Mosaik 581 - Ein guter Tausch

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Stammdaten
Titelbild Erschienen Mai 2024
Nachdruck noch nicht
Umfang 36 Seiten Comic
+ 16 Seiten Mittelteil
Panel 137 + Titelbild + Seite 2
Serie Liste aller Abrafaxe-Mosaiks
Hauptserie: Orient-Okzident-Serie
Heft davor Süße Versuchung
Heft danach Der Fluss des Lebens

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Comic

[Bearbeiten] Inhalt

Erzähler: Schreiber Einhard, Bischof Remedius
Der Elefant Abul Abbas kann Brabax, Califax und den Einsiedler Hartmut aus den eiskalten Fluten der Albula retten. Sogar der Kessel mit der Honigsuppe ist nicht im Hochwasser umgekippt. Er wird ans Ufer gebracht und über einem Feuer erwärmt. Bald finden Abrax und Isaak ihre Gefährten, die nun ihre Kleider trocknen und sich stärken. Hartmut hält die Zerstörung seiner Hütte für ein Zeichen, dass seine Zeit als Einsiedler beendet ist. Deshalb will er seine Retter nach Chur begleiten.
Als sie in der Stadt ankommen, zeigt Bischof Remedius kein Verständnis, dass Hartmut vorzeitig heimkehrt. Der Elefant erregt großes Aufsehen und soll wieder aus der Stadt gebracht werden. Brabax weist ihn darauf hin, dass der Elefant ein Geschenk für Kaiser Karl sei. Nachdem die Abrafaxe ihm versprechen, das Tier wieder aus der Stadt zu bringen, lädt er die Gäste zum Essen ein, während Hartmut den Elefanten füttern soll. Im weiteren Gespräch wird Isaak vom Bischof wiedererkannt. Er war bereits auf dem Weg nach Bagdad zusammen mit den Herren Sigismund und Lantfrid bei ihm zu Gast. Beim Essen berichten die Reisenden von ihren Erlebnissen. Dann erklärt Remedius, warum Hartmut die Stadt verlassen musste und für zwei Jahre verbannt wurde. Er ließ in der Nacht das Stadttor offen und brachte dadurch die Bewohner in Gefahr, denn es gab damals eine Fehde mit den Herren von Tarasp. Zur Strafe sollte er über die Folgen seiner Tat als Einsiedler im Wald nachdenken. Da die Zeit der Verbannung noch nicht vorbei ist, muss er Chur wieder verlassen.
Brabax zeigt dem Bischof noch ein Schriftstück, das aus der Bibliothek von Bagdad stammt. Es war unterwegs im Hochwasser nass geworden. Der Bischof sagt Brabax zu, das wertvolle Dokument zu retten. Im Tausch für die Schriftrolle sollen sie Hartmut in das Kloster Rheinau bringen.
Kurz bevor sie das Koster erreichen, begegnen sie dem Klosterjungen Styrmi, der die Klosterkuh Regula auf eine Wiese gebracht hat. Die Mönche Aloisius und Balduin sind damit nicht einverstanden. Sie wissen aus den Büchern, dass eine Kuh in den Stall gehört. Isaak widerspricht ihnen und berichtet, dass sie im Auftrag des Kaisers im Morgenland unterwegs waren. Er bittet sie um freundliche Aufnahme in ihr Kloster. Doch die Mönche zeigen sich skeptisch und behaupten, dass sie nicht auf Gäste eingestellt sind. Hartmut hat bereits das Kloster erreicht und hilft Bruder Notker bei einer Bohnensuppe.
Styrmi will sich um den hungrigen Elefanten kümmern und holt sich eine Sichel. Dann besorgt er noch einen Topf mit Honig, den das Tier sogleich leert. Dort wo bereits die Klosterkuh grast, will Styrmi für den hungrigen Elefanten Gras mähen. Doch Abul Abbas hat inzwischen die Heuhaufen entdeckt und lässt sich das köstliche Heu schmecken. Das erregt den Zorn des Bauern Gilgian, dem die Wiese gehört. Er rennt zum Kloster und beschwert sich bei den Mönchen. Als Styrmi mit dem Elefanten zurückkehrt und trotz der Warnung von Brabax die Brücke zum Kloster überquert, zerbricht sie unter der Last. Während Abul Abbas gerade noch die Klosterinsel erreicht, stürzt die die Klosterkuh Regula ins Wasser und rettet sich auf ein großes Brett.
Styrmi wird zur Strafe in den Stall gesperrt. Issak und die Abrafaxe wollen mit dem Mönchen die Brücke reparieren, doch dazu fehlt ihnen das Holz. Als die Mönche sich das Nachtmahl schmecken lassen, versorgt Hartmut mit den Abrafaxen den eingesperrten Styrmi mit einer Suppe. Mit dem Elefanten sitzen sie jetzt auf der Insel fest, während die Klosterkuh Regula auf einem Brett flussabwärts davontreibt.

[Bearbeiten] Figuren

[Bearbeiten] Bemerkungen

  • erwähnte Orte: Kloster St. Nazarius, Lorsch, Bagdad, Kalifenreich, Alpen, Albulatal, Landwasser, Chur, Konstantinopel, Albula, Hinterrhein, Chur-Rätien, Bibliothek von Bagdad, Tarasp, Apenninen-Gebirge, Zürich, Kloster Rheinau, Morgenland, Aachen, Tripolis
  • Der Marienkäfer schaut aus der Decke von Califax heraus (S. 3).
  • Ein Zweig trägt Weihnachtsbaumschmuck in Form von zwei Vögeln (S. 4).
  • Im Hof spielen drei Kinder Fußball in den neuen Trikotfarben der deutschen Nationalmannschaft (S. 13).
  • Auf S. 16 wird die Route von Chur aus wie folgt beschrieben: "Die Reise führte durch das Rheintal, an zwei großen Seen und später der Stadt Zürich vorbei, ..." Dies würde dafür sprechen, dass die Abrafaxe von Chur aus dem Rheintal bis Sargans gefolgt sind (ca. 30 km). Einen Abstecher nach Liechtenstein werden sie wohl nicht gemacht haben. Dann entlang von Walensee und Zürichsee weiter nach Zürich (Dies wäre der längste Abschnitt mit ca. 90 km). Von dort wären sie dann nach etwa 40 km am Kloster Rheinau angekommen.
  • Auf dem Rhein vor dem Kloster schwimmt ein Papierboot (S. 38).

[Bearbeiten] Redaktioneller Teil

[Bearbeiten] Mitarbeiter

[Bearbeiten] Weitere Besonderheiten

  • Mit Hilfe der App MOSAIK Magic konnte man sich mit seinem Smartphone oder Tablet auf folgenden Seiten Hintergrundinformationen anzeigen lassen:
Seite Info
1 3 Coverentwürfe
6/7 Von Anfang bis Ende
10 Bischof Remedius mit Figurine
14 Die Holzbirne
30 Lesespaß für unterwegs
37 Figurinen-Entwurf: Aloisius und Balduin

[Bearbeiten] Externe Links

Persönliche Werkzeuge