Auslandsausgaben des Films Die Abrafaxe - Unter schwarzer Flagge

Aus MosaPedia

Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Kinofilm Die Abrafaxe - Unter schwarzer Flagge war nicht nur in deutschen Kinos zu sehen sondern lief auch in den Filmtheatern verschiedener anderer Länder. Ebenso war die Homevideo-Ausgabe, die in Deutschland als VHS-Kassette und DVD vertrieben wurde, in diversen Ländern der Welt in verschiedenen Formaten erhältlich. Und schließlich wurde der Trickfilm auch im Ausland im Fernsehen ausgestrahlt. In diesem Artikel soll versucht werden, alle überlieferten Filmauftritte der Abrafaxe im Ausland zusammenzufassen. Allerdings kann hier kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben werden.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Kinofilm

Bislang konnten bereits diverse Länder nachgewiesen werden, in denen der Abrafaxe-Spielfilm in den Kinos gezeigt wurde. Außerdem ist belegt, dass die Verleihrechte im Ausland aufgeteilt wurden.

Im deutschen Sprachraum übernahmen die auch an der Produktion des Streifens beteiligte, international aufgestellte Universal Pictures sowie deren damals anteiliges Tochterunternehmen United International Pictures (UiP, heute Universal Pictures International) den Verleih. Für den weiteren Vertrieb im Ausland kaufte Greenlight International (ein internationaler Vertriebsarm der in Berlin ansässigen Greenlight Media mit Sitz in Hilversum) Ende 2001 die Rechte für den nichtdeutschen Sprachraum und organisierte dort den Verleih über seine ausländischen Partner.

[Bearbeiten] Finnland

In dieser skandinavischen Republik wurde der Film im ab dem 18. November 2002 insgesamt dreimal auf dem 21. Oulu International Children’s and Youth Film Festival („Internationales Kinder- und Jugendfilmfestival von Oulu“, finnischer Name: Oulun kansainvälinen lasten- ja nuortenelokuvien festivaali) gezeigt. Der Streifen wurde in Finnisch unter dem Titel Abrafaxe-kolmikko merirosvolipun alla („Das Abrafaxe-Trio unter der Piratenflagge“) angekündigt, jedoch lief hier die englische Synchronfassung mit Untertiteln in der Landessprache. In der Ausgabe 6/2002 des finnischen Kulturblattes RUMPUTUS vom 14. November 2002 finden sich entsprechende Nachweise, denn dort wurde ab der Seite 8 das Festival in Oulu detailliert angekündigt. Bemerkenswert ist, dass der Abrafaxe-Streifen auf dem Festival, das oft nur mit OICFF abgekürzt wird, sogar für den „Starboy“ Award nominiert wurde. Einen Nachweis hierfür findet man auf der Klatsch-Site Famous Fix.

Weitere Aufführungen des Films in Finnland sind nicht überliefert und es kann auch davon ausgegangen werden, dass nie eine finnische Synchronfassung produziert wurde.

[Bearbeiten] Island

Plakat

In dieser Inselrepublik brachte der isländische Filmverleih Græna ljósið/Green Light Films den Abrafaxe-Streifen 2003 in die Kinos. Es konnte auch die Existenz mindestens eines isländischen Filmposters nachgewiesen werden, das sogar als eines von drei Plakaten von Kindern als Dankeschön für deren Teilnahme an einem Quiz des Krakkaklúbbur („Kinder-Klub“) ausgewählt werden konnte. Dass der Film tatsächlich in den Filmtheatern Islands zu sehen war, belegt ein Presseartikel in der Zeitung Morgunblaðið, in dem über den Kinobesuch eines fast achtjährigen sportinteressierten Mädchens berichtet wird, das den Streifen in hohen Tönen lobt, selbst allerdings keine Piratin werden möchte. Der Filmverleih Græna ljósið/Green Light Films stellte Anfang 2016 seine Aktivitäten ein. Die entsprechenden Filmrechte übernahm das vielfältig aufgestellte isländische Medienunternehmen Sena.

In Island trug der Film den Titel ABRAFAX og sjóræningjarnir („Die Abrafaxe und die Piraten“) und kam mit Sicherheit in einer synchronisierten Fassung in die Kinos. Die Namen der Abrafaxe blieben nahezu unverändert, denn sie lauten hier Abrax, Brabax und Kalífax.

[Bearbeiten] Italien

Am 29. Oktober 2001 wurde die englische Synchronfassung des Abrafaxe-Films von Greenlight International auf der Mailänder Filmmesse Mercato Internazionale del Film e del Documentario („Internationaler Film und Dokumentationsmarkt“, MIFED) erstmals den internationalen Interessenten vorgestellt. Entsprechende Nachweise findet man im MIFED Product Guide 2001 auf Seite 27 sowie im Informationsblatt MIFED November 2001 auf Seite 25.

Die Fachmesse MIFED diente im Wesentlichen dazu, Kontakte zu knüpfen, Geldgeber für Filmprojekte zu finden sowie Verleihrechte für neue Filme international anzubieten oder solche Rechte zu kaufen. Dafür werden auf derartigen Messen so genannte Screenings durchgeführt, bei denen zum Beispiel in angemieteten Kinosälen oder auch in wesentlich kleineren Räumen dem interessierten Publikum die zum Verkauf stehenden Filme gezeigt werden. Es kann davon ausgegangen werden, dass auf diese oder eine ähnliche Weise auch der Abrafaxe-Film auf der MIFED vorgestellt wurde, um Partner für den Verleih im Ausland zu finden.

Die MIFED fand übrigens Ende 2004 letztmalig statt. Im Verlaufe des Jahres 2005 musste der Veranstalter diesbezügliche Aktivitäten aus finanziellen Gründen wieder einstellen.

Die später fertiggestellte italienische Synchronfassung des Abrafaxe-Films ist allem Anschein nach nie in den Kinos Italiens gelaufen. Diese Fassung fand ihr Publikum erst 2003 in Form der italienischen Homevideos.

[Bearbeiten] Kasachstan

In der zentralasiatischen Republik ist der Abrafaxe-Film wahrscheinlich nur unter seinem russischen Titel bekannt, denn bislang wurde auf kasachischen Internetseiten kein Hinweis dafür gefunden, dass zumindest der Titel des Streifens für Kino-Ankündigungen ins Kasachische übersetzt wurde. Das ist aber nicht weiter verwunderlich, denn in Kasachstan wird neben der Amtssprache vornehmlich das Russische als Verkehrssprache zwischen den verschiedenen Ethnien genutzt. Dennoch ist nicht vollständig auszuschließen, dass zum Beispiel in der kasachischsprachigen Presse auch eine Übersetzung des Titels Verwendung fand.

Hinweise auf den Film findet man auf verschiedenen Kino-Portalen Kasachstans, was den Schluss zulässt, dass die russische Synchronfassung tatsächlich in Zentralasien in den Filmtheatern gezeigt wurde. Dafür spricht auch die Tatsache, dass der entsprechende Filmverleih in Russland auch in Kasachstan aktiv ist. Allerdings konnte bislang noch kein eindeutiger Nachweis für eine Kinoaufführung des Abrafaxe-Streifens gefunden werden. Es ist bislang nur ein russisches Plakat überliefert, dass nachweislich 2002 in Kasachstan fotografiert wurde und im Mosaik 323 abgebildet wurde.

