Sammelband Runkel-Serie 9 - Wiedersehen mit Digedag

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Stammdaten
Titelbild Erschienen 1992
ISBN 3-7302-0874-8
Nachdruck von Mosaik 140, 141, 142, 143, 144, 145
Umfang 148 Seiten
Katalog 4.1.31
Serie Runkel-Serie
Liste aller Digedags-Sammelbände
Band davor Auf dem Weg zur Schatzinsel
Band danach Ritter Runkels große Stunde

[Bearbeiten] Inhalt

Ritter Runkel taucht nochmals zum versunkenen Wrack der Poseidon und findet tatsächlich einen sagenhaften Schatz: Die goldene Rüstung Alexanders des Großen. Die Digedags und er schaffen es, Nafi Ibn Asra und seine Schergen in eine Falle zu locken und die Perleninsel zu verlassen. Allerdings tappen sie umgehend selbst in eine Falle, denn der harmlose Segler, von dem sie sich gerettet glauben, entpuppt sich als die neue Jacht des bösen Scheichs Behaeddin.
Als Gefangene kehren die drei nach Ormuz zurück. Dort will der Scheich an ihnen ein Strafexempel statuieren. Allerdings kommt die Ankunft eines hohen Gesandten aus der Hauptstadt Kambaluk dazwischen. Dieser Gesandte entpuppt sich als - Digedag! Dieser veranlasst sofort die Befreiung der Gefangenen und es gibt ein herzliches Wiedersehen. Da Runkel mit seinem Schatz nach Hause, Dig und Dag aber zusammen mit Digedag nach Kerman reisen wollen, trennen sich vorerst die Wege der Reisegefährten.
In Ormuz wird anschließend ein großes Fest gefeiert, wobei Digedag verspricht, den Scheich absetzen zu lassen. Dabei erzählt Digedag eines seiner Abenteuer, wobei er vermeintlich von einem Fakir unsichtbar gemacht wurde. Außerdem berichtet Digedag, wie er an den Hof des Kublai Chan gelangte.
Auf dem Weg nach Kerman kehren die Digedags in einer Karawanserei im Paradiestal ein. Mittels eines Schlaftrunks betäubt, bemerken sie nicht, wie Digedag entführt und von einer Räuberbande in einem Wüstenschloss eingekerkert wird, um Lösegeld zu erpressen. Die Suche nach Digedag am nächsten Morgen bleibt zunächst erfolglos. Dig und Dag schließen sich einer vermeintlichen Karawane an, deren Händler sich jedoch als mongolische Polizisten entpuppen, die auf der Jagd nach der Räuberbande sind. Es gelingt, das Wüstenschloss zu erstürmen und die Bande festzusetzen.
Allerdings fehlt immer noch Digedag. Da der einfältige Polizeihauptmann sich weigert, nach ihm suchen zu lassen, durchstöbern die Digedags auf eigene Faust die Kerker der Festung. Sie finden dabei nicht nur Digedag, sondern auch - Runkel! Der Ritter war von der Bande ebenfalls in eine Falle gelockt worden. Da die geräuberten Schätze aber nicht im Wüstenschloss gefunden werden, beschließen die vier, erneut die Karawanserei aufzusuchen. Dort setzen sie die Oberbösewichter, den betrügerischen Serdar und Ben Fawzi, fest. Nach dem Eintreffen des Provinzstatthalters Gazan wird das Versteck ausgehoben. Nachdem Runkels Goldrüstung wiedergefunden wird, beschließt Digedag, seinen Posten aufzugeben und zusammen mit Dig und Dag ihren Runkel nach Hause zu begleiten.
Nach jahrelanger Wanderung trifft Runkel mit den Digedags endlich wieder in der Heimat ein. Zahllose Gefahren haben sie überstanden, doch kaum angekommen, wird Runkel vom Kuckucksberger gefangen genommen, der mit der goldenen Rüstung Runkels Braut Adelaide erobern will. Die Digedags können den Ritter zum Glück aus dem Kerker der Kuckucksburg befreien.

[Bearbeiten] Besonderheiten

Für den Sammelband wurden der Einband, der Titel, sowie der Vor- und Nachsatz von Hannes Hegen neu illustriert. Die Titelbilder der sechs Hefte sind neu gestaltet, der jeweilige Hefttitel erscheint in einer Extrakartusche unter dem Bild. Auf den Heftrückseiten (im Sammelband die Seiten 28, 52, 76, 100, 124 und 148) fehlen die redaktionellen Angaben. Auf der Rückseite des Sammelbands wurde folgende Inhaltsangabe aufgebracht:
"DIG, DAG und RITTER RUNKEL finden auf dem gesunkenen Schiff die goldene Rüstung von Alexander dem Großen. Ein Boot bringt sie zurück nach Ormuz, wo sie endlich ein "Wiedersehen mit Digedag" feiern können."
Die Rückseitentexte der Hefte blieben ansonsten unverändert.

[Bearbeiten] Auflagen

  • 1. Auflage 1992
  • 2. Auflage 1993
  • 3. Auflage 1995
  • 4. Auflage 1999
  • 5. Auflage 2007
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