Mosaik 426 - Die total verrückte Welt des Edmond Halley

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Stammdaten
Titelbild Erschienen Juni 2011
Nachdruck noch nicht
Umfang 36 Seiten Comic
+ 16 Seiten Mittelteil
Panel 158 + Titelbild + S. 2
Katalog noch nicht erfasst
Serie Liste aller Abrafaxe-Mosaiks
Hauptserie: Barock-Serie
Heft davor In Nacht und Nebel
Heft danach In den Tiefen der Themse

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Comic

[Bearbeiten] Inhalt

Seite 2: Brief von Califax an Brabax
Erzähler: anonymer Erzähler
Es ist klein, hat Federn und fliegt. Für den Turmfalken ist die Sache klar: Beute! Für den Finanzminister Jean Baptiste und Susanne unten auf dem Rasen vor dem Finanzministerium in Versailles ist die Sache auch klar: Der Raubvogel hat gerade einen ihrer Federbälle geschnappt.
In London schleicht der vom Liebeskummer geplagte Baldo durch die Straßen und denkt an Susanne. Nikolas Vlamell, der in der gleichen Gegend unterwegs ist, hat dagegen ganz andere Probleme. Unverhofft ist er auf Lord Ashcroft und Viscount Edward gestoßen, denen er versprochen hatte, sie in das Geheimnis des Steins der Weisen einzuweihen, wofür die beiden ihm viel Geld bezahlt hatten. Vlamell war bei dem Treffen mit dem okkkulten Zirkel, wo das Geheimnis offenbart werden sollte, jedoch plötzlich verschwunden. Verständlicherweise verlangen Lord Ashcroft und Viscount Edward jetzt eine Erklärung. Niklas Vlamell nimmt Reißaus und flüchtet in eine Backstube. Dort springt er in eine Mehlkiste, was ihn erstmal vor den Blicken der beiden Verfolger schützt. Der Bäcker, der die ungebetenen Gäste für Einbrecher hält, befördert Lord Ashcroft und Viscount Edward mittels kräftiger Tritte wieder an die frische Luft. Als er etwas später den dritten Eindringling in der Mehlkiste entdeckt, ergeht es diesem genauso. Vlamell ist trotzdem froh, seinen Verfolgern entkommen zu sein.
Der noch immer deprimierte Baldo trifft inzwischen auf Lady Evergreen und Robert Hooke. Die beiden sind aufgrund ihrer wiedergefundenen Liebe überglücklich und merken sofort, was Baldo so traurig stimmt. Das kann nur Liebeskummer sein! Lady Evergreen versucht zu trösten und empfiehlt, erstmal zu den Docks zu gehen und Abrax und Califax zu treffen, um auf andere Gedanken zu kommen. Die beiden Abrafaxe sind zusammen mit Leibniz auf dem Weg zum Ufer der Themse. Dort will der Gelehrte Edmond Halley die von ihm erfundene Taucherglocke testen. Abrax, der sofort verkündet, dass er da dabei sein möchte, wird von Halley abgewiesen. Hierfür sei besonderer Mut erforderlich und die fünf mutigsten Männer Londons, mit denen er sich ja wohl nicht messen könne, säßen bereits im Boot. Dann klettern Halley und die fünf mutigsten Männer Londons in die Taucherglocke, die dann von einem Schiff aus vorsichtig in die Themse herunter gelassen wird. Doch kaum ist das Tauchgerät im Wasser, bricht im Innern Panik aus. Zwar beteuert Halley, dass nichts passieren kann, solange alle auf ihrem Platz bleiben und die Taucherglocke im Gleichgewicht bleibt, aber es nützt nichts. Die Taucherglocke kippt und alle landen in der Themse. Nachdem alle mehr oder weniger mutigen Männer aus dem Wasser gefischt wurden, ist zu Halleys großer Verwunderung keiner mehr bereit, an einem neuen Tauchgang teilzunehmen. Das ist natürlich die Gelegenheit für Abrax, der Halley sogleich zusagt, gern zusammen mit seinem Freund Califax am nächsten Tauchgang, der am nächsten Tag stattfinden soll, teilzunehmen. Jetzt ist Califax sauer, da der das Experiment für recht gefährlich hält. Zwar schimpft er noch eine ganze Weile wie ein Rohrspatz mit Abrax, trotzdem sagt er den Tauchgang nicht ab. Edmund Halley und Gottfried Wilhelm Leibniz tauschen in der Zwischenzeit ihre neuesten wissenschaftlichen Theorien und Erkenntnisse aus. Leibniz erzählt, dass die Abrafaxe seiner Meinung nach Außerweltliche sind, und Halley erläutert seine Hohlwelttheorie.
In Versailles erscheint gerade der Herzog von Caran d'Ache vor dem Finanzministerium. Susanne, die glaubt Baldo vor sich zu haben, begrüßt ihn erfreut und wird grob zur Seite gestoßen. Es ist mal wieder Finanzminister Jean Baptiste, der zuerst den Durchblick hat und Susanne darauf hinweist, dass das nicht Baldo, sondern der echte Herzog ist. Auch für Caran d'Ache selbst hat er interessante Neuigkeiten, nämlich die, dass das Schloss inzwischen dem König gehört und er mit der Gräfin de la Tourette verheiratet ist. Kurz darauf kommt Brabax, der glücklich über einen Brief ist, den er von Califax erhalten hat, dazu. In dem Brief steht, dass Abrax und Califax in London auf ihn warten und dass er Susanne, falls er sie trifft, überreden soll, mit ihm zu reisen. Da Jean Baptiste sowieso schon versucht hatte, Susanne dazu zu bewegen, mit Baldo zu reden, um endgültig Gewissheit zu bekommen, ob er sie liebt oder nicht, ist es bald beschlossene Sache: Susanne wird mit nach London kommen.
Der Herzog von Caran d'Ache, der ahnt, dass nur Baldo hinter dem Verlust seines Besitzes stecken kann, versucht im Park von Versailles die Aufmerksamkeit des Königs zu erwecken, um mit ihm zu reden. Für den König jedoch ist der Herzog Luft.

