Burg Schleifstein

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Burg Schleifstein im Sonnenuntergang mit zerstörtem Hauptturm

Die Burg Schleifstein ist ein Handlungort der Mittelalter-Serie.

Ehemals die Ränkeburg von Graf Hetzel, wird sie den Abrafaxen von Kaiser Barbarossa als Lehen übergeben, da sie gemeinsam mit Graf Schrottstein dem gefährlichen Treiben des finsteren Grafen ein vorläufiges Ende setzten. Abrax darf sich daraufhin Graf Schleifstein nennen. Das erste und bisher einzige Mal haben die Abrafaxe nun über längere Zeit ein Zuhause.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Name

Die Ränkeburg erhält ihren neuen Namen Schleifstein, da sie ursprünglich aufgrund von Hetzels Intrigen gegen den Kaiser geschleift (also zerstört) werden soll. Abgesehen davon enthält der Name ein Wortspiel mit dem zum Schleifen von Scheren etc. benutzten Schleifstein.

[Bearbeiten] Ereignisse auf Burg Schleifstein

Burg Schleifstein im Sonnenaufgang mit repariertem Hauptturm

[Bearbeiten] Einzug und Beherbergung

Nach der Explosion im Hauptturm der Burg, schafft es Abrax binnen kurzer Zeit, den entstanden Schaden zu reparieren. Dabei helfen ihm seine Maurererfahrungen, die er während seiner Zeit auf Burg Schrottstein sammeln konnte. Brabax sucht derweil in den wenigen übrig gebliebenen Seiten des zerstörten Buches mit den sieben Siegeln, nach Hinweisen über die Zeitreisefähigkeit und die Herkunft der Abrafaxe. Califax hat sich schnell in der Küche eingerichtet und tauscht nun regelmäßig Interieur der Burg gegen Essbares auf dem Markt.

Die alltäglichen Sorgen führen zu einigen Konflikten zwischen den Abrafaxen, doch die sind schnell vergessen, als sie von einem der Türme aus beobachten, wie zwei Menschen von Reitern verfolgt werden. Schnell schlussfolgern sie, dass es sich um eine Menschenjagd handelt und sie helfen müssen. Sie schleusen die Gejagten durch einen Geheimgang in die Burg und sind nicht wenig überrascht, dass es sich um alten Bekannte handelt: Fridolin und Friderun. Diese werden von Graf Hetzels Männern gejagt, denn die Schurken verdienen sich nach dem Verschwinden ihres Auftraggebers mit der Jagd nach geflohenen Leibeigenen ihren Unterhalt. Nun heißt es, einen Plan zu ersinnen, um die Jäger loszuwerden. Diese sind bereits zur Vorburg vorgedrungen und so wird deren Zugbrücke von Abrax hochgezogen, so dass die beiden festsitzen. Die Abrafaxe erklären vom Turm aus, die geflohenen Bauern würden unter ihrem Schutz stehen und die beiden müssten sie in Ruhe lassen, sonst würden sie auf der Vorburg auf unbestimmte Zeit gefangen gehalten werden. Den Banditen bleibt nichts anderes übrig, als darauf einzugehen. Sie werden wieder frei gelassen, aber natürlich dachten die beiden keinen Augenblick daran, ihre Beute laufen zu lassen. Sie begeben sich zu einem stillgelegten Bergwerk nahe der Burg, da sie um die geheimen Zugänge zur Burg wissen. Sie ahnen nicht, dass Abrax nach Übernahme der Burg gleich begonnen hatte, dort diverse Überraschungen zu installieren, um unerwünschte Besucher zu verjagen. Die beiden Schurken erleben im Berwerk einen höllischen Schrecken und lassen sich auf Burg Schleifstein nicht mehr blicken.

Fridolin und Friderun sind nun sicher, doch bereits kurz darauf fordert erneut jemand des Nachts Einlass in die Burg. Bereits in Kampfstellung gebracht, erkennen die Abrafaxe jedoch in dem Unbekannten ihren guten Freund Floribert von Wackerstein. Die Wiedersehensfreude ist groß und auch das geflohene Bauernpaar ist mehr als glücklich, den jungen Herrn wieder zu sehen. Sie erfahren, dass Floribert den Vogt Grimbold von Burg Wackerstein verjagt hat und nun wieder Herr über die Wackersteinschen Besitztümer ist. Fridolin wird zum neuen Vogt erhoben und das Paar kehrt in sein Dorf zurück. Doch Floribert ist mit einer ganz bestimmten Absicht zur Burg Schleifstein gereist: er bittet seinen Freund Abrax, ihn auf Brautschau zu begleiten. So verlassen die beiden das Domizil der Abrafaxe und begeben sich zur Burg Speckborn. Wie lange Abrax genau unterwegs ist und was Brabax und Califax inzwischen auf ihrer Burg erleben, bleibt offen.

