Goldrubel

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Kein Rubelsalat, sondern echtes Schmiergeld

Goldrubel sind eine (reale) Währung im Mosaik von Hannes Hegen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Die Währung im Mosaik

Anno 1766 sind die Digedags in Russland als Begleiter des kaiserlichen Kuriers Pjotr Alexejewitsch unterwegs. Sie sollen dem Barnauler Schichtmeister Iwan Iwanowitsch Polsunow als Anerkennung für die Erfindung einer neuen Dampfmaschine die Beförderung zum Ingenieurskapitän und eine Belohnung von 400 Goldrubeln überbringen. Leider macht sich unterwegs ein hungriger Bär über die Geldtasche her, so dass die Münzen irgendwo in den Wagen kullern und erst einmal verschwunden sind. Das handelt den Kurieren allerhand Ärger ein. Insbesondere der Direktor der Silbergrube in Barnaul, dem sie das Geld vorlegen sollen, beschuldigt sie als Diebe und lässt sie und den Wagen von der Polizei durchsuchen. Allerdings wird das Geld dabei nicht gefunden. Erst Dig entdeckt zuguterletzt die Münzen im Eimer mit der Wagenschmiere, wohin sie gekullert sind. Die Münzen werden poliert und dann an Polsunows Witwe übergeben.

[Bearbeiten] Reales Vorbild

Rubel gab es seit dem 14. Jahrhundert. Der Rubel war ursprünglich eine Silbermünze. Selbst die Kopeken, die kleinere Einheit des Rubels, waren aus Silber geprägt. Später gab es jedoch Mehrfachwerte des Rubels als Goldmünzen, nämlich die Wertstufen zu fünf und zu drei Rubeln. Dies würde auch der Verwendung im Mosaik durchaus entsprechen, da dort stets von 400 Goldrubeln, aber niemals von 400 Goldmünzen die Rede ist. Nimmt man für die Summe eine Stückelung in Fünf-Rubel-Münzen an, so würden die Digedags genau 80 Münzen transportiert haben. Dies entspricht auch etwa der Menge an Münzen, die in den Abbildungen im Mosaik zu sehen ist.

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[Bearbeiten] Goldrubel werden in folgendem Heft erwähnt

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