Jochen Arfert

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Jochen Arfert (li.) zusammen mit Manfred Kiedorf (re.) und Heidi Jäger
Jochen Arfert (am Schreibtisch) bei einer Arbeitsbesprechung mit Brigitte Schendel (li.), Egon Reitzl (mi.) und Heidi Jäger (re.). Begutachtet werden die schon fertiggestellten Seiten 2/3 des Hefts 2/84 und die bisher nur von Egon Reitzl bearbeiteten Seiten 10/11 aus Heft 5/84.

Joachim Arfert (* 1930 in Schwerin) war Kolorist beim MOSAIK

Joachim Arfert lernte von 1945 bis 1949 Dekorationsmaler und absolvierte anschließend eine zweite Ausbildung als Gebrauchswerber. Ab 1951 studierte er 4 Jahre Gebrauchsgrafik in Berlin. Er arbeitete schon ab Heft 1 Dig, Dag, Digedag auf der Jagd nach dem Golde für Hannes Hegen, gemeinsam mit seinem Freund und Studienkollegen Heinz Handschick. In erster Linie war er für die Kolorierung der Hefte verantwortlich, zeichnete aber gelegentlich auch einzelne Szenen (zB. Raketen, Tiefseeszenarien). Er arbeitete 40 Jahre lang für das MOSAIK. Als Leiter der Farbabteilung legte er die farblichen Vorgaben für seine Kollegen und Kolleginnen fest, um die einheitliche Farbgebung im MOSAIK zu gewährleisten. Jochen Arfert ging 1995 in den Ruhestand.

Eine Karikatur von Jochen Arfert, zusammen mit anderen Künstlern des MOSAIK, findet sich im Heft 213 auf S.37.

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[Bearbeiten] Arbeiten außerhalb des Mosaiks

Neben seiner Arbeit beim MOSAIK war er auch als Illustrator für verschiedenste Bücher und Materialien tätig. Dazu gehörte das Buch Auf dem Weg zu fernen Welten (1958), gestaltet zusammen mit weiteren Kollegen aus dem Mosaikkollektiv (Heinz Handschick, Horst Boche, Nikol Dimitriadis), welches eine wichtige Vorlage für die Neos-Serie wurde.

Für das 1986 im Kinderbuchverlag Berlin veröffentlichte populär­wissenschaftliche Buch „Auf Mark und Pfennig. Aus der Geschichte des Geldes” von Reinhold Zilch schuf Joachim Arfert die enthaltenen Landkarten. Die weiteren Illustrationen stammen allerdings von Klaus Röllig.

Persönliche Werkzeuge