Mosaik 2/91 - Das Orakel

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:* Von diesem Heft erschien 2006 eine limitierte [[Auslandsausgaben Abrafaxe - Ungarn#Heftreihe Mozaik 2005-2010 - Die fehlenden Abenteuer|ungarische Ausgabe]] beim Budapester Verlag ''Ratius''.
:* Von diesem Heft erschien 2006 eine limitierte [[Auslandsausgaben Abrafaxe - Ungarn#Heftreihe Mozaik 2005-2010 - Die fehlenden Abenteuer|ungarische Ausgabe]] beim Budapester Verlag ''Ratius''.
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Datei:Rus_1.jpg|Bild 1: [[Auslandsausgaben Abrafaxe - Russland#Heftreihe Mosaik|russischen Ausgabe 1]] vom April 1993
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Datei:Rus_2.jpg|Bild 2: [[Auslandsausgaben Abrafaxe - Russland#Heftreihe Mosaik|russische Ausgabe 2]] vom Mai 1993
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Version vom 22:17, 7. Jan. 2015

Stammdaten
Titelbild Erschienen Februar 1991
Nachdruck Sammelband 46 - Im Reich der Mitte
Umfang 24 Seiten
Panel 147 + Titelbild
Katalog 1.01.182
Serie Liste aller Abrafaxe-Mosaiks
Hauptserie: Japan-China-Serie
Kapitel: Der Schwarze Wind
Heft davor Sturz in neue Abenteuer
Heft danach Im Glanz der Hauptstadt

Inhaltsverzeichnis

Comic

Inhalt

Erzähler: anonymer Erzähler, die drei Abrafaxe, Li
Der Kapitän des mongolischen Kontrollschiffes ist zufrieden, weil er die feindliche Flotte versenkt hat. Er freut sich schon darauf, endlich zum Kommandeur einer Reitereinheit befördert zu werden. Das Salzschmugglerschiff interessiert ihn deswegen nicht mehr.
Dort widmet man sich nun den Abrfaxen, die mit ihrem Auffahrunfall einen Teil der Ladung zerstört haben. Bei Abrax findet der Kapitän ein Messer und fragt ihn: "Was willst du mit dem Dolche, sprich!". Als daraufhin Califax antwortet, dass das Messer von ihrem Freund Su Pe stammt, lösen sich die Spannungen an Bord. Su Pe ist nämlich der Bruder des Schiffskapitäns und so müssen die Abrafaxe ersteinmal ausführlich bis spät in die Nacht von den gemeinsamen Erlebnissen in Japan erzählen.
Lis Prüfungskommission, unter ihnen: Matscho (2. von rechts)
Am nächsten Tag erzählt ihnen der Passagier Li, dem bei dem Unfall fast sein komplettes Porzellan zerschlagen wurde, seine Geschichte:
Er sei im Jahr des Rattenschweins geboren worden und daher sei sein Unglück vorherbestimmt. Weil er sich nicht für die Landwirtschaft eignete, gab sein Vater ihn zu einem alten Gärtner, der ihm Lesen, Schreiben, Rechnen und Malerei beibrachte. Daneben half er dem Gärtner bei dessen Auslieferungen. Bei einer dieser Fahrten kam er auf das Gut einer reichen Familie. Matscho, der mongolische Statthalter des Dorfes, machte dem Gutsherrn seine Aufwartung, um dessen Tochter heiraten zu können. Doch zufällig traf Li auf Lu, die schöne Tochter des Hauses, und beide entflammten füreinander.
An dieser Stelle wird Lis Erzählung aufgrund einer Kontrolle mongolischer Zöllner unterbrochen, die an dieser Stelle des Großen Kanals patrouillieren, um Salzschmuggel zu verhindern. Sie finden jedoch trotz gründlicher Suche nichts. Deswegen kann Li seine Erzählung fortsetzen:
Als er von der Begegnung mit dem schönen Mädchen völlig liebeskrank heimkehrte, fand der Gärtner einen versteckten Brief. Darin bat ihn Lu um ein weiteres Treffen, zu dem Li natürlich sofort ging.
Angespornt durch seine Liebe wollte Li nun nach jahrelangem Studium bei dem alten Gärtner einen akademischen Grad erlangen, um seine Angebetete heiraten zu können. Vor der Prüfungskommission stellte er sich sehr gut an, jedoch erhob Matscho Einspruch und stellte ihm eine besonders knifflige Frage, in der es um einen Bauerntölpel geht, der eine Tochter aus reichem Hause heiraten will. Matcho hoffte, Li damit auf dem falschem Fuße erwicht zu haben, doch Li beantwortete die Frage sehr weise. Der Vorsitzende der Prüfungskommission gab ihm deshalb nicht nur den vierten, sondern sogar den dritten akademischen Grad.
Anschließend ging Li zu einer Wahrsagerin, die ihm prophezeite, dass er zunächst sein Glück in der Fremde suchen müsse, bevor er Lu heiraten könne. Also verabschiedete er sich von dem Gärtner, seinen Eltern und traf dann Lu im Pavillon zur stillen Harmonie zum letzten Mal. Dann begab sich Li auf eine lange Reise. Er wanderte über Berge, überquerte Flüsse, kam durch Lang Kwei Ling und nach Kam Ping, zog durch das Dorf Jauche Tung, erfrischte sich in Sham Pus Bädern und erreichte schließlich sein Ziel: Jingdezhen. Dort lernte er in der örtlichen Manufaktur alles über die Porzellanherstellung und fertigte sich ein großes Hochzeitsservice an.
Jingdezhen - die Welthauptstadt der Porzellanherstellung
Aber das ist durch Abrax' Schuld nun kaputt. Nur eine einzige Vase ist noch übrig. Als Abrax sie Li bringen will stolpert er und zerstört sie beinahe auch noch, aber Li fängt sie auf und stellt fest, dass sie ungewöhnlich schwer ist. Nun klärt ihn die Besatzung des Schiffes auf: Sie hatten ihr Salz in der Vase versteckt. Als Lohn steht Li ein Drittel des Salzes zu. Das stimmt Li aber trotzdem nicht froh, weil der Erlös nicht für die Hochzeit reichen würde.

