Mosaik 250 - Das Geheimnis des Tempels

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Stammdaten
Titelbild Erschienen Oktober 1996
Nachdruck
Umfang 52 Seiten
Panel 85 + Titelbild
Katalog 1.01.250
Serie Liste aller Abrafaxe-Mosaiks
Hauptserie: Griechenland-Ägypten-Serie
Kapitel: Skrotonos-Serie
Heft davor Die Insel der Aufständischen
Heft danach Der goldene Käfig

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Comic

[Bearbeiten] Inhalt

Erzähler: anonymer Erzähler
Nach ihrer geglückten Flucht von Phisimachos' Schiff befinden sich Abrax und Califax auf einer Insel im Nil. Die Inselbewohner rebellieren unter der Führung von Jadu gegen die Willkürherrschaft von Skrotonos. Am Vortag war den beiden Abrafaxen nicht nur die Flucht von Phisimachos' Schiff gelungen, sie hatten auch mit Hilfe der Dorfbewohner Phisimachos und seine Soldaten gefangen nehmen können.
Der oberste Bevollmächtigte lernt fliegen.
Phisimachos, der in seiner neuen Funktion als Oberster Bevollmächtigter für ein geheimes Bauprojekt nach Karnak unterwegs ist, wird nun von Jadu und den beiden Bootsbauern Ede und Unku verhört. Allein die Drohung, ihn in die Fallgrube voller Spinnen und Skorpione zurückzuwerfen, reicht aus, um Phisimachos zum Reden zu bringen. Er berichtet vom Ausmaß des gigantischen Bauvorhabens in Karnak und von den verschleppten Aton-Priestern, die auf der Baustelle arbeiten müssen. Weiterhin erzählt er, dass Skrotonos selbst in ein paar Tagen den ersten Teil der Anlage einweihen will. Zehntausende Ägypter sollen dafür aus allen Teilen des Landes nach Karnak kommen. Bei den Weihefeierlichkeiten wolle Skrotonos einen gewaltigen Kriegszug, die Eroberung Griechenlands, veranlassen. Am Schluss seines Berichtes erwähnt Phisimachos noch, dass Skrotonos in Karnak Sibylla heiraten will. Jadu ist außer sich vor Zorn und lässt Phisimachos mit einem saftigen Fußtritt in einen zum Gefängnis umfunktionierten Speicher werfen.
Jadu fährt zusammen mit den beiden Abrafaxe in einem Schilfboot nach Karnak, um die Aussage des "Obersten Bevollmächtigten" zu überprüfen. Gegenüber des Tempels von Karnak verstecken sie sich an einem sumpfigen Ufer. Sie wollen die Nacht abwarten und im Schutz der Dunkelheit nach Karnak übersetzen. Califax, der aus Langeweile eine Angel ausgeworfen hat, macht diesen Plan zunichte. Er will auf keinen Fall auf den riesigen Nilbarsch, der an seiner Angel hängt, verzichten. Das kräftige Tier zieht das Boot der drei Kundschafter mitten auf den Fluss, wo sie mit einem Frachter zusammenstoßen und an dessen Bugsporn hängen bleiben. Sie werden von den Wachen entdeckt und auf Deck gezogen. Sie geben sich als Fischer aus und Califax erklärt sich schweren Herzens bereit, den Fisch für die Wachen zu braten. Der wohlbeleibte Obeliskes, ein Wachsoldat, verfällt dem Bratenduft und klaut kurzerhand den ganzen Barsch. Mit einer Geschwindigkeit, die ihm niemand zugetraut hätte, gibt er Fersengeld. Die übrigen Wachen vergessen ihre Pflicht und verfolgen ihren verfressenen Kameraden.
Die drei „Fischer“ nutzen die Gunst der Stunde und sehen sich den geheimen Tempel genauer an. Auf einem überlebensgroßen Wandbild sind Skrotonos und Sibylla als Ehepaar zu sehen. Skrotonos bezeichnet sich als Gebieter über die Zeit und das Bild soll die ersten tausend Jahre seiner Herrschaft darstellen. Weiterhin sind auf dem Bild die Eroberung Griechenlands und die Hochzeit des Tyrannen mit Sibylla zu sehen. Anhand der Abbildungen muss die Trauung in Karnak am Tag der Tempeleinweihung geplant sein. Es ist also noch nicht zu spät, diese zu verhindern. Die drei haben genug gesehen und wollen Karnak verlassen. Zu diesem Zweck verstecken sie sich erst einmal auf einem Transportschiff, um über den weiteren Fluchtweg zu beraten.
Doch Obeliskes, der noch immer mit dem Fisch flüchtet, stürmt an Bord und kappt die Haltetaue. Während Jadu das Schiff flussabwärts zur Insel steuert überzeugt Califax Obeliskes davon, den Fisch zu teilen. Nach dem Essen wird Obeliskes allmählich klar, was er angestellt hat und dass er sich in Karnak nicht mehr blicken lassen kann. Die Abrafaxe überzeugen ihn mitzukommen. Voller Übereifer übernimmt Obeliskes das Ruder und bricht es ab. Steuerlos kracht das Transportschiff in das am Inselufer liegende Schiff des Obersten Bevollmächtigten.
Zurück auf der Insel, weiht Abrax die Inselbewohner in seinen Plan ein. Er will aus den beiden Schiffen und dem Baumaterial auf dem Transportschiff ein gepanzertes Kampfschiff bauen. Begeistert stimmen alle Anwesenden zu und beschließen den Bau des Panzerschiffes.

