Mosaik 476 - Die ewige Baustelle

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Stammdaten
Titelbild Erschienen August 2015
Nachdruck noch nicht
Umfang 36 Seiten Comic
+ 16 Seiten Mittelteil
Panel 159 + Titelbild + S. 2
Katalog noch nicht erfasst
Serie Liste aller Abrafaxe-Mosaiks
Hauptserie: Abrafaxe-Römer-Serie
Heft davor Der Gott aus der Maschine
Heft danach Willkommen und Abschied

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Comic

[Bearbeiten] Inhalt

Erzähler: Tacitus
Dem kaiserlichen Gesandten Tacitus läuft in Leptis Magna zufällig der Sklave des Konsuls Aulus Flavius Improbus, Occius, über den Weg. Tacitus erkennt ihn und wundert sich nicht schlecht. Was treibt dieser hier, so fernab der Heimat? Tacitus stellt Occius sofort zur Rede. Dieser beantwortet Tacitus' Fragen zwar wahrheitsgemäß, aber doch ausweichend. Er sei von seinem Herrn ausgesandt worden, nach Titus Julius Prudentio zu suchen. Doch Tacitus kann Zwei und Zwei zusammenzählen und durchschaut Occius' wahren Auftrag, nämlich die Ankunft der Germanenkinder Vada und Ule in Rom zu verhindern. Tacitus fackelt nicht lange und nimmt Occius fest. Zusammen mit dem gefangenen Abrax schickt er ihn auf den Weg nach Rom.
In Athen schläft derweil Spontifex' Truppe nach einer durchzechten Nacht ihren Rausch aus. Der vorabendliche Auftritt vor einigen hohen Herren war ein voller Erfolg. Ule wird vom Geschlabber eines Athener Straßenhunds geweckt. Die Ratte wird Zeuge, wie sich die Hunde Brabax' Dodekaeders bemächtigen. Zwar versucht sie noch, diesen festzuhalten, doch hat sie gegen den Riesenköter, der sich dieses "Spielzeug" geschnappt hat, keine Chance. Am Dodekaeder baumelnd, wird sie von den Hunden fortgeschleppt. Vada und Ule werden Zeugen dieser Aktion, haben aber den Dodekaeder nicht bemerkt, sondern sind der Meinung, die Hunde hätten die Ratte gekidnappt. Sie machen sich auf zur Verfolgung. Die Hundemeute passiert die Baustelle des Olympieion-Tempels. Dort unterhalten sich gerade der reiche Philopappus und der einflussreiche Römer Hadrian. Letzterer erschrickt beim Anblick des großen Köters, der den Dopdekaeder gestohlen hat, so sehr, dass er einen unbedachten Rückwärtsschritt tut und in die Baugrube fällt. Zu allem Unglück stürzt auch noch eine Säule ein. Hadrian kann sich zwar durch einen Sprung in einen Kavernenausgang retten, doch versperrt diesen nun die herabgerollte, tonnenschwere Säule.
Brabax hat derweil den Verlust des Dodekaeders bemerkt ... ebenso wie Califax den Verlust seiner Ratte. Zu allem Unglück ist auch noch Titus verschwunden. Selene weiß allerdings zu berichten, dass dieser "noch einiges zu erledigen hat, mit irgendwelchen Frauen!" Die eifersüchtige Selene ist ziemlich eingeschnappt. Daher ist es ihr im Augenblick auch reichlich schnurz, dass Titus die Abfahrt der Truppe nach Rom zu verpassen droht. Der Rest der Zirkustruppe mag auch nicht länger warten, und so verabschiedet man sich kurzerhand von Brabax und Califax, die zurückbleiben, um den Dodekaeder, die Ratte, Titus und die ebenfalls abhandengekommenen Germanenkinder zu suchen. Spontifex und seine Leute besteigen das Schiff ihres Gönners Claudius Atticus und segeln los. In Rom will man sich wiedertreffen.
Die Hundemeute sorgt auf ihrer Flucht durch die Stadt für reichlich Unruhe auf dem Markt. Schließlich gelingt es jedoch Ule, zumindest die Ratte wieder einzufangen, was dieser jedoch nicht gefällt, denn der Dodekaeder ist immer noch im Besitz der Hunde. Gerade als Brabax und Califax auf die Kinder treffen, eilt aufgeregt Philopappus herbei und berichtet vom Unglück auf der Baustelle. Brabax besieht sich das Desaster. Ein Flaschenzug könne helfen, meint er. Schnell ist ein solches Gerät aus dem Piräus, dem Hafen von Athen, herbeigeschafft. Währenddessen werden Brabax und Califax Zeugen eines Gesprächs zwischen zwei Arbeitern, die von Abrax' Gefangennahme erzählen. Brabax und Califax beschließen, so schnell wie möglich nach Rom zu reisen. Da Hadrian ein wichtiger Mann sei, der in der Hauptstadt viel zu sagen habe, sei es aber sicherlich von Vorteil, wenn man bei diesem was gut hätte, meint Brabax. Also macht man sich erst einmal an die Befreiung des Eingeschlossenen. Brabax installiert den Flaschenzug und mit scheinbar spielerischer Leichtigkeit befördert er die Säule weg vom Kaverneneingang. Hadrian ist frei. Gerade will er hervorklettern, da reißt das Seil des Flaschenzuges. Die tonnenschwere Säule rollt erneut an ihren Platz. Als sich die Staubwolke gelegt hat, erscheint Hadrian, etwas ramponiert, aber im Großen und Ganzen heil. Er gewährt Brabax auch gleich einen Wunsch, den dieser jedoch etwas gedankenlos äußert. Der Tempel solle fertig gebaut, statt abgerissen werden. Brabax versucht noch, seinen Fauxpas auszubügeln und seinen Freund Abrax zu retten, doch damit hat er bei Hadrian keine Chance. Bei Aufständischen verstehen die Römer nämlich keinen Spaß.
Schließlich trifft auch noch Titus auf der Baustelle ein. Die "fremde Frau" war die Mutter eines Geschäftsfreundes seines Vaters. Bei diesem hat Titus auch ein Schiff zur Weiterfahrt nach Rom organisiert. Da es der Ratte gelungen ist, schließlich den Hunden den Dodekaeder abzuluchsen (wofür sie aber typischerweise keinen Dank erntet), steht der Abfahrt nichts mehr im Wege.

