Ori und Gami

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Ori (links) und Gami (rechts) bei der Arbeit

Ori und Gami sind Hauptfiguren in der zweiten Japan-Serie. Während der Japan-Reise im Jahre 1872 tauchen sie als Gegenspieler der Abrafaxe ständig auf.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Der Auftrag

Ori und Gami sind die besten Agenten der Geheimorganisation To-ryu. Die Organisation hat sich zum Ziel gesetzt, den Kaiser zu stürzen und die traditionelle Machtverteilung wiederherzustellen. Um dies zu erreichen, werden die beiden Ninjas auf die Beschaffung der geheimnisvollen Bronzedosen und die dazugehörigen Übersetzungstafeln angesetzt. Wie es der Zufall will, haben gerade die Abrafaxe eine dieser Dosen in ihrem Besitz und auch sie wollen das Geheimnis um dieses Artefakt lösen. Zum Leidwesen der beiden Ninjas entwickelt sich ihr scheinbar so leichter Auftrag zu einer Hetzjagd durch das Japan der Meiji-Zeit.

Für die Beschaffung der Bronzedosen wurden ihnen von den To-ryu, 5.000 Sen in Aussicht gestellt.

[Bearbeiten] Charakter und Eigenschaften

abhören auf Ninjaart

Die beiden Topagenten sind, wie für Ninjas üblich, hinterlistig und skrupellos. Während der junge Ori zwar manchmal etwas vorschnell und unüberlegt ist, bildet er zusammen mit dem erfahrenen Gami eigentlich ein Dreamteam. Nur scheinen die Götter den beiden nicht immer hold zu sein und das Pech verfolgt sie auf Schritt und Tritt. Bei der Wahl ihrer Methoden greifen sie gern mal zur altbewährten Brandstiftung und, um Kämpfen aus dem Weg zu gehen, auf indisches Hanfgas zurück. Am beeindruckendsten ist aber ihr Einfallsreichtum, der zuweilen stark an James-Bond-Filme oder MacGyver erinnert. Ihr Know-How sollte nicht verwundern, denn sie haben eine umfangreiche Ausbildung bei Meister Kyu (wieder ein kleine Anspielung auf James Bond), Meister Shin-kan, Shin-kan-sen, Meister Fet-Zen, Meister Ku-Fen und Meister Shi-shu genossen.

Als besondere Highlights sind folgende Bastelarbeiten der beiden zu nennen:

[Bearbeiten] Gamis Lebenslauf

für immer gezeichnet - Die Narbe von der Aktion auf der Susquehanna

Im Verlauf der Handlung erfährt man einige Stationen aus Gamis Vergangenheit:

  • Im Jahre 1852 ist er Mitglied einer Gruppe von Ninjas, die wahrscheinlich im Auftrag der Damiyo von Chosu oder Satsuma, das Flaggschiff des Commodore Perry sabotieren sollen. Bei dieser Aktion begegnet sein Trupp einer Gruppe feindlicher Ninjas der Bakufu-Regierung. Ihr Sabotageakt wird verhindert, und bei dem Rückzugsgefecht trägt Gami eine Narbe im Gesicht davon, die ihn für immer zeichnet.
  • Im Jahre 1864 nimmt er zusammen mit Masaaki an der Verteidigung des Forts von Shimonoseki teil. Die Erstürmung der Festung war eine Vergeltungsmaßnahme einer internationalen Flotte, die mit Angriffen japanischer Truppen auf zivile (ausländische) Schiffe begründet wurde. Der Möri-Klan hatte mit diesen Übergriffen einem kaiserlichen Edikt von 1863 Folge geleistet, das die ausländischen "Barbaren" aus dem Land vertreiben sollte.
  • Im Jahr 1866 kämpfte Gami wieder zusammen mit Masaaki während des Boshin-Krieges. Es wird erwähnt, dass er ihn beim Marsch der hunderttausend Krieger auf Kyoto wieder traf. Es wird aber nicht erwähnt, auf welcher Seite er kämpfte. Aber es ist wahrscheinlich, dass er auch diesmal auf Seiten der kaiserlichen Truppen kämpfte, da er in den zwei vorhergehenden Aktionen stets auf dieser Seite stand.

