Mosaik 253 - Der verlorene Freund

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Stammdaten
Titelbild Erschienen Januar 1997
Nachdruck
Umfang 52 Seiten
Panel 95 + Titelbild
Katalog 1.01.253
Serie Liste aller Abrafaxe-Mosaiks
Hauptserie: Griechenland-Ägypten-Serie
Kapitel: Sibylla-Serie
Heft davor Götterdämmerung
Heft danach Das Feuerfloss

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Comic

[Bearbeiten] Inhalt

Erzähler: anonymer Erzähler
Nach dem Sturz von Skrotonos reisen Abrax, Califax, Jadu, Sibylla und ein Dutzend Aton-Priester auf einem Transportschiff nilabwärts. Ihr gemeinsames Ziel ist Griechenland, wo die Priester unter Sibyllas Führung das Orakel von Delphi gründen wollen. In Achetaton machen sie einen Zwischenstopp. Abrax und Califax wollen in der Kaserne der Stadt nach Brabax suchen. Den Weg zur Kaserne kennt Abrax genau, denn hier hatte er für kurze Zeit als Rekrut gedient. Auf dem Weg durch die Stadt sehen die beiden überall die Reste von Skrotonos' Herrschaft liegen. Kurz vor ihrem Ziel begegnen ihnen drei ehemalige Anhänger des Tyrannen, die sich darüber streiten, wer am regimenahesten gewesen war. Califax bemerkt treffend: „Wenn man die drei in einen Sack steckte, bräuchte man nur draufzuhauen und würde immer den Richtigen treffen.“ Leider haben sie keinen Sack zur Hand, um die Richtigkeit seiner These zu beweisen.
In der Kaserne angekommen treffen sie nur auf betrunkene Soldaten, die Fuserol zum Kommandanten im Range eines Schnapswebels ernannt haben. Sie veranstalten eine Art Dichterwettstreit. Ihre Knittelverse sind derart schlecht, dass man sie nur im Suff ertragen kann. Später treffen sie doch noch auf einen nüchternen Soldaten, dem jetzigen Kommandanten. Von ihm erfahren sie, dass Fuserol am Vorabend bis auf einen alle Gefangenen, die auf sein Wohl angestoßen haben, freigelassen hat. Da Brabax Antialkoholiker ist, hoffen sie, dass er der letzte Gefangene ist. Das ist aber ein Irrtum, der Gefangene ist noch besoffener als die Soldaten. Nachdem Abrax eine Skizze von Brabax gezeichnet hat, erinnert sich der Kommandant an ihn und meint, er wäre im Königspalast zu finden.
In der Palastbibliothek finden die beiden aber nur ein riesiges Chaos und einen Dieb vor. Als Dank für dessen Verhaftung erhalten sie den Hinweis, dass ein Mann, auf den die Beschreibung von Brabax passt, dem Gärtner hilft. Nachdem sie einige seltene Mondblumen niedergetrampelt haben, erhalten sie vom Gärtner neben einem Anschiss auch einen Hinweis auf den Arbeitsort des Gesuchten. Der Gärtnergehilfe ist zu ihrer großen Enttäuschung wieder nicht Brabax, aber er kennt ihn zumindest. Er erzählt, dass Brabax Ägypten bald verlassen werde. Das hätte dieser auf einem Obelisken gelesen. Califax schlägt sich an die Stirn und die beiden eilen zurück zum Hafen, denn der Obelisk an Bord ist der, den sie damals in Delphi gesehen hatten. Auf der Treppe, die vom Hafen in die Stadt führt, verabschiedet sich Abrax von Udul, der gemeinsam mit drei Kollegen eine Melonenlieferung zum Palast transportiert. Durch einen Wutausbruch von Udul, der sich darüber aufregt, dass ein Kollege ihn mit Udul und nicht mit Udulantheranbatoch anspricht, wird eine Melonenlawine ausgelöst. Mitten im Melonenhagel fallen sich die drei Abrafaxe an Bord des Schiffes in die Arme.
Schiffbruch vor Thera
Im Nildelta werden sie von Mitgliedern der dort prächtig gedeihenden Gattung des gemeinen Flusspiraten verfolgt. Abrax kann sie aber mittels einer List, er gibt vor, dass alle an Bord an einer tödlichen Krankheit leiden, in die Flucht schlagen. Im weiteren Verlauf der Reise berichtet Brabax von seinen Forschungsergebnissen über die geheimnisvolle Karte. Auf der Karte waren Orte verzeichnet, an denen Phänomene wie Zeitreisen möglich sind. Leider hatte Skrotonos sie ihm am Tag seiner Machtergreifung abgenommen und zu allem Überfluss hat sich Brabax die Orte nicht gemerkt. Weiterhin hat er herausgefunden, dass die Tore nur in eine Richtung funktionieren. Eine Rückreise durchs selbe Tor ist demnach nicht möglich. Noch bevor er den anderen beiden seine weiteren Reisepläne mitteilen kann, zieht ein gewaltiger Orkan auf. Abrax und Brabax übernehmen das Ruder. Die Aton-Priester als Landratten sind ihnen dabei keine Hilfe und rollen ausnahmslos mit grünen Gesichtern über Deck. Nachdem ein Blitz das Segel, welches glücklicherweise wenig später vom Mast gerissen wird, entzündet, fällt Brabax über Bord. Abrax schlingt sich eine Leine um den Leib und springt hinterher. Es gelingt ihm, seinen Freud zu erreichen, und sie werden an der Leine zurück an Bord gezogen. Kaum sind sie wieder an Bord, tauchen vor dem Bug spitze Klippen auf. Die Wogen der tosenden See schleudern sie genau in deren Richtung. Ist das das Ende der ruhmreichen Geschichte der Abrafaxe oder gibt es noch Hoffnung auf Rettung?

[Bearbeiten] Figuren

[Bearbeiten] Bemerkungen

  • Der Running Gag dieses Hefts ist die komische Frisur von Brabax.
  • Die Ratte taucht wieder auf.

[Bearbeiten] Redaktioneller Teil

[Bearbeiten] Mitarbeiter

[Bearbeiten] Weitere Besonderheiten

  • Das Heft hat an der Rückseite Klappkarten für den MOSAIKSHOP und die Abobestellung.
  • Auf Wunsch der Grossisten wurde bei diesem Heft getestet, ob sich das MOSAIK in Westdeutschland unter dem Titel der Protagonisten (Die Abrafaxe) besser verkaufen würde. Deswegen erschien dort das Heft mit einem Variantcover (Bild 1), dass jedoch dasselbe Motiv zeigt. Die Auflage betrug ca. 5000 Exemplaren, jedoch wurde (aus bisher unbekannten Gründen) der Großteil der Auflage vernichtet, sodass dieses Heft zu den seltenen Sammelstücken zählt.
  • Von diesem Heft erschien im September 2004 eine ungarische Ausgabe beim Budapester Verlag Ratius (Bild 2). Dieser Comic wurde Ende 2005 auch zum Bestandteil eines ungarischen Sammelpaketes, das aus insgesamt 3 Heften bestand.
  • Im Dezember 2004 erschien weiterhin eine griechische Ausgabe beim Verlag γράμματα (Bild 3). Dieser Comic wurde im März 2005 auch zum Bestandteil eines griechischen Sammelbandes.

[Bearbeiten] Externe Links

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