Mosaik 209 - Gefährliche Liebschaften

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Stammdaten
Titelbild Erschienen Mai 1993
Nachdruck in Sammelband 53 - Die kaiserlichen Boten
Umfang 40 Seiten
Panel 164 + Titelbild
Katalog 1.01.209
Serie Liste aller Abrafaxe-Mosaiks
Hauptserie: Mittelalter-Serie
Kapitel: Burg-Schleifstein-Serie
Heft davor Die Höllenfahrt
Heft danach In der Höhle des Löwen

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Comic

[Bearbeiten] Inhalt

Erzähler: anonymer Erzähler
Ein nächtlicher Reiter nähert sich der Burg Schleifstein und bittet um Einlass. Nach der anfänglichen Befürchtung, Graf Hetzels Männer seien zurück, erweist sich der Besucher als Floribert von Wackerstein. Die Wiedersehensfreude ist groß und auch Fridolin und Friderun sind überglücklich zu erfahren, dass Vogt Grimbold verjagt wurde und die Wackersteins wieder Herren über ihre Ländereien sind. Am folgenden Morgen verlassen die beiden die Burg in Richtung Heimat, nachdem Floribert dem Fridolin das Amt des Vogtes übertragen hat.
Erst jetzt berichtet der junge Graf von dem wahren Grund seines Besuches: Da sein Vater eine wichtige Postion am Hofe des Kaisers erhalten hat, muss sich Floribert einer bestimmten Heiratspolitik des Kaisers unterwerfen, die ihn zwingt eine reiche Gräfin zu heiraten, obwohl er bereits eine andere Herzensdame hat. Er bittet Abrax, ihn auf seiner Brautschau zu begleiten.
Gemeinsam reiten sie zur Burg Speckborn, wo die vom Kaiser ausgesuchte Braut Berta von Speckborn bereits auf ihren Freier wartet. Floribert und Abrax sind entsetzt über das Wesen der Gräfin und auch diese ist nicht sehr begeistert von ihrem schmächtigen Bräutigam. Doch dem Willen des Kaisers muss Genüge getan werde und so bittet Floribert seinen Freund Abrax, einen letzten Brief an seine geliebte Gerda von Schwanstein zu überbringen.
Auf Burg Schwanstein angekommen, erfährt Abrax, dass auch Gerda in die Heiratspolitik des Kaisers involviert ist und den Grafen Bodo von Rülpsrode ehelichen soll. Abrax will seinem Freund und Gerda helfen und so kehrt er zur Burg Schleifstein zurück, um Brabax und Califax um Rat zu fragen. Gemeinsam reiten sie zur Schwansteiner Burg, wo inzwischen der Bräutigam angekommen ist und die Hochzeitsvorbereitungen auf Hochtouren laufen. Califax kommt auf die Idee, die Bräutigame einfach auszutauschen, und fordert zu diesem Zwecke den Grafen Rülpsrode zu einem Bierwetttrinken heraus. Der Sieger kann mit dem Verlierer machen, was er will. Unglaublicherweise trinkt Califax den stämmigen Grafen tatsächlich unter den Tisch und so lässt er den volltrunkenen Rülpsroder auf einen Wagen laden. Die Abrafaxe bringen ihn zur Burg Speckborn. Dort stellen sie der Gräfin den berauschten Grafen vor und diese ist begeistert. Augenblicklich wird die Heirat vollzogen. Als der Kaiser eintrifft und die Durchkreuzung seiner Pläne erkennt, ist er anfangs ungehalten. Doch der Einsatz der Abrafaxe in Italien und der Sieg über Graf Hetzel lassen ihn von einer schweren Strafe absehen. Dafür schickt er sie aber mit einer Ladung vor den Reichstag zu seinem ärgsten Feind, Heinrich dem Löwen.

[Bearbeiten] Figuren

[Bearbeiten] Bemerkungen

  • Der Titel des Heftes ist eine Hommage an den gleichnamigen Roman von Choderlos de Laclos.
  • Die Rübenfelder der Berta von Speckborn erinnern an die Äcker des Ritter Runkel.
  • Die Episode mit den Speckborner Bauern erinnert an die Märchen vom König Drosselbart und vom Gestiefelten Kater.
  • 12 Humpen Bier - man kann Califax wahrlich nicht als Antialkoholiker bezeichnen
  • Noch einmal erfährt man ein Geheimnis aus dem Buch mit den sieben Siegeln: Ein Pulver, das den Alkohol bindet - nur so kann Califax Bodo von Rülpsrode im Wetttrinken besiegen.

[Bearbeiten] Redaktioneller Teil

  • Werbung für Lego
  • MOSAIK-Fieber in Apolda
  • Die Abrafaxe erobern das Schloß Altenburg und Ulf Graupner zeichnet MOSAIK-Karten
  • Verliebt-Verlobt-Verheiratet: Hochzeit im Mittelalter
  • Der Minnedienst
  • Wie umweltbelastend ist eigentlich unser Papier?
  • Agra-Natur-Erlebnispark
  • Leserpost
  • neue Zeichner
  • Werbung für Smarties
  • Die zweite Geburt der Abrafaxe und Händleranzeige (S. 39)

[Bearbeiten] Mitarbeiter

[Bearbeiten] Weitere Besonderheiten

  • Der Untertitel lautet: Die Abrafaxe greifen ein.
  • Auf Seite 2 ist der abweichende Titel: Gefährliche Liebschaft zu lesen.
  • Bei den Kioskheften ist im Innern eine Abo-Bestellkarte eingeheftet.
  • Von diesem Heft erschien Anfang 2010 eine limitierte ungarische Ausgabe beim Budapester Verlag Ratius (Bild 1).

[Bearbeiten] Externe Links

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