[Bearbeiten] Figuren

[Bearbeiten] Bemerkungen

  • Auf dem Titel erkennt man u.a. den klassischen Mahlstrom, die ägyptischen Pyramiden, Stonehenge, den Tower von London, die St.-Pauls-Kathedrale und - erstaunlicherweise - den erst ab 1840 erbauten Westminster-Palast mit dem Uhrenturm von Big Ben. Die Titel-Vorstufe zeigt außerdem, daß sich unter der Lupe mit Abrax und Califax das Taj Mahal verbirgt.
  • Baldo spielt eine sehr pessimistische Version von "sie liebt mich, sie liebt mich nicht" (S. 6 und 12).
  • In London gibt es das Lokal SUSHI JACK (S. 14).
  • Abrax bemerkt an jenem sonnigen Nachmittag im Dialog mit Leibniz schlau: "Für die Sternbeobachtung ist es noch ein bisschen früh, oder?"
  • Einer der Taucher meldet seine Bereitschaft mit dem Gruß der "Jungen Pioniere" (S. 15), auch Abrax (S. 43) scheint ihn noch zu können.
  • Zumindest das sichtbare Wellenlager der Seilwinde für die Taucherglocke ist fragwürdig (S. 35).
  • In der Unterwasserszene (S. 37) probiert ein Fisch schon mal den aufrechten Gang, wenn auch noch mit der Flosse seitlich aufgestützt.
  • Der Marienkäfer hat auf Seite 39 neben Califax Platz genommen. Auf demselben Bild sitzt dessen Ratte auf einem Koffer aus Berlin (Reiseaufkleber).
  • Ein Buddelschiff wird am Themseufer achtlos stehengelassen (S. 40).
  • Als Edmond Halley den Namen der Abrafaxe hört, meint er, Abrafaxas könnte der Name eines der inneren Planeten sein. (S. 43).
  • Auf S. 45 ist in Londons Straßen bereits ein luftbereiftes Vehikel unterwegs; dahinter befindet sich vor seiner Zeit schon ein Coop-Store. An einer Hausecke löst sich die "Außentapete". Eine wütende Katze jagt einen Hund, der ihr anscheinend einen Fisch gemopst hat.
  • Auf der Rückseite ist Lord Archibald Plumford mit seiner Suppe zu entdecken und der Vorsitzende des Eskimo-Klubs härtet sich in der Themse ab. Außerdem scheint es üblich zu sein, sich im Tower mit Flaggen zu verständigen. Zudem führt jemand ein Schwein an der Leine aus (was an den Schweine-Bauern aus Pitzing erinnern könnte).

[Bearbeiten] Redaktioneller Teil

[Bearbeiten] Mitarbeiter

[Bearbeiten] Weitere Besonderheiten

  • Von einem Teil des Titelmotivs wurde vorab die unkolorierte Reinzeichnung veröffentlicht (Bild 1).
  • Auch zu einem anderen Teil des Titels wurde vorab eine unkolorierte Zeichnung vorgestellt (Bild 2).
  • Noch vor Erscheinen des Heftes wurde die unkolorierte Doppelseite 14/15 im Format A3 mit 300 dpi als PDF-Datei zum Download auf der Homepage des Verlages angeboten (Bild 3).
  • Auch eine kolorierte "Titel-Vorstufe" im Format A3 war als PDF-Datei zum Download auf der Homepage des Verlages erhältlich (Bild 4).
  • In der November/Dezember(!)-Ausgabe 2011 der Berliner Kinder- und Familienzeitung KIEK MAL wurde, neben dem Abrafaxe-Onepager, u.a. mit dem Cover des Heftes 426 für "Comicspaß mit MOSAIK" geworben. Dabei wird die Barock-Serie wie folgt beschrieben: "Die aktuelle MOSAIK-Zeitreise: Die Abrafaxe treffen die naturwissenschaftlichen Entdecker und Erfinder der Neuzeit."
  • Das Heft erschien unter dem Titel The entirely mad World of Edmond Halley in englischer Sprache als E-Comic (Bild 5).

[Bearbeiten] Externe Links

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