Mosaik von Hannes Hegen 21 - Die Digedags und der Überfall im Theater

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Stammdaten
Titelbild Erschienen August 1958
Nachdruck in Die Seeschlacht
Reprintmappe II
Jubiläumskassette II
Umfang 24 Seiten
Panel 96 + Titelbild
Katalog 1.01.021
Serie Liste aller Digedags-Hefte
Hauptserie: Römer-Serie
Kapitel: Teutobold-Serie
Heft davor Dig, Dag und Digedag in der Fremdenlegion
Heft danach Die Digedags und das Geheimnis des Leuchtturms

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Comic

[Bearbeiten] Inhalt

Während die geflohenen Fremdenlegionäre zielstrebig ihrer Heimat zustreben und Digedag nach Rom reist, bleibt Teutobold vorerst noch bei Dig und Dag. Sie ahnen nicht, dass sie dadurch jede Chance zunichte machen, schon bald wieder mit Digedag zusammenzutreffen.
Als die drei Flüchtlinge endlich die Provinz Campanien erreichen, fühlen sie sich endlich vor den Nachstellungen durch den Kaiser sicher. Dort treffen sie den engagierten aber glücklosen Reinigungsmittelvertreter Persilius, der ihnen die verblüffende Wirkung des Mittels FLECK-WEG vorführt. Sie schließen sich ihm an und können so miterleben, wie Persilius erfolglos versucht, sein Produkt an den Mann bzw. an die Frau zu bringen. Und obwohl seine Erfolgsrate ziemlich niederschmetternd ist, verliert er doch nie seine gute Zuversicht und Laune. Der Hauptgrund dafür, dass er sich keine andere Arbeit sucht ist der, dass er heimlich in Olivia, der Tochter seines Chefs Schamponius verliebt ist.
Nachdem der Tag sowieso kein gutes Geschäft mehr verspricht, beschließt Persilius, den Heimweg anzutreten. Als man unterwegs eine Kutsche erblickt, regen die Digedags an, sich heimlich hinten drauf zu setzen und ein Stück mitzufahren. Leider werden sie von dem Besitzer, den Polizeipräfekten der Gegend erwischt und davongejagt. Zufälligerweise befinden sie sich gerade an einem belebten Strand. Dort entdeckt Persilius Olivia und entscheidet sich kurzentschlossen, ihr gleich mal guten Tag zu sagen. Die Digedags und Teutobold beschließen, sich ebenfalls ein wenig am Strand zu erholen. Persilius unterhält sich ein wenig mit Olivia, wobei er ihr nun doch sein Leid darüber klagt, dass sich Fleck-weg so schlecht verkaufen lässt. Dabei bemerkt er nicht, dass er auf einem Sandhügel sitzt, unter dem Olivias Vater eingegraben liegt. Dieser ist empört, dass Persilius es wagt, so schlecht von seinen Produkten zu reden. Wütend treibt er den armen Vertreter davon.
Kurz darauf erscheint der Fabrikant Hyazinth am Strand, den Schamponius gerne als Ehemann seiner Tochter sehen würde. Mit einem Blumenstrauß hält er um Olivias Hand an. Da sie ihn aber nicht ausstehen kann und darüber hinaus ihr Herz dem Diener Alfio gehört, denkt sie gar nicht daran ihn zu heiraten. Um ihn nun möglichst schnell loszuwerden, verspricht sie ihm aber doch, ihn nach der abendlichen Theatervorstellung, in der sie die Hauptrolle spielt, hinter der Bühne zu treffen. Alfio, der sie ebenfalls liebt, versteht nun gar nichts mehr. Doch Olivia beruhigt ihn und sagt, dass an diesem Abend die Zofe Julia ihre Rolle übernehmen werde, da sie viel lieber einen kleinen Ausflug mit ihm unternimmt. Als nun Persilius zurückkehrt, um sie zu bitten, ein gutes Wort für ihn bei ihrem Vater einzulegen, bestellt sie auch ihn nach der Vorstellung hinter die Bühne. Dieser ist unheimlich glücklich, da er glaubt, dass Olivia auch in ihn verliebt ist, und er beschließt, am Abend um ihre Hand anzuhalten.
Nun erscheint auch der Polizeipräfekt am Strand. Er winkt einige ziemlich übel aussehende Burschen zu sich heran. Es zeigt sich gleich, dass er sie selber herbestellt hat, denn was niemand in der Umgebung weiß ist die Tatsache, dass er gleichzeitig der Anführer einer gefährlichen Bande von Seeräubern ist. Er erzählt ihnen von der geplanten Theateraufführung und weist sie an, sich in die Bühnengarderobe zu begeben und die dortigen Schauspieler zu überwältigen. Danach sollen sie selber als Schauspieler agieren, um am Ende des Stücks die reiche Olivia zu entführen. Sein Plan ist es, diese erst wieder gegen ein angemessenes Lösegeld freizulassen. Das Ziel ist es, dadurch zu verhindern, dass Schamponius in der Lage ist, sich für einen Senatorenposten in Rom zu bewerben. Schnell sind die Schauspieler überwältigt. Als dann aber gegen Abend die Aufführung des Stückes stattfindet, befinden sich auch die Digedags im Publikum. Diesen erscheint der Auftritt der als Schauspieler verkleideten Räuber sehr verdächtig. Da sie sofort eine krumme Sache wittern, verständigen sie die Polizei. Und tatsächlich zeigt es sich, dass die echten Schauspieler gefesselt in ihrer Garderobe sitzen.
Unterdessen treffen Persilius und Hyazinth hinter der Bühne aufeinander. Als sie feststellen, dass sie beide auf Olivia warten, geraten sie sich in die Haare. Sie lassen erst voneinander ab, als sie die Schauspieler, Polizei und Digedags bemerken, welche zur Bühne stürmen, um die Untat zu verhindern. Zur gleichen Zeit aber fallen die Räuber über die verkleidete Zofe Julia, die sie für Olivia halten, her und schleppen sie ins Dickicht. Dort wartet bereits der Polizeipräfekt und erkennt zu seinem Ärger, dass nicht Olivia entführt worden ist. Er schickt seine Leute weg und tut nun so, als wäre es ihm gelungen, die Räuber in die Flucht zu schlagen. Persilius und Hyazinth stellen fest, dass Olivia sie an der Nase herumgeführt hat. Allerdings ist Persilius gar nicht so traurig darüber, entdeckt er doch plötzlich, dass er Julia sehr viel lieber mag als Olivia.
Zum Dank für die Rettung seiner Tochter lädt Schamponius sämtliche Personen, die an der Rettung beteiligt waren, in sein Haus ein.

[Bearbeiten] Figuren

[Bearbeiten] Bemerkungen

[Bearbeiten] Mitarbeiter (unter Vorbehalt)

[Bearbeiten] Weitere Besonderheiten

  • Es gibt Hefte mit einer Druckverschiebung auf Seite 7 unten rechts.
  • Eine kleine Auflage des Heftes wurde textlich und bildlich unverändert auf holzfreiem Papier gedruckt. Diese Hefte wurden an Redaktions- und Druckereimitarbeiter abgegeben.
  • Für den Sammelband Die Seeschlacht wurde das Titelbild von Hannes Hegen neu gezeichnet.
  • Zwischen dem 16. und dem 22. Juli 2009 wurden die Seiten 2 bis 24 dieses Heftes in insgesamt 6 Ausgaben der Tageszeitung Thüringer Allgemeine abgedruckt.
  • Der Inhalt des Heftes wurde für ein Hörspiel bearbeitet, das 2010 als CD erschien.

[Bearbeiten] Externe Links

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