Mosaik 316 - Es fliegt was in der Luft ...

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Stammdaten
Titelbild Erschienen April 2002
Nachdruck in SB 79 - Pelikane, Poltergeister und Pistolen
Umfang 36 Seiten Comic + 16 Seiten Mittelteil
Panel 187
Katalog 1.01.316
Serie Liste aller Abrafaxe-Mosaiks
Hauptserie: Amerika-Serie
Heft davor Unheimlicher Ausflug
Heft danach In geheimer Mission

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Comic

[Bearbeiten] Inhalt

Erzähler: anonymer Erzähler
Nachdem er von einem Entenjäger mit der Schrotflinte beschossen wurde, landet Brabax mit seinem Behelfsballon unfreiwillig im Pool eines Luxushotels. Die Hotelgäste erhalten zu ihrer Überaschung eine unfreiwillige Dusche. Einer Dame, die sich gerade in der Sonne aalt und sich mit einer Zeitung ihren entblößten Oberkörper verdeckt, reißt Brabax die Zeitung weg; was unweigerlich dazu führt, dass er unsanft des Hotels verwiesen wird. In die Zeitung ganz vertieft, liest Brabax von einem Luftschiffzwischenfall nahe Brunswick, der gerade noch einmal gutging. Er sieht seinen Freund Abrax zwar auf dem Zeitungsfoto, glaubt aber nicht, dass dieser es wirklich sei. Brabax macht sich nun auf in Richtung seines Hotels Jewel of Miami; ein Taxi verweigert ihm aber aufgrund seiner dreckigen Klamotten die Mitfahrt, so dass er sich auf einen Fußmarsch begeben muss.
Im Hotel angekommen, wählt Brabax gleich empört die Telefonnummer von Kent C. Bludd, bei dem er sich für seinen "tollen" Auftrag bedanken möchte. Jedoch geht Mr. Fenner ans Telefon, welcher sich wieder einmal "nicht wenig blöd anstellt". Brabax erfährt so immerhin durch einen Versprecher, dass Bludd unterwegs sei und Nachforschungen über den Schnapsschmuggel anstelle. Während des Gesprächs fällt Brabax plötzlich an der Wand neben dem Telefon eine rote Leitung auf. Er vermutet, dass das Telefon abgehört wird, und verfolgt den Weg des Kabels, welches im Zimmer von Herrn Mannings endet (dem mit Rollstuhl und Krankenschwester). Brabax begibt sich auf Schnüffeltour ins Zimmer - als plötzlich die Tür aufgeht. Brabax kann sich gerade noch verstecken und sieht, wie die Krankenschwester ihre Verkleidung ablegt. Es stellt sich heraus, dass die "Krankenschwester" tatsächlich ein Mann mit Namen Dino Valente ist. Ebenso staunt Brabax nicht schlecht, als er sieht, dass der Rollstuhlfahrer Mr. Foyler ist. Als die beiden verschwunden sind, läuft F. Scott Fitzgerald Brabax vor die Füße und man trinkt ein Gläschen zusammen.
In Idaho Falls indessen werden Pat O'Meany und Califax von Marlen Carman und Folky McFarney zum Bahnhof gebracht. Sie wollen ihre Reise nach Springfield fortsetzen.
Zur gleichen Zeit in New York sind Abrax, Frank und Ivvy mit ihrem Luftschiff endlich an ihrem Ziel angekommen. Doch statt von Bugsy Gallones Männern werden die drei von der hiesigen Polizei erwartet. Der leitende Inspector verhört die drei und muss sich die haarsträubenden Ausreden von Abrax anhören. Doch überaschenderweise wird der Inspector vom mittlerweile eingetroffenen Bludd aufgefordert, die drei laufen zu lassen, weil dieser die Schmuggelbande auf frischer Tat an der kanadischen Grenze stellen will.

[Bearbeiten] Figuren

[Bearbeiten] Bemerkungen

  • Der Titel erinnert an den 1954-er Schlager Heut liegt was in der Luft mit Mona Baptiste & Bully Buhlan aus dem Spielfilm Das Fräulein vom Amt (BRD, 1954), der (man höre und staune!) schon einmal zitiert wurde, und zwar im allerersten MOSAIK 1955 ("... mir ist so komisch zumute, ich ahne und vermute, es liegt was in der Luft, ein ganz besondrer Duft ..."). Die Musik ist von Michael Jary, der Text von Bruno Balz und Curth Flatow.
  • Erst zum zweiten Mal nach Heft 30 ist die Titelzeichnung integrierter Bestandteil der Story und beinhaltet des Comics erstes Panel!
  • Die Miami Post enthält neben dem Bericht über das Luftschiff auch das erste Kapitel aus F. Scott Fitzgeralds Roman Der große Gatsby.
  • Ein Cowboy im Outfit von Lucky Luke (S. 18) läuft über den Bahnsteig von Idaho Falls.
  • Die Panzerknacker von Carl Barks befinden sich auf einem Hochhaus (S. 36).
  • Das Wappen Kanadas auf der letzten Seite ist ein Anachronismus: Erst ab 1957 waren die drei Ahornblätter rot, beim Wappen, das 1921 eingeführt worden war (und sich erheblich von seinem Vorgänger unterschied), waren sie grün.


[Bearbeiten] Redaktioneller Teil

  • Impressum (S.2)
  • Werbung für Kinder-Schokolade (S.19)
  • Goldrausch in Sacramento - Ein Bayer in Kalifornien (S.20-23 - Hintergrundartikel)
  • Onepager: Im Rausch der Farben (S.24)
  • Werbung für Lego (S.25)
  • Leserpost (S.26-27)
  • Onepager: Frühlingsflieger (S.28)
  • Treffpunkt MOSAIK / Termine, News (S.29)
  • MOSAIK-Shop (S.30-33)
  • Werbung für Mickey Maus (S.34)

[Bearbeiten] Mitarbeiter

[Bearbeiten] Weitere Besonderheiten

  • An der hinteren Umschlagseite befindet sich eine Klappkarte mit Abo-Hinweisen und ein MOSAIK-Shop-Bestellschein.
  • Von diesem Heft erschien im November 2007 eine griechische Ausgabe beim Verlag γράμματα (Bild 1). Dieser Comic wurde im Januar 2014 auch zum Bestandteil eines griechischen Sammelbandes.
  • 2010 erschien weiterhin eine ungarische Ausgabe beim Budapester Verlag Ratius, bei der die Heftnummer vergessen wurde (Bild 2).
  • Im Sammelband 79 - Pelikane, Poltergeister und Pistolen wurde ein Bild von Seite 2 als Titelbild für das Heft veröffentlicht und dafür das Titelbild auf Seite 2, um die chronologische Reihenfolge der Bilder herzustellen.

[Bearbeiten] Externe Links

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