[Bearbeiten] Lettland

Bimini Award

In dieser baltischen Republik wurde der Film irgendwann zwischen dem 1. und 4. April 2004 auf dem 2. Bimini International Festival of Animation Films („Internationales Trickfilm-Festival Bimini“, lettischer Name Starptautiskais Animācijas filmu festivāls „Bimini“) gezeigt. Der Streifen wurde in der Presse zwar in Lettisch unter dem Titel Abrafakss, zem melnā karoga („Abrafax, unter schwarzer Flagge“) angekündigt, dennoch ist sehr wahrscheinlich, dass hier die russische Synchronfassung des Filmes lief. Allerdings ist auch nicht völlig auszuschließen, dass auf dem Festival die englische Synchronfassung mit lettischen Untertiteln zu sehen war. Bemerkenswert ist, dass der Abrafaxe-Streifen auf dem Festival, das oft nur mit BIFAF abgekürzt wird, als bester Film mit einer Spielzeit von über 30 Minuten prämiert wurde. Auf der Homepage des Bimini Festivals sind entsprechende Informationen zu finden. Der Name des Festivals übrigens wurde vermutlich von einem der ersten lettischen Trickfilme entlehnt, dem Streifen Bimini von 1981.

Kurz nach dem Festival wurde der Film mindestens noch einmal in Riga aufgeführt. Wahrscheinlich sollte der Preisträger dadurch einem breiteren Publikum vorgestellt werden. Entsprechende Nachweise konnten im Internet gefunden werden. Weitere Aufführungen des Films in Lettland waren bislang nicht nachweisbar.

Das BIFAF übrigens wurde 2007 letztmalig in Riga ausgetragen. Eine sechste und letzte Ausgabe des Festivals fand im April 2008 bereits im georgischen Batumi statt. Seit Ende 2016 ist auch die Website des BIFAF abgemeldet.

[Bearbeiten] Österreich

Ende 2001 kam die deutsche Fassung auch in die Kinos der Alpenrepublik. Den Verleih übernahm hier der österreichische Ableger der United International Pictures, die inzwischen in Universal Pictures International Austria umbenannt wurde. Es gelang bereits der Nachweis eines österreichischen Filmprospektes, wodurch eindeutig bestätigt werden konnte, dass der Film tatsächlich in Österreich gezeigt wurde.

[Bearbeiten] Polen

Im östlichen Nachbarland Deutschlands kam der Abrafaxe-Film unter dem Titel ABRAFAX i Piraci z Karaibów („Abrafax und die Piraten der Karibik“) in die Kinos. Mit großer Wahrscheinlichkeit übernahm hier das Unternehmen vision den Filmverleih. Wann der Streifen erstmals in den polnischen Kinos gezeigt wurde, konnte noch nicht ermittelt werden. Sicher belegt sind bislang nur zwei Aufführungen am 1. Oktober 2006 und am 27. Mai 2007 im Filmtheater M1 in Łódź. Einen entsprechenden Nachweis findet man beispielsweise in der Stadtzeitung ŁÓDŹ echo miasta („Stadtecho Łódź“) vom 28. September 2006 auf Seite 9. Dennoch kann wohl davon ausgegangen werden, dass der Film in Polen bereits im Jahre 2005 in die Kinos kam.

Die Namen der Abrafaxe wurden hier nur geringfügig verändert und lauten Abrax, Brabax und Kalifax. Der polnische Filmverleih vision betreibt ebenfalls ein Homevideo-Label, bei dem auch die polnischen Ausgaben für das Heimkino erschienen.

[Bearbeiten] Portugal

Aus dem Westen der iberischen Halbinsel sind zwar keine Kinovorführungen des Abrafaxe-Spielfilms überliefert, jedoch konnte hier eine andere Art der öffentlichen Aufführung des Streifens nachgewiesen werden. Die Verwaltung der südportugiesischen Stadt Albufeira gibt monatlich das Informationsblatt AGENDA albufeira oder albufeira AGENDA („Programm Albufeira“) heraus, das mit dem kulturellen Angebot der hauptsächlich vom Tourismus lebenden Küstenstadt vertraut macht. Hier werden Ausstellungen, Informationsveranstaltungen, Musikevents, Fischerfeste und ähnliches angepriesen. In jeder Ausgabe des Blattes ist auch immer die Stadtbibliothek von Albufeira vertreten, die für ihre kleinen Besucher Kinderbuchlesungen und auch Filmvorführungen anbietet. Für den September 2008 und den Oktober 2011 konnte nachgewiesen werden, dass der Abrafaxe-Film im „Märchenstundezimmer“ (Sala Hora do Conto) der Bibliothek im Rahmen des „Videostündchens“ (Horinha do Vídeo) für maximal zwanzig Kinder gezeigt wurde. Die Stadtbibliothek von Albufeira will mit derartigen Veranstaltungen auf interessante Bücher und Filme aus ihrem Fundus aufmerksam machen. Für die Filmvorführungen werden VHS-Kassetten oder DVDs benutzt.

[Bearbeiten] Russland

Plakat

Der russische Kinofilm führt eigentlich zwei Titel. So wurde der Streifen auf Plakaten als АБРАФАКС ПОД ПИРАТСКИМ ФЛАГОМ (transl.[1] Abrafaks pod piratskim flagom, deutsch: „Abrafax unter der Piratenflagge“) ausgewiesen, im Vorspann des Filmes jedoch wurde der Film von einem Sprecher unter dem Titel АБРАФАКСЫ ПОД ЧËРНЫМ ФЛАГОМ (transl. Abrafaksy pod čërnym flagom, deutsch: „Die Abrafaxe unter schwarzer Flagge“) angekündigt.

Der Film kam spätestens im Dezember 2003 (höchstwahrscheinlich bereits 2002) in die russischen Kinos. Die Namen der Abrafaxe wurden, analog zur englischen Version des Films, zu Алекс (transl. Aleks, „Alex“, Abrax), Макс (transl. Maks, „Max“, Brabax) und Калифакс (transl. Kalifaks, Califax) transkribiert. Damit unterscheiden sich die Namen der drei Protagonisten von denen, die sie in den gedruckten Abenteuern in Russland tragen.

Der Vertrieb des Streifens erfolgte in Russland durch den Filmverleih ЛЮКСОР (transl. Ljuksor, „Luxor“). Auf einer russischen Internet-Plattform für Freischaffende findet sich die Abbildung des entsprechenden Filmplakates, das hier als Beispiel für Repro-Arbeiten eines ukrainischen Designers dient.

Über den Filmverleih ЛЮКСОР wurde der russische Film nachweislich auch in der Ukraine und in Weißrussland gezeigt. Darüber hinaus kann mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass die russische Fassung des Streifens auch in den Kinos Kasachstans zu sehen war. Auch hier scheint der Filmverleih ЛЮКСОР den Vertrieb übernommen zu haben, denn der ist auch in diesem Land aktiv. Ob der russische Abrafaxe-Film noch in weiteren ehemaligen Sowjetrepubliken gezeigt wurde, ist bislang unbekannt aber nicht völlig auszuschließen.

[Bearbeiten] Schweiz

In den deutschsprachigen Kantonen der Eidgenossenschaft kam der Abrafaxe-Film erst am 20. Dezember 2001 in die Kinos. Hier übernahm die Universal Pictures International Switzerland den Verleih der deutschen Synchronfassung. In der Schweizer Kino-Datenbank Kulturinfo findet man einige Kenndaten zum Film.

[Bearbeiten] Spanien

Plakat

Der spanische Film trug den Titel LA LEYENDA DEL PIRATA BARBANEGRA („Die Legende des Piraten Blackbeard“) und kam sehr wahrscheinlich 2003 in die Kinos der iberischen Halbinsel. Der Vertrieb des Streifens erfolgte hier durch den ausschließlich national agierenden Madrider Filmverleih premium, auf dessen Website lange Zeit auch die Abbildung eines Kinoplakates zu finden war. Bemerkenswert ist, dass das Unternehmen premium auch als DVD-Label fungiert, die spanischen Homevideos des Abrafaxe-Films allerdings hier nicht verlegt wurden.

