Mosaik von Hannes Hegen 44 - Geheimakte KF 3 verschwunden

Aus MosaPedia

(Weitergeleitet von 44)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Stammdaten
Titelbild Erschienen Juli 1960
Nachdruck in Detektive im Weltall
Reprintmappe IV
Umfang 24 Seiten
Panel 110 + Titelbild
Katalog 1.01.044
Serie Liste aller Digedags-Hefte
Hauptserie: Neos-Serie
Kapitel: Detektiv-Kapitel
Heft davor Elefant gesucht
Heft danach Ziolkowski weist den Weg

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Comic

[Bearbeiten] Inhalt

Erzähler: anonymer Erzähler
Nachdem sie Mac Gips überwältigen konnten, beschließen die Digedags, dass sie gerne weiterhin als Detektive arbeiten möchten. Als sie erfahren, dass das Kunstfaserwerk einen Detektiv benötigt, wollen sie sich gleich melden. Allerdings kommt ihnen der Detektiv Neunspäher zuvor. Er erhält vom Direktor des Kunstfaserwerkes den Auftrag, Herrn Flitzenberger ins Wirtschaftsministerium zu begleiten, wo dieser dem Minister geheime Unterlagen für eine neue Kunstfaser vorlegen soll.
Auf dem Weg zum Auto möchte Herr Flitzenberger sich eine Zigarette anstecken und übergibt Neunspäher die Tasche mit den Unterlagen. Nun stellt er allerdings fest, dass er seine Zigaretten vergessen hat. Neunspäher meint, dass er ihm aushelfen kann und sucht selbst nach seinen Zigaretten. Dabei stellt er die Tasche mit den Unterlagen gedankenverloren auf einem Laufband ab. Da dieses in Betrieb ist, verschwindet die Tasche. Im letzten Augenblick wird das Missgeschick aber noch bemerkt und Neunspäher eilt der Tasche hinterher. Als er sie endlich wieder hat, handelt er sich allerdings eine Rüge von Herrn Flitzenberger ein. Diese ganze Aktion wurde zufälligerweise von den Digedags mitverfolgt, die sich darüber ärgern, dass man ihnen diesen Auftrag vor der Nase weggeschnappt hat. Sie erkennen sofort, dass Neunspäher völlig unfähig ist und beschließen, den beiden Taschentransporteuren zu folgen. Sie verstecken sich dafür im Kofferraum des Transportautos.
Während der Fahrt stellt Herr Flitzenberger fest, dass er durch die Aktion mit dem Laufband noch so aufgeregt ist, dass er unbedingt eine rauchen möchte. Da ihm die krummen Sesam-Zigaretten von Neunspäher nicht genehm sind, hält er am nächstbesten Kiosk an um sich neue zu kaufen. Neunspäher begleitet ihn, lässt aber die Tasche im Wagen zurück. Während sie ihre Zigaretten kaufen, fährt der Wagen, der vor dem ihren parkt und der von der gleichen Marke und Farbe ist weg, so dass Neunspäher und Flitzenberger nun versehentlich in den falschen Wagen steigen, in dem sich zufälligerweise ebenfalls eine Tasche befindet, die der ihren gleicht. Erst im Ministerium bemerken sie ihr Missgeschick. Allerdings können sie sich nicht erklären, wie es dazu kommen konnte. Neunspäher vermutet nun, dass man die echte Tasche gestohlen und gegen eine andere ausgetauscht hat.
Unterdessen wundern sich die Digedags im Kofferraum, dass die Fahrt so lange dauert. Als sie einen Blick über die Lehne der Rückwand werfen, stellen sie fest, dass ein ihnen völlig fremder Mann am Steuer sitzt. Sofort vermuten sie, dass es sich um einen Dieb handelt, der die Kunstfaserunterlagen gestohlen hat. Als dieser bei dem Kulturhaus des Kunstfaserwerkes anhält und mit der Tasche aussteigt, folgen sie ihm. Am Eingang entdecken sie dann, dass der vermeintliche Taschendieb dort als der große Zauberer Mogelini bei einer Hausfrauengala auftritt. Sie wollen ihm in seine Garderobe folgen, werden aber unterwegs von einer Frau abgefangen, die sie für die erwarteten Kindermodels hält. So müssen die beiden nun kurz darauf mit Hula-Reifen über den Laufsteg schreiten. Als sie dabei zeigen sollen, wie die Hula-Hupp-Reifen funktionieren, blamieren sie sich vor den versammelten Hausfrauen tüchtig. Damit ist der Modenschauteil der Show beendet. Es folgt der Auftritt des Zauberers Mogelini. Während die Digedags von der Bühne verschwinden wollen, winkt der Zauberer sie zu sich heran. Als sie erkennen, wer es ist, sind sie auch sofort bereit, ihm zu assistieren. Innerhalb seiner Zaubernummer öffnet Mogelini die Tasche mit den Unterlagen und wundert sich innerlich darüber, dass man ihm offensichtlich die falsche Tasche mitgegeben hat. Aber er lässt sich nichts anmerken und zerreißt und verbrennt vor den Augen aller die vermeintlichen Dokumente. Die Digedags versuchen dies zu verhindern, können ihn aber nicht davon abhalten. Gleich darauf zieht er sie allerdings völlig unversehrt aus den Taschen der Digedags hervor. Als Mogelini die Unterlagen wieder in die Tasche steckt, verlangt Dig sofort deren Herausgabe. Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen, greift er nach einer auf dem Tisch liegenden Pistole. Diese geht plötzlich los und schießt dem Zauberer eine dicke Schaumwolke ins Gesicht. Erzürnt darüber, dass er ihm seine ganze Nummer durcheinander bringt, steckt ihn Mogelini in einen Kasten, den er mit Schwertern durchbohrt. Das will Dag nicht zulassen und greift nach dem Mikrofonkabel, um den Zauberer damit zu fesseln. Doch dies versteht der Moderator der Show zu verhindern. Verärgert über all diese Störungen verlässt Mogelini die Bühne. Dag kann Dig aus dem Kasten befreien und gemeinsam nehmen sie erneut die Verfolgung des Zauberers auf. Doch dieser ist schon verschwunden und enttäuscht erkennen die Digedags, dass er wohl schon über alle Berge ist.
Um sich zu trösten, beschließen sie, eine Ausstellung über die Geschichte der Stofffasern zu besuchen. Als sie dieselbe verlassen, werden sie von einem Portier entdeckt, der sie für die Assistenten von Mogelini hält. Er übergibt ihnen eine Tasche, die der Zauberer in seiner Aufregung liegen lassen hat. Es ist die Tasche mit den gesuchten Unterlagen. Überglücklich wollen die Digedags sie ins Ministerium bringen. Unglücklicherweise werden sie auf den Weg dorthin von Neunspäher gesehen. Er erkennt die Tasche und hält sie nun für die Diebe. Er klebt sich einen falschen Bart an, verfolgt die Digedags und nimmt ihnen die Tasche in aller Öffentlichkeit weg. Die Menschen sind empört. Als ein Markthändler ihn empört am Bart zupft, reißt dieser ab. Neunspäher, der nun für einen Spion gehalten wird, ergreift, mit der Tasche, die Flucht. Um der wütenden Menge zu entkommen, stiehlt er auch noch ein Fahrrad. Er flüchtet sich ins Ministerium. Erst dort wird er von den Digedags eingeholt. Dort klärt sich dann der ganze Sachverhalt, der mit einem verwechselten Auto begann, auf.

