Mosaik 254 - Das Feuerfloss

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Stammdaten
Titelbild Erschienen Februar 1997
Nachdruck
Umfang 52 Seiten
Panel 94 + Titelbild
Katalog 1.01.254
Serie Liste aller Abrafaxe-Mosaiks
Hauptserie: Griechenland-Ägypten-Serie
Kapitel: Sibylla-Serie
Heft davor Der verlorene Freund
Heft danach Zwischenfall in der Bodega

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Comic

[Bearbeiten] Inhalt

Erzähler: anonymer Erzähler
Am Morgen nach dem Orkan erwacht Sibylla allein an einem unbekannten Strand. Von den Abrafaxen, Jadu und den Aton-Priestern fehlt jede Spur. Noch leicht benommen macht sie sich auf die Suche. Dabei wird sie von den beiden Einheimischen Aga und Memnon beobachtet, die sie für eine ägyptische Spionin halten und einfangen wollen. So leicht lässt sich Sibylla aber nicht fangen und dreht kurzerhand den Spieß um. Der Kräftigere der beiden macht Bekanntschaft mit ihrer linken Geraden und geht zu Boden. Angesichts seiner blutigen Nase stellt er resignierend fest, wenn schon die ägyptischen Frauen so gut kämpfen, dann hat Pharao Skrotonos leichtes Spiel bei der Eroberung Griechenlands. Sibyllas Erwiderung, keine Ägypterin zu sein, stößt ebenso auf Skepsis, wie ihr Bericht vom Sturz des falschen Pharaos Skrotonos. Im weiteren Verlauf des Gespräches erfährt Sibylla, dass sie sich auf der Insel Thera befindet. Sie erinnert sich an eine alte Legende aus Delphi, die besagt, dass Thera an dem Tag durch einen Vulkanausbruch im Meer versinkt, an dem der schwarze Obelisk auf Thera weilt. Ihre Warnung vor der Zerrstörung der Insel stößt aber erneut auf Zweifel. Das Gespräch wird durch einen dritten Insulaner, der Aga und Memnon auffordert, ins Dorf zu kommen, da man einen ganzen Haufen Ägypter gefangen hat, unterbrochen.
Sibylla eilt ins Dorf wo sich „der ganze Haufen Ägypter“ als die drei Abrafaxe, die an einen Pfahl gebunden sind, entpuppt. Von Jadu und den Aton-Priestern ist niemand zu sehen. Sie haben sich in einer Höhle am Strand versteckt. Bei ihrer Forderung, die drei sofort freizulassen, wird Sibylla durch ein dunkles Grollen des Vulkans unterbrochen. Das Grollen lockt den hinterhältigen Priester Daidalos herbei, der behauptet der Gott Hephaistos wohne im Vulkan und würde durch das Grollen den Theranern im Kampf gegen die Ägypter beistehen. Sibyllas Aufforderung, die Insel wegen des drohenden Vulkanausbruchs zu verlassen, kontert er mit der Bemerkung, ihm als Priester des Hephaistos würde dieser zuerst mitteilen, wenn der Insel und ihren Bewohnern eine Gefahr drohte. Stattdessen will er mit den Gefangenen in drei Tagen zum König nach Knossos reisen. Der Fund des Obelisken im Wrack des ägyptischen Schiffes verstärkt bei den Theranern den Verdacht, dass Sibylla und die Abrafaxe ägyptische Spione sind. Eine neuerliche Warnung Sibyllas vor dem Untergang der Insel verhallt ungehört.
Das Ende der Insel Thera.
Daidalos lässt den Obelisken auf ein Schiff laden, da er sich dafür eine Belohnung vom König erhofft. Die über dem Vulkan stehende kerzengerade Rachsäule deutet er als wohlwollendes Zeichen von Hephaistos. Aber entweder wohnt im Berg kein Gott oder Daidalos, sein selbsternannter irdischer Vertreter, versteht dessen Zeichen nicht, denn kurze Zeit später bricht der Vulkan aus. In dem entstandenen Chaos kommen die Aton-Priester aus ihrem Versteck hervor und helfen, nachdem sie die Abrafaxe losgebunden haben, den Dorfbewohnern, sich auf Schiffen in Sicherheit zu bringen. Kurz vorm Ablegen hören sie vom Dach eines Hauses die Hilferufe des kleinen Jungen Theseus. Abrax und Brabax ignorieren den Befehl zum Ablegen von Daidalos, der meint, dem Jungen sei nicht mehr zu helfen, und eilen zu Hilfe. Es gelingt ihnen, den Jungen vom Dach zu holen. Aber nachdem sie das Haus verlassen haben, sind sie von Lava eingeschlossen und das Gebäude stürzt ein. Mit einem großen Trümmerteil surfen die drei auf dem Lavastrom in Richtung Meer. Kurz bevor ihr steinernes Floß ins Meer kippt, retten sie sich mit einem kühnen Sprung ins Wasser und werden an Bord eines Schiffes gezogen. Kaum haben die Schiffe das offene Meer erreicht, explodiert die gesamte Insel mit einem lauten Knall. Wie durch ein Wunder wird keines der Schiffe von einem der zahllosen durch die Luft geschleuderten Gesteinsbrocken getroffen.
Die Flüchtlinge segeln auf Daidalos Anweisung nach Kreta, wo er immer noch die angeblichen Spione dem König übergeben will. In der Hauptstadt Knossos angekommen stellen sie, wie von Sibylla vorausgesagt, fest, dass es unter einer Ascheschicht begraben ist. Die Theraner wollen nicht, wie von Daidalos vorgeschlagen, auf ein Zeichen der Götter warten und stimmen Sibyllas Vorschlag, die Stadt Delphi zu gründen, zu. Die Abrafaxe wollen nicht mit nach Delphi reisen und bitten um ein Boot. Vor dem tränenreichen Abschied werden sie Zeugen, wie ihre Abenteuer in Ägypten in den schwarzen Obelisken eingraviert werden. Der Kreis ihrer Geschichte hat sich geschlossen und sie können zu neuen Abenteuern aufbrechen.
Wo ist die Grotte?
Nachdem die anderen Schiffe aus dem Blickfeld verschwunden sind, redet Brabax mit seinen Gefährten über das Ziel der Reise. Im letzten Gespräch hatte er ihnen schon erklärt, dass sie das Zeittor in der Pyramide nicht benutzen können, um dieses Zeitalter zu verlassen. Im Laufe der Unterhaltung erinnern sich Abrax und Califax an die Grotte in den Pyrenäen, von der aus eine Zeitreise möglich ist. Sie segeln mehrere Tage westwärts bis zur iberischen Halbinsel. Per pedes machen sie sich auf den Weg durch das dünn besiedelte Land. Ohne eine Menschenseele zu treffen erreichen sie nach vielen Tagen die Pyrenäen. Nach weiteren Tagen der erfolglosen Suche verlieren sie allmählich die Hoffnung, jemals die Grotte zu finden. Aber gerade in dem Moment, in dem ihre Stimmung den Nullpunkt erreicht hat, entdecken Brabax und Abrax die geheimnisvolle Grotte. Trotz größter Vorsicht stürzen sie wie beim ersten Besuch mit großem Geschrei in die Tiefe. Zum Glück überleben sie den Sturz unverletzt und durchschreiten mit einem kribbelnden und elektrisierenden Gefühl die Grotte der wirbelnden Zeit. In welchem Zeitalter werden sie die Grotte verlassen, wieder im sechzehnten Jahrhundert wie Brabax meint?

