Mosaik 259 - Lügen, Wein und falsche Bärte

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Stammdaten
Titelbild Erschienen Juli 1997
Nachdruck Auf dem Weg nach Eldorado
Umfang 52 Seiten
Panel 125 + Titelbild
Katalog 1.01.259
Serie Liste aller Abrafaxe-Mosaiks
Hauptserie: Wido-Wexelgelt-Serie
Kapitel: Eldorado-Serie
Heft davor Verhängnisvolle Begegnungen
Heft danach Das Geisterschiff

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Comic

[Bearbeiten] Inhalt

Erzähler: anonymer Erzähler
Der spanische König Philipp II. ist in Madrid eingetroffen, um Don Ferrando und einige seiner engsten Berater zu einer geheimen Audienz zu empfangen. Don Ferrando möchte den König überzeugen, ihm eine Expedition nach Eldorado auszurüsten, doch der Monarch ist skeptisch. Da die königlichen Berater jedoch vom Don mit belastenden Informationen erpresst werden und daher für diesen sprechen, wird das Vorhaben letztlich vom König gebilligt.
Wido Wexelgelt, der durch die Abrafaxe von der geheimen Audienz Kenntnis erhalten hat, versucht unterdessen mit seinem Pfandbrief zum König vorgelassen zu werden. Dessen Wachen setzen ihn jedoch unsanft auf die Straße. Als die Wachen infolge einer ungeschickten Bemerkung Widos die Abrafaxe jedoch für englische Spione halten und sie durch Madrid jagen, gelangt Wido doch noch in den Palast und platzt mitten in die Expeditionsentscheidung des Königs. Philipp II. macht Wido deutlich, dass aufgrund des Staatsbankrotts der Pfandbrief sein Papier nicht wert ist und weist ihn hinaus.
Zwei gute Freunde?
Don Ferrando hingegen ist äußerst angetan von Widos Erscheinen. Er braucht jemanden aus dem Hause Wesler, um das geheime Tagebuch des Nikodemus Federbusch zu entschlüsseln. Er folgt dem frustrierten Kaufmann und gaukelt ihm vor, die Schulden des Königs übernehmen zu wollen. Schnell erkennt der Don die Naivität Widos und lädt ihn zum Essen ein, um sich sein Vertrauen zu erschleichen.
Die Abrafaxe sind derweil immer noch auf der Flucht vor den königlichen Soldaten. Sie suchen Zuflucht in einem Theater und werden für Mitglieder des Ensembles gehalten. Mit Kutten und Helmen ausgestattet, werden sie von den nachfolgenden Soldaten nicht gleich erkannt. Ihre mangelhafte Textkenntnis und das unplanmäßige Erscheinen der Soldaten sorgen für Tohuwabohu mit dem Regisseur. Als die Soldaten die Abrafaxe schließlich doch erkennen und sie festnehmen wollen, geht im nachfolgenden Gerangel die gesamte Requisite zu Bruch. In dem Durcheinander gelingt den drei Kobolden die Flucht.
Wido sitzt noch immer mit dem Don im Gasthaus, ist aber inzwischen sternhagelvoll. Don Ferrando müht sich redlich, aber in dem Zustand ist aus Wido keine verwertbare Information mehr herauszubekommen. Stattdessen wird sein Verhalten immer peinlicher. Der Don verlässt mit Wido das Gasthaus und führt den grölenden und singenden Kaufmann zu seiner in der Nähe wartenden Kutsche. Widos mehr als auffälliges Gebaren ist in diesem Moment sein Glück, denn die Abrafaxe bemerken, wie der Don ihn in die schwarze Kutsche stößt und davon fährt. Sie verfolgen das Gefährt, doch im Gewirr eines Kutschen-Staus in den Madrider Straßen verlieren sie sie fast aus den Augen. Doch endlich gelingt es ihnen, auf dem Gepäckkasten der Kutsche Platz zu nehmen. Kurz zuvor hören sie noch, wie der Don den Kutscher antreibt und erfahren, dass die Fahrt nach Sevilla geht.
Als die Kutsche an einer Herberge halt macht, verstecken sich die Abrafaxe und versuchen nachts mit Wido, den man im Hühnerstall einquartiert hat, zu flüchten. Die Hühner machen jedoch einen solchen Lärm, dass der Plan fehlschlägt. Während sich die Abrafaxe um ihre eigene Sicherheit kümmern müssen und sich wieder verstecken, wird Wido gefesselt und am nächsten morgen vom Don weiter mit in Richtung Sevilla verschleppt.

[Bearbeiten] Figuren

[Bearbeiten] Bemerkungen

  • Die ominöse Zauberflasche bei deren Jagd Don Ferrando sein Hab und Gut verloren hat wird erwähnt (S.9)
  • König Philipp II. hat sich während der Geheimkonferenz schon wichtige Notizen für die Zukunft des Hauses Habsburg gemacht: "1x Butter, Atta; 2x Salami" (S. 10)
  • Lope de Vega, der schon auf Seite 2 im Heft 2/81 vorgestellt wurde, tritt nun auch selbst im MOSAIK auf.
  • Don Ferrando besitzt das Buch 1000 legale Steuertricks.
  • Verballhornungen von Don Ferrando durch den besoffenenen Wido: Ron Feddando, Don Ferrari, Don Ferrero, Non Fumero, Nos Feratu, Bon Veranda, Don Drefanno, Bon Appetito
  • Im letzten Panel auf Seite 5 fehlen beim Hintergrund die schwarzen Linien - es sind nur die kolorierten Flächen zu sehen.
  • Helge Schneider bekommt auch einen kurzen Auftritt als Helgito spendiert. Sein Vater weist ihn seiner Musik zurecht und erklärt, dass sie Schneider seien, er solle sich das merken. Wido stimmt derweil Helge Schneiders Katzeklo, Katzeklo an.
  • Heinos Blau, blau, blau wie der Enzian wird ebenfalls von Wido geträllert.

[Bearbeiten] Redaktioneller Teil

  • Werbung für Lego
  • Auf den Spuren von Ludas Matyi (Schach in Budapest)
  • Termine
  • Comicfestival in Hamburg
  • Leserbriefe
  • Spanien - von Feinden umgeben
  • Die Inquisition - Schrecken im Namen Gottes
  • die Ausstellung "MOSAIK - die Abrafaxe und ihre Macher" in der Leipziger Stadtbibliothek
  • Werbung für Kellogs
  • MOSAIKSHOP
  • Werbung für Bummi

[Bearbeiten] Mitarbeiter

[Bearbeiten] Weitere Besonderheiten

  • Das Heft hat an der Rückseite Klappkarten für den MOSAIKSHOP und die Abobestellung.
  • Versehentlich steht auf dem Titel Juni 1997 statt Juli 1997.
  • Von diesem Heft erschien im März 2005 eine ungarische Ausgabe beim Budapester Verlag Ratius (Bild 1). Dieser Comic wurde Anfang 2006 auch zum Bestandteil eines ungarischen Sammelpaketes, das aus insgesamt 3 Heften bestand.

[Bearbeiten] Externe Links

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