[Bearbeiten] Figuren

[Bearbeiten] Bemerkungen

[Bearbeiten] Redaktioneller Teil

  • Auf den Seiten 16-19 wird auf in die Handlung integrierten Schautafeln nacheinander die Herstellung verschiedener Spinnfasern (Flachs, Seide, Wolle, Baumwolle, Kunstfasern) erklärt. Erwähnt werden der Maulbeerspinner und der Maulbeerbaum. Es gibt eine Anspielung auf Kaufmannsfamilien wie die Fugger und Welser, die den Kaisern im Mittelalter Geld liehen.
  • Die Rückseite widmet sich ebenfalls den Kunstfasern. Erwähnt werden das Nördliche Eismeer, der Südpol und die Sowjetunion.

[Bearbeiten] Mitarbeiter

[Bearbeiten] Weitere Besonderheiten

  • Die in einer Teilauflage des Heftes enthaltene Beilage Steinchen an Steinchen trägt den Titel DDR an zweiter Stelle in der Welt und greift das Thema "Kunstfasern" aus dem Heft wieder auf (Bild 1).
  • Eine kleine Auflage des Heftes wurde textlich und bildlich unverändert auf holzfreiem Papier gedruckt. Diese Hefte wurden an Redaktions- und Druckereimitarbeiter abgegeben.

[Bearbeiten] Externe Links

Persönliche Werkzeuge