[Bearbeiten] Figuren

[Bearbeiten] Bemerkungen

[Bearbeiten] Redaktioneller Teil

  • Termine
  • Leserbriefe
  • Die Zeit danach (die Ramessidenzeit und die ägyptische Spätzeit)
  • Enid Blyton Abenteuer-Geschichten und Preisrätsel
  • Onepager Eine Legende aus dem Album Next Generation
  • Gewinner Weihnachtspreisrätsel
  • MOSAIK-Shop
  • Anzeigen

[Bearbeiten] Mitarbeiter

[Bearbeiten] Weitere Besonderheiten

  • Das Heft hat an der Rückseite Klappkarten für den MOSAIKSHOP und die Abobestellung.
  • Auf Wunsch der Grossisten wurde bei diesem Heft getestet, ob sich das MOSAIK in Westdeutschland unter dem Titel der Protagonisten (Die Abrafaxe) besser verkaufen würde. Deswegen erschien dort das Heft mit einem Variantcover (Bild 1), das jedoch dasselbe Motiv zeigt. Die Auflage betrug ca. 5000 Exemplare.
  • Die Schreibweise des Titels (Feuerfloss mit Doppel-s) wird von der Kartusche auf S. 2 bestätigt, wo man sie in normaler Groß/Kleinschreibung findet. Orthographisch korrekt wäre Feuerfloß mit ß.
  • Von diesem Heft erschien im Oktober 2004 eine ungarische Ausgabe beim Budapester Verlag Ratius (Bild 2). Dieser Comic wurde im Winter 2005/2006 auch zum Bestandteil eines ungarischen Sammelpaketes, das aus insgesamt 3 Heften bestand.
  • Im Januar 2005 erschien weiterhin eine griechische Ausgabe beim Verlag γράμματα (Bild 3). Dieser Comic wurde im März 2005 auch zum Bestandteil eines griechischen Sammelbandes. Da in Griechenland die Wido-Wexelgelt-Serie übersprungen wurde, erschien als folgende Ausgabe der griechische Nachdruck des Mosaik 283.

[Bearbeiten] Externe Links

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