Die Namen der Abrafaxe wurden analog zur englischen Fassung des Films zu Alex, Max und Califax verändert und entsprechen damit auch den Namen, die die drei ostdeutschen Comic-Helden in den beim Verlag FILABO erschienenen gedruckten spanischen Abrafaxe-Abenteuern erhielten.

[Bearbeiten] Ukraine

Auf Kino-Portalen der osteuropäischen Republik wird der Abrafaxe-Film meist unter dem ukrainischen Titel Абрафакс під піратським прапором (transl.[2] Abrafaks pìd pìratcʹkym praporom, „Abrafax unter der Piratenflagge“) gelistet, gleichzeitig aber auch angegeben, dass es sich um die russische Synchronfassung handelt. Das verwundert nicht, denn insbesondere im Osten und Süden der Ukraine ist das Russische die bevorzugte Umgangssprache.

Für das Kino Т. Г. Шевченко (transl. T. H. Ševčenko, „T. H. Schewtschenko“) in Donezk konnte belegt werden, dass die russische Fassung des Abrafaxe-Films hier ab dem 07. Dezember 2006 gezeigt wurde. Es kann aber mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass der Streifen, so wie auch in Russland, erstmals bereits zwischen 2002 und Ende 2003 in den ukrainischen Kinos lief. Dafür spricht die Tatsache, dass der entsprechende Filmverleih in Russland auch in der Ukraine aktiv ist.

[Bearbeiten] USA

Am 22. Februar 2002 präsentierte Greenlight International die englische Synchronfassung des Abrafaxe-Films auf der jährlich in Santa Monica, Kalifornien, stattfindenden Kinomesse American Film Market („Amerikanischer Filmmarkt“, AFM) den internationalen Interessenten. Die Vorführung des Streifens fand um 11:00 Uhr im Rahmen eines Screenings (nicht öffentliche Vorführung zu Verkaufszwecken) im Saal 3 des Kinos MANN CRITERION in Santa Monica statt. Einen entsprechenden Nachweis findet man auf der Kultur-News-Site VARIETY. Das Kino übrigens wurde mit seinem Verkauf 2010 in AMC CRITERION umbenannt.

Dieses Screening scheint die einzige Kinoaufführung des Abrafaxe-Films in den USA geblieben zu sein, denn im Internet findet man keine Hinweise dafür, dass der Streifen jemals in irgendeinen Spielplan aufgenommen wurde. Einzig die US-amerikanischen Homevideo-Ausgaben waren nicht nur dem Fachpublikum vorbehalten.

[Bearbeiten] Weißrussland

In dieser osteuropäischen Republik wurde der Abrafaxe-Film zwar zuweilen auch unter dem weißrussischen Titel Абрафакс пад пірацкім сцягам (transl.[3] Abrafaks pad pirackim scjaham, „Abrafax unter der Piratenflagge“) angekündigt, dennoch lief hier die russische Synchronfassung. Das ist nicht weiter verwunderlich, denn das Russische ist hier die zweite Amtssprache und wird darüber hinaus auch von etwa drei Vierteln der Bevölkerung Weißrusslands als Umgangssprache genutzt.

Nachweise für Kinoaufführungen findet man in den online-Versionen der ersten weißrussischen Wochenzeitung Наша Ніва (transl. Naša Niwa, „Unser Land“). Demnach wurde der Film im Juni und Juli 2004 mehrfach im Minsker Kino Піянер (transl. Pijaner, „Pionier“) gezeigt. Wann allerdings die erste Aufführung in Weißrussland stattfand, ist derzeit noch unbekannt. Da der Film hier aber durch den entsprechenden russischen Filmverleih vertrieben wurde, kann wohl davon ausgegangen werden, dass der Streifen auch in Weißrussland irgendwann zwischen 2002 und Ende 2003 in die Kinos kam.

[Bearbeiten] Homevideo

Auch im Falle der Homevideo-Ausgaben erfolgte eine Teilung der internationalen Vertriebsrechte. Für den deutschsprachigen Raum übernahm hier die Universal Pictures den Vertrieb, im nichtdeutschen Sprachraum erhielt wieder Greenlight International die Rechte, mit seinen internationalen Partnern für den Vertrieb zu sorgen.

Es kann mit Sicherheit davon ausgegangen werden, dass die in Deutschland produzierten VHS- und DVD-Ausgaben des Abrafaxe-Spielfilms auch in Österreich und in der Schweiz erhältlich waren. Darüber hinaus sind auch Exporte dieser Bild- und Tonträger in die deutschsprachigen Regionen Belgiens, Frankreichs, Luxemburgs und Italiens denkbar. Jedoch sollen hier nur solchen Ausgaben beschrieben werden, die auch tatsächlich im Ausland hergestellt wurden. Sofern solche Homevideos auch noch in anderen Ländern als dem produzierenden vertrieben wurden, wird das im Text vermerkt.

Bislang konnte der Abrafaxe-Trickfilm für das Heimkino im Ausland als VHS-Kassette, Video-CD und DVD nachgewiesen werden. Hierbei ist das DVD-Format am häufigsten anzutreffen und meist enthalten die entsprechenden Bild- und Tonträger neben der zum Ausgabeland passenden Synchronfassung auch die englische.

Erwähnenswert ist, dass die auf den unterschiedlichen Homevideos angegebenen Laufzeiten des Films von Ausgabe zu Ausgabe um ein bis zwei Minuten variieren können. Diese Abweichungen haben ihre Ursache aber lediglich in der Anwendung unterschiedlicher Genauigkeiten bei der Zeitangabe, denn alle bisher bekannten Ausgaben enthalten den vollständigen, ungekürzten Film.

Zu allen eindeutig nachgewiesenen Homevideo-Editionen werden die entsprechenden Abbildungen (sofern vorhanden) gezeigt. Solche Video-Ausgaben, deren Existenz derzeit noch strittig ist oder die sich lediglich durch unterschiedliche lizenzrechtliche Aufkleber unterscheiden, werden zumindest im Text erwähnt.

[Bearbeiten] Albanien

Seit 2013 ist im Internet eine albanische Synchronfassung des Abrafaxe-Films zu finden, deren Ursprung mehreren Quellen zufolge eine DVD sein soll. Der Titel des Films lautet im Albanischen je nach Quelle entweder Abrafaksi dhe Piratët e Karaibeve („Die Abrafaxe und die Piraten der Karibik“) oder Abrafaksi dhe Piratët e Tortugës („Die Abrafaxe und die Piraten von Tortuga“). Ob einer dieser Titel oder sogar beide auch auf dem DVD-Cover ausgewiesen werden, ist unbekannt. Im Internet sind zudem oft abweichende Schreibweisen des Titels zu finden, bei denen es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um Tippfehler handelt. Der Gruppenname der Abrafaxe wurde nur geringfügig verändert, indem man das x durch ks ersetzte (vermutlich weil der Buchstabe x im Albanischen in etwa wie die deutsche Buchstabenkombination ds gesprochen wird). Die Einzelnamen der Abrafaxe werden im Film wie in der englischen Fassung gesprochen. Ob diese Namen im Albanischen jedoch analog zum Gruppennamen Aleks, Maks und Kalifaks geschrieben werden, ist nicht bekannt, da eine entsprechende DVD noch nicht in Sammlerkreisen nachgewiesen werden konnte. Zudem ist ungeklärt, ob diese DVD in Albanien, im Kosovo oder vielleicht sogar in beiden Ländern vertrieben wurde.

