Mosaik von Hannes Hegen 104 - Tumult auf der Mirabella

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Stammdaten
Titelbild Erschienen Juli 1965
Nachdruck in In den Bergen Dalmatiens
Reprintmappe IX
Umfang 24 Seiten
Panel 72 + Titelbild
Katalog 1.01.104
Serie Liste aller Digedags-Hefte
Hauptserie: Runkel-Serie
Kapitel: Auf der Seeräuberburg
Heft davor Die Spur führt nach China
Heft danach Die Seeräuberburg

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Comic

[Bearbeiten] Inhalt

Erzähler: Digedags in der dritten Person
Ritter Runkel und die Digedags befinden sich an Bord der Mirabella, um nach Konstantinopel zu reisen. Allerdings kommen sie nicht voran, weil seit Tagen Windstille herrscht. Runkel und Kapitän Matto Briso sind an Deck eingeschlafen, während das viele Kleinvieh an Bord für Abwechslung sorgt. So knabbert ein freches Karnickel an einem Seil herum, bis es reißt und die Rah auf Runkel herunter stürzt. Der Ritter hat mal wieder von seinem Schatz geträumt und will es mit den Türken, Genuesen und Pisanern aufnehmen.
Von dem Lärm wird der Kapitän wach und stellt entsetzt fest, dass die Rah unten liegt. Er springt aus seiner Hängematte hoch, unter der das Schwein Rosalia liegt. Als das Tier erschrocken flüchten will, reißt es den Kapitän mit und ängstlich hält er sich an dem Tier fest. Beide poltern die Stufen abwärts, bis sie auf dem Deck hart aufschlagen. Der Kapitän lässt dann wütend alle Viecher einfangen und unter Deck zu bringen. Auch Dig und Dag beteiligen sich an der Jagd, nur ein schwarzer Teufelsbraten bereitet ihnen Probleme. Erst Runkel gelingt es, das Huhn mühelos einzufangen.
Sorgenvoll beobachten der Kapitän und der Steuermann das Schiff, weil es bei der Flaute nicht voran kommt. Dig und Dag haben eine Idee und lassen vom Schiffszimmermann Arturo eine Windmaschine bauen. Leider bringt diese nicht den gewünschten Erfolg und so darf Runkel etwas anderes vorschlagen. Er lässt sich backbord abseilen, um kräftig zu rudern. Doch dabei bekommt das Schiff plötzlich Schlagseite und Runkel steht das Wasser bald bis zum Hals. Der Kapitän beendet auch diesen Versuch und schickt seine Männer nach Steuerbord. Dann wird Runkel aus dem Wasser gezogen, aber die Schlagseite der Mirabella bleibt bestehen. Der Kapitän vermutet backbord ein Leck. Die Digedags besichtigen mit ihm den Laderaum und ermitteln die Übeltäter. Die Karnickel haben die Bordwand angeknabbert und deshalb plätschert Wasser herein. Dig will das Leck von außen abdichten und wird dazu an der Bordwand abgeseilt. Dag warnt ihn noch vor Haien, aber er glaubt, dass die bei der Flaute schlafen. Doch während er die undichte Stelle verschließt, taucht schon hinter ihm ein hungriger Hai auf. Blitzschnell schnappt er zu und Dig kann nur noch sein Visier runterklappen. Dann taucht der Hai mit seiner verschluckten Beute auf und an Bord der Mirabella sind alle völlig entsetzt. Doch noch hängt Dig an einem Seil und gemeinsam versuchen sie, ihn aus dem Magen herauszuziehen. Durch die scharfen Zähne der Meeresbestie wird das Seil getrennt. Aber Runkel rettet die Situation und erlegt das Tier mit einem gezielten Armbrustschuss. Dig ist dank seiner Rüstung unversehrt und wird von Dag ganz herzlich umarmt. Der Schiffskoch schneidet noch schnell die Haifischflossen ab, um daraus eine Suppe zu kochen. Nachdem der tote Hai wieder über Bord geworfen wurde, bildet die Mannschaft auf Befehl des Kapitäns eine Eimerkette und schöpft das Wasser aus dem Laderaum. Obwohl am Abend wieder Wind aufkommt und die Mirabella endlich die Fahrt fortsetzt, macht der Kapitän ein sorgenvolles Gesicht. Er erzählt Dig und Dag, dass es gefährlich ist, bei Nacht an der Küste Dalmatiens zu segeln. Dort gibt es viele Klippen und Seeräuber. Deshalb möchte er Schutz in einer nahen Burg suchen.
In der Burg bemerkt man den nahenden Handelskahn und bereitet sich eifrig auf dessen Ankunft vor. Die Gäste sollen gut bewirtet werden ...

[Bearbeiten] Figuren

[Bearbeiten] Bemerkungen

  • Sparren, Spitzen, Spalten, Splitter - davor hüte sich der Ritter!

[Bearbeiten] Mitarbeiter

[Bearbeiten] Weitere Besonderheiten

  • Wann genau Manfred Kiedorfs Mitarbeit am Mosaik endete, ist nicht bekannt. Da es irgendwann 1965 gewesen sein soll, wird er in der MosaPedia als Notlösung nur bis zum Juniheft unter den Koloristen geführt.
  • Eine kleine Auflage des Heftes wurde auf holzfreiem Papier jedoch ohne Impressum auf Seite 23 unten und ohne Index-Nummer auf der Rückseite gedruckt. Diese Hefte zeugen aller Wahrscheinlichkeit nach von den ersten echten Exportbestrebungen.
  • Eine weitere Auflage des Heftes wurde ebenfalls auf holzfreiem Papier gedruckt, zeigt jedoch auf Seite 23 ein Österreich-Impressum. Dieses Heft ist das erste Mosaik, das nachweislich für den Export ins deutschsprachige Ausland hergestellt wurde. Exporthefte wurden darüber hinaus auch an Redaktions- und Druckereimitarbeiter abgegeben.
  • Für den Sammelband In den Bergen Dalmatiens wurde das Titelbild etwas verändert.
  • Zwischen dem 17. und dem 23. August 2006 wurden die Seiten 2 bis 24 dieses Heftes in insgesamt 6 Ausgaben der Tageszeitung Thüringer Allgemeine abgedruckt.
  • Von diesem Heft erschien im August 1965 eine finnische Export-Ausgabe auf weißem, holzfreiem Exportpapier.

[Bearbeiten] Externe Links

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