Figuren

Bemerkungen

  • Su Pes Bruder zitiert auf Seite 4 Schillers Bürgschaft (der entsprechende Sprechblasentext ist größer und fett hervorgehoben).
  • Li besitzt eine charakterlich sehr gut zu ihm passende Zimmerpflanze, eine Mimose (S. 14).
  • Seite 21 dient der bildlichen und textlichen Erklärung der Porzellanherstellung. Verziert ist die Seite mit dem bekannten Zwiebelmuster. Die für die Seite verantwortliche Zeichnerin Irmtraut Winkler-Wittig hat früher selbst in der Porzellanmanufaktur in Meißen gearbeitet und konnte ihrer Zeit dort auf diese Weise ein kleines Denkmal im MOSAIK setzen.
  • Sehr lustig ist auch das Mienenspiel der zwei hölzernen Pferdeköpfe auf dem Schiff der Zöllner.

Redaktioneller Teil

  • Vorschau auf das nächste Heft
  • Gewinner des Preisrätsels aus 10/90
  • Aboformular
  • chinesischer Aberglaube und das chinesische Tierkreisjahr

Mitarbeiter

Weitere Besonderheiten

  • Der Inhalt dieses Heftes wurde zum Bestandteil zweier beim Moskauer Verlag ОГОНЁК erschienenen russischen Heftausgaben. Die Nummer 1 vom April 1993 (Bild 1) enthält die erste Hälfte des Comics, die Nummer 2 vom Mai 1993 (Bild 2) die zweite Hälfte der Bildgeschichte. Weiterhin ist in der Ausgabe 1 auch der gesamte Comic-Teil des deutschen Heftes 1/91 enthalten sowie in der russischen Ausgabe 2 der des deutschen Heftes 3/91. Und schließlich führt die russische Nummer 1 das Cover des deutschen Mosaik 200, während die russische Nummer 2 das Original-Cover zeigt.
  • Von diesem Heft erschien 2006 eine limitierte ungarische Ausgabe beim Budapester Verlag Ratius.

Externe Links

Persönliche Werkzeuge