Mosaik 238 - Dämonen

Aus MosaPedia

(Weitergeleitet von 238)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Stammdaten
Titelbild Erschienen Oktober 1995
Nachdruck in
Umfang 48 Seiten
Panel 133 + Titelbild
Katalog 1.01.238
Serie Liste aller Abrafaxe-Mosaiks
Hauptserie: Griechenland-Ägypten-Serie
Kapitel: Sibylla-Serie
Heft davor Der Götterbote
Heft danach Verhängnisvolle Verwicklungen

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Comic

[Bearbeiten] Inhalt

Erzähler: anonymer Erzähler, Jadu
Auf ihrem Weg nach Achetaton kommen die Abrafaxe, Sibylla und Jadu in ein Dorf. Die Dorfbewohner bauen, unter der Leitung von Jadus Onkel Onewut, ein neues Schöpfrad zur Bewässerung ihrer Felder. Onewut erklärt den Abrafaxen die Funktionsweise der Bewässerungsanlage, worauf Brabax einen Verbesserungsvorschlag zur Steigerung der Wasserfördermenge vorbringt, der begeistert angenommen wird. Califax, den technische Dinge noch nie sonderlich interessiert haben, drückte sich unterdessen in der Nähe eines großen Kessels herum, in dem die Schmiere für die Lager des Schöpfrades gekocht wird. Irrtümlich hält er den Kesselinhalt für das Abendbrot der Bauarbeiter. Bevor er von einem Bauarbeiter über die Art des Kesselinhalts informiert wird, würzt er diesen mit zwei Pilzen. Nachdem das Schöpfrad in seine Lager eingesetzt wurde, gehen die Abrafaxe, Sibylla, Jadu und die Bauarbeiter ins nahe Dorf. Die Einweihung des Schöpfrades soll am Abend erfolgen.
Das neue Schöpfwerk
Skrotonos, Phisimachos und Haarejab sind bereits Stunden zuvor ins Dorf gekommen. Skrotonos gibt sich als Götterbote des Amun aus und verleumdet die Abrafaxe als bösartige Dämonen, die sofort vernichtet werden müssten. Weiterhin behauptet er, dass der Gott Aton zusammen mit dem Pharao gestorben sei, und fordert die Dorfbewohner auf, wieder die alten Götter, zuallererst Amun, anzubeten. Da ihm die Dorfbewohner nicht glauben, verkündet er, dass dem Dorf in Kürze ein großes Unglück widerfahren werde. Nur Amun könne sie davor bewahren, sie müssten aber vorher die Stele des Aton stürzen. Da ihm außer der Ehefrau eines ehemaligen Steuereintreibers der Amun-Priester niemand Glauben schenkt, will er mit Phisimachos' Hilfe dem Unglück etwas nachhelfen. Bestens dafür geeignet scheint ihnen die Sabotage des neuen Schöpfrades. Heimlich schleichen sie sich zum Schöpfrad. Bei dessen Inspektion klemmt Phisimachos Skrotonos' Bart in einem der beiden Achslager ein. Nach Skrotonos' Befreiung entfernen sie die beiden Lagerschalen, die das Schöpfrad in seiner Verankerung halten.
Zurück im Dorf, stellt Skrotonos mit Entsetzen fest, dass sein Bart ruiniert ist. Haarejab rasiert ihm diesen bis auf einen am Kinn zum Zopf geflochtenen Rest ab, so dass er nun aussieht wie ein Pharao. Unterdessen trifft im Dorf die Meldung vom Tod des Pharao Echnaton ein.
Am Abend wird das Schöpfrad trotz der neuerlichen Warnung von Skrotonos in Betrieb genommen. Wie von ihm gehofft, wird es aus seiner Verankerung gerissen und walzt auf seinem Weg durchs Dorf die Stele des Aton nieder. Es entzündet sich an den zahlreichen Lampen, die um diese herum platziert sind, und zerschellt an einer Hauswand. Skrotonos verunglimpft die Abrafaxe erneut als Dämonen, die das Dorf mit einem Fluch belegt hätten. Nur eine sofortige Tötung der Abrafaxe könne den Fluch abwenden.

[Bearbeiten] Figuren

[Bearbeiten] Bemerkungen

[Bearbeiten] Redaktioneller Teil

  • Werbung für Lego
  • Die MOSAIKVERWALTUNG 2.0
  • Boarden mit Brabax
  • Leserpost
  • Termine
  • Kinotips
  • Der Sitz der Sonne - Achetaton
  • Revolution des Glaubens oder Amun gegen Aton
  • MOSAIK-Shop
  • Anzeigen
  • Werbung für Signal

[Bearbeiten] Mitarbeiter

[Bearbeiten] Weitere Besonderheiten

  • Im Inneren ist eine Doppelkarte mit Abokarte und Preisrätsel-Karte eingeheftet.
  • Es ist eine alternativer Coverentwurf bekannt, bei dem rechts oben der Barcode fehlt (Bild 1).
  • Der Inhalt des Comics diente neben denen der Hefte 228, 236, 237 und 239 als Vorlage für das 2000 beim Label Karussell erschienene Hörspiel Der Götterbote. Für die Cover-Gestaltung der Tonträger wurde das Titelmotiv des Heftes genutzt (Bild 2), der Titel des Hörspiels jedoch entspricht dem des Vorgängerheftes.
  • Von diesem Heft erschien im Juni 2003 eine ungarische Ausgabe beim Budapester Verlag ABRAFAXE (Bild 3).
  • Im September 2003 erschien weiterhin eine griechische Ausgabe beim Verlag γράμματα (Bild 4). Dieser Comic wurde im März 2005 auch zum Bestandteil eines griechischen Sammelbandes.

[Bearbeiten] Externe Links

Persönliche Werkzeuge