantfrid|Herr Sigismund]] ihre Unterbringung, weil sie den [[Abul Abbas|Elefanten]] beschäftigen. Da erscheint [[Euphemios]] bei Sigismund mit einer guten und einer sehr guten Nachricht. Die gute Nachricht ist, dass sie morgen nach [[Trapezunt]] aufbrechen. Die sehr gute Nachricht lautet, dass sie auf ihrer Rückreise [[Konstantinopel]] sehen werden. Von [[Byzanz]] wird sie dann ein Schiff nach [[Venedig]] bringen. [[Brabax]] macht sie darauf aufmerksam, dass es ein großer Umweg ist. Doch Sigismund ist einverstanden, denn dadurch bekommt er die Gelegenheit, Konstantinopel zu sehen.
:Die [[Abrafaxe]] sitzen derweil mit [[Kaufmann Isaak|Isaak]] in [[Saids Karawanserei]] beim Frühstück. Abrax macht sich Sorgen, was aus den [[Waisenkinder in Bagdad|Waisenkindern]] wird, wenn die Gesandten abreisen. Noch bezahlt [[Sigismund und Lantfrid|Herr Sigismund]] ihre Unterbringung, weil sie den [[Abul Abbas|Elefanten]] beschäftigen. Da erscheint [[Euphemios]] bei Sigismund mit einer guten und einer sehr guten Nachricht. Die gute Nachricht ist, dass sie morgen nach [[Trapezunt]] aufbrechen. Die sehr gute Nachricht lautet, dass sie auf ihrer Rückreise [[Konstantinopel]] sehen werden. Von [[Byzanz]] wird sie dann ein Schiff nach [[Venedig]] bringen. [[Brabax]] macht sie darauf aufmerksam, dass es ein großer Umweg ist. Doch Sigismund ist einverstanden, denn dadurch bekommt er die Gelegenheit, Konstantinopel zu sehen.

Version vom 13:17, 1. Sep. 2022

Stammdaten
Titelbild Erschienen September 2022
Nachdruck noch nicht
Umfang 36 Seiten Comic
+ 16 Seiten Mittelteil
Panel 158 + Titelbild + S. 2
Serie Liste aller Abrafaxe-Mosaiks
Hauptserie: Orient-Okzident-Serie
Heft davor Wut tut selten gut
Heft danach noch keins

