Zeitsprünge

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* Zwischen den Heften [[12/77]] und [[1/78]] gibt es einen im MOSAIK nicht thematisierten zeitlichen Bruch von mehreren Jahrzehnten (zwischen ca. 1630 und 1704). Ein klassischer Zeitsprung fand jedoch dem Anschein nach nicht statt.
* Zwischen den Heften [[12/77]] und [[1/78]] gibt es einen im MOSAIK nicht thematisierten zeitlichen Bruch von mehreren Jahrzehnten (zwischen ca. 1630 und 1704). Ein klassischer Zeitsprung fand jedoch dem Anschein nach nicht statt.
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:* [[bild:Irmtraut 1.jpg|right|frame|kurz vorm Zeitsprung zu dem Wikingern]]
 
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* Heft [[300]] führt die Abrafaxe zum [[Bermudadreieck]], das sie aus dem Jahr 1896 ins Jahr 1929 vor die nordamerikanische Ostküste, in die Nähe von [[New York]] bringt.
 
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* Ein Bruchstück eines [[Spiegel der Himiko|Bronzespiegels]], der im alten Ägypten auch mit [[Meteorit]]eneisen geschmiedet wurde, bringt die Abrafaxe von New York 1929 ins Japan des Jahres 1872, wo die anderen Bruchstücke des Spiegels zu finden sind.
 
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* Als der Spiegel zusammen gesetzt wird, bringt er die Abrafaxe ohne geografischen Sprung in die Regierungszeit von [[Kaiserin Himiko]] (Heft [[343]]).
 
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* Im selben Heft werden die Abrafaxe in einen [[Brunnen von Acheaton|Brunnen]] geworfen, der offenbar ein Zeittor darstellen soll, allerdings bringt es sie nicht nur in eine andere Zeit, sondern auch an einen anderen Ort. Sie kommen auf einer Opernbühne im [[St. Petersburg]] des Jahres 1894 heraus.
 
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* Als die Abrafaxe im Heft [[358]] durch die Gänge unter dem [[Kreml]] wandern, stoßen sie auf seltsame Kristalle, die sie gleich mehrfach durch Raum und Zeit transportieren: nach einem kurzen Moment in der Römerzeit landen die Abrafaxe im Zeitalter der [[Säbelzahntiger]] (also wenigstens 10 000 Jahre in der Vergangenheit), ehe sie letztlich in einem Weinkeller in [[Paris]] etwa im Jahr 1108 herauskommen.
 
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* Als sie im Heft [[381]] auf der Suche nach etwas, das sie als [[Schatz des Priesterkönigs|Schatz]] des [[Priesterkönig Johannes|Priesterkönigs]] ausgeben können, durch die unterirdischen Gänge im [[Tempel des Salomo|Tempelberg]] kriechen, gelangen sie in einen Saal voller blau-leuchtender Kristalle. Abrax meint, einer dieser Kristalle reiche für ihre Zwecke allemal aus, und schlägt ein Kristallstück ab. Das löst einen Zeitsprung aus, und erneut reisen die Abrafaxe nicht nur durch die Zeit, sondern auch durch den Raum. Diesmal landen sie im [[Kloster St. Marien]] in der Kammer einer [[Schwester Mechthild|Nonne]].
 
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* Ein ähnlicher [[Gewittersturm in Helfta|Gewittersturm]], der die Abrafaxe ins Kloster gebracht hatte, bringt sie im Heft [[405]] auch wieder von dort weg. Außerdem macht [[Doctor Porcellus]] den Sprung mit. Die vier kommen im [[Hofwijck|Haus]] von [[Christiaan Huygens]] in [[Den Haag]] etwa 1690 heraus.
 
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* Der nächste Zeitsprung (zwischen Heft [[429]] und Heft [[430]]) führt die Abrafaxe aus der Zeit kurz nach 1700 in das Jahr 1801/1802. Mit dem Zeitsprung ist auch ein Ortswechsel verbunden, und zwar von [[Frankreich]] nach [[Australien]]. Nähere Umstände über die konkrete Ausführung des Sprungs sind nicht bekannt; lediglich einige blaue Blitze kündigen das Ereignis an.
 
=== Nebenuniversum [[Die Abrafaxe]] ===
=== Nebenuniversum [[Die Abrafaxe]] ===

Version vom 12:02, 27. Sep. 2011

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Die Anatomie eines Zeitsprungs (hier: Zeitsprung zwischen Templer- und Johanna-Serie):
1. Das Mittel zum Zeitsprung wird entdeckt (links oben)
2. Der Zeitsprung wird ausgelöst (rechts oben)
3. Reise im Zeitstrudel (links unten)
4. Ankunft am Zielort aus Außensicht (rechts unten)

Zeitsprünge finden im MOSAIK häufig statt. Nahezu alle dieser Zeitsprünge ereignen sich im Mosaik ab 1976.