Bei diesem Lebenslauf ist es aber nur auf den ersten Blick verwunderlich, dass er für die kaiserfeindlichen To-ryu arbeitet. In der japanischen Geschichte gab es tatsächlich später einen Bruch, und der Daimyo von Satusma rebellierte 1877 gegen den Kaiser und forderte eine Rückkehr zur traditionellen japanischen Lebensweise. Diese Sastuma-Rebellion könnte als Vorlage für die Geheimorganisation der To-ryu gedient haben.

[Bearbeiten] Ihre Einzelaktionen

Beinahe können einem die beiden Leid tun. Trotz ihrer tollen Ideen oder ihren genialen Plänen geraten sie stets ins Hintertreffen.

[Bearbeiten] Bei den Ainu

Nach ihren Abenteuern in Amerika landen die Abrafaxe im tief verschneiten Hokkaido. Nach anfänglichem Rätselraten, wo und in welcher Zeit sie gelandet sind, treffen sie das erste Mal auf die mit Skiern ausgerüsteten Ninjas. Als diese an dem Versteck der Abrafaxe vorbeisausen, ahnt noch keiner, dass dies eine schicksalhafte Begegnung ist.

Ori und Gami sind auf dem Weg zu einer Opferstätte der Ainu. Dort hin führt sie eine der gesuchten Übersetzungstafeln, die der Schlüssel zu den Bronzedosen sind. Nachdem der Wächter der Opferstätte kurzerhand bewusstlos geschlagen wurde, wird mit Kohlepapier eilig eine Abschrift der Tafel angefertigt. Jetzt müssen nur noch die Spuren verwischt werden. Darum stecken sie die Opferstätte ohne Rücksicht auf den immer noch bewusstlosen Ainu in Brand. Nach getaner Arbeit wollen sich die Topagenten der To-ryu schnell davon machen, um nicht doch noch einer wütenden Horde Ainu in die Hände zufallen. In diesem Augenblick erreichen die Abrafaxe das Geschehen. Sofort sehen sie, dass die Hütte brennt, und eilen zu Hilfe. Brabax und Califax übernehmen die Rettung des bewusstlosen Ainu, während Abrax mit der Ratte die Verfolgung der Ninjas aufnimmt. Natürlich haben sich die beiden Topagenten auf einen schnellen Rückzug vorbereitet. Am Ufer eines zugefrorenen Sees liegt ein Eissegler für die Flucht bereit.

erwischt

Derweil trifft tatsächlich eine Horde wütender Ainu bei der brennenden Operstätte ein. Diese halten zunächst die Abrafaxe für die Brandstifter. Zum Glück erwacht der gerettete Ainu und kann die Situation klären. Unverzüglich macht sich der Ainu-Trupp an die Verfolgung der wahren Übeltäter. Inzwischen zerbricht sich Abrax den Kopf, wie er die beiden Ninjas aufhalten kann. Sein Plan ist, mit einer Signalrakete um Hilfe zu rufen. Abrax' Erfahrungen als Schütze helfen nicht viel. Als der Abschuss fehl schlägt, gerät die Rakete auf die schiefe Bahn. Doch er hat Glück im Unglück, denn die außer Kontrolle geratene Rakete setzt das Segel des Eisseglers in Brand. Viel Zeit zur Verwunderung bleibt Ori und Gami nicht, weil schon der Ainu-Trupp im Anmarsch ist. Und es kommt, wie es kommen muss: Die stark verärgerten Ainu nehmen sie gefangen. Nach der Ankunft im Ainu-Dorf werden die Abrafaxe erst mal als Helden gefeiert, wobei noch unklar ist, welches Schicksal den beiden Ninjas blüht. In diesem Augenblick erscheint der Provinzgouverneur Takeshi und fordert die Auslieferung der Brandstifter. Das ist die Rettung in letzter Minute für Ori und Gami, denn Takeshi ist ihr eigentlicher Auftraggeber.