[Bearbeiten] Figuren

[Bearbeiten] Bemerkungen

  • Der Spruch der Ratte auf dem Titelbild: "...und 50 Hefte mit mir!" stimmt nicht ganz. Denn dies ist schon das dritte Heft hintereinander, in dem sie nicht zu sehen ist, denn sie begleitet zur Zeit Brabax, der sich von seinen Freunden getrennt hat.
  • Als die Fledermaus in den Scheinwerfer fliegt, wird man unwillkürlich an Batman erinnert.

[Bearbeiten] Redaktioneller Teil

[Bearbeiten] Mitarbeiter

[Bearbeiten] Weitere Besonderheiten

  • Das Heft hat an der Rückseite Klappkarten für den MOSAIKSHOP und die Abobestellung.
  • Das vollständige Scribble des Heftes von Jens Fischer ist im Mosaiker 22 abgedruckt.
  • Der Inhalt des Comics diente neben denen der Hefte 237, 248, 251 und 252 als Vorlage für das 2000 beim Label Karussell erschienene Hörspiel Der Untergang des Skrotonos.
  • Von diesem Heft erschien im Juni 2004 eine ungarische Ausgabe (Bild 1). Mit dieser Edition übernahm der endgültige Budapester Verlag Ratius die Herausgabe der ungarischen Hefte vom Budapester "Übergangsverlag" Lugas. Wegen des Jubiläumscovers wurde für die Titelseite ein Panel aus dem Heftinneren benutzt. Dieser Comic wurde Mitte 2005 auch zum Bestandteil eines ungarischen Sammelpaketes, das aus insgesamt 3 Heften bestand.
  • Im September 2004 erschien weiterhin eine griechische Ausgabe beim Verlag γράμματα (Bild 2). Wegen des Jubiläumscovers wurde für die Titelseite auch hier ein Panel aus dem Heftinneren benutzt, das zudem identisch mit dem in Ungarn verwendeten ist. Dieser Comic wurde im März 2005 auch zum Bestandteil eines griechischen Sammelbandes.
  • Das Titelmotiv des Heftes wurde außerdem für die Cover-Gestaltung der im November 2005 erschienenen ungarischen Mosaik-Ausgabe Nummer 50 (deutsche Nummer 267) verwendet (Bild 3).

[Bearbeiten] Externe Links

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