Inhaltsverzeichnis

Erklärung der Zeitsprünge

Bei einem Zeitsprung handelt es sich um eine spezielle Form der Zeitreise. Gemeint ist hier mit "Zeitreise" nicht einfach der Wechsel der Handlungszeit durch erzählerische Stilmittel (Beispiel: Es wird in Form einer Rückblende von vergangenen Ereignissen berichtet), sondern die plötzliche, durch ein Ereignis oder Objekt ausgelöste Veränderung der Handlungszeit in die Vergangenheit oder in die Zukunft.

Es gibt bisher noch keine einheitliche "Metastory", die zur serieninternen Erklärung aller Zeitsprünge im Mosaik dienen könnte. Es gab durchaus schon Ansätze dazu, aber diese verliefen jeweils im Sande.

Zeitreisen durch Handauflegen

Im Heft 12/91 stellte eine chinesische Wahrsagerin fest, dass die Abrafaxe, wenn sie ihre Hände aufeinander legen würden, durch Zeit und Raum springen könnten. Ob sie diese Fähigkeit von Anfang an besaßen, oder irgendwo (z.B. in der Kristallhöhle in den Pyrenäen) erworben haben, bleibt unklar; eine andere Variante wäre, wenn die Wahrsagerin die drei mit einer Art Fluch belegt hätte, was man aus ihren Worten durchaus auch schließen könnte. Auf diese Weise reisten die Abrafaxe fünfmal durch die Zeit (siehe weiter unten). Brabax erhoffte sich eine Erklärung bzw. "Bedienungsanleitung" für diese Handauflegezeitsprünge durch das Buch mit den sieben Siegeln. Falls sie tatsächlich jemals darin stand, sind nähere Einzelheiten dennoch unbekannt. Das Buch verschwand ohne weitere Erklärung ab Heft 208 aus der Geschichte. Ebenso verloren die Abrafaxe die Fähigkeit, mittels Handauflegen durch Raum und Zeit zu springen, auf unbekannte Art und Weise. Sicher ist nur, dass sie sie spätestens ab Heft 239 nicht mehr besitzen. Die "Kraft" war entweder nach fünf Sprüngen einfach verbraucht, oder sie verloren diese Fähigkeit so, wie sie sie mutmaßlich erhalten haben, also in einem weiteren Zeittor, in diesem Fall der großen Pyramide von Gizeh.

Zeittore

(Siehe hierzu den Hauptartikel Zeittore)

Ab dem Heft 241 begann sich langsam eine weitere Metastory zu entwickeln, die aber seit dem Ende der Eldorado-Serie mit dem Heft 282 nicht weiter verfolgt wurde. Demnach haben irgendwelche vorzeitliche Wesen, "die Götter der Sumerer", auf der ganzen Welt Zeittore angelegt. Die Abrafaxe fanden davon eine Karte, die jedoch zerstört wurde, bevor sie ausreichend studiert werden konnte. Sicher bekannt sind bisher drei derartige Zeittore:

Das mächtigste dieser Zeittore soll sich auf der Apenninenhalbinsel befinden, der Kristallschädel (aus der Kristallschädel-Serie) steht mit diesem Tor in einem nicht näher bekannten Zusammenhang. Möglicherweise handelt es sich bei diesem Zeittor um die Zeitmaschine in der Bibliothek von Minimaritta, aber diese Geschichten spielen in einem anderen Abrafaxe-Universum, so dass der Zusammenhang spekulativ ist.

Weiterhin gehören zu diesem Netz von Zeittoren mutmaßlich noch:

Magische Objekte

Naturphänomene

Zeitsprünge im Einzelnen

Mosaik von Hannes Hegen

Da bei den Abenteuern der Digedags wenig auf eine folgerichtige Chronologie geachtet wurde, kann nur in einer einzigen Situation nachträglich von einem "echten" Zeitsprung gesprochen werden.

