Sibylla

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Dieser Artikel befasst sich mit der Seherin Sibylla aus der Griechenland-Ägypten-Serie. Für die gleichnamige Figur aus dem Mädchen-Mosaik siehe Sibylla von Eberstein.
Sibylla
Sibylla als Pythia (Figurine von Lona Rietschel)

Sibylla ist eine Figur der Griechenland-Ägypten-Serie. Zum Ende der Abenteuer in Griechenland stößt sie zu den Abrafaxen und wird bis zum Ende der Serie ihre Hauptbegleiterin.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Sibylla in Griechenland

[Bearbeiten] Die Orakelpriesterin

Die entrüstete Pythia

Sibylla ist eine Pythia, eine Priesterin des Orakels von Delphi. Auf einer Erdspalte sitzend, empfängt sie durch aufsteigende Dämpfe Visionen und Weissagungen des Gottes Apollon. Doch auch ohne diese Dämpfe hat sie seherische Fähigkeiten. Die Abrafaxe begegnen ihr, als sie voller Empörung den Priester Skrotonos der Fälschung ihrer Orakelsprüche anklagt. Die Abrafaxe sind beeindruckt von ihrem Temperament. Als Alphomegos, der Oberpriester der Apollon-Priester erfährt, dass der inzwischen geflohene Skrotonos plant, ganz Griechenland in einen Bürgerkrieg zu stürzen und dabei die Macht an sich zu reißen, bietet sich Sibylla sofort an, dem Abtrünnigen das Handwerk zu legen. Gemeinsam mit den Abrafaxen wird sie nach Olympia geschickt, wo Skrotonos und seine Anhänger ihr Vorhaben während der olympischen Spiele in die Tat umsetzen wollen.

[Bearbeiten] Im Auftrag des Alphomegos

Sibylla rettet Brabax das Leben

Um nach Olympia zu gelangen, gehen die Abrafaxe und Sibylla an Bord des Fährschiffes von Kapitän Choleron, einem Freund der Abrafaxe. Bei der Überfahrt zeigt sich der außergewöhnlich Mut Sibyllas, als sie es mit einer Schar von Haien aufnimmt, um Brabax das Leben zu retten.

In Olympia versucht sie dann gemeinsam mit Brabax die Spartaner davon zu überzeugen, dass die Apollon-Priester, die bereits mit den Spartanern Kontakt aufgenommen und Misstrauen gegen die Athener gesät haben, Böses im Schilde führen. Doch die Spartanische Delegation unter Enzephalos hält die beiden für Spione Athens und lässt sich von Phisimachos davon überzeugen, dass die Athener den olympischen Frieden brechen wollen und Waffen nach Olympia geschmuggelt haben. Als es tatsächlich fast zu einer bewaffneten Auseinandersetzung kommt, ist es Sibyllas Einwand, wie merkwürdig es doch wäre, dass die Waffen für alle Beteiligten reichen würden, der den Bürgerkrieg verhindert.

[Bearbeiten] Als Gefangene der Phönizier

Sibylla wehrt sich mit Händen und Füßen
Auf dem Rückweg nach Delphi gerät Sibylla durch eine erneute List des Phisimachos in einer kleinen Hafenstadt in die Fänge von Kaperes und seinen phönizischen Freibeutern, die dafür Skrotonos und Phisimachos eine Überfahrt nach Ägypten versprechen. Zwar kann sie sich eine zeitlang gegen die Freibeutertruppe behaupten, doch Phisimachos schlägt sie von hinten mit einer Holzlatte zu Boden. Die Piraten schaffen die Gefangene auf ihr Schiff, doch rechnen sie nicht mit Brabax, der sich an Bord schleicht und sich ihnen entgegen stellt. Als Sibylla zu sich kommt und für Unterhaltung auf dem Schiff sorgen soll, schlägt sie einen Piraten zu Boden, einem anderen einen Zahn aus.
Auf der Flucht vor Piraten und Ungeheuern
Brabax kommt ihr daraufhin zu Hilfe und den beiden gelingt es, beträchtlichen Schaden auf dem Schiff anzurichten, bevor sie angekettet die Ruder betätigen müssen. Die Phönizier fahren nun die Insel Kreta an, um das Schiff zu reparieren.

[Bearbeiten] Im Labyrinth des Minotauros

Im Hafen von Kreta gelingt Sibylla und Brabax die Flucht vom Schiff. Doch schon bald werden sie von den Piraten gejagt. Dabei stürzen sie in die unterirdischen Ruinen des Palastes von Knossos und geraten in das legendäre Labyrinth des Minotauros. Tatsächlich sehen sie sich mit dem mythologischen Ungeheuer konfrontiert und suchen verzweifelt nach einem Ausweg aus dem Labyrinth. Als sie jedoch später von Abrax, Choleron und seinen Brüdern gerettet werden, ist ihnen nicht mehr ganz klar, was an dieser Begegnung Realität und Einbildung war. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg nach Ägypten, denn inzwischen ist Califax in die Gewalt der Phönizier geraten.

