Zeitungen und Zeitschriften

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Zeitungen und Zeitschriften können im Umfeld des Mosaik aus verschiedenen Gründen von Interesse sein. Zum einen sind natürlich Artikel über das Mosaik, seine Geschichte, seine Macher oder die aktuellen Serien interessant, zum anderen Nachdrucke einzelner Mosaikveröffentlichungen, wie Hefte, Onepager und Hampelmänner oder extra für diese Zeitungen oder Zeitschriften angefertigte mosaikredaktionelle Texte, Bastelbögen, Onepager oder Zeichnungen und Illustrationen. Vielleicht sogar mosaikfremde Zeichnungen ehemaliger Zeichner oder Artikel über sie.

Auch Annoncen oder Anzeigen zum Thema Mosaik interessieren unter Umständen.

  • Anmerkung: Auf Tausch- und Kaufannoncen soll in diesem Artikel nicht näher eingegangen werden.

Indirekt sind Zeitungen unter Umständen auch als direkte oder indirekte Quelle von Interesse.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Zeitungen und Zeitschriften in der DDR

[Bearbeiten] Zeitungen und Zeitschriften vorm Mosaik

Johannes Hegenbarth, der Schöpfer des Mosaik, durfte bereits vor der Einreichung seiners Konzeptes beim Verlag einige seiner Karikaturen in der Zeitschrift "Frischer Wind" veröffentlichen. Daher ist es natürlich interessant, seine frühen Zeichnungen mit den ersten Mosaikentwürfen zu vergleichen.

Da Hegenbarth damals unter verschiedenen Pseudonümen oder Signes veröffentlichte, gibt die Arbeit des Verein(s) zur Dokumentation der DDR-Alltagskultur e. V. mit ihrer Dokumentationsreihe Karikaturisten in Frischer Wind Teil 3: Hannes Hegen, die frühen Arbeiten 1949-54 (Redaktion: Jürgen Hartwig) dem Interessenten zunächst einen sehr umfangreichen Überblick.

  • Angemerkt sei an dieser Stelle, dass nach der Herausgabe dieser Dokumentation Hegenbarth noch weitere Zeichnungen zugeordnet werden konnten.

Auch Werbung für das künftige Erscheinen des MOSAIK aus den Monaten vor dem ersten Heft ist erschienen.

Solche Werbung wurde in folgenden Zeitungen und Romanheften abgedruckt:

[Bearbeiten] Zeitungen und Zeitschriften mit Mosaikbezug bis 1975

[Bearbeiten] Das neue Abenteuer Mosaik

Nachdem bereits vor Erscheinen des Heftes 1 im hauseigenen Abenteuerheft Das neue Abenteuer fürs MOSAIK geworben wurde, wurde in dieser Heftreihe dann auch schon verlagsseitig durch die Digedags "ein erfolgreiches und glückliches neues Jahr" gewünscht, für Heft 2 geworben, die Leser aufgerufen, der Redaktion ihre Meinungen zum MOSAIK mitzuteilen und auf den veränderten Erscheinungsrhythmus ab Heft 8 hingewiesen.

[Bearbeiten] Die Stellenanzeige

[Bearbeiten] Hegens Leserbrief

[Bearbeiten] Kampagne gegen "Komiks" und das "Mosaik"

Vor der Wende gab, es bis auf die kurzzeitige Kampagne gegen das Mosaik (s. z.B. Deutsche Lehrerzeitung), bis zum Protagonistenwechsel von den Digedags zu den Abrafaxen, nur recht sporadisch Zeitungsartikel zum Comic Mosaik.

[Bearbeiten] Zeitungen und Zeitschriften mit Mosaikbezug ab 1975 bis 1989

Das plötzliche Ende, des Mosaiks "von Hannes Hegen", aber wahrscheinlich wohl eher die "Werbung" - in der inzwischen recht werbefreien DDR - für das neue Mosaik, hatten ab 1975 einige Presseartikel in z.B. Atze, BZA, Frösi, NBI und Trommel zur Folge.

1980, aus Anlass der Palastrevue, gab es sogar Artikel in der Für Dich, der Jungen Welt und dem Neuem Deutschland.