[Bearbeiten] Bolivien

DVD

In diesem südamerikanischen Land konnte eine DVD des Abrafaxe-Films nachgewiesen werden, bei der es sich um eine selbst gemachte Raubkopie handelt. Als Hersteller tritt ein Internet-Unternehmen auf, das sich dvd-peliculas.com („DVD-Filme“) nennt. Das auf deren Website abgebildete Cover zeigt ein etwas abgeändertes Motiv und weist im oberen Bereich eine Art zusätzlichen Untertitel aus, der VIAJARAN HASTA EL FIN DE LOS MARES („Sie werden bis ans Ende der Meere reisen“) lautet. Der eigentliche Titel des Films ist wie in Mexiko MINI PIRATAS - VIAJANDO POR EL TIEMPO („Mini-Piraten - Reise durch die Zeit“).

Das Unternehmen liefert aus verständlichen Gründen nicht ins Ausland und nimmt es auch bei der Cover-Gestaltung der zu verkaufenden DVDs nicht sehr genau. Bisher wurden nur solche Bild- und Tonträger bekannt, die auf dem selbst gedruckten Cover vorn das Motiv der mexikanischen DVD und hinten sowie auf dem Rücken die Gestaltung der russischen Verleih-DVD mit spanischem Text zeigen. Allem Anschein nach werden die Kopien der Filme vom bolivianischen Händler auf Bestellung hergestellt, weshalb sich die Frage nach dem Erscheinungsjahr erübrigt.

Die bolivianische DVD enthält die in Mexiko und den USA vertriebene spanische Synchronfassung des Films. Dem entsprechend wurden die Namen der Abrafaxe hier zu Alex, Max und Califax verändert.

Im Internet existieren Hinweise dafür, dass diese DVD-Ausgabe auch in Argentinien vertrieben wird.

[Bearbeiten] Großbritannien

1. DVD
2. DVD

Erst im Jahre 2007 erschien der Abrafaxe-Film auch auf den britischen Inseln. Die entsprechende DVD wurde beim Label Brightspark veröffentlicht und zeigt ein im Vergleich zur zweiten US-amerikanischen Auflage nur leicht abgeändertes Cover-Design. So trägt Abrax kein rotes Tuch auf dem Kopf und die Bugwelle vor dem Schiff reicht hier etwas höher. Außerdem ist im Bereich der Bugwelle angegeben, dass der Film für zwei Auszeichnungen nominiert war (für den Preis BIFAF Best Animation, der auch gewonnen wurde, und den OICFF „Starboy“ Award, bei dem es nur bei einer Nominierung blieb).

Der Film trägt den Titel THE PIRATES OF TORTUGA - UNDER THE BLACK FLAG - THE ABRAFAXE („Die Piraten von Tortuga - Unter schwarzer Flagge - Die Abrafaxe“) und fällt damit etwas länger aus, als der auf der zweiten US-amerikanischen Auflage ausgewiesene. Die auf der DVD enthaltene englische Synchronfassung des Films ist vollkommen identisch mit der in den USA veröffentlichten. Dem entsprechend wurden die Namen der Abrafaxe zu Alex, Max und Califax verändert.

2012 erschien ebenfalls beim Label Brightspark eine zweite veränderte Auflage des Homevideos, die sich wesentlich von der ersten DVD-Ausgabe unterscheidet. So wird das Cover von der Heckansicht des Piratenschiffes dominiert und trägt den veränderten Titel PIRATES - IT'S A BOUNTY FULL LIFE! (in etwa „Piraten - Es ist ein ertragreiches Leben“). Weder auf dem Cover noch auf der DVD selbst findet sich irgendein Hinweis auf die Abrafaxe. Im Startmenü der DVD wird der Filmtitel abweichend mit THE PIRATES OF TORTUGA - UNDER THE BLACK FLAG angegeben, entspricht also dem, den auch die erste britische Auflage an gleicher Stelle zeigt. Abweichend zur ersten Ausgabe weist das Cover über dem Altersfreigabesiegel der BBFC (British Board of Film Classification, „Britische Behörde für die Film-Einstufung“) auch das Siegel der entsprechenden irischen Behörde aus. Allerdings wurde hier noch das alte Siegel des (Irland's) Film Censor's Office (FCO, irisch: Oifig Scrúdóir na Scannán, „Büro des Film-Zensors“) genutzt, obwohl sich die Behörde bereits 2008 in Irish Film Classification Office (IFCO, irisch: Oifig Aicmithe Scannán na hÉireann, „Irisches Büro für Film-Einstufung“) umbenannte. Dennoch ist damit eindeutig belegt, dass die DVD sowohl für den britischen als auch den irischen Markt produziert wurde.

Bemerkenswert ist, dass diese DVDs die bislang einzigen englischsprachigen Veröffentlichungen von Abrafaxe-Abenteuern in Großbritannien darstellen, denn die bisher erschienenen gedruckten Comics auf den britischen Inseln wurden in Walisisch publiziert. Die erste DVD wird heute nicht mehr produziert, ist aber noch bei diversen Internet-Händlern zu unterschiedlichen Preisen erhältlich. Die neu gestaltete Nachauflage ist hingegen noch auf diversen Verkaufsplattformen zu finden.

Ob diese DVD-Ausgaben außer in Irland auch noch in anderen englischsprachigen Ländern erhältlich waren, ist bislang nicht zweifelsfrei geklärt. Hinweise für einen Vertrieb wurden in Australien, Hongkong, Indien, Malta, Neuseeland und Südafrika gefunden.

Im Internet kann die englische Fassung des Abrafaxe-Films angesehen werden.

[Bearbeiten] Irland

In der Inselrepublik erschien der Film in englischer Sprache unter dem Titel PIRATES - IT'S A BOUNTY FULL LIFE! (in etwa „Piraten - Es ist ein ertragreiches Leben“). Jedoch handelt es sich bei der nachgewiesenen DVD um eine aus Großbritannien stammende, die dort sowohl für den britischen als auch den irischen Markt editiert wurde.

[Bearbeiten] Island

VHS
1. DVD
2. DVD

Hier erschien der Abrafaxe-Film für das Heimkino 2003 als VHS-Kassette und DVD beim Label MYNDFORM („Bildformat“). Der Titel des Films entspricht mit ABRAFAX og sjóræningjarnir („Die Abrafaxe und die Piraten“) dem des isländischen Kinofilms. Auf den Bild- und Tonträgern ist die synchronisierte Fassung zu sehen. Die Namen der Abrafaxe entsprechen mit Abrax, Brabax und Kalífax nahezu denen in der deutschsprachigen Version.

Bemerkenswert ist, dass von der DVD-Ausgabe zwei Auflagen nachgewiesen werden konnten, die sich nur in Kleinigkeiten der Covergestaltung voneinander unterscheiden. So ist das DVD-Logo unten rechts auf der ersten Auflage vorwiegend weiß gestaltet, während es bei der zweiten Auflage schwarz dargestellt ist. Außerdem sind die technischen Informationen zur DVD sowie die Hinweise zu den Nutzungsrechten unten auf der Rückseite der zweiten Auflage neu arrangiert worden und wurden auf schwarzen, statt auf weißen, Grund platziert.

Sowohl die VHS-Kassette als auch die DVDs sind in Island vergriffen. Selbst einige Isländer sind auf der Suche nach dem Streifen, was den Schluss zulässt, dass der Film auf der nordischen Insel gern gesehen wurde und wird.

Im Internet konnte lange Zeit auf der Website des DVD-Labels eine Kostprobe des Streifens in Isländisch angesehen werden.

[Bearbeiten] Italien

VHS
DVD
Verleih-VHS
Verleih-DVD

Auf der Apenninenhalbinsel erschien der Film in einer synchronisierten Fassung unter dem Titel ABRAFAXE e i Pirati dei Caraibi („Die Abrafaxe und die Piraten der Karibik“). Die Namen der Abrafaxe wurden hier analog zur englischen Filmversion zu Alex, Max und Califax verändert.

