Mosaik 432 - Die Insel

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Stammdaten
Titelbild Erschienen Dezember 2011
Nachdruck noch nicht
Umfang 36 Seiten Comic
+ 16 Seiten Mittelteil
Panel 134 + Titelbild + S. 2
Katalog noch nicht erfasst
Serie Liste aller Abrafaxe-Mosaiks
Hauptserie: Australien-Serie
Kapitel: Flinders-Kapitel
Heft davor Die Wettfahrt
Heft danach Verloren auf hoher See

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Comic

[Bearbeiten] Inhalt

Erzähler: anonymer Erzähler
Die Abrafaxe haben einen neuen Begleiter: King Bungaree. Der Aborigine war nach Port Jackson gekommen, da er gehört hatte, dass Matthew Flinders wieder im Lande sei. Als Schlafplatz hatte er sich ausgerechnet die Schaluppe von Gouverneur King ausgesucht, mit der die Abrafaxe den an Land vergessenen Schiffskater Trim zur Investigator bringen wollen. Als King Bungaree erwacht und unter dem Ersatzsegel zum Vorschein kommt, befindet man sich schon auf hoher See.
In der Nacht vernachlässigt Califax seine Pflichten als Bugwache sträflichst und schläft ein. Die Folge ist, dass die Schaluppe auf eine Sandbank vor einer kleinen Insel aufläuft und leckschlägt. Brabax ist außer sich. Er möchte Commander Flinders' Schiff, die Investigator, möglichst schnell einholen und nun passiert so ein Missgeschick! Abrax, Califax und King Bungaree sehen das wesentlich gelassener und erkunden erst einmal die Insel. Brabax bleibt nichts weiter übrig, als die Schaluppe allein zu reparieren. Dass seine Begleiter lieber Hütten bauen und Fische fangen, trägt nicht unbedingt zur Besserung seiner Laune bei. Aber auch Brabax findet die von King Bungaree zubereiteten Fische, die es abends am Lagerfeuer gibt, köstlich, ebenso die leckeren Früchte, die auf der Insel wachsen. Trotzdem ist Brabax vor allem froh, dass das Boot wieder ganz ist und man morgen früh weiter segeln wird. Doch es kommt anders. Als die Abrafaxe und King Bungaree am nächsten Morgen zum Strand kommen, finden sie die Schaluppe stark beschädigt vor. Zwar helfen diesmal alle mit, trotzdem ist es schon recht spät, als der Schaden endlich wieder repariert ist, und auch Brabax sieht ein, dass man noch eine Nacht auf der Insel verbringen muss. Aber er will sicher gehen, dass nicht noch einmal jemand die Schaluppe zerstört. Diese Nacht wird Brabax deshalb in der Schaluppe verbringen. Damit er rechtzeitig gewarnt wird, falls es jemand wagen sollte, sich dem Boot zu nähern, hat er um die Schaluppe herum Muscheln ausgelegt. Sollte sich der Schiffszerstörer anschleichen, werden die Geräusche der unter seinen Füßen zerbrechenden Muscheln Brabax warnen. Als Brabax jedoch am nächsten Morgen aufwacht, ist die Schaluppe erneut übel zugerichtet worden. Der Muschelring wurde dagegen offensichtlich nicht berührt. Nachdem die Schaluppe wieder mit vereinten Kräften instand gesetzt wurde, gibt es ein neues Problem. Es ist total windstill. Und ohne Wind kann man nicht segeln. Da das merkwürdige Wesen, das jetzt schon zweimal die Schaluppe zerlegt hat, offensichtlich nur nachts tätig wird, beschließt man, zurück zu den Hütten zu gehen und sich eine Weile auszuruhen. Zum Entsetzen aller wurden in der Zwischenzeit auch die Hütten zerstört. Die Schaluppe ist also nicht nur nachts in Gefahr. Brabax reagiert sofort und saust zurück zum Strand. Aber es ist zu spät. Ein Schwarm blau-gelber Papageien hat sich über das Boot hergemacht und ist dabei, es in alle Einzelteile zu zerlegen. Da die geschickten Viecher an die in Neuseeland beheimateten Keas erinnern, tauft Abrax die Vögel Insel-Keas. Die Schaluppe muss nun ein viertes Mal repariert werden, was bis zum Abend dauert. Da die Abrafaxe ja jetzt wissen, dass ein Schwarm Vögel ihr Boot beschädigt hatte, wird noch eine gruselig aussehende Vogelscheuche gebaut, die die Schaluppe in der Nacht bewachen soll. Wie sich am nächsten Morgen herausstellt, hat die Vogelscheuche bestens funktioniert, auch wenn sich kein Insel-Kea vor ihr gefürchtet hatte. Hocherfreut über ein neues Spielzeug, dass man untersuchen und auseinandernehmen kann, hatten sich die Vögel auf die Scheuche gestürzt und die Schaluppe in Ruhe gelassen. Endlich können die Abrafaxe die Insel verlassen und ihre Reise fortsetzen. Nur die Insel-Keas sind enttäuscht. Sie mochten die Fremden, die so interessante Dinge bauen konnten.