Auch der kollektive Seitensprung zur Illustration der von Wolfgang Titze ausgewählten Aphorismen in der DDR-Jugendzeitschrift Neues Leben kann als DDR-Werbung für das Mosaik gewertet werden.

Obwohl es sogar einmal einen ganzseitigen Artikel in der Wochenpost gab, blieb die Pressereflexion des Comics in der DDR aber sehr überschaubar und sporadisch.

[Bearbeiten] Zeitungen und Zeitschriften mit Mosaikbezug außerhalb der DDR

In der tschechischen monatlichen Jugendzeitschrift Pionýr erschien in einer Ausgabe im Jahr 1968 der bearbeitete und übersetzte s/w-Nachdruck des Heftes 137 „Das Wrack des Nearchos“ aus der Runkel-Serie.

1972 wurde in der österreichischen Kinderzeitschrift Wunderwelt das Heft 152 in bearbeiteter Form nachgedruckt.

Die Werbeannonce von 1976 im Comicalbum Wasn jetzt los?!!! und der Artikel über "25 Jahre Mosaik" in der Comixene # 37 von 1981 zählen hingegen zu den äußerst seltenen Pressebeachtungen des DDR-Comics in der alten Bundesrepublik.

Im März 1979 gelangte sogar ein Artikel mit dem Titel "Comics in the German Democratic Republic" von Paul Thiel (Translatet by Dwight R. Decker) in die Zeitschrift The Comics Journal Ausgabe #45. Dazu wurden die beiden Cover der Hefte 227 und 4/76 so groß mit abgebildet, dass sie zusammen ca. ein Drittel der Seite einnehmen.

Einen außergewöhnlichen altrepublikanischen Zeitungsbezug zum Mosaik hatte zudem noch die Zeitung "Das Grüne Blatt" im Jahr 1961, als sie die Comicserie "Die Tiny-Winys", die mutmaßlich vom ehemaligen Mosaik-Zeichner Nikol Dimitriadis stammt, abdruckte.

[Bearbeiten] Zeitungen und Zeitschriften und das Mosaik ab 1989

[Bearbeiten] Der neue Abrafaxe-Verlag macht seine Protagonisten über das Monatsheft hinaus bekannt

Nach der Wende, änderte sich zum einen der Informationszugang zum Mythos Mosaik, zum anderen sah der neue Verlag bzw. sein Leiter, der im Umgang mit der Pressefreiheit aufgewachsene Klaus D. Schleiter, welcher gleichzeitig selbst Geschäftsführer einer Werbeagentur war und ist, die Notwendigkeit der Fremdpublikation für das Bekanntmachen der Abrafaxe in den alten Bundesländern und die Weiterbeschäftigung der Zeichner.

So gab es schon wenige Monate nach der Rechteübernahme am Mosaik mit den Abrafaxen die ersten Abrafaxe-Strips, außerhalb des monatlichen Mosaiks, in der Tageszeitung SUPER!, bis zu deren überraschenden Einstellung.

An dieses Konzept anknüpfend schufen die Mosaiker in den darauf folgenden Jahren für weitere Zeitungen und Zeitschriften Zeichnungen, Strips und Onepager, bzw. genehmigte der Steinchen für Steinchen Verlag wiederum anderen Zeitungen und Zeitschriften deren Nachdruck, wie man der Tabelle entnehmen kann.

Als der Steinchen für Steinchen Verlag dann 1999 das Comic-Magazin ZACK wiederbelebte, war es natürlich selbverständlich, dass sich gelegentlich auch in ihm - neben Artikeln um das hauseigene Mosaik und Rezensionen des selben - verschiedene Abrafaxe-Onepager finden lassen. Ein besonderer ist dabei sicherlich der Crossover-Onepager mit Michel Vaillant.