Nach einiger Zeit kehrt Abrax zurück und berichtet vom Dilemma seines Freundes Floribert: die für ihn vom Kaiser ausgesuchte Braut ist fürchterlich und die eigentlich von ihm geliebte Edeldame muss ebenfalls einen anderen Grafen heiraten. Abrax bittet Brabax, sich des Problems anzunehmen. Der will auf Burg Schwanstein sehen, was sich machen lässt, während Califax zurückbleiben soll, um auf die Burg Schleifstein aufzupassen. Der weigert sich jedoch. So verlassen die drei Abrafaxe ihre Burg ohne jegliche Aufsicht, ohne zu wissen, wann sie zurückkehren.

Das Ende von Burg Schleifstein

[Bearbeiten] Rückkehr und Zerstörung

Verschiedenste Verwicklungen sorgen dafür, dass die Abrafaxe erst Jahre später nach Hause zurück kehren. So müssen sie nach Floriberts verhinderter Heirat für den Kaiser nach Lübeck reisen, werden dort von Heinrich dem Löwen gefangen genommen, können fliehen und gelangen schließlich durch einen Zeitsprung auf offener See in die Zeit der Wikinger. Auch dort erleben sie aufregende Abenteuer und gelangen nach der Entdeckung Amerikas mit einem neuen Zeitsprung ins mittelalterliche Deutschland zurück.

Dort sind inzwischen einige Jahre seit ihrem Verschwinden vergangen. Nun müssen sie erst die Zerstörung der Stadt Lübeck verhindern, bevor sie endlich auf ihre Burg zurück kommen. Wie durch ein Wunder wurde diese im Laufe der Jahre nicht besetzt, so dass das Alltagsleben wieder seinen Gang gehen kann: Califax kümmert sich um die Küche, Abrax pflegt seine Waffen und Brabax beginnt, auf dem Burghof eine Flugmaschine zu konstruieren. Diese kommt ungewollt schnell zum Einsatz, denn zwei befreundete Einsiedlerinnen bekommen mit dem ehemaligen Burgbesitzer Graf Hetzel Schwierigkeiten. Dieser war nach dem Sturz seines Gönners Heinrich dem Löwen in ein Kloster eingetreten, wo ihm seine Intrigen den vorläufigen Posten des Abtes einbrachten. Um den nun endgültig zu besetzen, will er einen Hexenprozess inszenieren, der den Papstgesandten Kanonikus beeindrucken soll. Dafür will er Trude und deren Großmutter opfern, die ihm kurz zuvor nach einem Reitunfall verarztet hatten. Califax hatte die Gefangennahme der beiden Frauen beobachtet und seinen Freunden davon berichtet. Zum Glück ist die Flugmaschine bereits fertig und wohlweislich ist auch eine Startbahn zwischen einem der Wachtürme und dem Hauptturm der Burg bereits gebaut. Während sich Abrax und Califax zum Kloster begeben, startet Brabax die Flugmaschine. Es gelingt ihm die Aufmerksamkeit mit der seltsamen Konstruktion auf sich zu lenken, während die Ratte die Fesseln der Frauen zernagt und die beiden zu den unterirdischen Katakomben führt, wo sie von Abrax und Califax bereits erwartet werden. Sie führen die Frauen zur Burg Schleifstein, wo sie bereits von Brabax erwartet werden. Sie wähnen sich in Sicherheit, doch Graf Hetzel, noch immer wütend, die Burg damals verloren zu haben, wiegelt einige der Mönche auf und fordert vor den Toren der Burg die Herausgabe der Hexen. Um endgültig mit den Abrafaxen abzurechnen, fordert er einen der Mönche auf, die Burg anzuzünden, was dieser gehorsam mit einer Fackel tut. Das trockene Gebälk und die hölzerne Startbahn der Flugmaschine fördern den Ausbruch des Feuers. In letzter Sekunde können sich die Abrafaxe und die Einsiedlerinnen auf die Maschine retten und diese starten. So sind sie zwar gerettet, ihre Burg brennt jedoch bis auf die Grundmauern nieder.


[Bearbeiten] Burg Schleifstein ist Handlungsort folgender Mosaikhefte

208, 209, 214
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