Mosaik von Hannes Hegen 179 - Unternehmen „Louisiana“

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Stammdaten
Titelbild Erschienen Oktober 1971
Nachdruck in Die Digedags in New Orleans (alte Ausgabe)
Die Digedags in New Orleans (neue Ausgabe)
Reprintmappe XV
Umfang 24 Seiten
Panel 51 + Titelbild
Katalog 1.01.179
Serie Liste aller Digedags-Hefte
Hauptserie: Amerika-Serie
Kapitel: Das Ende des Sklaven-Express
Heft davor Gefährliche Geheimnisse
Heft danach Aufruhr in Turtleville

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Comic

[Bearbeiten] Inhalt

Erzähler: Digedags in der dritten Person.
Coffins macht seine Drohung wahr und lässt den Sklavenexpress mit einem Artikel im New Orleans Courier auffliegen. Doch dieser unverhohlenen Kampfansage hätte es nicht bedurft - Jeremias Joker hat seine Farm und die Mississippi-Queen schon längst in Alarmbereitschaft versetzt. Der Dampfer wird mit schweren Holzbohlen zu einem Panzerschiff umgebaut. So gerüstet erwartet man den Angriff des Komitees.
In der Redaktion des New Orleans Courier, wo sich das Komitee versammelt hat, geht es hoch her. Coffins kann aber kritische Stimmen übertönen, indem er das Unternehmen Louisiana ins Leben ruft. Mr. Dupont, den Anwalt von Mrs. Jefferson, beschwatzt er, die Louisiana zur Verfügung zu stellen, während General Knocker bei der Beschaffung von Waffen behilflich sein soll. Man begibt sich also zum Arsenal von New Orleans, wo die Männer wegen Knockers Mitwirken ohne weiteres eingelassen werden. Der Kommandant, Colonel Butler, weigert sich zwar entrüstet, seine Waffen für einen nicht genehmigten, privaten Rachefeldzug herauszurücken, wird aber überwältigt und in seinem Büro eingesperrt. Mit der von ihm erpressten Anweisung lässt sich wiederum der diensthabende Offizier bei der Waffenausgabe überzeugen - Coffins & Co. ergaunern sich auf diese Weise vier Kanonen, 25 Gewehre und die nötige Munition.
Hurtig und wenig sorgfältig wird nun die Louisiana zum Kriegsschiff umgerüstet. Das bekommen die Heizer mit und benachrichtigen die Kontaktmänner des Sklavenexpresses. Über mehrere Stationen erreicht die Nachricht den Brieftaubenzüchter Daddy Dick, der gleich den Täuberich Salomo losschickt, seinen besten Mann. So erfahren die Verteidiger der Joker-Farm von Coffins' Unternehmen. Sie sind auf alles vorbereitet.
Es ist schon dunkel, als die Louisiana endlich auf Höhe der Joker-Farm eintrifft. Coffins schwelgt schon in stählerner Siegeszuversicht. Doch die Mississippi-Queen, die sich hinter der Reiher-Insel versteckt hat, sieht niemand. Von einem Wachposten über eine sinnreiche Klingelkonstruktion der Digedags alarmiert, schiebt sie sich aus dem toten Winkel heraus und rammt die Louisiana auf der rechten Seite. Deren Kanonenschüsse verpuffen, und während die Queen sich wieder zurückzieht, säuft ihre alte Rivalin erbärmlich ab. Die verhinderten Attentäter treiben, an Kisten und Mobiliar geklammert, mississippiabwärts - die schwarzen Heizer hingegen nutzen die Chance und retten sich auf die Queen. Dort ist man verständlicherweise froh, befürchtet aber bald weitere Aktionen von Coffins.

[Bearbeiten] Figuren

[Bearbeiten] Bemerkungen


[Bearbeiten] Mitarbeiter

[Bearbeiten] Weitere Besonderheiten

  • Ein Teil der Normalauflage auf holzhaltigem Papier zeigt einen unzureichend gedruckten Heftreihen-Titel, bei dem das von in von Hannes Hegen fast vollständig fehlt.
  • Eine kleine Auflage des Heftes wurde auf holzfreiem Papier gedruckt, zeigt jedoch auf der Rückseite ein gemeinsames Export-Impressum, bei dem im Vergleich zum Inland-Impressum die ersten beiden Zeilen retuschiert wurden. Diese Hefte waren nachweislich für den Export nach Österreich und in die Bundesrepublik Deutschland bestimmt, wurden aber zum Teil auch an Redaktions- und Druckereimitarbeiter abgegeben.
  • Einige Monate nach dem Erscheinen des regulären Heftes entstanden etwa 2.500 Ausgaben auf holzhaltigem Normalpapier mit schwarzem MOSAIK-Schriftzug (Bild 1). Diese Hefte zählen zur schwarzen Serie und waren am Stand des Verlages auf dem Solidaritätsbasar in Berlin erhältlich.
  • Von diesem Heft erschien im Oktober 1971 eine niederländische Export-Ausgabe auf weißem, holzfreiem Exportpapier, die in den Niederlanden und in Belgien vertrieben wurde. Restbestände des Heftes wurden 1972 in den Niederlanden für die Herstellung so genannter Ramschbindungen verwendet.
  • Weiterhin erschien von diesem Heft 1971 eine ungarische Export-Ausgabe auf holzhaltigem Papier.

[Bearbeiten] Externe Links

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