Mosaik 6/80 - In Teufelsküche

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Stammdaten
Titelbild Erschienen Juni 1980
Nachdruck in Sammelband 14 - Dicke Luft in Paris
Umfang 20 Seiten
Panel 75 + Titelbild
Katalog 1.01.054
Serie Liste aller Abrafaxe-Mosaiks
Hauptserie: Anno-1704/05-Serie
Kapitel: Knödel-Fanny-Serie
Heft davor Unsichere Lage
Heft danach In Paris

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Comic

[Bearbeiten] Inhalt

Erzähler: die Abrafaxe
Die vom Baron Arminius von Blechreder gekidnappten Abrafaxe werden in der barönlichen Kutsche auf die Burg Geierstein gefahren. Dort arbeitet Blechreders Hofalchemist Alfanzius an verschiedensten Experimenten. Der Baron übergibt ihm die Abrafaxe mit dem Auftrag, aus ihnen Hofnarren zu formen, welche der Baron dem König von Frankreich zum Geschenk machen kann. Alfanzius schlägt dem Baron vor, mit Hilfe einer von ihm erfundenen schnell härtenden Gussmasse wachstumsbeeinflussende Krüge zu fertigen, in die die Abrafaxe gesteckt werden sollen. Der Baron ist einverstanden und Alfanzius macht sich ans Werk.
Im Kerker informiert der Alchemist Abrax und Brabax über ihr bevorstehendes Schicksal. Allerdings muss er, da ihn die Abrafaxe über ihren Koboldstatus aufklären, welcher weiteres Wachstum ausschließt, in seinem Labor auch noch ein Wachstumspräparat für Kobolde anrichten. Dazu setzt er eine entsprechende Mixtur aufs Feuer. Die Formen der Krüge will er dem gotischen Figurenschmuck des Daches der Burgkapelle abgewinnen. Zu diesem Zweck seilt er sich vom Kirchturm auf das Dach ab. Unterdessen will der etwas behäbige Kerkermeister den Abrafaxen eine Suppe bringen. Diese übertölpeln ihn aber, schlagen ihn mit seiner eigenen Suppenkelle k.o., angeln sich die Zellenschlüssel und entkommen aus dem Kerker.
Gerade, als sich die befreiten Abrafaxe davonschleichen wollen, überschlagen sich die Ereignisse. Des Alfanzius' Katze Amalia, die in dem aktuellen Experiment ihres Herrchens eine neue Variante der Baldrianherstellung vermutet, schleicht sich ins Laboratorium und kostet von dem Wachstumspräparat. Davon wird ihr schlecht, sie hastet auf das Kapellendach und stürzt auf den dort arbeitenden Alfanzius. Dieser hängt hilflos an seinem Seil, während seine schnell härtende Gussmasse auf die Abrafaxe herniederstürzt und sie einzementiert. Die Flucht ist damit vereitelt. Während die Diener des Barons die beiden langsam aus dem Beton herausmeißeln, explodiert das Wachstumspräparat und verwüstet das Labor des Alfanzius.
Unterdessen trifft ein französischer Offizier auf der Burg ein, der den Baron über die Niederlage Frankreichs in der Schlacht bei Höchstädt informiert. Der Baron, der um seine Besitzungen fürchtet, will augenblicklich nach Paris abreisen und nimmt die Abrafaxe, so wie sie sind, nach Frankreich mit. Während die Abrafaxe über die Wendung erfreut sind, fühlt sich Alfanzius in seiner Ehre als Wissenschaftler gekränkt und will daher beim Baron kündigen.

[Bearbeiten] Figuren

[Bearbeiten] Bemerkungen

  • In dem Heft wird auf die tragische Seite der Spaßmacher angespielt – die Hofnarren

[Bearbeiten] Redaktioneller Teil

  • Auf Seite 2 sind verschiedene verkrüppelte Hofnarren abgebildet. Die Bildvorlage dafür konnte inzwischen ausfindig gemacht werden, es handelt sich um Kostümstudien von Lodovico Ottavio Burnacini (vgl. den Artikel Das Rätsel von Burg Geierstein in mosa-icke 14).

[Bearbeiten] Mitarbeiter

[Bearbeiten] Weitere Besonderheiten

[Bearbeiten] Externe Links

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