[Bearbeiten] Figuren

[Bearbeiten] Bemerkungen

  • Erwähnte Orte: Rom, Provinz Africa, Leptis Magna, Mittelmeer, Olympieion, Germanien, Piräus, Belbina, Römisches Reich
  • S. 7: Zum abendlichen Festmahl gab es auch wieder kleine Salzbrezeln (vgl. Heft 466, S. 47).
  • Am Baucontainer befindet sich das Zeichen der Freimaurer (S.9/11), auch hat dort jemand Zielübungen mit Messer und Axt durchgeführt,
  • Die Abrafaxe haben mittlerweile eine Vorliebe für rosa Unterwäsche entwickelt (S. 13). Als Brabax den Verlust des Dodekaeders bemerkt, verhält er sich wie anno dunnemals beim Verlust der Diamanten aus dem Inka-Schatz (vgl. Heft 2/82).
  • Der Marienkäfer krabbelt auf S. 15 neben Brabax' Fuß über den Boden.
  • Im Hafen dürfen Passagiere die Schiffe mittels einer Gangway von "Aqua Inc." besteigen (S. 15).
  • Die Agora in Athen wird von einigen alten Bekannten aus dem Griechenland-Kapitel bevölkert: Phisimachos, Alfred, Alkibiades, Scribinos, Philemon, Baucis (S. 16).
  • S. 50, oben links: Hinter Titus und Philopappus steht ein Regal mit den schönsten und größten Sahnetorten. Wohl kaum vorstellbar in der damaligen Zeit ...
  • Seltsame Zeichen am Schiff, das Titus besteigen will: ein durchgekreuzter Wal, Hai und eine Schildkröte. Hat der Kapitän die erlegt, nur gesehen oder will er gar für ihren Schutz plädieren? (S. 51)

[Bearbeiten] Redaktioneller Teil

[Bearbeiten] Mitarbeiter

[Bearbeiten] Weitere Besonderheiten

Seite Info
9 Das Olympieion - Jörg Reuter informiert zur langen Baugeschichte
17 Das Dodekadingsbums - erklärt Gilbert Schwarz
24/25 Die Abrafaxe in Griechenland - mit Verweis auf den Sammelband
39 Wie aus einem Schiffsmast ein Flaschenzug wurde - Auszug aus der Lesung
47 Farbfigurine der Hunde von Uli Nitzsche

[Bearbeiten] Externe Links

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