[Bearbeiten] Flucht von Hokkaido

Gerade noch der Rache der Ainu entkommen, kann die Jagd nach den Bronzedosen für die zwei Ninjas weitergehen. Aber zuerst müssen sie wieder nach Honshu. Also machen sie sich auf den Weg nach Hakodate, um ein Schiff nach Süden zu besteigen. Für Ninjas kommt es natürlich nicht in Frage, eine Passage zu bezahlen. Deshalb werden zwei Seeleute mit Hanfgas behandelt, um an deren Ruderboot zu kommen. Damit setzten die beiden zu der Dschunke Roter Drachen über und verstecken sich dort. Leider waren die beiden Seeleute der Kapitän und der Schiffskoch der Dschunke, die nun eigentlich nicht mehr auslaufen kann. Aber schon wieder sind die Ninjas bei ihrer Schandtat von den Abrafaxen beobachtet worden. Kurz entschlossen schlüpfen diese in die Rolle der außer Gefecht gesetzten Seeleute, weil sie, aus Mangel an finanziellen Mitteln, keine andere Überfahrt bekommen können. Der Führungswechsel wird auf dem Schiff nicht bemerkt, und es gibt sogar ein Wiedersehen mit Toshiko, die sich sofort daran macht, die Tarnung der Abrafaxe zu vervollkommnen.

auf auf und davon

Am nächsten Tag kann Brabax, der zur Tarnung auf den Schultern von Abrax sitzt, mit seinen Navigationskünsten glänzen. Alles scheint in Butter, bis Califax, der im Frachtraum nach Salz sucht, versehentlich Abrax ins Stolpern bringt. Die Abrafaxe sind enttarnt, und die Ninjas tauchen aus ihrem Versteck auf, um die Passagiere und die Mannschaft gegen die Gai-jin aufzuhetzen. Califax eilt aufs Deck und vergisst seine brennende Kerze im Frachtraum. Es entwickelt sich ein Tumult, der durch eine riesige Explosion unterbrochen wird. Die Dschunke hatte kein Salz, sondern Schießpulver geladen, das durch Califax' Kerze entzündet wurde. Das Sinken des Schiffes ist nicht aufzuhalten, und die Besatzung und die Passagiere machen sich mit dem einzigen Rettungsboot aus dem Staub. Sofort greifen Ori und Gami wieder in ihre Trickkiste und zimmern sich schnell zwei Surfbretter. Die Abrafaxe, Toshiko und den verletzten Toru lassen sie skrupellos in der scheinbar ausweglosen Lage zurück. Als besondere Zugabe können sie auch noch die Bronzedose der Abrafaxe mitgehen lassen. Aber auch diesmal mach ihnen das Schicksal einen Strich durch die Rechung. Kaum am Strand angekommen, werden Sie von einem Schneesturm überrascht und tiefgefroren.

[Bearbeiten] Eiszeit im Zen-Kloster

die coolsten Ninjas weit und breit

Zu Eisstatuten gefroren stehen die beiden Ninjas einsam auf einem Eisvorsprung. Und wieder nimmt das Schicksal eine eigenartige Wendung, denn schon wieder tauchen die Abrafaxe auf und die gerade erst erbeutete Bronzedose ist wieder futsch. Die drei lästigen Widersacher und ihre Begleiter konnten sich dank ein paar Suppenkessel vom sinkenden Schiff und sogar noch vor dem Sturm retten. Die kleine Versammlung auf dem Eisvorsprung wird von einem Rudel hungriger Wölfe gestört. Doch bevor Herr Isegrim zu seiner sicher geglaubten Mahlzeit kommt, bricht das Eis und alles stürzt auf einer Eisscholle in den Fluss. Glücklicherweise erweist sich diese Eisscholle als ein vorzügliches Floss, auf dem die neue zusammengewürfelte Reisegesellschaft gemächlich gen Süden schippert.

