Mosaik 370 - Die rote Galeere

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Stammdaten
Titelbild Erschienen Oktober 2006
Nachdruck noch nicht
Umfang 36 Seiten Comic
+ 16 Seiten Mittelteil
Panel 160 + Titelbild
Katalog 1.01.370 (Update 2007)
Serie Liste aller Abrafaxe-Mosaiks
Hauptserie: Templer-Serie
Heft davor Chaos auf dem Canal Grande
Heft danach Der Streit

Inhaltsverzeichnis

Comic

Inhalt

Erzähler: Andreas von Montbard, anonymer Erzähler.
Eine Handelsgaleere nähert sich Venedig. An Bord befindet sich ein erfolgreicher Kaufmann auf der Rückfahrt von Konstantinopel. Zum Schutz vor Piraten hat er eine Söldnereskorte angeheuert - leider hilft ihm das überhaupt nichts, als die Rote Galeere auftaucht. Deren Crew, Mngbogu und seine Jungs, genießt einen legendären Ruf: Sie begnügt sich mit der Hälfte der Vorräte und der Hälfte der Ladung und übereignet das gekaperte Schiff der jeweiligen Rudersklavenbesatzung, die damit ihre Freiheit erlangt. Genauso ergeht es auch dem reichen Kaufmann; danach wendet sich die Rote Galeere gen Venedig, wo Mngbogu aufgrund des Corso Grande reiche Beute zu finden hofft.
Dort beginnt soeben das legendäre Schiffsrennen rings um die Stadt. Durch eine Reihe von Sabotagen scheint diesmal Scarfatti den Sieg einzuheimsen; sogar das nochmals verbesserte Löffelturbinenboot von Abrax und Brabax wird durch einen gezielten Erdsackwurf zerstört.
Währenddessen wird Odo von Biscuit dabei geschnappt, als er gerade ein Schiff zur Weiterfahrt nach Byzanz stehlen will. Man sperrt ihn in dieselbe Zelle wie Califax, Hugo von Payens und die Schwarzen Reiter. Er kann seine Identität vor seinen Mitgefangenen verbergen, indem er sich als Aussätzigen ausgibt.
Marcus Foscari, der notgedrungen den Corso als Zuschauer verfolgen muss, erhält die Nachricht von Odos Arretierung und begibt sich sofort per Ruderboot zum Gefängnis. Der Anmeldegebührkassierer interpretiert dieses Verhalten falsch - er glaubt, Foscari starte nun doch selbst zum Rennen, und streicht daher zu dessen Gunsten die Abrafaxe von der Liste, denn sie waren ursprünglich unter seiner Lizenz angetreten.
Mittlerweile glaubt sich Scarfatti am Ziel seiner Wünsche: Scheinbar nimmt nur noch sein Schiff am Corso teil und die letzten Konkurrenten, Abrax und Brabax, sind als Schiffbrüchige an Bord und damit unter seiner Fuchtel. Doch in diesem Moment taucht die Rote Galeere auf, rammt Scarfattis Schiff in den Grund und befreit die beiden Kobolde. Scarfatti geht wieder einmal baden.
Während die Rote Galeere nun zum Gefängnis fährt, über ein gespanntes Seil alle Insassen - inklusive dem anonymen Odo - befreit und anschließend nach Konstantinopel aufbricht, kehrt Marcus Foscari mit leeren Händen von seinem Gefängnisbesuch zurück; Odo und die anderen waren kurz vor seinem Erscheinen ausgebüxt. Beim Zurückrudern zur Zuschauertribüne fischt er - edel wie er ist - sogar den Signore di Scarfatti aus dem Wasser. Dieser nutzt die Gunst der Stunde, schubst Foscari nun seinerseits ins Meer und rudert zum Ziel des Corso. Leider hat er nicht bedacht, dass immer der Eigner, nicht der Fahrer eines Schiffes den Gewinn einstreicht. So siegt Marcus Foscari doch noch beim Corso Grande und kann mit dem Gold die Überfahrt nach Konstantinopel finanzieren, um an der Suche nach dem Schatz teilzunehmen.

Figuren

Bemerkungen

  • Kolorierungsfehler auf S. 6: Der Steuermann der Handelsgaleere trägt plötzlich pink wie der Händler, während er sonst (S. 3, 9) immer in grün zu sehen ist.
  • Kolorierungsfehler auf S. 8: Bruno hat im letzten Bild plötzlich einen tiefrosa Bauch.
  • Auf dem Panorama S. 12-13 sieht man den mächtigen Dogen bereits auf der Tribüne sitzen, obwohl er eigentlich erst auf S. 15 eintrifft.
  • Der Marienkäfer beobachtet auf S. 16 den Start des Rennens.
  • Scarfattis Sabotageakte: Einer Galeere fehlt plötzlich das Steuerruder (S. 17), eine andere wird durch große Lecks tiefergelegt, ein gezielter Fackelwurf setzt die nächste in Brand (S. 18, 35), der philosophische Saboteur Mario versenkt das Löffelturbinenboot (S. 41, 42) und Marcus Foscari wird aus seinem eigenen Ruderboot gestoßen (S. 50).
  • Auf S. 17 hat sich Thomas Schiewer mit seiner Familie verewigt.
  • Weitere Cameoauftritte finden sich auf S. 39. Die Zwillingsgreise verschlafen auch später in Heft 374 das Rennen.
  • Kolorierungsfehler auf S. 36: Im untersten Bild hat man die Farbe für Scarfattis Hut vergessen. Er sieht dadurch so weiß wie der Federbusch aus.
  • Die Dose Bohnensuppe, die Califax von Lord Hummingford geschenkt bekam, taucht auf S. 37 wieder auf.
  • Signore di Scarfatti klagt auf S. 51 mit einem Zitat aus dem Lied "Hundsgemein" der Gruppe Ideal. Der ganze Text des Liedes lautet ungefähr folgendermaßen:
Hundsgemein
Du hast im Ritz gesessen, echten Lachs gegessen
Alles ohne mich!
Sekt und Grappa saufen, mit Von Hohenstaufen
Alles ohne mich!
Nachts um Drei hältst Du die Gäste frei,
Alles ohne mich!


Das ist gemein
So gemein
Hundsgemein
...
Du tanzt im Alcazar mit Scheich Ramadah
Alles ohne mich!
Da gibst Du an mit meinen neuen Caravan
Alles ohne mich!
Hast in den Safe gefasst, mein letztes Geld verprasst
Alles ohne mich!
  • Der Pokal für den Gewinner des Corso Grande ähnelt einer bekannten Fußball-Trophäe. Den Jubel bei der Übergabe auf S. 51 nutzt ein kleiner Taschendieb für seine Beutelschneiderei aus.

Redaktioneller Teil

  • Werbung für Toggo
  • Die Abrafaxe im Exploratorium - bau dir ein Knatterboot!
  • Spaß und faxen
  • Finde den passenden Schatten!
  • Brabax blubbert Blasen
  • Rebus

Mitarbeiter

Weitere Besonderheiten

  • Das Heft hat an der Rückseite Klappkarten für den MOSAIKSHOP und die Abobestellung.

Externe Links

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