Zeitraum Zeitung/Zeitschrift Veröffentlichung Bemerkungen
21.04.1992
-
24.07.1992
SUPER! Comicstrips
  • Die ersten fünf Folgen waren farbig, alle weiteren s/w.
  • Insgesamt erschienen bis zur überraschenden Einstellung der Zeitung 78 Strips.
  • Drei weitere, schon gezeichnete, Strips konnte man erst in den Nachdrucken im Digefax 3 und in den Wende-Geschichten mit den Abrafaxen bewundern. (Im Mosaiker Extra waren nur zwei dieser Strips abgebildet.)
24.02.1996
-
26.06.2011
Berliner Kurier Onepager
  • Für die Zeitung wurden vom Mosaik 1174 Onepager gezeichnet.
21.03.1996
-
20.10.2005
SUPERillu Onepager
  • In diesem Zeitraum wurden vom Mosaik 500 verschiedene Onepager für die SuperIllu gezeichnet.
  • Dadurch das einer mit einem zweiten abweichenden Titel nochmals publiziert wurde ergeben sich der Zählung nach 501 Super-Illu-Onepager.
08/1998
-
08/1999
BVG Plus Nachdrucke von Onepagern aus dem Berliner Kurier und der Super Illu
  • Die Bilder, Bildanzahl und Texte wurde angepasst. Drei zweiteilige Folgen wurden jeweils für eine Seite passend zusammengekürzt.
07/1999
-
heute
ZACK verschiedenste Onepager-Nachdruck
06/1999
-
heute
KIEK MAL Onepager-Nachdruck
I/2000
-
IV/2006
Bus-Studentenmagazin Onepager-Nachdrucke ...
10.06.2001
-
27.04.2003
Lübecker Nachrichten Onepager-Nachdrucke
I/2002
-
IV/2005
evtl. ?/[2006]
KiDS' WORLD Onepager-Nachdrucke
  • Im ersten Heft mit einem Abrafaxe-Onepager kündigen die drei Protagonisten ihr ab-nun-Beisein groß auf der Titelseite an.
2003 SCHROT & KORN Onepager-Nachdrucke,
einige Artikelillustrationen,
Preisrätsel
...
10/2003
-
(?)12/2004
Kunterbunt - Das junge Magazin für Kinder Onepager-Nachdrucke
  • Es wurden (?mindestens) siebenundzwanzig Onepager aus der SuperIllu (?und?) nachgedruckt.
06.02.2005
-
27.12.2009
Comic Kurier Onepager
23.12.2005
-
02.01.2006
Thüringer Allgemeine Das Geheimnis der Grotte,
vier Mobile
  • Die Veröffentlichung erfolgte in den Weihnachtsferien 2005/2006.
  • Heft 1 wurde in täglichen Teilen in der Zeit vom 23.12. bis zum 29.12.2005 nachgedruckt.
  • Am 28.12. war zusätzlich noch das Mobile Dalmatien enthalten.
  • Nach Abschluss des Nachdruckes von Heft 1 waren in den folgenden Ferienwerktagen die Hampelmänner-Bastelbögen von Abrax (30.12.), Brabax (31.12.) und Califax (02.01.) enthalten.
08.04.2009
-
31.03.2011
SUPERillu Comic-Strips,
Califax' Kochtipps,
Witze,
Rätsel,
Ratten-Spruch,
Wie funktioniert die Welt?-Beiträge und Themenartikel
03.01.2010
-
06.06.2011
Kinder-KURIER Onepager
27/2011 SUPER TV 47 lustige Sticker der Abrafaxe im Urlaub ...
31.05.2012
-
heute
SUPERillu Witze,
Rätsel,
"Die Antwort auf diese Frage erklärt euch Prof. Dr. Brabax"-Artikel (gekürzte bzw. neu gesetzte Mittelteil-Artikel),
kleine Themenartikel
  • Seit Ausgabe 11/2017 (Folge 250) erscheinen die vom MOSAIK gestalteten Seiten nur noch vierzehntägig im Wechsel mit einer Sandmännchen-Seite.
6./7.09.2014
-
9./10.05.2015
Märkische Allgemeine Onepager,
Wie funktioniert die Welt?-Artikel,
Antworten zu "KINDER FRAGEN",
Rätsel,
Bastelbogen MOSAIK-Eierbecher,
Werbung
...
III/2015
-
II/2016
KIDS und Co Onepager-Nachdrucke
  • In jeder der vier genannten Ausgaben wurde ein Onepager aus der SuperIllu nachgedruckt.
von - bis Schweriner Volkszeitung ... ...
von - bis new GENERATION X ... ...
von - bis welcomX ... ...
von - bis Landknirpse ... ...