Bald darauf erreicht man ein rettendes Zen-Kloster. Dort werden sie freundlich vom Klostervorsteher Ootsu begrüßt und Ori und Gami werden sofort mit Toru in die Krankenstation verfrachtet. Mit Hilfe von in Honig und Öl getränkten Tüchern wird dort den beiden Ninjas wieder Leben eingehaucht. In der Zwischenzeit offenbart der Klostervorsteher den Abrafaxen bei einer Teezeremonie seine Vergangenheit als Ninja. Zufälligerweise war er es, der einst Ori die Narbe im Gesicht zufügte (siehe Oris Vergangenheit). Zum Leidwesen der beiden Agenten entdecken die Mönche ihre Ninjaausrüstung inklusive der erbeuteten Abschriften von den zwei Übersetzungstafeln. Brabax kann schließlich zusammen mit dem Klostervorsteher das Rätsel um die Übersetzungstafeln lösen. Auf den Tafeln ist vermerkt, wo einstmals die Bronzedosen versteckt wurden und wie man sie öffnet. Gerade in diesem Moment erwachen die Ninjas aus ihrem Tiefschlaf und versetzen dem auch gerade erwachenden Toru eine mächtige Beule. Sofort starten sie ein Ablenkungsmanöver, um die Abrafaxe und die Mönche von der Dose fort zu locken. Einzig der Klostervorsteher Ootsu riecht den Braten und bleibt bei der Dose zurück. Als Ori und Gami zuschlagen wollen, zeigt sich, dass Ootsu nichts von seiner einstigen Kampfkunst verlernt hat. So in die Flucht geschlagen tauchen die beiden Topagenten erst mal unter und warten auf eine neue Chance.

[Bearbeiten] Die Luftlandeaktion in Akayu

Nach ihrer überhasteten Flucht aus dem Zen-Kloster wird die Geduld der beiden Ninjas auf eine harte Probe gestellt. Denn die Abrafaxe weilen bis zum Frühling als Gäste in dem Kloster, damit Califax den angeschlagenen Toru mit Hilfe seines Rosmarinextraktes heilen kann. Toru gelobt daraufhin, bei seiner Ehre als Samurai, die Abrafaxe zu begleiten, bis seine Schuld getilgt ist. Da die Abrafaxe und der herrenlose Samurai sowieso in die gleiche Richtung wollen, begibt man sich zusammen wieder auf Schusters Rappen. In einem Restaurant in Akayu haben es sich die beiden Ninjas Ori und Gami gemütlich gemacht und erwarten dort die Ankunft der Abrafaxe. Zu ihrem Leidwesen müssen sie beobachten, wie diese immer noch in Begleitung des Samurai Toru und dessen Tochter in der Herberge gegenüber absteigen. Es muss also schnell ein Plan her, um an die begehrte Bronzedose zu kommen. Die Vorschläge des hitzköpfigen Ori widerlegt Gami bildlich, wie sollte es auch anders sein, mit einer eindrucksvollen Origamivorführung. Schließlich haben die Abrafaxe schon zu oft den beiden einen Strich durch ihre Rechnung gemacht. Auch die Stadtwache von Akayu, die Patrouillenboote hinter der Herberge und der erfahrene Samurai Toru bereiten Gami Kopfzerbrechen. Leichsinnig fegt Ori Gamis Bedenken mit der Bemerkung: „Dabei haben wir schon Sachen geknackt, die viel leichter waren“ hinweg. Dieser Einwurf bringt schließlich Gami auf die Idee mit dem Papierkranich. Jetzt kommt den beiden auch noch der Zufall zu Hilfe, denn der Wirt des Restaurants macht die Ninjas auf die Papiermühle direkt nebenan aufmerksam.