[Bearbeiten] Sibylla in Ägypten

[Bearbeiten] Ein Opfer für Sobek

Im Angesicht des Krokodils

Die Phönizier wollen Califax sowie Skrotonos und Phisimachos dem grausamen Gaufürsten Thutserwe zum Geschenk machen. Dieser regiert sein Dorf am Ufer des Nils mit Hilfe eines riesigen dressierten Krokodils und kolaboriert mit den Persern, die das Land regieren. Als Sibylla und ihre Freunde in die Nähe des Dorfes kommen, machen sie die Bekanntschaft mit eben jenem Riesenkrokodil und wieder einmal rettet Sibylla ihrem Freund Brabax das Leben. Kurz darauf beobachten sie, wie Thutserwe und sein Diener das Tier bändigen und sich gefügig machen. Als sie versuchen, Califax aus den Fängen der Piraten zu retten, gerät erst Abrax in deren Hände und kurz darauf werden auch Sibylla und Brabax von einem weiteren Diener Thutserwes gefangen. Nun sollen sie dem Krokodilgott Sobek geopfert werden, den das dressierte Krokodil bei einem Fest darstellen soll. Doch Sibylla gelingt es, das gefräßige Krokodil mit einer Flöte zu bändigen. Sie flieht mit ihren Freunden in die Wüste zur großen Pyramide von Gizeh. Auch Skrotonos und Phisimachos tauchen dort auf, um das Geheimnis dieses Bauwerkes an sich zu bringen. Als sie sich im Innern der Pyramide befinden, wird ein geheimnisvoller Mechanismus ausgelöst, der sie weit in die Vergangenheit versetzt.

[Bearbeiten] Reise in die Vergangenheit

Der Zeitsprung

Sie alle befinden sich nun in der Zeit des großen Pharao Echnaton, der jedoch gerade verstorben ist. Sein Tod stürzt das Land in politische Machtkämpfe zwischen den von Echnaton eingesetzten Aton-Priestern und den entmachteten Amun-Priestern. Während sich Skrotonos an die Spitze der machthungrigen Amun-Priester intrigiert, lernen die Abrafaxe und Sibylla den jungen Aton-Anhänger Jadu kennen. Zwischen Sibylla und ihm entwickelt sich sehr schnell eine tiefe Vertrautheit, sie und die Abrafaxe begleiten ihn in die Hauptstadt Achetaton, wo er der Königin Nofretete seine Dienste anbieten will. In einem kleinen Dorf treffen sie wieder auf Skrotonos, der es schafft, die Dorfbewohner gegen die Abrafaxe aufzuhetzen und Sibylla in seine Gewalt zu bringen. Er schafft sie in die Amun-Tempelanlage von Karnak, um sie dort zu opfern und damit alle Amun-Priester auf seine Seite zu bekommen. Jadu und die Abrafaxe können Sibylla mit Hilfe eines selbstgebauten Gasballons befreien, allerdings stürzen Jadu, Sibylla und Abrax ab und machen sich getrennt von den anderen auf den Weg nach Achetaton.

[Bearbeiten] Am königlichen Hof

Sibylla am Hofe der Königin

Dort angekommen, verschlägt es Sibylla und Jadu bei einer Prozession in die Sänfte der Königin. Sibylla kann die Königin vor einem Giftanschlag retten und wird daraufhin deren engste Beraterin. Jadu geht derweil in ein Kloster, um ein Aton-Priester zu werden. Während Abrax im ägyptischen Militär Karriere macht, kommen auch Brabax und Califax über Umwege an den Hof von Achetaton. Als der finstere Skrotonos endgültig die Königin stürzt und sich selbst zum gottgleichen Pharao macht, gerät Sibylla wieder in seine Gewalt.

[Bearbeiten] In den Fängen des Skrotonos

Nun will er sie zu seiner Königin machen, sie jedoch will lieber sterben und stürzt sich in den Nil. Dort kann sie in letzter Sekunde von ihrem geliebten Jadu gerettet werden und ihm mitteilen, dass sie ein Kind von ihm erwartet. Als die Schreckensherrschaft des Skrotonos beendet werden kann, soll eine neue Ordnung im Land hergestellt werden. Diese beendet die Alleinherrschaft des Gottes Aton, woraufhin die Aton-Priester gemeinsam mit Sibylla und den Abrafaxen das Land verlassen, um ihren Glauben in der Welt zu verbreiten.

[Bearbeiten] Sibyllas Rückkehr nach Griechenland

Auf dem Weg nach Griechenland stranden sie auf der Insel Thera. Da Sibylla um die Zukunft dieser Insel weiß, versucht sie die Bewohner vor dem Untergang der Insel zu warnen. Als tatsächlich ein Vulkanausbruch die Insel zerstört, folgen die Bewohner Sibylla und den Aton-Priestern, um auf dem Festland die Stadt Delphi und mit ihr das Orakel von Delphi zu gründen.

[Bearbeiten] Sibylla nach der Griechenland-Ägypten-Serie

Nach der Gründung des Orakels, so vermutet Brabax viele Jahre später, zog Sibylla mit einigen Anhängern weiter in Richtung Osten, auf der Suche nach dem Ursprung der Sonne. Sie ließ im späteren Japan eine zweite Stadt namens Achetaton erbauen und begründete damit den japanischen Sonnenkult. Im Verlauf vieler Jahrhunderte wurde so aus Sibylla die mythische Göttin Amaterasu. (Zweite Japan-Serie)

[Bearbeiten] Sprechender Name

Klassischerweise nennt man Frauen, die Visionen haben oder wahrsagerische Fähigkeiten besitzen, Sibyllen.

[Bearbeiten] Sibylla tritt in folgenden Mosaikheften auf

                                        228, 229, 
230, 231, 232, 233, 234, 235, 236, 237, 238, 239, 
240, 241, 242, 243,           246, 247, 
250, 251, 252, 253, 254, 
               343(in einer Rückblende)
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