[Bearbeiten] Auch Digedags-Heftauskopplungen halten das Interesse an den Protagonisten wach

Da sich abgezeichnet hat, dass es von den Digedags wahrscheinlich keine neuen Abenteuer geben wird, bleiben dem Buchverlag Junge Welt bzw. dem Tessloff-Verlag nur, das Interesse an den Digedags, für deren Sammelbände sie die Verlagsrechte inne haben, durch Zeitungs-/Zeitschriftenauskopplungen am Köcheln zu halten.

Digedags-Nachdrucke erscheinen so in folgenden Zeitungen und Zeitschriften:

Zeitraum Zeitung/Zeitschrift Veröffentlichung Bemerkungen
26.10.1995
-
15.05.1996
SUPER TV 30 verschiedene Digedags-Onepager Die Digedags in Amerika
08.07.2004
-
05.08.2009
Thüringer Allgemeine ... Die Nachdrucke wurden nur in verschiedenen Thüringer Ferienwochen publiziert.
04.07.2011
-
30.07.2011
Berliner Kurier Nachdruck von Sammelband Erfinder-Serie 16 - Der Trick mit den Kugeln ...

[Bearbeiten] Neben den Protagonisten interessieren auch die Macher

Die Entmystifizierung des mythologischen Mosaik-Kollektives des überlebten DDR-Mythoses "MOSAIK" und die Mystifizierung des "Schöpfers der Digedags", der "Mutter" und des "Vaters" der Abrafaxe, sowie das regionale Interesse und der Regionalstolz an den/auf die Künstlerinnen und Künstler, die ein Teil oder Wegbegleiter dieses Mythoses sind oder waren, führte letztlich dazu, dass das Interesse der Journalisten gelegentlich auch einzelnen Mosaikern, oder dem Mosaik-Kollektiv galt.

Die nachfolgende Tabelle kann an dieser Stelle nur einzelne ausgewählte Artikel in Zeitungen und Zeitschriften beispielhaft benennen:

Mosaiker Zeitraum Zeitung/Zeitschrift Bemerkungen
Wolfgang Altenburger 15.12.1995 Freie Presse "Die Digedags verführten zur Physik - Verteidigung des "Mosaik" gegen DDR-Ideologen und Verärgerungen auf zwei Seiten"
Lothar Dräger 10/1990 ICOM-INFO # 49 Interview:
"- Interview mit Lothar Dräger zur Lage des DDR-Comic -
      "... in der gegenwärtigen Phase ist alles aufs Abwarten ausgerichtet" "
... diverse ... Geburtstag
... diverse ... Mosiak-Geburtstag
... diverse Ableben
Jens Fischer 09.11.1996 Thüringer Allgemeine "Thüringer Mosaik - Dem altgedienten Abrafax-Comic wird nun dank eines Zeichners aus Ohrdruf ein Stück Thüringen hinzugefügt"
23.12.2005 "Liebenswerte Spitzbuben - Die gebürtigen Thüringer Jens Fischer und Thomas Schiewer kreieren die bunte Welt der Abrafaxe"
Ulf S. Graupner 11.07.2003 Freie Presse Interview:
"Ritter Runkel Liebling im Mosaik-Universum - Göltschtalgalerie Auerbach/V. zeigt ab heute Comics, Grafiken und Cartoons des Zeichners Ulf S. Graupner"
25.11.2015 Comicgate-Magazin # 8 Interview:
"Bis an die Grenzen des Machbaren! – Interview mit Ulf S. Graupner und Sascha Wüstefeld"
Johannes Hegenbarth 1992 diverse Ausstellung: DIE DIGEDAGS - größte deutsche Comic-Legende
... diverse ... Geburtstag
... diverse Ableben
... ... Rumpelmännchen
Lona Rietschel ... diverse Mutter der Abrafaxe
... diverse ... Geburtstag
... diverse ... Mosaik-Geburtstag
29.05.2013 Süddeutsche Zeitung
(online)
Interview:
"Münchner Comicfestival 2013 – Die Zeitreisende: Lona Rietschel"
06/2013 ZACK # 168 Interview:
"Lona Rietschel – Die Mutter der Abrafaxe"
... diverse Ausstellung
Dezember 2017
(Tageszeitungen meist
online am 19.
print am 20.12.)
diverse Artikel zum Tod von Lona Rietschel
28.12.2017
(SI 01/2018)
SUPERillu "Comics waren ihre Leidenschaft - Im Alter von 84 Jahren verstarb Comiczeichnerin Lona Rietschel, die Schöpferin der Abrafaxe"
Thomas Schiewer 23.12.2005 Thüringer Allgemeine "Liebenswerte Spitzbuben - Die gebürtigen Thüringer Jens Fischer und Thomas Schiewer kreieren die bunte Welt der Abrafaxe"
12.06.2018 Artikel zur AusstellungDie Abrafaxe in Großbreitenbach“ und dem in Großbreitenbach geborenen Mosaik-Zeichner
Jens U. Schubert 03/2016 ZACK # 201 Interview:
"Geschichte(n) schreiben – Mit den Abrafaxen in die Lutherzeit"
Simon Schwartz ... ... ...
Jochen Senf 15.10.1999 Neues Deutschland In einem Artikel zur Diskussion »Die Zukunft des Buches« auf der Frankfurter Buchmesse wird eingangs erwähnt, dass Jochen Senf "mit seinem obligaten Drahtesel zur Frankfurter Lesung seines ersten Abrafaxe Kinderkrimis Der Fluch des Skarabäus" kam.
Irmtraut Winkler-Wittig August 2017 Einsiedler Anzeiger "Heimatgeschichte" (Familie Knothe in Einsiedel)
Sascha Wüstefeld 25.11.2015 Comicgate-Magazin # 8 Interview:
"Bis an die Grenzen des Machbaren! – Interview mit Ulf S. Graupner und Sascha Wüstefeld"

[Bearbeiten] Das regionale Interesse geht weiter

Über die Veröffentlichung von Presseartikeln über das Mosaik, seine seriellen, regionalbezüglichen oder historischen Inhalte, oder dessen jubilaren Anlässe hinaus, veröffentlicht die Presse zuweilen Artikel zu verlags- oder fanseitig organisierten Veranstaltungen, Ausstellungen und Organisationen. In diesem Zusammenhang werden gelegentlich auch regionale Fans interviewt, recherchiert oder genannt.

[Bearbeiten] Zeitungs-/Zeitschriftenannoncen und -werbeanzeigen zu Mosaik-Publikationen

Da Annoncen und Werbeanzeigen nicht nur durch die Verlage inseriert wurden, sondern auch durch unzählige regionale Händler, Presse- und Comicshops, Onlinehändler, etc., ist es an dieser Stelle unmöglich deren Vielzahl aufzulisten.

[Bearbeiten] Bisher nachgewiesene Zeitungen als indirekte Quellen fürs Mosaik

[Bearbeiten] Sammlungen von Zeitungsausschnitten als griffbereite Vorlagen

Es ist bekannt, dass Johannes Hegenbarth Themenordner mit Sammlungen dargestellter Gegenstände oder Tiere anlegte bzw. anlegen ließ, damit ihm und seinem Zeichnerteam für bestimmte Zeichen- und Bewegungsstudien Vorlagen griffbereit zur Verfügung standen. Dafür wurden u.a. Zeitungsausschnitte gesammelte. Einen Teil dieser Sammelordner übergab Hegenbarth dem Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig. Inwieweit sich durch diese Sammlung direkte oder indirekte Vorlagen einzelner Zeitungs- oder Zeitschriftenabbildungen als Quelle fürs Mosaik erweisen, bedarf erst noch einer näheren Analyse dieses Sammlungsteiles.