und er fliegt doch

Währendessen führt Abrax in der Herberge sein Studium des Ninjutsu weiter, was den Unmut von Toru heraufbeschwört. Toru zieht kurzer Hand Abrax' Übungsbuch „Der kleine Karatefreund" ein. Sichtlich gekränkt beschließt Abrax, seine schon erworbenen Ninjafähigkeiten einzusetzen, um sich sein Buch wiederzubeschaffen.

Derweil infiltrieren die beiden Ninjas die Papiermühle. In einer früheren Aktion hat Gami schon Erfahrung mit einem fliegenden Papierkranich gemacht. Also warten beide die Nacht ab und bauen sich ein wirklich eindrucksvolles Exemplar aus Papier. Mit einem kleinen Eisenofen heizen sie die Luft unter dem Kranich an und starten ihre Luftlandeaktion. Als sie direkt über der Herberge sind, werden sie Zeugen, wie Abrax sich gerade in das Zimmer von Toru schleicht. Die beiden Ninja seilen sich von ihrem Fluggerät ab und folgen dem Möchtegern-Ninja. Im Zimmer treffen sie sofort auf Toru, der Abrax' Buch in den Händen hält. Als Ori ihn mit Speer und Schwert angreift, kommt zwar das Buch zu Schaden, aber Toru schlägt zurück. Mit einem gezielten Fußtritt stößt er die Angreifer aus seinem Zimmer. Beide stürzen über das Geländer auf die Straße. Abrax entdeckt das seltsame Fluggerät und natürlich lässt man eine solche Chance nicht ungenutzt verstreichen. Unverzüglich bricht die Reisegruppe fliegend gen Süden auf. Der Aufruhr in der Herberge bleibt auch der Stadtwache nicht verborgen. Sofort eilt sie zu der vermeintlichen Prügelei. Bei ihrem Eintreffen sind nur noch die Spuren des Kampfes zu sehen und die Gäste der Herberge sind verschwunden. Schließlich kommen sie zum Schluss, dass offensichtlich ein Fall von Geiselnahme vorliegt und lassen es dabei bewenden.

[Bearbeiten] Ein feuriges Wiedersehen

"Einmal Spezialität des Hauses."

Nach ihrer fehlgeschlagenen Aktion in Akayu müssen Ori und Gami sich erst einmal neu ausrüsten. Daher suchen sie Gamis alten Kampfgefährten Masaaki auf. Ihm wurde eine Versorgungsbasis der To-ryu anvertraut, die in einem Dorf zirka zweihundert Meilen nordwestlich von Kyoto liegt.

Mit einem heranziehenden Unwetter im Schlepptau erreichen sie Masaakis Anwesen. Überraschenderweise fällt die Begrüßung sehr verhalten aus und Masaaki überzeugt sich genau, dass die Ninjas nur zu zweit gekommen sind. Unverzüglich führt er die Topagenten zu seinem Waffenarsenal. Doch aus der erhofften Spezialausrüstung wird nichts. Das Lagerhaus des Anwesens beherbergt nur noch Plunder. Die schockierten Ninjas sind in eine Falle getappt. Masaaki sperrt die beiden ein und offenbart ihnen, dass er die Seiten gewechselt hat. Mit der Ankündigung, sie nach dem Unwetter an die Polizeipräfektur auszuliefern, lässt er sie zurück.

Nun ist wieder einmal der Einfallsreichtum der Ninjas gefragt. Zum Glück finden sie fünf Chinaböller ohne Zünder. Mit etwas Phantasie und einer Anregung von Meister Kyu basteln sie in MacGyver-Manier eine Sprengladung. So aus ihrem Gefängnis entkommen, bereiten sie ihrem Gastgeber einen heißen Abschied und setzen sein Anwesen in Brand.