Das Homevideo wurde 2003 vom italienischen Ableger der Universal Pictures sowohl als VHS-Kassette als auch als DVD editiert. Darüber hinaus konnten von beiden Bild- und Tonträgern auch Verleih-Versionen nachgewiesen werden. Die entsprechende DVD weist sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite des Covers die Kennzeichnung VERSIONE NOLEGGIO auf. Die Verleih-Version der VHS-Kassette kann dagegen von der Verkaufsausgabe nur durch eine andere Katalognummer auf der Kassette selbst und dem Cover unterschieden werden.

Die Abrafaxe-DVD kann in Italien noch bei diversen Internet-Händlern erhalten werden. Die VHS-Kassette ist etwas schwieriger zu finden, wird aber auch ab und an noch angeboten.

Es konnte nachgewiesen, dass zumindest die DVD-Ausgabe von der Apenninenhalbinsel auch in den italienischsprachigen Kantonen der Schweiz vertrieben wurde.

Im Internet kann die italienische Fassung des Abrafaxe-Films angesehen werden.

[Bearbeiten] Kroatien

In der Balkanrepublik erschien der Film unter dem Titel Abrafaxi pod crnom zastavom („Die Abrafaxe unter schwarzer Flagge“). Jedoch handelt es sich bei der nachgewiesenen DVD um eine aus Slowenien stammende, die dort zweisprachig in Slowenisch und Kroatisch editiert wurde.

Im Internet kann die kroatische Fassung des Abrafaxe-Films angesehen werden.

[Bearbeiten] Mexiko

VHS
DVD
2 in 1

In Mexiko erschien das Homevideo 2003 beim Label VIDEOMAX als synchronisierte VHS-Kassette und DVD unter dem Titel MINI-PIRATAS - VIAJANDO POR EL TIEMPO („Mini-Piraten - Reise durch die Zeit“). Außerdem existiert noch eine DVD mit dem englischen Titel SPECIAL Kids EDITION („Kinder-Sonderausgabe“), die neben dem Abrafaxe-Film auch den Trickfilm TRISTAN E ISOLDA (deutscher Titel: Tristan und Isolde - Im Land der Riesen und Feen) enthält. Alle drei Kauf-Video-Varianten, die über das zum Label gehörende Unternehmen DistriMax vertrieben wurden, tragen auf dem Cover zusätzlich den englischen Untertitel The Abrafaxe Under the Black Flag („Die Abrafaxe unter Schwarzer Flagge“). Die spanische Synchronfassung des Films ist mit der in den USA vertriebenen Version identisch, unterscheidet sich also von der Fassung, die in Spanien vertrieben wurde. Die Namen der Abrafaxe entsprechen zwar in den Inhaltsangaben auf den Rückseiten der Covers denen, die sie in Deutschland tragen, wurden aber im Film selbst zu Alex, Max und Califax verändert.

Die normale DVD mit dem Piratenabenteuer kann zuweilen noch bei einigen Händlern in Mexiko bezogen werden. Die VHS-Kassette und die DVD, die zusätzlich den Film mit Tristan und Isolde enthält, scheinen in Mexiko bereits vergriffen zu sein.

[Bearbeiten] Polen

VHS
VCD
1. DVD
2. DVD

Im östlichen Nachbarland Deutschlands erschien der synchronisierte Film 2005 beim Label vision unter dem Titel ABRAFAX i Piraci z Karaibów („Abrafax und die Piraten der Karibik“). Damit deckt sich der Titel des Streifens mit dem, den in Polen auch der Kinofilm trägt. Das Homevideo wurde hier in Form einer VHS-Kassette, einer Video-CD und einer DVD editiert. Von der DVD konnten bislang sogar zwei Auflagen nachgewiesen werden. Die Namen der Abrafaxe wurden hier nur geringfügig verändert und lauten Abrax, Brabax und Kalifax.

Für die VHS-Kassette und die erste Auflage der DVD liegen Nachweise vor, dass sie nachträglich als Kauf-Version und Verleih-Version gekennzeichnet werden konnten. Dafür besitzen diese Bild- und Tonträger auf der Rückseite des Covers unten links ein Textfeld mit Verleih-Hinweisen und unten rechts ein Textfeld mit Kauf-Hinweisen. Durch das Aufkleben eines lizenzrechtlichen Hologramm-Aufklebers wurde der jeweils nicht zutreffende Hinweis abgedeckt, wodurch Kauf- und Verleih-Version unterscheidbar werden. Die Rückseite der zweiten Auflage der DVD, die nur als Kauf-Version existiert, trägt keinen Aufkleber, zeigt etwas anders arrangierte Credits und wirbt mit einem kleinen weiß-blauen Logo für das polnische Mineralwasser Kazimierska.

Die DVD wird noch regelmäßig von polnischen Internethändlern angeboten. Die VCD und die Videokassette muss man schon etwas intensiver suchen, man findet beide aber noch ab und an auf polnischen Auktionsplattformen.

Im Internet kann eine Kostprobe der polnischen Fassung des Abrafaxe-Films angesehen werden.

[Bearbeiten] Portugal

VHS
VHS Angebot
1. DVD
2. DVD

Im Westen der iberischen Halbinsel erschien der synchronisierte Film Anfang der 2000er Jahre als VHS-Kassette und DVD beim Label LUSOMUNDO. Der Titel des Streifens lautet in Portugal A BANDEIRA DOS PIRATAS („Die Piratenflagge“) und entspricht somit weitgehend dem des portugiesischen Albums zum Film, ABRAFAXE E A BANDEIRA DOS PIRATAS („Die Abrafaxe und die Piratenflagge“). Die Namen der Abrafaxe wurden analog zur englischen Filmversion zu Alex, Max und Califax verändert. Weiterhin wurde der Film mit einer Art Untertitel editiert, der A Maior Aventura de Piratas de Todos os Tempos! („Das größte Piratenabenteuer aller Zeiten!“) lautet. Und schließlich wurde der Titelsong des Films für die portugiesische Synchronfassung übersetzt und neu eingesungen.

Von der VHS-Kassette existiert auch eine Variante, die den Bild- und Ton-Träger als eine Art Sonderangebot ausweist. Eine entsprechende Kennzeichnung erfolgte im linken unteren Bereich des Kassetten-Covers in Form einer roten Fahne mit der gelben Aufschrift Oferta Brinde Pirata („Geschenkangebot für Piraten“). Ob es sich hierbei um eine kostenlose Abgabe oder einen Verkauf zum gesenkten Preis handelte, ist unbekannt.

Etwa um 2005 herum erschien in Portugal eine zweite Auflage der DVD beim Label LNK. Diese Ausgabe unterscheidet sich von der ersten Auflage in einem etwas veränderten Cover-Design. Auch bei dieser Edition wurde der Untertitel des Films beibehalten.

Mindestens die beiden DVDs existieren in Portugal auch als Verleih-Version. Allerdings unterscheiden sich hier Kauf-Version und Verleih-Version weder in der Cover-Gestaltung noch in der aufgedruckten Katalognummer. Sämtliche im Westen der iberischen Halbinsel vertriebenen Videos tragen auf der Rückseite des Covers einen schmalen Aufkleber der als IGAC-Siegel bezeichnet wird. IGAC steht für Inspecção Geral das Actividades Culturais („Generalinspektion für kulturelle Aktivitäten“), eine Instanz des portugiesischen Kulturministeriums, die unter anderem für die Altersfreigabe von Filmen verantwortlich ist. Der Unterschied zwischen Kauf-Version und Verleih-Version besteht in der Farbe des Unterdruckes der aufgeklebten IGAC-Siegel.

Warum in Portugal zwei Labels den Film als Homevideo herausbrachten, ist bislang noch nicht eindeutig geklärt. Vermutlich ist die Ursache darin zu suchen, dass das ursprüngliche Label LUSOMUNDO den DVD-Vertrieb einstellte und sich vollständig auf den Kinofilmverleih konzentrierte. Allerdings scheint auch das zweite Label LNK schon seit einigen Jahren nicht mehr zu existieren.