Inhaltsverzeichnis

Comic

Inhalt

Erzähler: Hakawati al-Ahmaq
Lela wartet im Verlies des Kalifenpalastes auf ihren öffentlichen Prozess, den der berühmte Kadi Abu Jussuf führen soll. Doch zunächst wird Abu Jussuf von einem Kläger und seiner Frau aufgesucht, die einen Hühnerdieb verklagen. Die Frau wird zunächst als Zeugin befragt, da sie behauptet, den Diebstahl gesehen zu haben. Doch der Kadi hat Zweifel, weil sie ihrem Mann nicht schaden würde. Der Dieb behauptet, dass ihn niemand beobachtet habe. Er habe das Huhn genommen, weil er hungrig war und nichts zu essen hatte. Der Kläger verlangt zehn Dinar als Wiedergutmachung. Der Kadi findet die Summe viel zu hoch und entscheidet nach einer Belehrung des Klägers, dass der Hühnerdieb dem Kläger zwei Kupfermünzen zahlen soll. Wenn er das Geld nicht habe, soll er für den Kläger einen Tag ohne Lohn arbeiten.
Nachdem sie gegangen sind, erscheint ein Bote bei Abu Jussuf, der ihm etwas von Lela, der Meisterin der Diebesgilde, überbringt. Abu Jussuf erkennt den wertvollen goldenen Löffel, der ihm vor langer Zeit mit seinen fünf Brüdern gestohlen wurde. Der Bote richtet ihm von Lela aus, dass die sechs Löffel schon bald wieder vereint sein könnten.
Die Abrafaxe sitzen derweil mit Isaak in Saids Karawanserei beim Frühstück. Abrax macht sich Sorgen, was aus den Waisenkindern wird, wenn die Gesandten abreisen. Noch bezahlt Herr Sigismund ihre Unterbringung, weil sie den Elefanten beschäftigen. Da erscheint Euphemios bei Sigismund mit einer guten und einer sehr guten Nachricht. Die gute Nachricht ist, dass sie morgen nach Trapezunt aufbrechen. Die sehr gute Nachricht lautet, dass sie auf ihrer Rückreise Konstantinopel sehen werden. Von Byzanz wird sie dann ein Schiff nach Venedig bringen. Brabax macht sie darauf aufmerksam, dass es ein großer Umweg ist. Doch Sigismund ist einverstanden, denn dadurch bekommt er die Gelegenheit, Konstantinopel zu sehen.
Zubaida sieht sich mit Ahu einige Räume an, die neu eingerichtet werden sollen. Ein neuer Beamter des Kalifen wird hier mit seiner künftigen Frau einziehen. Ahu soll die alten Möbel entsorgen lassen und für eine neue Einrichtung ganz nach ihrem Geschmack sorgen. Leider sagt ihr die Herrin nicht, wer der neue Beamte sein wird. Als Lanfrid erscheint, teilt er Ahu mit, dass der Kalif ihre Hochzeit erlaubt hat. Ahu ist davon ganz begeistert und bittet ihn um einen Gefallen: Er soll das ganze Gerümpel, das gerade entsorgt werden soll, aus dem Palast schaffen.
Vor dem Westportal des Palastbezirkes hat der Großwesir dafür gesorgt, dass ein großes Publikum den Prozess gegen Lela verfolgen kann. Er bietet Abu Jussuf einen schattigen Platz in einem eigens dafür errichteten Zelt an. Doch diesen Gefallen, dort zu sitzen, kann er nicht annehmen und lehnt ab. Abrax versucht vergeblich, noch einmal mit Dschaffar zu reden, doch der Zeitpunkt ist ungünstig. Dschaffar ist besorgt, dass Quecksilber-Ali noch nicht mit den Gefangenen erschienen ist. Doch seine Sorgen erweisen sich als unberechtigt. Nachdem alle Personen erschienen sind, eröffnet der Großwesir den Prozess. Er erhält das Wort für seine Anklage und erklärt, dass Lela mit ihren Taten die Ordnung der Stadt stark gefährdet hat. So wurde in ihrem Haus ein goldener Haarreif gefunden. Lela erklärt, dass sie den Reif von Quecksilber-Ali geschenkt bekam. Da Ali jetzt in den Diensten des Kalifen steht, wird er nicht angeklagt, erklärt der Großwesir. Dann bleibt auch Lela straffrei, urteilt Abu Jussuf.
Auch ein zweiter Anklagepunkt, die Entführung einer "wichtigen Person des Reiches", kann nicht gegen Lela verwendet werden. Der Großwesir will den Namen dieser Person aus Gründen der Staatsräson nicht nennen. Ebenso kann sie nicht im Zeugenstand befragt werden. Nun springt Abrax auf und ruft laut, dass diese Person der Kalif war. Er selbst lag neben ihm auf dem Karren. Da diese Aussage niemand bestätigt, kann Lela nichts vorgeworfen werden.
Lela jubelt bereits, doch nun beschuldigt Abu Jussuf sie eines sehr schlimmen Verbrechens: des Bestechungsversuches. Er zeigt ihr den goldenen Löffel, mit dem sie sein Urteil beeinflussen wollte. Ihre Strafe sollen sieben Monate Teppichknüpfen im Arbeitshaus des Kalifen sein.
Abrax findet das Urteil gerecht und bittet Abu Jussuf, dass auch den Waisenkindern Gerechtigkeit widerfahren soll. Abu Jussuf lässt ihn sein Anliegen vortragen, doch Dschaffar bestreitet, dass es eine Entführung des Kalifen gab. Da es nun zwei verschiedene Wahrheiten gibt, entscheidet Abu Jussuf, dass die Abrafaxe Bagdad bis morgen Mittag verlassen müssen. Da Sveytaman freigesprochen wurde, bittet er den Großwesir, ihm als Ordnungshüter in den Dienst zu nehmen. Er soll sich bei der Stadtwache melden, stimmt Dschaffar zu.
Die Abrafaxe können es nicht fassen, dass sie Bagdad verlassen müssen und noch keine Lösung für die Waisenkinder gefunden haben. Als sie in der Karawanserei ankommen, erscheinen dort auch Amira und Khalil. Amira hat mit den Leuten in ihrer Nachbarschaft gesprochen. Sie wollen die Waisenkinder aufnehmen und sich um sie kümmern. Alle sollen ein Handwerk erlernen. Abrax ist nun erleichtert und verabschiedet sich von den Kindern. Die Abrafaxe begeben sich zusammen mit Isaak und Herrn Sigismund auf die Reise.

Figuren

Bemerkungen

Redaktioneller Teil

Mitarbeiter

Weitere Besonderheiten

  • Mit Hilfe der App MOSAIK Magic konnte man sich mit seinem Smartphone oder Tablet auf folgenden Seiten Hintergrundinformationen anzeigen lassen:
Seite Info
1 Coverentwurf und Coverzeichnung ohne Kolorierung
4 Der Hühnerdieb
7 Abu Jussuf
11 Figurinen-Entwurf: Zubaida
23 Der Roland
33 MOSAIK-Kalender 2023 - Die Abrafaxe im Orient

Externe Links

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