[Bearbeiten] Historische Zeitungen und Zeitschriften

Bisher konnte ein Holzstich aus der Zeitung L'Illustration vom 20. September 1851, bzw. dessen Nachdruck im Ballou's Pictorial vom 23. August 1856 oder spätere Nachdrucke davon eindeutig als indirekte Quelle für ein Bildpanel im Heft # 184 des Mosaik von Hannes Hegen nachgewiesen werden.

  • Es ist recht wahrscheinlich, dass dieses Holzstichmotiv, über den Umweg der Zeitungsnachdrucke am Anfang des 20. Jahrhunderts, seinen Weg in ein Buch gefunden hat. Dieses Buch, oder der deutschsprachige Nachdruck, sind bisher noch nicht verifiziert worden. Das entsprechende Werk könnte sich ggf. sogar unter Hegens Buchvorlass finden lassen. Leider ist selbiger seit einigen Jahren nicht mehr unmittelbar in der Handbibliothek des ZGF einsehbar.

[Bearbeiten] Geschichte der Zeitungen und Zeitschriften

Barbarossas Ausrufer verbreitet noch klassisch Nachricht vom Kaiser

Das Wort "zidunge" mit der Bedeutung Kunde, Nachricht oder Botschaft ist um Köln bereits am Anfang des 14. Jahrhunderts nachweisbar. Noch im 18. Jahrhundert verwendete man das Wort "Zeitung" auch in der Umgangsprache für "Nachricht".

Nachrichten verbreteten sich bis in die Neuzeit mehrheitlich mündlich. Mit dem Ausbau des Postwesens in Form von Poststationen, an denen Reiter- und Pferdewechsel praktiziert wurden, und welches anfangs ausschließlich für herrschaftlichen Brief- und Kleinwarentransport konzipiert war, mehrten sich später zunehmend auch heimliche Privatpostmitgaben. Diese Privatpostnutzung wurde um ca. 1520 schließlich sogar herrschaftlich geduldet und später dann auch offiziell genehmigt, womit sich der Anteil schriftlicher Nachrichten wesentlich erhöhte. Im 16. Jahrhundert wurde es in Europa zudem üblich, in Briefumschlägen, neben den privaten Zeilen, einen halböffentlichen Teil, den der Adressat an Bekannte und Gleichgesinnte weiterreichen sollte, beizulegen. So gab es wohl auch bald Menschen, die solche "Zeitungen" wiederum handschriftlich vervielfältigten und weiter sendeten. Von Christiaan Huygens ist sogar bekannt, dass ihn diese Art der Informationsverbreitung durch Marin Mersenne (1588 - 1648), einem wichtigen Vermittler von Informationen und Kontakten zwischen zeitgenössischen Wissenschaftlern, die Pendeluhr erfinden ließ.

Neben der handschriftlichen Informationsverbreitung sind seit 1488 auch Einblattdrucke, sogenannte "fliegende Schriften", als käuflich erwerbbare Massenkommunikationsmittel bekannt. Auch Kolumbus' Brief von 1493, in welchem er die Entdeckung Amerikas schildert wurde, jeweils übersetzt, in vielen Ländern als solch käufliches Flugblatt verbreitet.

Mit der Verbreitung des Druckes mit beweglichen Lettern nahm zudem die Anzahl von mehrblättrigen Flugschriften zu. Diese Themenzeitungen bedurften noch keiner Regelmäßigkeit im Erscheinen.

Die Zeitungsbezeichnung Gazzetta ist selbst noch im Titel des Regionalblattes von Minimaritta erhalten geblieben.

Die ersten regulären wöchentlich gedruckten Blätter die von, von Zeit zu Zeit, vorgefallenen Begebenheiten berichteten, erschienen um den Anfang des 17. Jahrhunderts in Venedig für den Preis einer Gazettamünze, weshalb auch die erste Französische Zeitung 1631 von ihrem Gründer als Gazette bezeichnet wurde.

Die Gartenlaube


Bild:Hapfff.png Dieser Artikel ist noch sehr kurz oder noch unvollständig. Wenn du möchtest, kannst du ihn ergänzen.

[Bearbeiten] Weiterführende Informationen

Persönliche Werkzeuge