Hernando Cortez

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Hernando Cortez im MOSAIK

Hernando Cortez ist eine Figur der Amerika-Serie des Mosaik von Hannes Hegen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Cortez im Mosaik

Der Spanier tritt in dem Exkurs - Das Inselvolk auf. Dort begegnen ihm auch die Digedags, als ihre Karavelle in einem Sturm an die mexikanische Küste getrieben wird. Sie sind zunächst erstaunt, dass ein ganzes spanisches Geschwader dort vor Anker liegt, erkennen dann aber das Banner des Cortez. Der Capitano der Karavelle erklärt ihnen, dass Cortez - der ehemalige Sekretär des Vizekönigs von Kuba - befehlswidrig in Richtung Goldland aufgebrochen sei.

An Land gegangen, ersucht der Capitano mit den Digedags eine Audienz bei Cortez, um Hilfe für das im Sturm beschädigte Schiff zu erbitten. Cortez lässt aber nicht mit sich reden. Er beschuldigt sie zum einen der Spionage für den Vizekönig und hat außerdem befohlen, dass alle Schiffe versenkt werden, damit niemand mehr umkehren kann. Den Digedags befiehlt Cortez, am Landeplatz zu bleiben und zusammen mit einem Söldnertrupp eine Festung zu errichten.

Anschließend empfängt Cortez eine Delegation des Stammes der Totonaken, die von ihm Hilfe gegen die aztekische Fremdherrschaft erbitten. Cortez stimmt gerne zu und begleitet die Totonaken zum Stadtzentrum von Cempoala. Dort lässt er von seinen Leuten die aztekischen Steuereinnehmer verjagen. Als die Totonaken daraufhin Bedenken wegen einer möglichen aztekischen Racheaktion zeigen, lässt Cortez den aztekischen Kriegsgott Huitzlilopochtli stürzen. Die just in diesem Augenblick eintreffende aztekische Gesandtschaft ist ohnehin schon fassungslos ob der Ohnmacht ihrer Götter. Cortez lässt seine Männer gleich noch ein imponierendes Schauspiel mit Kanonen und Säbelrasseln aufführen und gibt selbst Reiterkunststücke zum Besten. Die Spanier prügeln sich anschließend um die mitgebrachten aztekischen Geschenke, wobei Cortez selbst eine prächtige goldene Sonnenscheibe abbekommt. Anschließend befiehlt Cortez den Marsch auf Tenochtitlan. Einen kleineren Trupp Konquistadoren lässt er an der Küste zurück, um eine Küstenfestung zu erbauen.

[Bearbeiten] Der reale Cortez

Hernando Cortez (1485 bis 1547) ist einer der bekanntesten spanischen Konquistadoren. Ihm gelang es als einer der ersten Europäer, eines der mittel- und südamerikanischen indianischen Reiche zu erobern. Dabei ging Cortez von Anfang an sehr geschickt vor. Er versicherte sich der Unterstützung von Völkern, die von den Azteken zumeist recht brutal beherrscht wurden, insbesondere der Totonaken und der Tlaxcalteken. In den Jahren von 1519 bis 1521 gelang es den Spaniern und ihren Verbündeten, das mächtige Aztekenreich und dessen Hauptstadt Tenochtitlan vollständig zu erobern. Von 1521 bis 1530 war Cortez daraufhin Gouverneur von Neuspanien. Er unternahm nach 1530 noch verschiedene andere Entdeckungsreisen und starb schließlich im Alter von 62 Jahren in Sevilla. In der mexikanischen Geschichte ist er recht umstritten. Obwohl er - im Vergleich zu anderen Konquistadoren - viele der einheimischen Völker als Verbündete recht gleichwertig behandelte und die Herrschaft der Azteken vor dem Eintreffen der Spanier vergleichsweise grausam war, bleibt doch die recht blutige Eroberung insbesondere Tenochtitlans dauerhaft belastet in Erinnerung.

[Bearbeiten] Darstellung im Mosaik

Im Mosaik wird Cortez recht treffend dargestellt. Die Details seiner Expedition wie der eigenmächtige Aufbruch nach Mexiko, das Versenken der Schiffe und die Gewinnung der Totonaken als erste Verbündete entsprechen dem historischen Vorbild. Auch Cortez' Dolmetscherin und spätere Geliebte Marina, deren Zuneigung und Unterstützung Cortez viel verdankte, wird im Mosaik gezeigt. Die von Cortez an der Küste zurückgelassene Truppe erbaute die erste spanische Siedlung in Mexiko, Veracruz. Während bei der Darstellung von Cortez' Söldnern (insbesondere des im Folgeheft zentralen Juan de Escalante) eine Reihe von Überzeichnungen zu bemerken sind, ist das Cortez-Bild selbst außerordentlich akkurat.

[Bearbeiten] Externer Link

[Bearbeiten] Cortez tritt in folgenden Mosaikheften auf

Mosaik von Hannes Hegen: 172 (erwähnt), 173 (Auftritt), 174 (erwähnt)

Mosaik ab 1976: als Cameo im Heft 420
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