[Bearbeiten] Figuren

[Bearbeiten] Bemerkungen

  • Erwähnte Orte: Port Jackson, Cape Byron, Neuseeland
  • Der Marienkäfer schaut aus dem Didgeridoo heraus (S. 4).
  • Bungarees Ringkragen weist ihn bereits als "Chief of the Broken Bay Tribe" aus, obwohl er diesen Titel erst 1815 erhielt (ab S. 6).
  • Obwohl mehrere Tage vergehen, ändert sich die Mondphase nicht (S. 8, 35, 38). Dafür geht die Sonne ungefähr in der gleichen Richtung unter und auf (S. 38, 40).
  • Didgeridoo-Spielen sorgt für regen Speichelfluss (S. 18).
  • Abrax hat sich aus einem großen Schneckenhaus eine Kopfbedeckung als Sonnenschutz gebastelt und sieht damit aus wie ein Schlumpf (ab S. 37).
  • Bei einem Insel-Kea-Pärchen erweist sich ein verliebter Partner als ein Freund von Bilderrätseln. Er hat seiner Angebeteten mitgeteilt, dass er sie für immer liebt. Das englische Wort für ich wird dabei als Ei im Eierbecher dargestellt (S. 44).
  • Abrax steht am Bug, obwohl er laut Text das Ruder halten sollte (S. 51 oben).

[Bearbeiten] Redaktioneller Teil

[Bearbeiten] Mitarbeiter

[Bearbeiten] Weitere Besonderheiten

  • Auf der Homepage des Verlages wurden drei verworfene Titelbildskizzen von Jens Fischer veröffentlicht (Bilder 1 bis 3), die durchweg alternative Motive zeigen.
  • Gleichzeitig wurden zwei Titelbildskizzen von Niels Bülow vorgestellt, von denen eine später verworfen wurde (Bild 4). Die zweite (Bild 5) wurde schließlich für die Gestaltung des Covers gewählt, weicht jedoch noch in einigen Details vom später umgesetzten Motiv ab.
  • Bereits zuvor wurde via facebook die später für die Covergestaltung herangezogene Titelbildskizze von Niels Bülow vorgestellt, die allerdings kontrastärmer dargestellt wurde (Bild 6).
  • Etwa zur gleichen Zeit wurde auf der Homepage des Verlages das fertige Titelbildmotiv veröffentlicht (Bild 7).
  • Ebenfalls bei facebook war der Aufriss der Seite 8 (Bild 8) zu sehen.
  • Zum Tag der offenen Tür 2011 wurde eine auf 300 Stück limitierte schwarz-weiße Variant-Ausgabe des Heftes zum Kauf angeboten (Bild 9). Das Heft ist auf der Seite 2 handschriftlich nummeriert. Titelbild und Rückseite sind jedoch farbig, wie das normale Heft. Ein Mittelteil ist nicht enthalten.
  • Das Titelbild wurde im Dezember 2011 als Poster zum Tag der offenen Tür im Format DIN A2 angeboten (Bild 10). Im August 2012 war es als Bonus für Bestellungen erhältlich (siehe Newsletter 161).

[Bearbeiten] Externe Links

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