Im Internet kann eine Kostprobe der portugiesischen Fassung des Abrafaxe-Films angesehen werden.

[Bearbeiten] Russland

VHS
1. DVD
2. DVD
2 in 1
4 in 1
4 in 1
4 in 1
Verleih-DVD

In Russland trägt der Film den offiziellen Titel АБРАФАКС ПОД ПИРАТСКИМ ФЛАГОМ (transl. Abrafaks pod piratskim flagom, deutsch: „Abrafax unter der Piratenflagge“). Dieser Titel wird auch auf den Covern der DVD- und VHS-Ausgaben ausgewiesen. Im Vorspann des Films allerdings wird der deutsche Titel eingeblendet und von einem Sprecher wortwörtlich mit АБРАФАКСЫ ПОД ЧËРНЫМ ФЛАГОМ (transl. Abrafaksy pod čërnym flagom) übersetzt. Damit deckt sich dieser inoffizielle Titel mit dem, den auch die russische Ausgabe des Romans zum Film trägt. Der Film selbst wurde synchronisiert. Die Namen der Abrafaxe wurden, analog zur englischen Version des Films, zu Алекс (transl. Aleks, „Alex“, Abrax), Макс (transl. Maks, „Max“, Brabax) und Калифакс (transl. Kalifaks, Califax) transkribiert. Damit unterscheiden sich die Namen der drei Protagonisten von denen, die sie in den gedruckten Abenteuern in Russland tragen.

Erschienen ist der Streifen Anfang der 2000er Jahre beim 2001 gegründeten und nur noch bis 2006 nachweisbaren Moskauer Label ПОЛИГОН ВИДЕО (transl. Poligon Video, „Polygon Video“) als VHS-Kassette und als DVD mit einem deutlich veränderten Cover-Design. Diese zwei Homevideo-Ausgaben tragen unter dem russischen noch den in kleinen Lettern gedruckten englischen Titel ABRAFAX: UNDER BLACK FLAG („Abrafax: Unter schwarzer Flagge“) sowie am unteren Rand der Cover den russischen Untertitel ПЕРЕЖИВИТЕ ПРИКЛЮЧЕНИЯ, КАКИХ НЕ ЗНАЛИ ПРЕЖДЕ ! (transl. Pereživite priključenija, kakich ne znali prežde !, „Erlebt Abenteuer, die ihr zuvor nicht kanntet!“).

Die Rechte für die Herausgabe des Film gingen später an das Label ПЕРВАЯ ВИДЕОКОМПАНИЯ (transl. Pervaja Videokompanija, sinngemäß: „Videounternehmen des Ersten“) über, das bereits 1996 als Tochter des russischen Fernsehsenders Первый канал (transl. Pervyj kanal, „Erster Kanal“) gegründet wurde. Das Label begann erst 2002 mit der Veröffentlichung von Homevideos, musste jedoch 2011 Konkurs anmelden. Bisher konnte eine DVD-Edition nachgewiesen werden, die sich im Layout nicht von der Vorgängerausgabe unterscheidet. Lediglich auf der Rückseite und dem Rücken des Covers wird der neue Herausgeber angegeben.

Außer den beschriebenen Verkaufsausgaben konnte auch eine als Verleih-Version gekennzeichnete DVD nachgewiesen werden, die ein zur ersten deutschen DVD-Ausgabe nur leicht abgeändertes Cover-Layout aufweist und zum Teil deutschen Text ausweist. Außerdem besitzt diese Edition ein Wendecover, das rückseitig vollständig in Deutsch beschriftet ist. Es wird derzeit davon ausgegangen, dass diese Ausgabe außerhalb Russlands hergestellt und dann dort von Universal Pictures platziert wurde. Ob sie wirklich als Verleih-Version eingesetzt wurde oder ausschließlich Werbezwecken diente, ist noch unbekannt.

Weiterhin ist der Film auch auf mehreren (wahrscheinlich inoffiziellen) DVD-Sonderausgaben enthalten, die neben dem Abrafaxe-Streifen auch andere Filme enthalten. So fasst eine DVD unter dem Titel ДОМАШНЯЯ КОЛЛЕКЦИЯ (transl. Domašnjaja kollekcija, in etwa „Heimsammlung“) den Film ДОРОГА НА ЭЛЬДОРАДО (transl. Doroga na Ėlʹdorado, deutscher Titel: Der Weg nach El Dorado) und den Abrafaxe-Streifen zusammen. Darüber hinaus konnten mindestens drei weitere DVDs nachgewiesen werden, die den Abrafaxe-Film als einen von vier Streifen enthalten. Und schließlich wurden Hinweise dafür gefunden, dass der Film mit Abrafax, Brabax und Califax auch in einer DVD-Kollektion von insgesamt neun Heimvideos enthalten ist.

Es kann weiterhin davon ausgegangen werden, dass die russischen Homevideo-Ausgaben auch in anderen ehemaligen Sowjetrepubliken erhältlich waren. Entsprechende Indizien wurden beispielsweise für Georgien, die Ukraine und Weißrussland gefunden. Ein eindeutiger Nachweis gelang jedoch bislang noch nicht.

Im Internet kann die russische Fassung des Abrafaxe-Films angesehen werden.

[Bearbeiten] Slowenien

DVD

Von Slowenien aus wurde vermutlich 2006 eine zweisprachige DVD mit dem Abrafaxe-Spielfilm höchst wahrscheinlich vom Verlag HIT GRAFIK vertrieben. Sie enthält die slowenische und die kroatische Synchronfassung und war auch in Kroatien erhältlich. Der slowenische Titel des Streifens lautet Abrafaxi pod črno zastavo, der in Klammern geschriebene kroatische Abrafaxi pod crnom zastavom. Beide Titel entsprechen wortwörtlich dem des deutschen Films.

Ein Teil der Auflage der DVD wurde später in einem Paket mit der Ausgabe 2 des kroatisch-slowenischen Mosaik in Slowenien angeboten.

Die Namen der Abrafaxe wurden, analog zur englischen Filmversion, zu Aleks, Maks und Califaks verändert. Damit unterscheiden sich die Namen der drei ostdeutschen Comic-Helden von denen, die sie in den gedruckten Comics in Slowenien und Kroatien tragen.

Im Internet konnte eine Zeit lang der slowenische Film in vier Teilen angesehen werden.

[Bearbeiten] Spanien

VHS
DVD
ABC-DVD
La-Vang.-DVD

Auf der iberischen Halbinsel erschien der Abrafaxe-Trickfilm vermutlich Ende 2003 als VHS-Kassette und DVD beim spanischen Ableger der Universal Pictures. Der mit dem spanischen Kinofilm identische Titel des Streifens lautet hier LA LEYENDA DEL PIRATA BARBANEGRA („Die Legende des Piraten Blackbeard“) und entspricht damit dem, den in Spanien auch der Comic zum Film erhielt. Die Covergestaltung der beiden Bild- und Tonträger ist weitgehend identisch mit der der zweiten deutschen DVD-Auflage. Es fehlt lediglich der Hinweis, dass der Titelsong von Nena gesungen wird, wodurch Blackbeard größer dargestellt werden konnte. Außerdem erhielt Califax hier blaues Haar. Auch auf den iberischen Ausgaben wird auf den roten Spruchbändern unter dem Filmtitel eine Art Untertitel ausgewiesen, der hier MAYOR AVENTURA DE PIRATA JAMAS CONTADA („Das größte jemals erzählte Piratenabenteuer“) lautet.

