Mosaik von Hannes Hegen 201 - Die seltsamen Flibustier

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Stammdaten
Titelbild Erschienen August 1973
Nachdruck in Die Digedags und die Pirateninsel (alte Ausgabe)
Die Digedags und die Pirateninsel (neue Ausgabe)
Reprintmappe XVII
Umfang 24 Seiten
Panel 68 + Titelbild
Katalog 1.01.201
Serie Liste aller Digedags-Hefte
Hauptserie: Amerika-Serie
Kapitel: Flibustier-Kapitel
Heft davor Schußfahrt zum Atlantik
Heft danach Die Affenplage von San Felipe

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Comic

[Bearbeiten] Inhalt

Erzähler: Digedags in der dritten Person.
Die Digedags und ihre Begleiter haben es vorläufig geschafft. Sie befinden sich an Bord einer nordamerikanischen Brigg, die sie von Panama nach New York bringen soll. Sie machen es sich also an Bord gemütlich und nehmen ein Bad, das mit Meerwasser befüllt wird. Unglücklicherweise gerät ein Tintenfisch ins Badewasser, der nicht nur Dig färbt, sondern auch das Deck. Der Maat lässt sie daraufhin die ganze Sauerei wieder blankputzen.
Aber auch Pedro hat Pech. Während er sich in seiner Hängematte süßen Träumen von rassigen Frauen und deftigen Pampasmastkalbshachsen hingibt, reicht ihm der Smutje spaßeshalber einen ranzigen Dörrfisch. Pedro beißt hinein und wirft ihn angeekelt über Bord. Dies wiederum macht einem vorbeischwimmenden Hai Appetit, der den Fisch verschluckt, sofort Magenkrämpfe bekommt und in wilden Sprüngen über das Deck schießt. All diese Fischgeschichten sorgen an Bord für ein gehöriges Tohuwabohu.
Schließlich will Dig allen eine Freude machen und einen schönen frischen Fisch fangen. Es beißt auch sofort ein schöner Thunfisch an. Dieser ist jedoch so groß, dass er den kleinen Dig von Bord reißt und aufs Meer abschleppt. Also müssen sich die Digedags und Pedro im Beiboot aufmachen, um den entführten Dig wieder aufzunehmen. Gerade, als der Kapitän in Erwartung ihrer Rückkehr beidrehen will, wird ein Piratenschiff gesichtet. Der Kapitän bekommt Panik, dreht ab und lässt die nichts ahnenden Digedags und Pedro schmählich im Stich.
Diese haben von alldem nichts mitbekommen. Es gelingt, Dig einzuholen und an Bord zu nehmen. Leider schwankt das Boot dabei derart, dass Pedro seekrank wird. Auch ein in diesem Augenblick vom Flibustierschiff abgefeuerter Kanonenschuss trägt nicht dazu bei, die See zu beruhigen. Im Gegenteil - nur mit aller Mühe kann der grüngesichtige und fast bewusstlose Pedro von den Flibustiers an Bord gehievt werden. Erst, als der Piratenkapitän Don Manuel di Tornados Pedro in Ketten legen lassen will, kommnt dieser zu sich und demonstriert seine Kraft. Allerdings greift nun das hübsche Piratentöchterchen ein, welches zufällig Pedros Ideal einer Traumfrau entspricht. Die Verführungskünste der Piratenbraut bezirzen Pedro so sehr, dass er sogar bereit ist, den aufmüpfigen Digedags jeden Gedanken an Widerstand auszutreiben. Zwar liefert er seine Freunde nicht direkt aus, doch nun müssen sie an Bord des Piratenschiffs bleiben und einem ungewissen Ziel entgegenfahren.

[Bearbeiten] Figuren

[Bearbeiten] Bemerkungen

[Bearbeiten] Mitarbeiter

[Bearbeiten] Weitere Besonderheiten

  • Eine kleine Auflage des Heftes wurde auf holzfreiem Papier gedruckt, zeigt jedoch auf der Rückseite ein gemeinsames Export-Impressum, bei dem im Vergleich zum Inland-Impressum die ersten beiden Zeilen retuschiert wurden. Diese Hefte waren nachweislich für den Export nach Österreich und in die Bundesrepublik Deutschland bestimmt, wurden aber zum Teil auch an Redaktions- und Druckereimitarbeiter abgegeben.
  • Von diesem Heft erschien im Juli 1974 eine ungarische Export-Ausgabe auf holzhaltigem Papier.

[Bearbeiten] Externe Links

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