Mosaik ab 1976

Heft Startzeit Startort Zielzeit Zielort Erläuterung
1/81 1705 Pyrenäen 1578 Pyrenäen Erster nachgewiesener Zeitsprung der Abrafaxe im Zeittor der Kristallhöhle in den Pyrenäen.
2/83 1578 Mittelmeer 1278 Mittelmeer Ein Flaschengeist zaubert die Abrafaxe durch einen unbedachten Ausspruch von Abrax um 300 Jahre in die Vergangenheit. An diesem Zeitsprung nehmen auch die Personen in der näheren Umgebung teil: die drei Fischer, Don Ferrando und Don Ascobar. Einmalig bei diesem Zeitsprung ist, dass diese Personen gleich in fertige, vorgegebene Rollen schlüpfen. Don Ferrando beispielsweise wird sofort Kommodore eines Kreuzfahrtunternehmens.
12/83 1278 Mesopotamien 5000 v.Chr. Mesopotamien Don Ferrando verschwindet in einem Zeittor im Turm der Winde (die Erklärung gab es aber erst im Heft 279!). Er landet bei den Sumerern.
279 5000 v.Chr. Ägypten 3800 v.Chr. Ägypten Don Ferrando wandert nach Ägypten, weil er vom dortigen Zeittor gelesen hat. Er springt etwa in eine Zeit, als die große Pyramide noch nicht stand. Er wird Pharao von Ägypten, aber bald wieder gestürzt.
279 3800 v.Chr. Pyrenäen 1578 Pyrenäen Der Don flieht zum nächsten Zeittor, der Kristallhöhle in den Pyrenäen in der Nähe seines ehemaligen Schlosses Rocalprado. Er landet wieder im Jahr 1578 – dieses Zeittor scheint diesbezüglich sehr zuverlässig zu sein.
12/91 1281 China 1175 Deutschland Die Abrafaxe machen ihren nächsten Zeitsprung, und zwar durch Handauflegen. Dies führt erstmals zu einem zusätzlichen geografischen Sprung. Aus China kommend landen sie im mittelalterlichen Deutschland. Sie erwachen außerdem in zeittypischer Kleidung.
211 1176 Ostsee 10. Jh. Europ. Nordmeer In der Ostsee treibend, springen die Abrafaxe vor die skandinavische Westküste in der Wikinger-Zeit.
213 10. Jh. Island 1181 Lübeck Dort hält es sie nicht lange. Aus dem wikingerzeitlichen Island springen sie nach Deutschland zurück.
215 1181 Deutschland 70 Mio. Jahre v.Chr. Mesozoikum Zum vierten Mal per Handauflegen gelangen sie in die Saurierzeit. Zum zweiten Mal seit 1983 springen weitere Personen (sofern man die Ratte nicht als solche zählt) mit durch Zeit und Raum, nämlich Floribert, Karoline von Kuchenblech und Graf Hetzel.
217 70 Mio. Jahre v.Chr. Mesozoikum 438 v.Chr. Griechenland Während eines Vulkanausbruchs findet ein weiterer Zeitsprung statt. Auf welche Weise dieser zustandekommt, ist nicht sicher. Naheliegend ist, daß die Abrafaxe hier ihre Zeitreisefähigkeit per Handauflegen ein fünftes Mal nutzen. Begleitet werden sie von Floribert und Karoline von Kuchenblech.
237 438 v.Chr. Ägypten 1334 v.Chr. Ägypten Das Zeittor in der großen Pyramide von Gizeh wird von den Abrafaxen, Sibylla, Skrotonos und Phisimachos genutzt.
254 1334 v.Chr. Pyrenäen 1578 Pyrenäen Die Abrafaxe nutzen die Kristallhöhle zum zweiten Mal, sie landen erneut im späten 16. Jahrhundert.
282 1580 London 1896 London Es findet ein reiner Zeitsprung ohne geografische Veränderung statt. Jedoch ist unklar, ob der Flaschengeist, der Kristallschädel oder beide in Zusammenwirkung die Abrafaxe versetzten.
300 1896 Bermudadreieck 1929 Ostküste der USA Die Abrafaxe gelangen vor die nordamerikanische Ostküste, in die Nähe von New York.
322 1929 New York 1872 Japan Ein Bruchstück eines Bronzespiegels, der im alten Ägypten auch mit Meteoriteneisen geschmiedet wurde, bringt die Abrafaxe nach Japan, wo die anderen Bruchstücke des Spiegels zu finden sind.
343 1872 Japan 3. Jh. n.Chr. Japan Als der Spiegel zusammen gesetzt wird, bringt er die Abrafaxe ohne geografischen Sprung in die Regierungszeit von Kaiserin Himiko.
343 3. Jh. n.Chr. Japan 1894 St. Petersburg Im selben Heft werden die Abrafaxe in einen Brunnen geworfen, der offenbar ein Zeittor darstellen soll, allerdings bringt es sie nicht nur in eine andere Zeit, sondern auch an einen anderen Ort. Sie kommen auf einer Opernbühne in Russland heraus.
358 um 1900 Moskau 1108 Paris Als die Abrafaxe durch die Gänge unter dem Kreml wandern, stoßen sie auf seltsame Kristalle, die sie anscheinend gleich mehrfach durch Raum und Zeit transportieren: nach einem kurzen Moment in der Römerzeit landen die Abrafaxe im Zeitalter der Säbelzahntiger (also wenigstens 10 000 Jahre in der Vergangenheit), ehe sie letztlich in einem Pariser Weinkeller Anfang des 12. Jahrhunderts herauskommen.
381 1118 Jerusalem um 1270 Mansfelder Land Während die Abrafaxe durch die unterirdischen Gänge im Tempelberg kriechen, gelangen sie in einen Saal voller blau-leuchtender Kristalle. Abrax schlägt ein Kristallstück ab. Das löst einen Zeitsprung aus, und erneut reisen die Abrafaxe nicht nur durch die Zeit, sondern auch durch den Raum. Diesmal landen sie im Kloster St. Marien in der Kammer einer Nonne.
405 nach 1280 Helfta um 1690 Den Haag Ein ähnlicher Gewittersturm, der die Abrafaxe ins Kloster gebracht hatte, bringt sie auch wieder von dort weg. Außerdem macht Doctor Porcellus den Sprung mit. Die vier kommen im Haus von Christiaan Huygens in den Niederlanden heraus.
429 nach 1700 Frankreich 1801 Australien Der nächste Zeitsprung führt die Abrafaxe mit einem Ortswechsel quer über den Erdball. Nähere Umstände über die konkrete Ausführung des Sprungs sind nicht bekannt; lediglich einige blaue Blitze kündigen das Ereignis an.