Die DVD und die VHS-Kassette, von der bisher übrigens zwei unterschiedliche Kassetten-Label-Varianten nachgewiesen werden konnten, enthalten eine spanische Synchronfassung des Films, die sich sowohl in den Stimmen als auch in diversen Textpassagen von der in Mexiko und den USA veröffentlichten spanischen Version unterscheidet. Die Namen der Abrafaxe wurden analog zur englischen Fassung des Films zu Alex, Max und Califax verändert und entsprechen damit auch den Namen, den die drei ostdeutschen Comic-Helden in den beim Verlag FILABO erschienenen gedruckten spanischen Abrafaxe-Abenteuern erhielten.

Eine interessante Variante der DVD erschien Anfang 2005 im Zusammenhang mit der bereits 1903 gegründeten spanischen Tageszeitung ABC, die in drei unterschiedlichen Ausgaben in Madrid, Sevilla und Córdoba erscheint. Ende September 2004 wurde in dieser Zeitung angekündigt, dass exklusiv für die Käufer des Blattes eine DVD-Reihe von Kinderfilmen mit dem spanisch-englischen Titel Colección CINEMA KIDS („Sammlung: Kinokinder“) zu haben sei. Dafür enthielten die Samstagsausgaben (manchmal auch erst die Sonntagsausgaben) ab Anfang Oktober 2004 regelmäßig einen kleinen Kupon, der auch auf der Titelseite der entsprechenden Ausgabe ausgelobt wurde. Die jeweilige DVD konnte entweder sofort zusammen mit der entsprechenden Ausgabe der Tageszeitung gegen einen Aufpreis von 5,95 Euro oder danach eine Woche lang (also bis zum Erscheinen des nächsten Films) gegen Vorlage des Kupons für ebenfalls 5,95 Euro beim Zeitungshändler gekauft werden. Mit der vierzehnten DVD dieser insgesamt achtzehn Filme umfassenden Reihe war ab dem 02. Januar 2005 dann der Abrafaxe-Streifen zu haben. Das Cover dieser DVD-Ausgabe unterschiedet sich deutlich von der Standardausgabe. So wurde das eigentliche Motiv kleiner dargestellt und erhielt einen gelben Rahmen, auf dem oben der Titel der DVD-Reihe, unten links der Titelschriftzug der herausgebenden Zeitung und unten rechts das Logo der Universal Pictures ausgewiesen werden.

Eine weitere Variante der DVD erschien im Frühjahr 2005 im Zusammenhang mit der bereits 1881 gegründeten spanischen Tageszeitung LA VANGUARDIA, die in fünf unterschiedlichen Ausgaben in Katalonien erscheint. Anfang Februar 2005 wurde in dieser Zeitung angekündigt, dass exklusiv für die Käufer des Blattes eine DVD-Reihe von Kinderfilmen mit dem Titel COLECCIÓN DiverCine („Sammlung: lustiges Kino“) zu haben sei. Dafür enthielten die Samstagsausgaben ab Mitte Februar 2005 regelmäßig unten auf der Titelseite einen kleinen Kupon. Die jeweilige DVD konnte entweder sofort zusammen mit der entsprechenden Ausgabe der Tageszeitung gegen einen Aufpreis von 5,95 Euro oder danach eine Woche lang (also bis zum Erscheinen des nächsten Films) gegen Vorlage des Kupons für ebenfalls 5,95 Euro beim Zeitungshändler gekauft werden. Darüber hinaus bestand auch die Möglichkeit, gegen Zahlung von 113 Euro die gesamte Filmreihe im Abonnement zusammen mit der Zeitung zu beziehen. Mit der sechzehnten DVD dieser insgesamt einundzwanzig Filme umfassenden Reihe war ab dem 28. Mai 2005 dann der Abrafaxe-Streifen zu haben. Das Cover dieser DVD ist dem der ABC-Ausgabe sehr ähnlich. Es wurde lediglich die Rahmengestaltung um das eigentliche Cover-Motiv verändert. Der Hintergrund ist nun blau und zeigt fortlaufend schräg arrangiert die dreizeilige Aufschrift COLECCIÓN DiverCine. Analog zur ABC-DVD wurde über das Filmmotiv der Titel der Filmreihe und unter die Grafik links der Titelschriftzug der herausgebenden Zeitung sowie rechts das Logo der Universal Pictures platziert.

Die Standard-DVD ist auch heute noch bei diversen spanischen Internet-Händlern zu finden. Die VHS-Kassette muss man schon etwas intensiver suchen. Nur die beiden Zeitungs-DVDs scheinen inzwischen bereits selten geworden zu sein.

Im Internet können zwei Kostproben der spanischen Fassung angesehen werden.


[Bearbeiten] Thailand

1. VCD
2. VCD
1. DVD
2. DVD
8 in 1

In Thailand trägt der synchronisierte Film den englischen Titel THE ABRAFAXE UNDER THE BLACK FLAG („Die Abrafaxe unter schwarzer Flagge“). Zusätzlich führte er den thailändischen Untertitel แก๊งค์จิ๋วตะลุยโลกอัศจรรย์ (transk.[4] Kaengk chio talui lok atsachan), der in etwa mit „Eine kleine Gang verschafft sich Zutritt zu einer erstaunlichen Welt“ oder „Eine kleine Gang versucht sich in einer wunderbaren Welt“ übersetzt werden kann. Die Namen der Abrafaxe wurden analog zur englischen Filmfassung zu Alex, Max und Califax verändert.

Erschienen ist der Abrafaxe-Streifen Mitte der 2000er Jahre beim Label Rose als Video-CD und als DVD. Sowohl von der VCD als auch von der DVD konnten sogar jeweils zwei unterschiedliche Auflagen nachgewiesen werden. Die Video-CDs unterscheiden sich dabei nur geringfügig von einander, die DVDs dagegen weisen deutlichere Gestaltungsunterschiede auf. Ob noch weitere Auflagen-Varianten existieren, ist unbekannt.

Darüber hinaus konnte bislang auch eine DVD in Thailand nachgewiesen werden, die den Abrafaxe-Film als einen von insgesamt acht Streifen enthält. Der Bild- und Tonträger trägt den Titel 8 DVD IN 1 - Vol. 17, ist im Juli 2011 ebenfalls beim Label Rose erschienen und enthält die acht Filme aller Wahrscheinlichkeit nach in VCD-Auflösung auf einer einzelnen DVD.

Sowohl die Video-CD als auch die DVD-Ausgabe sind heute noch ab und an bei thailändischen Internet-Händlern zu finden. Die 8-in-1-Zusammenstellung hingegen scheint etwas leichter aufzuspüren zu sein.

[Bearbeiten] Tschechien

DVD
svět DVD-DVD

Erst 2006 war der Film in einer synchronisierten Fassung auch in der Tschechischen Republik als Homevideo erhältlich. Der Trickfilm, der hier beim Label Urania erschien, trägt den Titel ABRAFAXOVÉ POD ČERNOU VLAJKOU, der wortwörtlich dem des deutschen Films entspricht. Weiterhin ist auf dem Cover auch eine Art Untertitel zu finden, der ...pro všechny malé i velké piráty... („...für alle kleinen und großen Piraten...“) lautet.

Der Film wurde im südöstlichen Nachbarland Deutschlands ausschließlich im DVD-Format veröffentlicht. Die Einzelnamen der Abrafaxe wurden nicht verändert, lediglich der Gruppenname der drei ostdeutschen Comic-Helden erhielt eine tschechische Pluralendung. Damit decken sich die Namen der Abrafaxe im Film mit denen, die sie auch in den gedruckten tschechischen Comics tragen.

