Eldorado

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Die legendäre Goldstadt Eldorado

Eldorado (eigentlich Chumaru) ist ein Handlungsort der Wido-Wexelgelt-Serie

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Vorvorgeschichte

Im Jahr 1529 erhält das Augsburger Handelshaus der Familie Wesler das Privileg, in der Neuen Welt Handelsstationen aufzubauen. König Philipp II., welcher Schulden bei der Famile hat, erlaubt ihnen eine Expedition mit dem Ziel Eldorado. Sie beauftragten dafür Nikodemus Federbusch. Dieser findet auch Eldorado, kehrt aber leider nicht zurück. Zum Glück macht er Tagebuchaufzeichnungen. Hierin verschlüsselt er die Koordinaten des Fundortes, welche aber nur Mitglieder der Familie entschlüsseln können.

[Bearbeiten] Vorgeschichte

Die Abrafaxe sind auf die Burg Roncalprado zurückgekehrt, wo sie sich bei Don Alfonso und dessen Frau, der Inkaprinzessin, als Hotelgäste einquartieren. Nachdem die Abrafaxe Don Alfonsos Gäste unterhalten und einem Gespenst das Handwerk gelegt haben, machen sie sich mit dem deutschen Kaufmannssohn Wido Wexelgelt, der im Auftrag der Wesler, deren entfernter Verwandter er ist, auf die Reise nach Madrid, wo er von Philipp II. alte Schulden eintreiben will. Dort begegnen sie Don Ferrando, der eine Expedition nach "Eldorado" plant. Der Don besitzt ein Dokument, das den Weg ins Goldland beschreibt. Wido, welcher ein Mitglied der Familie Wesler ist, wird von dem Don entführt und zusammen mit einer Touristengruppe und den sich mit auf das Schiff Santa Carraca y Cascara de Nuez geschlichenen Abrafaxen nach Südamerika genommen.

[Bearbeiten] Die Jagd nach Eldorado

angekommen in Eldorado

Plötzlich finden sich die Abrafaxe in einer spannenden Jagd nach der Goldstadt wieder, denn Wido will den Schatz von Eldorado selbst erobern, um seinen Augsburger Onkeln zu beweisen, was wirklich in ihm steckt. Die englische Königin Elisabeth I. und Papst Gregor XIII. haben ebenfalls nicht vor, die Reichtümer der neuen Welt den Spaniern zu überlassen und schicken eigene Expeditionen los. Die englische Spionin Doña Ferrentes hat sich beim Gouverneur der spanischen Siedlung Punto Perdido namens Galantes de Pomforçios als Botin des spanischen Königs ausgegeben und ist unterwegs, um die Fortschritte bei der Entdeckung Eldorados zu überprüfen. Sie soll organisieren, dass die Schätze Eldorados nach Lima gebracht werden und dort von dem englischen Piraten Francis Drake übernommen werden. Da sie auf die drei entflohenen Spanier mit dem goldenen Schild treffen, ist das Geheimnis der Baumstadt der Chimoche entdeckt. Die Chimoche sind ein friedliches Indiovolk, das sich vor den kriegerischen Inka in den Regenwald geflüchtet hatten. Als die Spanier auf den Befehl Doña Ferrentes die Baumstadt in Brand stecken, helfen Abrax und Brabax das Chimoche-Volk zu retten und können sich selbst in letzter Sekunde durch die Mitwirkung eines tropischen Regengusses in Sicherheit bringen. Califax unterdessen trickst die sich ebenfalls auf Schatzsuche befindende Bande Don Ferrandos mit einem als Gemüsesuppe getarnten Schlaftrunk aus. Er kann so Abrax, Brabax und Wido befreien. Doch die Freude währt nicht lang, denn von Blasrohrpfeilen außer Gefecht gesetzt, landen sie in einem Kochtopf eines Indianerstammes. Brabax hat zum Glück eine rettenden Idee und sie benutzen den Topf als Floß. Don Ferrando und seine Bande sind ihnen dicht auf den Fersen. Die "Kochtopfmatrosen" kommen in einen Wasserfall, denn sie aber alle glücklich überstehen. Während die Piraten mit einem Boot weiterfahren, müssen sich die Abrafaxe und Wido mit dem ebenfalls an Bord befindlichen Don ein Teil eines Schiffswrack teilen. Sie stranden auf einer Insel mit einem geheimnisvollen Riesenkopf, in dessen inneren Höhlensystem treffen sie auf Signore Trappatoni, der ebenfalls auf der Suche nach Eldorado ist. Während die Abrafaxe noch in dem Höhlenlabyrinth herumirren, haben der Don und die Piraten unterdessen Eldorado gefunden. Es stellt sich aber heraus, dass die Gebäude alle nur mit Blattgold überzogen sind. Alle Schatzsucher treffen letztendlich in Eldorado zusammen. Durch eine Ahnung Brabax' gelingt es sowohl, die Chimoche mittels eines Blitzschlages zu befreien, als auch die angreifenden Piraten zu vertreiben. Signore Trappatoni und Galantes de Pomforçios diskutieren auf ihrem Rückweg nach Punto Perdido religionsphilosophische Fragen während während Don Ferrando und die anderen laut schreiend im Dschungel verschwinden.

Weil Wido im Heft 273 ein Eimer Goldfarbe übern Kopf fällt und er dadurch von Kopf bis Fuß golden aussieht, wird er von der Besatzung der Golden Hind für "El Dorado", den Goldenen Mann, gehalten. Abrax' klärt die Angelegenheit später mit einem Eimer Wasser.

[Bearbeiten] Das reale Eldorado

El Dorado ist spanisch und heißt "Der Goldene". Eldorado basiert auf einer Legende eines mythologischen Ortes, in dem Gold in großen Mengen vorkommen soll. Ursprünglich bezeichnete der Name "El Dorado" einen Mann, später eine Stadt und dann ein ganzes Land. Die Legende basiert auf einem Muisca-Mythos, bei dem der junge Herrscher stets Gold einem See opfert. Viele Entdecker haben vergeblich nach diesem Land gesucht. Die Spanier verlegten Eldorado mit der Zeit von dem Bergsee Guatavita zu verschiedenen Orten. Mal war Eldorado ein riesiger Tempel, mal eine im Urwald versunkene Stadt und im Jahr 1595 berichtete der englische Seefahrer und Abenteurer Sir Walter Raleigh von dem sagenhaft reichen Königreich "Eldorado", das er irgendwo zwischen dem Amazonas und Peru vermutete.

[Bearbeiten] Externe Links

[Bearbeiten] Um Eldorado drehen sich folgende Mosaikhefte

255, 256, 257, 258, 259, 260, 261, 262, 263, 264, 265, 266, 267, 268, 269, 270, 271
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