Mosaik 340 - Die Ehre des Samurai

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Stammdaten
Titelbild Erschienen April 2004
Nachdruck SB 85 - Von Tokyo nach Kyoto
Umfang 52 Seiten
Panel 134 + Titelbild
Katalog 1.01.340
Serie Liste aller Abrafaxe-Mosaiks
Hauptserie: zweite Japan-Serie
Heft davor Flucht mit Hindernissen
Heft danach Unterwegs nach Nara

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Comic

[Bearbeiten] Inhalt

Erzähler: anonym
Die Abrafaxe und ihre Begleiter Toru und Toshiko erreichen auf ihrem Sänftenfloß Kyoto über den Kamo-Fluss. Abrax möchte keine Zeit verlieren und sofort mit der Suche nach der zweiten Bronzedose beginnen, doch Brabax tritt auf die Euphoriebremse und möchte alles ganz in Ruhe und methodisch angehen. Daraufhin wirft Abrax seinem Freund zum wiederholten Male mangelnde Initiative in Bezug auf die Suche nach den Spiegelscherben vor. Während des Disputes kommt es zu einer Kollision mit einem Fischerboot, in dessen Folge das Sänftenfloß untergeht und die Insassen im Wasser landen. Der Fischer geht zunächst k.o., während seine Tochter Yoko den Verunglücken an Bord hilft. Dank Califax' Rosmarinextrakt ist der Fischer jedoch schnell wieder auf den Beinen und fordert von den Abrafaxen und ihren Gefährten Schadensersatz, den diese jedoch nicht bezahlen können. Daher schlägt Toru vor, dass er und seine Tochter beim Verkauf der restlichen Fische behilflich sein könnten. Califax soll Yoko begleiten, die am Biwa-See die ausgelegten Reusen und Schnüre einholen soll. Abrax und Brabax machen sich schnell aus dem Staub, bevor sie mit der Aufgabenverteilung an der Reihe sind. Zuerst suchen sie den Kiyomizu-Tempel auf. Sie geben sich als Gelehrte aus, die den Bestand an Jizo-Figuren katalogisieren sollen. Erfreut bittet sie der Mönch herein, denn es herrscht eine große Unordnung unter den Jizos. Viel zu tun für "Ole und Sven Rönnebart von der Universität Uppsala".
Unterdessen erreichen Yoko und Califax den See. Die Fischerstochter erzählt, dass an der Stelle, wo sie die Reusen und Schnüre ausgelegt hat, vor langer Zeit ein Tempel auf einer Klippe in den See stürzte. Die Jizo-Figuren sind noch leicht unter Wasser zu erkennen. Califax – ein Mann der Tat – will sofort nach der Dose tauchen. Er sichert sich mit einem Seil um den Bauch, vergisst aber dummerweise, das Seil auch zu befestigen. Nachdem er die Jizos vergeblich nach der Dose abgesucht hat, wird ihm die Luft knapp. Er will sich am Seil herausziehen, doch gibt dieses natürlich nach. Ihm schwinden die Sinne...
Abrax und Brabax suchen nun das Toji-Kloster auf, doch werden vom dortigen Pförtnermönch nicht eingelassen. Zum Glück entdecken sie einen offenen Seiteneingang. Beim Betreten werden sie von Ori und Gami beobachtet, die ebenfalls im Kloster nach der zweiten Bronzedose suchen. Gewieft, wie sie sind, wollen sie die Abrafaxe die Arbeit machen lassen, und die Dose dann abstauben. Abrax und Brabax haben die Jizos schnell gefunden. Anders als im Tempel sind sie hier nicht völlig durcheinander, sondern hübsch hintereinander aufgereiht, von groß nach klein. Als Abrax auf die Statuen klettert, kommt es zum Unglück. Die vorderste kippt um, und wie Dominosteine folgen die anderen. Jetzt zeigt es sich, dass Oris und Gamis Versteck hinter der letzten der Statuen unklug gewählt wurde. Sie werden unter ihnen begraben und erleiden heftige Blessuren.
Endlich! Das zweite Spiegelstück
Abrax und Brabax sind also auch im zweiten Versuch nicht fündig geworden und suchen Califax und Yoko am See auf, gerade rechtzeitig zur Mund-zu-Mund-Beatmung, denn Yoko hat den verunglückten Califax aus dem Wasser gezogen. Dieser kommt auch schnell wieder zu sich und berichtet seinen Freunden von den Jizos. Gleich will sich Abrax ebenfalls auf einen Tauchgang begeben, als Yoko ihre Würmerdose auspackt. Es ist keine andere als die gesuchte zweite Bronzedose. Auch die Spiegelscherbe hat sie noch. Auf ihr zu sehen ist... nichts. Nichts, außer Sibyllas Beinen und einem anderen Paar Füße am untersten Rand, auch wenn Brabax meint, er könne dort nichts erkennen. Auf Bitten der Abrafaxe überlässt Yoko die Scherbe den drei Freunden, die sich daraufhin zu Toru begeben. Dieser meint, die ganze Stadt suche Abrax und Brabax wegen der umgeworfenen Jizos. Schnell macht man sich also von dannen, allerdings nicht ohne von drei geldgierigen Gesellen entdeckt zu werden, die sich eine Fangprämie sichern wollen und die Gefährten verfolgen.
Auf dem Weg erzählt Abrax zufällig ihr Abenteuer im Offiziersclub in Tokyo, wo man sich als Damen verkleidet hatte. Toshiko erkennt, dass sie Heinrich zu Unrecht verdächtigt hat, und bricht daraufhin in Tränen aus. Da erkennt Toru, wie verliebt seine Tochter in den Deutschen ist. Als die drei finstren Gesellen im nahen Wald die Abrafaxe stellen, werden sie von Toru überwältigt, der damit seine Schuld getilgt hat. Er kann nun seiner eigenen Wege gehen. Toshiko und Toru verabschieden sich freundlich von ihren drei Gefährten, mit denen sie die letzten Monate unterwegs waren. Die Abrafaxe ziehen also allein weiter nach Nara. Doch sie sind nicht die einzigen. Auch Hagira, Takeshi und ihre To-ryu sind dorthin unterwegs, die dritte Dose zu suchen.

[Bearbeiten] Figuren

[Bearbeiten] Bemerkungen

[Bearbeiten] Redaktioneller Teil

  • Werbung für KETTLER mit Preisrätsel
  • 100 Worte Japanisch – Eigenschaftswörter
  • Die Samurai (2) Bushido - der Weg des Kriegers
  • Leserpost
  • Die Ausstellung Jizo Bosatsu – Kunst, Kult und Kommerz in Japan
  • Treffpunkt Mosaik und Impressum
  • Mosaik-Shop

[Bearbeiten] Mitarbeiter

[Bearbeiten] Weitere Besonderheiten

  • Ein Teil der Kioskausgabe hat oben einen gelb unterlegten Balken, der auf das Preisrätsel hinweist (Bild 1), wodurch es zum Variantheft wird.
  • An der hinteren Umschlagseite ist eine Klappkarte mit Abo-Coupon und Mosaik-Shop-Bestellschein.

[Bearbeiten] Externe Links

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