Eine Variante der DVD erschien Ende 2006 zusammen mit der Zeitschrift svět DVD („DVD-Welt“). Das inzwischen bereits wieder eingestellte Magazin enthielt in jeder Ausgabe zwei bis drei DVDs mit sehr unterschiedlichen Filmen. In der Ausgabe 12 von 2006 war eine der beiden enthaltenen DVDs dann die mit dem Abrafaxe-Film. Die DVD selbst scheint sich nicht von der Standardausgabe zu unterscheiden. Das Cover jedoch variiert in der Gestaltung der Rückseite. Wenn die normale DVD rückseitig einen blauen Hintergrund besitzt, ist dieser bei der Magazin-Ausgabe weiß, zeigt andere Filmszenenbilder und trägt auch einen Hinweis auf die Zeitschrift svět DVD.

Im Internet konnte eine Zeit lang die tschechische Fassung des Abrafaxe-Films angesehen werden.

[Bearbeiten] USA

1. DVD
2. DVD
span. DVD

In den Vereinigten Staaten erschien der Abrafaxe-Film 2004 unter dem Titel UNDER THE BLACK FLAG - THE ABRAFAXE („Unter schwarzer Flagge - Die Abrafaxe“) als DVD beim Label MainStreet Entertainment. Die Covergestaltung entspricht weitgehend der der ersten deutschen DVD-Auflage. Im unteren Bereich des Covers ist eine Art Untertitel ausgewiesen, der THE BEST PIRATE STORY EVER! („Die beste Piratengeschichte aller Zeiten!“) lautet. Die DVD enthält die englische Synchronfassung des Films, in der die Namen der Abrafaxe zu Alex, Max und Califax verändert wurden.

Im Abrafaxe-Katalog wird darüber hinaus auch eine VHS-Kassette gelistet, zu der jedoch eine Abbildung fehlt. Da aber weder im Internet ein Hinweis auf eine VHS-Kassette vom Label MainStreet Entertainment zu finden ist, noch ein Sammler bekannt ist, der den Besitz dieses Bild- und Tonträgers öffentlich gemacht hat, kann hier wohl von einer Fehlinformation ausgegangen werden.

Mitte 2006 erschienen in den USA zwei weitere DVDs mit dem Abrafaxe-Spielfilm. Da das Label MainStreet Entertainment zu diesem Zeitpunkt bereits seine Aktivitäten wieder eingestellt hatte, wurden diese Bild- und Tonträger von einem Unternehmen namens GAIAM herausgegeben. Diese Firma konzentriert sich im Wesentlichen auf den Vertrieb von naturrespektierenden und gesundheitsfördernden Produkten, zu denen allem Anschein nach auch die beiden Trickfilm-DVDs gezählt wurden.

Beide DVDs erhielten ein neu gestaltetes Cover-Layout, das, leicht abgewandelt, etwa ein Jahr später auch in Großbritannien genutzt wurde. Darüber hinaus wurde auch der Titel des Films verändert. Obwohl beide DVDs neben der englischen Synchronfassung ebenso die auch in Mexiko vertriebene spanische Version des Films enthalten, erfolgte bei einer DVD die Beschriftung in Englisch und bei der anderen in Spanisch. Wahrscheinlich zielte man mit der spanischen Ausgabe auf eine Käuferschaft in Puerto Rico und unter der Spanisch sprechenden Minderheit in den USA ab.

Der Titel der englischen DVD lautet THE PIRATES OF TORTUGA - UNDER THE BLACK FLAG („Die Piraten von Tortuga - Unter schwarzer Flagge“), der der spanischen LOS PIRATAS de la ISLA TORTUGA - BAJO LA BANDERA NEGRA („Die Piraten der Insel Tortuga - Unter schwarzer Flagge“). Beide DVDs enthalten als Beigabe Kinder-Tattoos, die Motive aus dem Film zeigen.

Die beiden Nachauflagen von GAIAM sind noch sehr häufig bei Internet-Händlern zu finden. Die Erstauflage von MainStreet Entertainment muss man bereits etwas intensiver suchen.

Ein Vertrieb der DVDs außerhalb der USA ist nicht eindeutig gesichert. Im Internet existieren jedoch Hinweise dafür, dass diese Bild- und Tonträger auch auf den Bermudas, in Kanada, in Neuseeland und in Puerto Rico verkauft wurden.

[Bearbeiten] Fernsehen

Bislang konnte nachgewiesen werden, dass der Abrafaxe-Spielfilm, außer in Deutschland, mindestens auch in den folgenden Ländern im Fernsehen ausgestrahlt wurde.

  • Australien (UNDER THE BLACK FLAG - THE ABRAFAXE)
  • Island (ABRAFAX og sjóræningjarnir)
  • Italien (ABRAFAXE e i Pirati dei Caraibi)
  • Kuba (MINI-PIRATAS - VIAJANDO POR EL TIEMPO)
  • Niederlande (DIE ABRAFAXE - UNTER SCHWARZER FLAGGE)
  • Portugal (A BANDEIRA DOS PIRATAS)
  • Russland (АБРАФАКС ПОД ПИРАТСКИМ ФЛАГОМ)
  • Singapur (UNDER THE BLACK FLAG - THE ABRAFAXE)
  • Ukraine (АБРАФАКС ПОД ПИРАТСКИМ ФЛАГОМ)

Hierzu sind die Recherchen noch nicht abgeschlossen.

[Bearbeiten] Übersicht der im Ausland benutzten Synchronfassungen

Synchronfassung Land Kino Homevideo Fernsehen Bemerkung
deutsche Fassung Niederlande - - X vermutlich mit niederländischen Untertiteln
Österreich X - - -
Schweiz X - - -
englische Fassung Australien - - X -
Finnland X - - OICFF, mit finnischen Untertiteln
Großbritannien - X - -
Irland - X - -
Italien X - - MIFED
Singapur - - X -
USA X X - Kinofilm nur auf der AFM
albanische Fassung Albanien - X - oder Kosovo, DVD noch nicht belegt
isländische Fassung Island X X X -
italienische Fassung Italien - X X -
kroatische Fassung Kroatien - X - auch in Slowenien erhältlich
polnische Fassung Polen X X - -
portugiesische Fassung Portugal (X) X X öffentliche Aufführungen nur in Bibliothek
russische Fassung Kasachstan X - - Kino-Aufführung nicht belegt
Lettland ? - - BIFAF, englische Fassung möglich
Russland X X X -
Ukraine X - X -
Weißrussland X - - -
slowenische Fassung Slowenien - X - auch in Kroatien erhältlich
spanische Fassung (Spanien) Spanien X X - -
spanische Fassung (Lateinamerika) (Bolivien) - (X) - Raubkopie
Kuba - - X -
Mexiko - X - -
USA - X - -
thailändische Fassung Thailand - X - -
tschechische Fassung Tschechien - X - -

[Bearbeiten] Angaben zu den verwendeten Umschriften

  1. Zur Wiedergabe russischer Titel in lateinischen Buchstaben wurde die wissenschaftliche Transliteration angewendet.
  2. Zur Wiedergabe ukrainischer Titel in lateinischen Buchstaben wurde die übliche wissenschaftliche Transliteration angewendet.
  3. Zur Wiedergabe weißrussischer Titel in lateinischen Buchstaben wurde die übliche wissenschaftliche Transliteration angewendet.
  4. Zur Wiedergabe thailändischer Titel in lateinischen Buchstaben wurde das Royal Thai General System of Transcription angewendet.

[Bearbeiten] Interne Links

[Bearbeiten] Externe Links

[Bearbeiten] Ausländische Filmversionen im Internet

deutsche Ausgaben im Ausland Bild:Hapfff.png Auslandsausgaben Abrafaxe Bild:Hapfff.png Abrafaxe-Spielfilm im Ausland


AustralienBelgienChinaFrankreichGriechenlandGroßbritannienIndienIndonesienIrakJapanKoreaKroatienLibanonPortugalRumänienRusslandSerbienSlowenienSpanienTschechienTürkeiUngarnVietnamZypern

Persönliche Werkzeuge