Mosaik 478 - Verhängnisvolle Kräfte

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Stammdaten
Titelbild Erschienen Oktober 2015
Nachdruck noch nicht
Umfang 36 Seiten Comic
+ 16 Seiten Mittelteil
Panel 150 + Titelbild + S. 2
Katalog noch nicht erfasst
Serie Liste aller Abrafaxe-Mosaiks
Hauptserie: Abrafaxe-Römer-Serie
Heft davor Willkommen und Abschied
Heft danach Ränkespiele

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Comic

[Bearbeiten] Inhalt

Erzähler: Tacitus
Wenige Meilen entfernt von Rom werden Titus und Brabax Zeugen eines Gesprächs zweier Pferdeburschen, die sich über die neuesten Meldungen aus der Hauptstadt austauschen. Demnach sei der Konsul Marcus Julius Prudentio, Titus' Vater, von seinem Amt entbunden worden, da sein Sohn ein gesuchter Verräter sei. Titus will sofort aufbrechen, doch Brabax hält das für keine gute Idee. Er selbst will zusammen mit Califax Titus' Vater aufsuchen und ihn über die wahren Geschehnisse aufklären. Titus schlägt vor, dass er sich derweil zusammen mit Vada und Ule ins Landhaus der Familie an den Lacus Albanus begibt und dort auf Nachricht wartet. Zufälligerweise stellt sich jedoch heraus, dass der ehemalige Konsul gar nicht mehr in der Hauptstadt weilt, sondern ein paar ruhige Tage in ebenjenem Landhaus verbringt.
In Rom versucht der Intrigant Aulus Flavius Improbus aus seiner Gefangenen, Selene, Titus' Aufenthaltsort herauszuquetschen, doch die junge Dame, die zarte Bande mit Titus verknüpfen, bleibt standhaft. Da erschient der zwielichtige Römer Gentrificatus und überbringt dem korrupten Aulus ein Honorar für dessen Bemühungen um einen Krieg zwischen Rom und den Germanen. Auch möchte er eine Baugenehmigung für Atrium-Villen in Transtiberim. Den nötigen Baugrund werde er sich schon beschaffen.
Eben dort sind die verbliebenen Mitglieder des Circus Spontifex, Spontifex selbst und Trauthelm, der eigentlich auch schon gekündigt hatte, auf Wohnungssuche und nehmen schließlich Quartier im dritten Stock einer Mietskaserne. Einige Zeit später treffen Brabax und Califax auf die einstigen Reisegefährten. Gemeinsam begibt man sich zur Unterkunft, in der jedoch kurze Zeit später ein Brand ausbricht. Gelegt hat ihn der nicht ganz so helle Sklave Arminius, im Auftrag seines Herrn, Gentrificatus. Dank Brabax kann das Feuer jedoch bald gelöscht werden. Er überredet Trauthelm, das nebenan verlaufende Aquädukt einzureißen. Die Wassermassen ergießen sich auf brennende Haus, das Feuer ist bald gelöscht. Die Bewohner sind gerettet.
Thusnelda hat derweil endlich ihren ehemaligen Geliebten Perfidus eingeholt, wegen dem sie die gefahrvolle Reise nach Rom überhaupt erst angetreten hatte. Perfidus freut sich nicht ganz so über das Wiedersehen. Kein Wunder, hat er doch seine zukünftige Gattin Marcella an seiner Seite. Der Lump streitet ab, die Germanin überhaupt zu kennen und bezichtigt Thusnelda der Lüge. Eine Verrückte sei sie! Und eine Spionin! Dieser Aussage wird von zwei Vigiles Glauben geschenkt. Das fällt ihnen umso leichter, als Thusnelda ziemlich erbost auch noch handgreiflich wird. Die Schöne wird verhaftet. Dem Perfidus jedoch schwört sie Rache!
Zeuge der Verhaftung wird niemand anderes als Leonidas, der jedoch leugnet, Thusnelda näher zu kennen. Seine Begleiterin Salonina spricht ihn darauf an, erfährt als Erklärung jedoch nur, dass Leonidas auch noch nie jemand geholfen hätte. Seit der Kindheit, in der sein Bruder stets bevorzugt wurde, ist er verbittert. Und deswegen bevorzugt er Hunde, denn die seien treuer, als ein Mensch es je sein könnte.

[Bearbeiten] Figuren

[Bearbeiten] Bemerkungen

  • Erwähnte Orte: Germanien, Lacus Albanus, Brundisium, Athen, Ostia, Via Appia, Transtiberim, Tuscia, Via Aurelia
  • Pfeffer, Salz und Picknickdecke gehören für die dicke Ratte in Aulus' Keller zur Knochen-Mahlzeit (S. 5).
  • In dem Mietshaus hat auch ein Anwalt sein Büro bzw. seinen Wohnsitz (S. 9: "ADVOCATUS").
  • Leonidas zitiert die Ärzte auf S. 15. Aus "... und dann tut es dir leid, doch dann ist es zu spät!" wird "Und dann wird es ihnen leid tun, aber dann ist es zu spät!"
  • Der Marienkäfer sitzt auf der Feuerspritze (S. 35)
  • Die Feuerspritze (S. 35 ff.) trägt die römische Jahreszahl MCMLXXVI/1976, das Jahr des Ersterscheinens der Abrafaxe. Ebenfalls darauf zu lesen ist in griechischer Schrift: "ΗΡΩΝ". Brabax erkennt sofort, dass es sich dabei um den Namen von Heron handelt. Dieser wird zumindest heutzutage üblicherweise mit einem Behauchungszeichen vor dem Eta geschrieben: ΉΡΩΝ, da das Griechische keinen eigenen Buchstaben für den Hauchlaut kennt, doch die Schreibweise ohne dieses Häkchen ist in der Antike durchaus normal gewesen.
  • Kaiser Trajan hat einen Teddybären unterm Bett (S. 40).
  • Auf dem Aquädukt hat ein Angler seine Utensilien hinterlassen (S. 48).

[Bearbeiten] Redaktioneller Teil

[Bearbeiten] Mitarbeiter

[Bearbeiten] Weitere Besonderheiten

Seite Info
1 Titelskizze, getuschte Zeichnung und verschiedene Farbvarianten bis zum endgültigen Titelcover
8 Figurinenentwürfe von Clemens Eckert für Lucius und seine Frau
16 Aufriss der Seiten 16 und 17
32 Film: Maren Ahrens über Abrafaxe-Alben und Sammelbände
48 Getuschte Seite 48


[Bearbeiten] Externe Links

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