[Bearbeiten] Zwischenspiel in Nikko

endlich ein Auftrag

Übermüdet erreichen die beiden Ninjas die Thermalquellen von Nikko. Nach ihrem überstürzten Aufbruch von Massakis Anwesen und einer durchgerittenen Nacht entschließen sie sich kurzerhand zu einem Bad. Der ungestüme Ori nutzt die Gelegenheit sofort, um seinen Kumpan zu einer Wette herauszufordern. Gami nimmt natürlich an und möchte seinem jüngeren Kameraden beweisen, dass er noch nicht zum alten Eisen gehört. Aber leider muss er sich in gleich drei Disziplinen (Erster im Wasser, Wettschwimmen und Wetttauchen) geschlagen geben. Dadurch schuldet er eigentlich Ori drei Fässer Sake. Da aber fünf freche Affen ihre Unaufmerksamkeit nutzen, um ihre Kleider und Pferde zu stehlen, kommt Gami um die Einlösung des Wetteinsatzes herum. Überhastet machen sie sich auf die Verfolgung.

Währenddessen erhält im nahegelegenen Kloster der etwas schusselige Mönch Okada eine Nachricht von seinen Auftraggebern, den To-ryu. Er soll Ori und Gami treffen und ihnen helfen. Da es sein erster Auftrag ist, macht der sich übereifrig auf den Weg und fällt promt kopfüber in einen Bottich in der Bibliothek. Statt seinem Schellenstock greift er einen Besen und läuft blind los. Zufällig kommen ihm die Affen mit den Pferden und Sachen von Ori und Gami entgegen. Er begrüßt seine vermeintlichen Kameraden, aber die Affen bringen ihn mit einem gezielten Wurf zu Fall und machen sich dann aus dem Staub. Kaum sind die Übeltäter verschwunden treffen die genarrten Ninjas ein und halten Okada für den Dieb. Dieser kommt gar nicht dazu, die Situation aufzuklären, weil Ori und Gami schleunigst ihre Sachen einsammeln und weiterreiten. Die geheime Aktion ist damit gründlich gescheitert.

Bild:Hapfff.png Dieser Artikel ist noch sehr kurz oder noch unvollständig. Wenn du möchtest, kannst du ihn ergänzen.

[Bearbeiten] Den Abrafaxen auf der Spur

bitte ergänzen

[Bearbeiten] Das Attentat auf den Tenno

bitte ergänzen

[Bearbeiten] Das Finale

bitte ergänzen

[Bearbeiten] Strafregister

Wenn die beiden Topagenten der To-ryu der deutschen Gerichtsbarkeit unterstehen würden, hätten sie mit folgenden Anklagen lt. StGB zu rechnen:

  • § 127: Bildung einer bewaffneten Gruppe
  • § 98: Landesverräterische Agententätigkeit
  • Heft 323 - § 306 Brandstiftung, § 211 versuchter Mord, § 242 Diebstahl: Osuke wird in der Ainu-Opferstätte betäubt und den Flammen überlassen - das Heiligtum der Ainu verbrennt
  • Heft 325 - § 223 gefährliche Körperverletzung: Kapitän Wan-Ten und sein Koch werden im Hafen von Hakodate betäubt
  • Heft 326 - § 323 unterlassene Hilfeleistung, § 223 Diebstahl: Die Beiden lassen die Abrafaxe, den verletzten Toru und dessen Tochter auf einem sinkenden Schiff zurück - bei dieser Gelegenheit lassen sie die Bronzedose der Abrafaxe mitgehen.
  • Heft 327 - § 223 gefährliche Körperverletzung: Toru wird in der Krankenstation des Zen-Klosters nach seiner ersten Heilung wieder bewusstlos geschlagen
  • Heft 328 - § 223 Diebstahl, § 212 versuchter Totschlag: aus der Papiermühle werden Papier und Ofen zu Bau eines Papierkranichs geraubt. Beim anschließenden Überfall auf die Herberge greift Ori Toru mit einem Schwert an
  • Heft 329 - § 306 Brandstiftung: nachdem sie von Masaaki eingesperrt wurden, befreien sie sich und setzen sein Anwesen in Brand
  • Heft 331 - § 255 Räuberische Erpressung: Nach einem Erdbeben retten sie zwar Abrax und Brabax aus einer Erdspalte, aber nur, um sie unter Androhung von Gewalt zur Herausgabe der Bronzedose zu zwingen. Zum Glück gelingt es Abrax und Brabax sie zu täuschen und auf eine falsche Fährte zu schicken.
  • Heft 332 § 201 Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes: Gami hört ein Gespräch von Califax, Toshiko und Toru mit einem selbst gebastelten Abhörgerät ab
  • Heft 335 - § 113 Widerstand gegen die Staatsgewalt: Schnellrichter Fukomoto und die Polizisten im Tokyoter Zentralgefängnis werden niedergestreckt
  • Heft 336 - § 211 versuchter Mord: der Kaiser Mutsuhito ist das Ziel bei einem Attentat auf der Eisenbahnstrecke von Tokyo nach Yokohama
  • Heft 338 - § 223 gefährliche Körperverletzung, § 306 Brandstiftung: der Portier des Hoterukan wird mit Hanfgas betäubt und das Hoterukan nach dem Diebstahl der Bronzedose in Brand gesteckt
  • Heft 341 - § 223 Körperverletzung: sie betäuben die Schmiede in Nara und ihren Auftraggeber Hagira mit Hanfgas

[Bearbeiten] vom Pech verfolgt (Niederlagen die die Beiden einstecken müssen)

Wer austeilen kann muss auch einstecken können. Folgende Niederlagen müssen beide verkraften:

  • die Ainu fangen die beiden Brandstifter mit Netzen ein und übergeben sie dem Provinzgouverneur Takeshi
  • auf Honshu erstarren sie bei einem schweren Schneesturm zu Eisfiguren
  • Meister Ootsu verhindert einen Angriff im Zen-Kloster und schlägt sie in die Flucht
  • Toru wirft sie aus der Herberge in Akayu und entführt mit den Abrafaxen und Toshiko ihren Papierkranich
  • Gamis ehemaliger Kampfgefährte Masaaki lockt sie in eine Falle um sie an die Polizei auszuliefern.
  • Harua betäubt sie in Kamakura mit Hanfgas. Als sie wieder aufwachen befinden sie sich im Tokyoter Zentralgefängnis
  • Abrax und Brabax stoßen die Jizo-Figuren im Toji-Kloster um, und die zwei Ninjas werden zufällig schwer getroffen
  • Toru hilft den Abrafaxen, als er die beiden Ninjas im Sakura Ryokan außer Gefecht setzt
  • Heinrich von Himmelgut beendet die Entführung von Toshiko mit der Explosion der Dampfrikscha - Ori und Gami kommen in das Gefängnis von Nara

[Bearbeiten] Sprechende Namen

Ori und Gami sind ein Wortspiel mit Origami, der japanischen Papierfaltkunst. Dieses Wort kommt von japanisch ori ("falten") und kami ("Papier"). In den Mittelteilen der Hefte der zweiten Japan-Serie wurden viele Origami-Beispiele vorgeführt.

[Bearbeiten] Zeichner

Bis auf einige wenige Ausnahmen wurde Ori von Jens Fischer und Gami von Niels Bülow gezeichnet.

[Bearbeiten] Ori und Gami treten in folgenden Mosaikheften auf

323, 325, 326, 327, 328, 329, 330, 331, 332, 333, 335, 336, 338, 339, 340, 341, 342, 343
Persönliche Werkzeuge