Mosaik von Hannes Hegen 25 - Die Digedags und die Entführung ins All

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Stammdaten
Titelbild Erschienen Dezember 1958
Nachdruck in
Umfang 24 Seiten
Panel 91 + Titelbild + Rückseite
Katalog 1.01.025
Serie Liste aller Digedags-Hefte
Hauptserie: Neos-Serie
Kapitel: Peer-Tyla-Kapitel
Heft davor Die Digedags und der Aufstand der Fischer
Heft danach Notlandung auf dem Mars

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Comic

[Bearbeiten] Inhalt

Erzähler:...
Auf der Suche nach dem Meteor sind die Digedags und Sinus Tangentus in der Sahara angelangt. Als sie deren Größe erkennen, beginnen die Digedags allerdings daran zu zweifeln, dass sie hier überhaupt eine Chance haben, einen niedergegangenen Himmelskörper zu finden. Doch Sinus Tangentus ist sich seiner Berechnungen ganz sicher. Während er noch einige neue Berechnungen vornimmt, entfernt sich Dig von der Gruppe. Als Dag ihn fragt, ob er vielleicht den Meteor entdeckt hat, erhält er die Antwort, dass Dig nicht mehr viel davon hält und lieber ein Bad nehmen möchte. In der Tat sieht man am Horizont einen kleinen, von Palmen umgebenen See. Sinus Tangentus ruft ihm zwar hinterher, dass es sich nur um eine Fata Morgana handelt, doch das hört Dig nicht mehr. Als er den vermeintlichen See erreicht hat, möchte sich Dig mit einen eleganten Kopfsprung vom Rücken seines Kamels in das Wasser stürzen. Allerdings schlägt er mit dem Kopf im Sand auf. Benommen taumelt er hin und her und setzt sich dummerweise auf drei Straußeneier, welche er zerdrückt. Die Straußenmama ist natürlich erzürnt. Sie greift sich Dig, wirft ihn auf ihren Rücken und eilt davon. Dag und Sinus Tangentus, die den davoneilenden Strauß, mit Dig auf dem Rücken, erblicken, machen sich sogleich daran, ihn zu verfolgen. Dabei merken sie natürlich nicht, dass sie beobachtet werden. Schon nach kurzer Zeit erblicken die Digedags und Sinus Tangentus einen äußerst merkwürdigen, nach oben spitz zulaufenden Turm. Er erhebt sich genau an der Stelle, an der Sinus Tangentus den Meteor vermutet. Der Anblick des „Bauwerks“ ist dabei so frappierend, dass selbst der Strauß erschrickt und Dig fallenlassend entflieht. Natürlich ist die Neugier der drei Forscher geweckt. Über eine Treppe gelangen sie in das Innere des Turms. Bevor sie sich jedoch umsehen können, schließt der Eingang und sie werden mit aller Gewalt auf den Boden gepresst, so dass sie sich nicht mehr bewegen können. Das „Bauwerk“ hebt vom Boden am und verschwindet im All. Es handelt sich um eine Erkundungsrakete, die von Peer Tyla, dem Kommandant eines fremden Raumschiffes gesteuert wird. Dieses Raumschiff, welches die Bezeichnung RS-X1 trägt, nimmt die Rakete auf.
Das Raumschiff (H)RS-X1 setzt zur Mondlandung an.
Nach der Landung öffnet Peer Tyla eine Verbindungsluke. Da das Raumschiff aber noch ohne Beschleunigung um die Erde kreist, sind die Erdbewohner völlig schwerelos und schweben ihm in einem wirren Menschenknäuel entgegen. Wild um sich wirbelnd, erfassen sie auch Peer Tyla. Ängstlich greift Dig nach einem Feuerlöscher. Dabei betätigt er versehentlich den Auslöser, so dass er wie eine Antriebsrakete wirkt. So gelangen sie in das eigentliche Schiff. Allerdings geht dabei ein Probebehälter mit Mondluft zu Bruch. Bhur Yham, der stellvertretende Kommandant des Raumschiffs, ist darüber natürlich sehr ungehalten, doch nachdem sich die Digedags und Sinus Tangentus bei ihm entschuldigt haben, wird er sofort umgänglich und beginnt ihnen zu erklären, wo sie sich eigentlich befinden. Das Raumschiff kommt vom Planeten Neos, welcher sich in einem benachbarten Sonnensystem befindet. Nach erstem Schrecken ist jetzt die Neugier der drei Erdbewohner geweckt.
Unterdessen ordnet Peer Tyla einen erneuten Flug zum Mond an, um von dort eine neue Atmosphärenprobe zu holen. Auf dem Mond gelandet, erhält Bhur Yham den Auftrag, die neue Probe zu holen. Die Digedags und Sinus Tangentus bitten Peer Tyla, ihn begleiten zu dürfen. Der Kommandant hat nichts dagegen. Er nutzt die Abwesenheit seines Stellvertreters aus, um heimlich ein anderes Raumschiff zu kontaktieren. Dieses Schiff, es trägt die Bezeichnung RS-MY-3, umkreist den Mars. Der Kommandant, Gun Nohar, möchte wissen, wo die RS-X1 bleibt und wann das Unternehmen Komet starten kann. Peer Tyla antwortet, dass es einige Verzögerungen gegeben hat, dass man aber in spätestens zwanzig Stunden zusammentreffen könne. Da Peer Tyla aber gleichzeitig recht besorgt ist, dass Bhur Yham nichts von der Anwesenheit der RS-MY-3 erfährt, erscheint dieser Kontakt sehr mysteriös.
Bei der Mondexpedition kommt es zur gleichen Zeit zu einem bösen Unfall. Bhur Yham stürzt in einen Krater und verliert das Bewusstsein. Da die Erdbewohner aber nicht wissen, wie sie ihm helfen können, beginnen sie damit, ihn schnell zum Raumschiff zurückzutragen. Dort geht plötzlich ein Notsignal ein. Die RS-MY-3 wurde von einem Meteoriten getroffen und schwer beschädigt. Da dadurch das Unternehmen Komet äußerst stark gefährdet ist, befiehlt Gun Nohar Peer Tyla, sofort zu einer Hilfsaktion zu starten und Bhur Yham zurückzulassen. Erst jetzt zeigt es sich, dass das andere Schiff einer fremden Macht gehört für die Peer Tyla als Spion arbeitet. Dieser befiehlt nun sofort den Start. Da er dadurch Bhur Yham im Stich lassen würde, glaubt die Besatzung allerdings, dass er an einem Raumkoller leidet. Ein beherztes Besatzungsmitglied schlägt ihn mit einem kräftigen Faustschlag nieder. Zur gleichen Zeit wird Bhur Yham an Bord gebracht und kann ins Bewusstsein zurückgeholt werden. Da Peer Tyla noch immer außer Gefecht gesetzt ist, übernimmt er sofort das Kommando und befiehlt, der RS-MY-3 zu Hilfe zu eilen. Dies beschert ihn ein Lob Peer Tylas, nachdem dieser wieder auf den Beinen ist.

