Mosaik von Hannes Hegen 193 - Im Tal der Enttäuschung

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Stammdaten
Titelbild Erschienen Dezember 1972
Nachdruck in Die Digedags und der Goldschatz (alte Ausgabe)
Die Digedags und der Goldschatz (neue Ausgabe)
Reprintmappe XVII
Umfang 24 Seiten
Panel 55 + Titelbild
Katalog 1.01.193
Serie Liste aller Digedags-Hefte
Hauptserie: Amerika-Serie
Kapitel: Das Ende der Stadt des Schweigens
Heft davor Das Opfer der Tolteken
Heft danach Ankunft in Frisco

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Comic

[Bearbeiten] Inhalt

Erzähler: Digedags in der dritten Person, Häuptling Rote Wolke
Obwohl die Indianer um Häuptling Rote Wolke das Seebeben den Göttern der Insel zuschreiben und entsprechend die Hose voll haben, bestehen die Digedags darauf, in der Stadt des Schweigens nach dem Rechten zu sehen. Glücklicherweise wurde niemand von der Explosion verletzt; nun ja, fast niemand. Die meisten der nun führerlosen Goldsucher kehren mit Hilfe der Indianer nach Hause zurück. Die restlichen, darunter Mrs. Jefferson, Colonel Springfield, Abe Gunstick und die sechs Desperados, wollen in Frisco ihr Glück versuchen und wenden sich daher gen Westen. Auch die Digedags zieht es dorthin, denn sie möchten von Frisco via Panama per Schiff mit dem Schatz der Tolteken in den Osten der Staaten zurückkehren. Die Indianer werden sie ein Stück begleiten.
Auf ihrer Wanderung durchqueren die gescheiterten Goldsucher eine Wüste. Dort finden sie beim Gerippe eines verdursteten Spaniers eine aufregende Schatzkarte, die ihnen den Weg zu einem Val d'Oro - italienisch für "Goldtal" (korrekte Übersetzung ins Spanische wäre Valle de oro) - weist. In der Tat scheint das ganze Tal, in dem überdies ein kühler Bach sprudelt, aus purem Gold zu bestehen. Völlig benebelt vor Gier schichten die Abenteurer goldglänzende Haufen auf.
Auch die Digedags und ihre Begleiter, von den Indianern geführt, reiten kurz darauf durch das Tal. Rote Wolke will es den Digedags zeigen, da sich hier vor langer Zeit eine denkwürdige Geschichte abgespielt hatte. Diese erzählt er nun den dreien, während man im Tal rastet:
Einst kamen goldgierige Spanier aus Mexiko hierher. Sie fanden das Tal, rafften zusammen, was sie tragen konnten, und verschwanden wieder. Da sie vor lauter Gier ihre Wasser- und sonstigen Vorräte zurückließen, um umso mehr Gold mitschleppen zu können, verdursteten die meisten von ihnen in der Wüste. Die wenigen, die überlebten und von Indianern gesundgepflegt wurden, machten außerdem eine entsetzliche Entdeckung: Bei den so teuer erworbenen Klumpen handelte es sich gar nicht um Gold, sondern um Katzengold, also ein wertloses Mineral. Daher der Name Tal der Enttäuschung.
Die Digedags, die diese Geschichte auf das 16. Jahrhundert datieren und mit der Suche nach der Goldstadt Cibola verknüpfen, kriegen sich über die Dummheit der Spanier gar nicht mehr ein. Auch dass den derzeitigen Goldsuchern wohl das gleiche Schicksal blüht, sorgt für allgemeine Heiterkeit. Man macht sich wieder auf die Socken und verlässt das Tal Richtung Frisco.
Die Lady und ihre beiden Galane haben aus einem Versteck heraus die Sage unbemerkt mit angehört. Sie wollen ihren Mit-Goldsuchern ebenfalls nichts von dem Katzengold erzählen, sondern planen nun, den Digedags zu folgen und ihnen irgendwie doch noch den Goldschatz zumindest teilweise abzuluchsen.

[Bearbeiten] Figuren

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[Bearbeiten] Weitere Besonderheiten

  • Eine kleine Auflage des Heftes wurde textlich und bildlich unverändert auf holzfreiem Papier gedruckt. Diese Hefte wurden an Redaktions- und Druckereimitarbeiter abgegeben, waren aber zum Teil auch für den Export nach Österreich und in die Bundesrepublik Deutschland bestimmt.
  • Eine weitere Auflage des Heftes wurde ebenfalls auf holzfreiem Papier gedruckt, zeigt jedoch auf der Rückseite ein gemeinsames Export-Impressum, bei dem im Vergleich zum Inland-Impressum die ersten beiden Zeilen retuschiert wurden. Diese Hefte waren nachweislich für den Export nach Österreich und in die Bundesrepublik Deutschland bestimmt, wurden aber zum Teil auch an Redaktions- und Druckereimitarbeiter abgegeben.
  • Von diesem Heft erschien im November 1973 eine ungarische Export-Ausgabe auf holzhaltigem Papier.

[Bearbeiten] Externe Links

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