Santa Carraca y Cascara de Nuez

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Der heilige Seelenverkäufer

Die Santa Carraca y Cascara de Nuez ist ein Schiff aus der Wido-Wexelgelt-Serie des Mosaik ab 1976.

[Bearbeiten] Beschreibung

Bei der Santa Carraca handelt es sich um eine spanische Galeone. Nach Auskunft eines kundigen Matrosen ist sie bereits vor 60 Jahren - also um 1518 - als stolzer Segler über die Meere gefahren. Mittlerweile, im Jahre 1578, ist sie sehr heruntergekommen: Die Takelage ist teilweise zerfetzt und geflickt, der Rumpf weist zahlreiche Löcher und ebenso viele Flicken auf und sehr wahrscheinlich gibt es viele verdeckte Schäden. Daher passt auch der sprechende Name sehr gut: "Heiliger Rumpelkasten und Nussschale" (wobei unklar ist, ob dies der ursprüngliche Name ist oder der Seelenverkäufer den Namen erst nachträglich, aufgrund seines Zustands, erhalten hat). Die Folge ist, dass kein vernünftiger Matrose mehr mit dem Schiff in See stechen will. Im Gegenteil, als die Santa Carraca mit Don Ferrandos improvisierter Mannschaft schließlich doch ablegt, halten einige Seeleute in Sevilla gar den Weltuntergang für nahe gekommen.

[Bearbeiten] Rolle im Mosaik

Don Ferrando hat vom König Philipp II. die Genehmigung erhalten, eine Eldorado-Expedition zu starten und soll auch ein Schiff zugeteilt bekommen. Da der Don gegenüber dem Generalbevollmächtigten des Königs sehr unhöflich auftritt, revanchiert sich dieser prompt und jubelt dem Don das miserabelste Schiff im ganzen Hafen unter - die Santa Carraca. Nur ein einziger, steinalter Matrose ist weiterhin bereit, an Bord zu gehen und wird prompt zum Steuermann ernannt.

Der Don gibt nicht auf und rekrutiert kurzerhand eine nichts ahnende Reisegruppe als Seeleute für sein Schiff. Mit dem Angebot einer kostenlosen Abenteuerfahrt nach Westindien kann er die Touristen ködern, mit ihm in See zu stechen. Und so verlässt die Santa Carraca y Cascara de Nuez noch am selben Tag mit Don Ferrando, dem Steuermann, den Touristen, Wido Wexelgelt und den Abrafaxen an Bord den Hafen von Sevilla. Die Abrafaxe werden als Ausgucker in den Mastkorb verbannt.

Trotz verschiedener Zwischenfälle, darunter gleich zu Beginn dem Verlust des einzigen Sextanten an Bord, einem Piratenangriff und stürmischer See kann die Santa Carraca wundersamerweise den Atlantik überqueren und erreicht die Küste Westindiens. Mangels besserer Navigationsmöglichkeiten läuft das Schiff auf den Klippen einer kleinen Karibikinsel auf und ist damit endgültig seeuntüchtig geworden. Aus den Trümmern kann immerhin noch ein Floß gebaut werden, auf welchem letztlich allerdings nicht die gestrandete Reisegesellschaft, sondern die Eldoradopiraten die kleine Insel verlassen.


[Bearbeiten] Fährt, scheitert und wird zerlegt in folgenden Heften

260, 261, 262
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