[Bearbeiten] Figuren

[Bearbeiten] Bemerkungen

schattenhaftes "H"
  • Der Comicteil sinkt ab diesem Heft bis zum Heft 75 um eine Seite, da die Rückseite von nun an dazu dient, die im Heft angesprochenen Themen näher zu erläutern.
  • Das Raumschiff RS-X1 hieß urspünglich HRS-X1. Das erkennt man schattenhaft schon auf einigen Originalheften, in den Reprints ist das "H" jedoch auf Seite 14 deutlich zu erkennen.
  • Zahlreiche Vorlagen für die Weltraumflug-Darstellungen wurden vom Mosaikkollektiv aus eigenen Vorarbeiten beim Buchprojekt Auf dem Weg zu fernen Welten übernommen.
  • Digs Sprung in den Sand findet in Heft 298 in den Abrafaxen Nachahmer.

[Bearbeiten] Redaktioneller Teil

  • Auf der Rückseite des Hefts wird unser Sonnensystem genauer erklärt.

[Bearbeiten] Mitarbeiter (unter Vorbehalt)

[Bearbeiten] Weitere Besonderheiten

  • Mit diesem Heft entfiel auf dem Cover die Angabe "Die Digedags und ...". Der Titel im Innenteil heißt aber noch: "Die Digedags und die Entführung ins All".
  • Das Panel auf Seite 21 oben rechts (es zeigt die uniformierte Siria Kysur mit roten Lippen und die langen Fingernägel betonender Handhaltung) wurde von einer leitenden Kulturfunktionärin aus Halle/Saale in ihrem vierseitigen Brief an das Ministerium für Kultur allen Ernstes als Beispiel genannt, wie durch das Mosaik "der Geschmack der Kinder durch die greulichen Bilder verbildet" würde, indem "auch die aparte sexuelle Note nicht fehlen darf". (Quelle: Die geheime Geschichte der Digedags von Mark Lehmstedt.)
  • Ab diesem Heft lag bis Heft 73 einer Teilauflage stetig eine sogenannte Heftbeilage dabei. Die erste Beilage mit den beiden Pionieren Klaus und Hein hat den Titel Ein Unterrichtstag in der Produktion (Bild 1).
  • Eine kleine Auflage des Heftes wurde textlich und bildlich unverändert auf holzfreiem Papier gedruckt. Diese Hefte wurden an Redaktions- und Druckereimitarbeiter abgegeben.
  • Für den Sammelband Die Reise ins All wurde ein neues Titelbild von Hannes Hegen gezeichnet.
  • Zwischen dem 15. und dem 21. Juli 2004 wurden die Seiten 2 bis 24 dieses Heftes in insgesamt 6 Ausgaben der Tageszeitung Thüringer Allgemeine abgedruckt.
  • Ein Ausschnitt der Titelgrafik wurde 2009 für die Seite 1 des Modellbogens Erkundungsrakete des Raumschiffs HRS-X1 genutzt (Bild 2). Eine Szene von Seite 5 des Heftes fand im Modellbogen außerdem Verwendung bei der Gestaltung eines Dioramas.

[Bearbeiten] Externe Links

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