Sonstiges in der regulären Heftreihe:

  • Zwischen den Heften 12/77 und 1/78 gibt es einen im MOSAIK nicht thematisierten zeitlichen Bruch von mehreren Jahrzehnten (zwischen ca. 1630 und 1704). Ein klassischer Zeitsprung fand jedoch dem Anschein nach nicht statt.

Nebenuniversum Die Abrafaxe

Die Abrafaxe sind in dieser Serie als Bibliothekare und Hausmeister der Bibliothek von Minimaritta angestellt. Unter dieser Bibliothek findet sich eine Zeitmaschine, die von den Abrafaxen mithilfe von drei Armbändern korrekt gesteuert werden kann. Leider konnte der Schurke Lennox eines dieser Armbänder entwenden und nun selbst in der Zeit reisen. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die Zeitmaschine von Minimaritta das im MOSAIK erwähnte mächtigste Zeittor darstellt, welches sich auf der Apenninenhalbinsel befinden soll.

Andere Abrafaxe-Veröffentlichungen

Die Ratte findet das Zeittor – Szene aus dem Prolog von Hollywood Pursuit
  • Im bisher nicht in Buchform veröffentlichten Prolog des Albums Hollywood Pursuit existiert eine weitere Art von Zeitmaschine: ein Raum mit vielen Türen, über denen jeweils steht, wohin sie führen (aber nicht in welche Zeit!). Zu sehen sind Türen nach: Afrika, Nordamerika, Grönland, Australien, Italien, England, Deutschland. (Möglicherweise sind die Türen die "Urform" der Zeitmaschine von Minimaritta.)
  • In der Jubiläumsstory In Vitro Veritas im Heft 300 findet in einer südamerikanischen Pyramide ein Zeitsprung statt, der die Abrafaxe aus dem Jahr 1975 nach ca. 1630 – vor Beginn der Harlekin-Serie – katapultiert. Diese Episode stellt eher eine augenzwinkernde Bonusstory dar, die vermutlich nicht dem regulären Mosaik-Universum zuzurechnen ist.
  • Im Film Die Abrafaxe - Unter schwarzer Flagge gibt es eine goldene Schale des Montezuma, die die Abrafaxe aus der Gegenwart in die Zeit um 1700 schleudert, und später auch wieder zurück. Ein Zusammenhang mit anderen Zeitsprüngen in der Abrafaxe-Geschichte scheint nicht zu bestehen. Die Schale spielt auch im Computerspiel Das Geheimnis der goldenen Schale eine Rolle.
  • Mit einem Zeitfernrohr, einer Erfindung von Brabax, werden die Abrafaxe im Mosaik - Kaiser, Krieger, Löwenjäger zuerst in das Jahr 1813 und dann nach 1913 gebracht. Dadurch erleben sie die Geschichte des Völkerschlachtdenkmals, aber nachdem sie wieder in der Gegenwart ankommen, ist das Zeitfernrohr zerstört.
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